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Schaedelsche Erbbegräbnisse in Ohrdruf. Architektur- und kulturhistorische Bedeutung

Title: Schaedelsche Erbbegräbnisse in Ohrdruf. Architektur- und kulturhistorische Bedeutung

Elaboration , 2012 , 6 Pages

Autor:in: Hartmut Ellrich (Author)

Art - Architecture / History of Construction
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Schaedelsche Erbbegräbnisse in Ohrdruf.

Die Besonderheit der Schaedelschen Familiengruft betont erstmals Paul Weber in seinem „Führer furch Ohrdruf“ 1916: „Die im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert sehr beliebten Familien-Grabkapellen sind nur in einem Beispiele vertreten: Dem Schädel’schen Erbbegräbnis, an der Ostmauer.“ [...]

[...] Das Baumaterial – gelber Sandstein scheint heimischer Provenienz zu sein. Das Grabgewölbe hat die Form eines klassizistischen dreiachsigen antikisierenden Tempelchens mit einer säulengetragenen Vorhalle aus korinthischen Säulen und ebensolchen Kapitellen, Architrav, Fries und Dreiecksgiebel. Die Auswahl der korinthischen Säulenordnung kommt nicht von ungefähr. Durch den Bau korinthischer Tempel konnten Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit demonstriert werden. An Stelle des Schmuckfrieses finden sich hier links und rechts außen die teilweise erhaltenen Inschriften der Gruftanlage. Drei halbrunde Zugänge führen in das Innere.

Der Innenraum ist ungeteilt und enthielt ursprünglich hinter drei geteilten wohl offenen Eisentoren die Grabsteine der Schaedels und Göhrings. Die eigentliche Gruft befindet sich unterhalb. Über ihre heutige Situation ist nichts bekannt. Vermutlich sind die Gewölbe noch erhalten. Darin dürften sich die originalen Begräbnisse befinden. [...]"

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Standort

2. Zum Friedhof

3. Das Schaedelschen Erbbegräbnisses

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die architektur- und kulturhistorische Bedeutung des ehemaligen Schaedelschen Erbbegräbnisses auf dem alten Friedhof in Ohrdruf unter Berücksichtigung historischer Archivalien und Sekundärquellen.

  • Historische Einordnung des alten Friedhofs in Ohrdruf
  • Architektonische Analyse der klassizistischen Grabkapelle
  • Biographische Kontexte der beigesetzten Familien Schaedel und Göhring
  • Dokumentation der Bestattungs- und Funeralgeschichte
  • Auswertung zeitgenössischer Dokumente und Friedhofsakter

Auszug aus dem Buch

Architektur- und Kulturhistorische Bedeutung des ehemaligen Schaedelschen Erbbegräbnisses in Ohrdruf

Das Baumaterial – gelber Sandstein scheint heimischer Provenienz zu sein. Das Grabgewölbe hat die Form eines klassizistischen dreiachsigen antikisierenden Tempelchens mit einer säulengetragenen Vorhalle aus korinthischen Säulen und ebensolchen Kapitellen, Architrav, Fries und Dreiecksgiebel. Die Auswahl der korinthischen Säulenordnung kommt nicht von ungefähr. Durch den Bau korinthischer Tempel konnten Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit demonstriert werden. (8) An Stelle des Schmuckfrieses finden sich hier links und rechts außen die teilweise erhaltenen Inschriften der Gruftanlage. Drei halbrunde Zugänge führen in das Innere.

Der Innenraum ist ungeteilt und enthielt ursprünglich hinter drei geteilten wohl offenen Eisentoren die Grabsteine der Schaedels und Göhrings. Die eigentliche Gruft befindet sich unterhalb. Über ihre heutige Situation ist nichts bekannt. Vermutlich sind die Gewölbe noch erhalten. Darin dürften sich die originalen Begräbnisse befinden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Standort: Dieses Kapitel definiert die geographische Lage des ehemaligen Friedhofsgeländes und des Schaedelschen Erbbegräbnisses innerhalb der historischen Stadtstruktur von Ohrdruf.

2. Zum Friedhof: Hier wird die historische Nutzung des alten Friedhofs bis zu dessen Schließung 1933 dargelegt und die allgemeine Bedeutung der Anlage für die Bestattungskultur hervorgehoben.

3. Das Schaedelschen Erbbegräbnisses: Dieser Hauptteil analysiert die Entstehung, die architektonische Gestaltung, die Bauherren und die familiäre Belegungsgeschichte des Erbbegräbnisses sowie dessen heutige Rolle als historisches Relikt.

Schlüsselwörter

Ohrdruf, Erbbegräbnis, Friedhofsgeschichte, Schaedel, Göhring, Architekturgeschichte, Klassizismus, Grabkapelle, Funeralwesen, Sandsteinarchitektur, St. Trinitatis, Stadtarchiv, Bestattungskultur, Familiengruft, Denkmalschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historisch-architektonischen Aufarbeitung der Schaedelschen Familiengruft auf dem alten Friedhof in Ohrdruf.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Baugeschichte, die architektonische Symbolik, die familiären Hintergründe der Erbauer sowie der Umgang mit historischem Funeral-Erbe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Bedeutung des Grabbaus für die Lokalgeschichte Ohrdrufs zu würdigen und die Entstehung sowie die Belegungsgeschichte anhand vorhandener Archivalien nachzuzeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine Quellenstudie durchgeführt, die auf dem Auswerten von Kirchenbüchern, Archivalien aus dem Stadtarchiv, Sekundärliteratur und historischen Führern basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Baustruktur des tempelartigen Grabmals, belegt die Beteiligung der Familien Schaedel und Göhring und listet die namentlich bekannten Bestattungen auf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Ohrdruf, Familiengruft, klassizistische Architektur und historisches Funeralwesen erschließen.

Warum wurde das Erbbegräbnis in korinthischer Säulenordnung errichtet?

Die Wahl dieser speziellen Säulenordnung diente zur Demonstration von Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit des Bauherrn Friedrich Wilhelm Schaedel.

Gibt es Informationen zum Innenraum der Gruft?

Der Innenraum ist ungeteilt und besaß ursprünglich drei Eisentore; die eigentliche Grabkammer befindet sich unterirdisch, wobei der genaue heutige Zustand nicht abschließend geklärt ist.

Wie lässt sich die Errichtung der Gruft zeitlich einordnen?

Auf Basis der historischen Sterbeeinträge des Hauptmanns Göhring (1849) lässt sich belegen, dass das Erbbegräbnis spätestens 1849 vollendet war.

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Details

Title
Schaedelsche Erbbegräbnisse in Ohrdruf. Architektur- und kulturhistorische Bedeutung
Course
Denkmalserfassung Landkreis Gotha
Author
Hartmut Ellrich (Author)
Publication Year
2012
Pages
6
Catalog Number
V1031992
ISBN (eBook)
9783346458247
Language
German
Tags
Ohrdruf Alter Friedhof Denkmal Sepulkralkultur Baudenkmal Thüringen Mausoleum Bürgerliche Bestattungskultur 19. Jahrhundert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hartmut Ellrich (Author), 2012, Schaedelsche Erbbegräbnisse in Ohrdruf. Architektur- und kulturhistorische Bedeutung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1031992
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