Dilemmata in den Schulfächern Philosophie und Biologie. Theorie und praktische Umsetzung der Dilemmamethode im Unterricht


Hausarbeit, 2018

28 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie: Das Dilemma
2.1 Definition
2.2 Handlungsoptionen
2.3 Fünf Bedingungen nach Sellmaier
2.4 Zwei Arten von moralischen Dilemmata nach Lind
2.5 Soziale Dilemmata

3. Praxis: Die Konstanzer Methode der Dilemmadiskussion (KMDD)

4. Praxis: Fachspezifische Dilemmata
4.1 Biologie: Die Dilemmadiskussion nach Hößle
4.2 Philosophie: Eine Fachmethode kreativ einsetzen

5. Fazit

6. Literatur- und Quellenverzeichnis

7. Anhang

1. Einleitung

Die praktische Anwendung eines Dilemmas ist auf die von Moshe Blatt und Lawrence Kohlberg 1975 entwickelte Methode der Dilemmadiskussion zur Förderung der Moralkompetenz zurückzuführen. Im Lebensverlauf eines Menschen geschieht diese Förderung vor allem in schulischem Rahmen. Der Einsatz von Dilemmata im Unterricht dient dabei der Moralerziehung, die auch durch die Landes- und Schulgesetzten in Deutschland vorgeschrieben ist.1 Doch abgesehen von den Vorgaben des Gesetztes, können wir uns fragen: Wozu dient die Moralerziehung, wenn Moral bei allen Menschen im präfrontalen Cortex des Gehirns „sitzt“ und daher jeder von uns biologisch gesehen, bereits moralische Orientierung besitzt?2 Es geht hierbei um die Moralkompetenz: „Das ist die Fähigkeit, Probleme und Konflikte friedlich, nur durch offenes Denken und freie Diskussion mit Anderen [sic!] zu lösen, statt mit Gewalt.“3 Übersetzt ist es die Fähigkeit, Demokratie zu leben.

Das Ziel einer solchen Diskussion ist also die Förderung von moralisch­demokratischer Handlungsfähigkeit.4 Diese bezieht sich dabei auf zwei zentrale Ebenen: Zum einen auf die eigene Lebenswelt der Schüler, die die Fähigkeit zum Reflektieren, Reden und Zuhören in emotionalisierten Situationen üben sollen, um dann Erworbenes moralisches Wissen aus der Schule auch im Alltag anwenden zu können. Zum anderen bezieht sie sich auf das Leben der Schüler in der Gesellschaft, in der es notwendig ist, Fähigkeiten zu entwickeln, die Probleme und Konflikte auf der Basis von universellen moralischen Prinzipien durch Denken und Diskussion lösen, statt ihnen mit Gewalt, Betrug und Macht begegnen.5

Gehandelt wird nach moralischen Idealen und diese existieren in einer Vielzahl. Dabei ist es besonders in unserer heutigen heterogenen Gesellschaft wichtig, über Werte und Normen im Dialog zu stehen. Doch nur reflektierte moralische Ideale können zur Entwicklung der eigenen Moralkompetenz und damit einem demokratischen Denken beitragen.6 Eine Moralerziehung fördert diese Reflexion. Dabei darf sie jedoch nicht belehrend oder bewertend sein.7 Sie eröffnet den Raum zur praktischen Erprobung in beispielsweise der Form von Dilemmadiskussionen.8

Es existiert eine Reihe von Vorschlägen zur Umsetzung der Dilemmamethode. Die Konstanzer Methode der Dilemmadiskussion ist dabei eine der populärsten und auch aktuellsten, weshalb ich auf sie eingehen werde. Daneben möchte ich noch zwei weitere Arten der Dilemmadiskussion vorstellen, die fächerspezifisch verwendet werden. In der vorliegenden Arbeit gebe ich somit lediglich kurze Einblicke in die Praxis von Dilemmata, nachdem ich die grundlegende Theorie zu Dilemmata vorgestellt habe.

2. Theorie: Das Dilemma

2.1 Definition

Der Begriff „Dilemma“ ist ursprünglich auf die griechischen Bezeichnungen „di“ und „lambanein“ zurückzuführen. Ersteres kann mit der deutschen Entsprechung für „zwei“, und Zweiteres mit einer adäquaten Umschreibung durch „auseinandernehmen“ übersetzt werden.9 Heute würden wir in einer Dilemmasituation von einer „Zwickmühle“ sprechen, in der es gilt, sich in einer Entscheidungssituation zwischen zwei Handlungsoptionen durch Abwägen zu entscheiden. In einer echten Zwickmühle des Brettspiels gibt es allerdings keine Handlungsoptionen. Gerät man bei dem Spiel in eine Zwickmühle, so hat man verloren. Daher sollte man mit diesem Begriff als Synonym zum Begriff des Dilemmas eher vorsichtig umgehen. Im Vergleich der beiden Ausdrücke ist eher die prekäre Lage des Entscheidenden gemeint. Mit jeder Entscheidung, die er trifft, gewinnt und verliert er gleichzeitig.10 Es gibt also keine Entscheidung, die keine Verluste mit sich bringt.

2.2 Handlungsoptionen

Folgende zwei Handlungsoptionen lassen sich in den meisten Diskussionen über die richtige Handlung in einer Dilemmasituation festmachen:

Deontologie11

Der griechische Ausdruck „to deon“ kann durch „das Schickliche“ oder „die Pflicht“ übersetzt werden. Deontologie bedeutet folglich „die Lehre vom Sollen“. Hierbei handelt es sich um eine Gesinnungsethik, nach der eine Handlung dann als richtig gilt, wenn sie sich einzig nach Prinzipien richtet, also die Folgen der Handlung nicht berücksichtigt. Ein berühmtes Beispiel ist Immanuel Kants kategorischer Imperativ: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Richtig handeln würde man demnach also, wenn man beispielsweise nicht lügt, weil man dies auch von anderen erwartet. Auch wenn eine Notlüge einen Menschen retten würde, dürfe nach dieser Theorie keine Ausnahme von der Regel gemacht werden. Selbst in diesem Fall müsse man sich an sein Prinzip halten, da es sonst seine allgemeine Gültigkeit verliere.

Konsequentialismus12

Der Konsequentialismus ist dem Utilitarismus zu unterteilen, der den Nutzen einer Handlung im Blick hat. Die Folgen einer Handlung werden nach ihrem Ausmaß an wünschenswerten und nicht wünschenswerten Ergebnissen beurteilt. Der Konsequentialismus reflektiert dabei alle Konsequenzen, die entweder für die Mehrheit oder einen selbst entstehen könnten. Kategorien nach denen entschieden werden kann, sind: Quantität und Qualität (John Stuart Mill), Nutzen und Kosten (Jeremy Bentham) oder Präferenzen (Peter Singer). Es handelt sich dabei um eine Verantwortungsethik, die eine Verantwortungsüberahme für die Konsequenzen einer Handlung fordert.

2.3 Fünf Bedingungen nach Sellmaier

Im Folgenden sind fünf konkrete Bedingungen aufgeführt, die eine Entscheidungssituation laut Sellmaier erfüllen müsse, um als Dilemma zu gelten:13

1. Es gilt, sich zwischen zwei einander ausschließenden Handlungsalternativen zu entscheiden.
2. Die Handlungsalternativen stützen sich auf zwei verschiedene moralische Werte oder Forderungen, denen der Handelnde grundsätzlich folgen möchte. Sie sind nicht durch einen höheren moralischen Wert oder eine höhere moralische Forderung zu übertreffen.
3. Der Handelnde befindet sich in einer Situation, welche nicht fahrlässig oder absichtlich ausgelöst wurde.
4. Grundsätzlich ist der Handelnde fähig, den beiden vorausgesetzten moralischen Forderungen oder Werten nachzukommen und danach zu handeln.
5. In der konkreten Situation kann der Handelnde nicht zur selben Zeit beiden maßgeblichen Forderungen gerecht werden.

Zu dieser theoretischen Auflistung von Kriterien stellt sich im Rahmen einer schulpraktischen Sicht vor allem die Frage, welchen Forderungen Kinder auf ihrer individuellen moralischen Entwicklungsstufe folgen können. Das Wollen hängt hier zunächst von dem Vermögen der Kinder ab, die Handlungsoptionen zu erkennen. Befindet sich ein Kind in der präkonventionellen Ebene des moralischen Denkens nach Kohlberg14, so würde sich der Horizont lediglich auf eher egoistische und für das eigene Wohl vorteilhafte Entscheidungen beschränken. Andere Aspekte wie moralische Prinzipien, die auf der postkonventionellen Ebene gedacht werden können, würden auf dieser Ebene des moralischen Urteilens also gar nicht in Erwägung gezogen werden.

Nun entspricht aber vor allem bei Kindern die Urteilsfähigkeit nicht unbedingt der nachstehenden Handlung.15 Ein bekanntes Beispiel wäre: Das Kind weiß, dass es die Mandeln in der Jacke des anderen Kindes nicht stehlen darf und urteilt moralisch für die Option, nicht zu stehlen. Allerdings würden die meisten Kinder eher nicht nach dieser Entscheidung handeln und die Mandeln essen. Das Kind wäre also fähig, beide Handlungsoptionen zu denken und sich ein eigenes Urteil zu bilden, würde jedoch nicht zwangsläufig danach handeln.

Die Gleichwertigkeit der Werte stellt hier ein weiteres Problem dar. Wenn Kinder eine Situation beschreiben sollen, in der sie sich schwer entscheiden konnten, so werden sie keine Situation beschreiben, in der sie zwischen zwei gleichwertigen Handlungsoptionen nach dem Schema Deontologie oder Konsequentialismus abgewogen haben. Sie werden von einer Situation aus ihrer Lebenswelt berichten, in der sie Wert gegen Neigung ausspielen mussten. Laut der aufgeführten Kriterien nach Sellmaier könnten sich Kinder somit in keinem echten Dilemma befinden. Auch Anderson würde bekräftigen:16

„Das eigentliche Ziel sollte es sein, [...] Schüler zu motivieren und in kognitive Vorgänge zu verwickeln, die eine breite Wirkung haben. Wichtig ist, welche kognitiven Prozesse ein Problem auslöst, und nicht, welchen Bezug ein Problem zur Lebenswelt des Schülers hat.“

In der Praxis gehen Kinder jedoch vor allem zunächst von ihrer eigenen Sicht auf die Welt aus und abstrahieren aus dem ihnen Bekannten, Erlebten und Gefühlten. „Wir lernen erst durch Anschaulichkeit -die Abstraktion folgt danach!“17 Zudem liegt das Ziel der Thematisierung von Dilemmata im Unterricht vor allem darin, die demokratische Handlungsfähigkeit der Kinder zu fördern.18 Handeln bedeutet also in der Welt, in der wir leben, aktiv zu werden. Die Entwicklung der Handlungskompetenz bezieht sich dabei immer auf das derzeitige und künftige Leben der Schülerinnen und Schüler. Welchen Sinn hätte die Behandlung eines Dilemmas im Unterricht, wenn es nicht angewendet werden kann, sei es durch inhaltliche Parallelen zum eigenen Leben oder zum eigenen Entscheidungsverhalten in Lebenssituationen? Daher wäre im Schulkontext eher ein erweiterter Begriff des Dilemmas, in dem Werte gegen die Neigung ausgespielt werden können und ein Lebensweltbezug hergestellt werden kann, angebracht.

2.4 Zwei Arten von moralischen Dilemmata nach Lind

Georg Lind führt in seinem Handbuch zur moralischen Bildung zwei Arten von Dilemmata auf.19 Er unterscheidet das reale Dilemma, welches „hautnah“ und „aus der unmittelbaren Erfahrung der Schüler“ stammt von einem semi-realen oder auch hypothetischen Dilemma: „Die Zwangslage einer fiktiven Person, die zwischen zwei Verhaltensalternativen wählen muss, die gegen ihre moralischen Prinzipien verstoßen.“ Wenn man Zweiteres verwendet, so solle man auf eine gute Vorbereitung achten. Diese Dilemmata seien trotz Vorbereitungsaufwand nicht so anstrengend, wie reale Dilemmata, die sehr schnell persönlich werden und emotionale Reaktionen hervorrufen könnten. Daher seien semi-reale Dilemmata eher für den schulischen Gebrauch geeignet als reale.

Eine Kritik, die häufig an Linds Theorie angeführt wird, ist die Zweiteilung der Arten von Dilemmata. Eine Dreiteilung in reale, semi-reale und hypothetische Dilemmata scheint hier sinnvoller. Die realen Dilemmata würden dabei der Definition Linds von realen Dilemmata entsprechen. Semi-reale und hypothetische Dilemmata wären allerdings darin zu unterscheiden, zu welcher Wahrscheinlichkeit sie im Leben der Schülerinnen und Schüler auftreten könnten. Semi-reale Dilemmata können in Zukunft auf die Schülerinnen und Schüler zutreffen. Zum Beispiel könnte jeder zufällig einen Autounfall haben oder im Lotto gewinnen. Hypothetische Dilemmata hingegen können nicht so leicht durch einen Zufall eintreten. Ist man ein Lehrer und soll sich vorstellen ein Pilot zu sein, so ist es sehr unwahrscheinlich, dass man im wahren Leben plötzlich ein Pilot wird.

2.5 Soziale Dilemmata

Neben moralischen Dilemmata kann man in der Schule auch hypothetische soziale Dilemmata durchspielen, die Aufschluss über reale soziale Dilemmata in unserer Gesellschaft geben können. Was unterscheidet ein soziales Dilemma von einem moralischen Dilemma? An der Situation sind mehrere Personen beteiligt, dessen individuelles Wohl voneinander abhängt.20 Sie haben zwei Entscheidungsmöglichkeiten, in denen sie entweder ihr eigenes Wohl (defection) oder das Wohl aller (cooperation) sichern können. Das Ergebnis ist dabei immer vom Verhalten der anderen Personen abhängig, welches man nicht einschätzen kann. Es entstehen zwangsläufig Interessenkonflikte. Soziale Dilemmata werden in der Ökonomie und Sozialforschung als Spieltheorien für Forschungszwecke eingesetzt, in denen das Interaktionsverhalten von verschiedenen anonymen Akteuren im Hinblick auf das Ergebnis untersucht wird.21

Das bekannteste Beispiel für die Wahlmöglichkeiten und Konsequenzen in sozialen Dilemmata ist das Gefangenendilemma:22 Du und dein Freund haben eine Bank ausgeraubt. Ihr wurdet von der Polizei verhaftet und in zwei separate Zellen gebracht, in denen ihr keine Möglichkeiten habt, Absprachen zu treffen. Ein Beamter stellt euch beide vor Wahlmöglichkeiten, die in folgender Matrix dargestellt sind:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aus: Eek, Daniel: Distributive Justice and Cooperation in Real-Life Social Dilemmas. Göteborg 1999. S. 15.

Die beste Lösung wäre also, beide leugnen die Tat und erhalten je ein Jahr Haft. Leugnet aber nur einer, so bekommt er die niedrigste Strafe und der andere die Höchststrafe. Gestehen beide, so bekommt jeder 10 Jahre Haft. Das Wohl des Einen hängt somit von der Entscheidung des Anderen ab.

3. Praxis: Die Konstanzer Methode der Dilemmadiskussion (KMDD)

Auf der Grundlage der kognitiven Entwicklungstheorien von Jean Piaget und Kohlberg, sowie der Methode der Dilemmadiskussion nach Moshe Blatt und Lawrence Kohlberg entwickelte Lind die Konstanzer Methode der Dilemmadiskussion. Für die Umsetzung der Konstanzer Methode der Dilemmadiskussion müssen 80-100 Minuten eingeplant werden. Der Ablauf ist wie folgt23:

1. Das Dilemma kennenlernen und die Situation beschreiben: Das Moralische Problem, sowie die Verhaltensoptionen und Prinzipien werden benannt.
2. Abstimmung über die Entscheidung der Person im Dilemma: Es wird die Frage danach, ob man auch so handeln würde, gestellt. Hierbei gibt es kein richtig oder falsch, allein die Begründung zählt. Es werden etwa Gleichstarke Pro- und Contra Gruppen für eine Diskussion gebildet.
3. Austausch in der Gruppe: Es werden Motive der Person und Argumente gesammelt.
4. Diskussionsrunde der Gruppen im Plenum nach der Ping-Pong-Regel: Wenn eine Meinung aus der ersten Gruppe erläutert wurde, muss zunächst jemand aus der zweiten Gruppe ein Argument vorbringen, bevor wieder jemand aus der ersten Gruppe ein neues Argument anführen darf.
5. Eine Rangfolge erstellen: Die Argumente der anderen Gruppe werden in eine Rangfolge gebracht und die überzeugendsten zwei bis vier herausgestellt.
6. Schluss-Abstimmung: Eine erneute Abstimmung über das Verhalten der Person wird gemacht.
7. Reflexion: Die Methode, das Empfinden, der individuelle Gehalt der Diskussion, Störungen und der Zweck der Übung werden in einer Metaphase thematisiert.

Diese Art der Dilemmadiskussion erfüllt aufgrund seiner klaren Struktur, der Möglichkeit eines fairen Argumentierens, sowie der Möglichkeit die andere Position zu schätzen die Kriterien der Entwicklung von Moralkompetenz durch Moralerziehung. Allerdings nimmt sie auch viel Zeit in Anspruch. Die Durchführung würde über mehrere Schulstunden dauern, weshalb für die Lehrkraft aufgrund der aktuellen Lehrpläne eine Konzentration auf methodische Kompetenzen häufig nur sehr knapp möglich ist.24 Im nächsten Kapitel werden daher ergänzend zwei weitere Möglichkeiten der Dilemmadiskussion vorgestellt, welche sich auf eine Schulstunde begrenzen.

[...]


1 Siehe dazu im Anhang: Landesverfassung NRW, Schulgesetz NRW, KMK Standards für Lehrerbildung.

2 Vgl. Lind, Georg: Moralerziehung auf den Punkt gebracht. In: Debus, Kurt: Auf den Punkt gebracht, Band 3. Schwalbach 2017. S. 5.

3 Lind, Georg: Moral ist Lehrbar. Wie man moralisch-demokratische Kompetenz fördern und damit Gewalt, Betrug und Macht mindern kann. Berlin 2015. S. 22.

4 Hierzu und zum Folgenden vgl. Lind, 2017. S. 5f.

5 Vgl. Lind, 2015. S. 22f.

6 Vgl. Lind, 2017. S. 5f.

7 Vgl. Ebd.

8 Vgl. Ebd.

9 Vgl. Vorstenbosch, Jan: Dilemma. In: Wils, Jean-Pierre und Hübenthal, Christoph: Lexikon der Ethik. Paderborn 2006. S. 59.

10 Vgl. Lind, Georg: Moral ist Lehrbar. Handbuch zur Theorie und Praxis moralischer und demokratischer Bildung. München 2003. S. 16.

11 Vgl. Werner, Micha, H.: Deontologische Theorien. In: Wils, Jean-Pierre und Hübenthal, Christoph: Lexikon der Ethik. Paderborn 2006. S. 40ff.

12 Vgl. Birnbacher, Dieter: Utilitarismus. In: Düwell, Marcus u.a.: Handbuch Ethik. Stuttgart 2012. S. 198 ff.

13 Vgl. Sellmaier, Stephan: Ethik der Konflikte. Über den angemessenen Umgang mit ethischem Dissens und moralischen Dilemmata. Stuttgart 2011. S. 37ff

14 Konkrete Ausführungen zu den einzelnen Stufen in: Garz, Detlef: Lawrence Kohlberg zur Einführung. Hamburg 2015.

15 Vgl. Kohlberg, Lawrence: Die Psychologie der Moralentwicklung. Frankfurt am Main 1996.

16 Anderson zitiert in Lind, 2015. S. 97.

17 Ein Ausdruck von Prof. Dr. Blesenkemper, welches er in Vorlesungen oder Seminaren gerne verwendet.

18 Vgl. Lind, 2003. S. 74.

19 Hierzu und zum Folgenden vgl. Lind, 2003. S. 75ff.

20 Hierzu und zum Folgenden vgl. Eek, Daniel: Distributive Justice and Cooperation in Real-Life Social Dilemmas. Göteborg 1999. S. 11ff.

21 Schmidt, Thomas: Entscheidungstheorie/Spieltheorie. In: Düwell, Marcus u.a.: Handbuch Ethik. Stuttgart 2012. S. 337ff.

22 Hierzu und zum Folgenden vgl. Eek S. 11ff.

23 Siehe dazu im Anhang: Ablaufschema einer Dilemmadiskussion nach der KMDD.

24 Dies habe ich vor allem im Rahmen meines Praxissemester durch eine Lehrerbefragung und mein Vorhaben, Texterschließungsverfahren einzuführen, feststellen können.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Dilemmata in den Schulfächern Philosophie und Biologie. Theorie und praktische Umsetzung der Dilemmamethode im Unterricht
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster  (Institut für Bildungswissenschaften)
Veranstaltung
Entwicklungs-, Lern- und Sozialisationsprozesse - Moralische Erziehung
Note
1,0
Jahr
2018
Seiten
28
Katalognummer
V1032352
ISBN (eBook)
9783346419668
ISBN (Buch)
9783346419675
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Dilemma, Dilemmata, Sellmaier, Moral Lind, soziale Dilemmata, Konstanzer Methode, Hößle, Deontologie Kosequentialismus, Blesenkemper, Ethik Moralerziehung
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Dilemmata in den Schulfächern Philosophie und Biologie. Theorie und praktische Umsetzung der Dilemmamethode im Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1032352

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