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Griechische Staatsschuldenkrise. Ein Schrecken ohne Ende?

Titel: Griechische Staatsschuldenkrise. Ein Schrecken ohne Ende?

Facharbeit (Schule) , 2021 , 15 Seiten , Note: 2

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Politik - Sonstige Themen zur Internationalen Politik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Um ganze 12,7 % musste die griechische Regierung die Staatshaushaltsdefizite im Oktober 2009 nach oben korrigieren. Nicht nur die Griechen sondern vor allem auch die Eurostaaten schockierte diese Nachricht. Besonders das in der Bankenkrise steckende Europa war zu diesem Zeitpunkt sehr instabil und bewegte sich seit 2008 auf wirtschaftlichem und finanziellem Glatteis.
Trotz vieler Hilfspakete und Sparprogramme brachten die folgenden Jahre keine wirtschaftlichen Erfolge. Gerade für die Eurostaaten war und ist Griechenland ein großes Problem, da es den Euro dauerhaft gefährdet. Es sorgt für viele Spekulationen an den Börsen und kostet die EU sowie den Internationalen Währungsfonds (IWF) viel Geld.

Die Frage wie es in Griechenland zu dieser Staatsschuldenkrise kommen konnte soll in dieser Arbeit näher betrachtet werden. Dafür sollen die Wirtschaftspolitik und die gesellschaftlichen Strukturen vor 2009 analysiert werden. Im Zentrum dieser Arbeit wird die Frage stehen, ob und in wie weit die Maßnahmen der EU zur Eindämmung der andauernden Krise beigetragen haben. Im zweiten Teil der Arbeit werden die Folgen der Maßnahmen für die griechische Bevölkerung und die Auswirkungen auf die Wirtschaft untersucht. Die Wirtschaft und ihre Entwicklung zwischen 2009 und 2015 soll anhand von Statistiken analysiert werden. Im letzten Teil werden die Sparprogramme diskutiert und zum Schluss soll ein Fazit gezogen werden sowie ein Ausblick auf die Jahre nach 2015, unter Einbezug der Sars-CoV-2 Pandemie, gegeben werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Weg in die Krise

3. Maßnahmen gegen die Krise, deren Wirkung und Folgen

4. „Haben die Maßnahmen ihr Ziel verfehlt?“

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen und den Verlauf der griechischen Staatsschuldenkrise im Zeitraum von 2009 bis 2015 sowie die Effektivität der ergriffenen Rettungsmaßnahmen der EU und des IWF.

  • Analyse der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen vor 2009
  • Untersuchung der Struktur und Wirkung der verschiedenen Hilfspakete und Sparprogramme
  • Bewertung der sozialen und wirtschaftlichen Folgen für die griechische Bevölkerung
  • Diskussion über das Scheitern oder Erreichen der gesetzten wirtschaftspolitischen Ziele
  • Betrachtung der Rolle der Staatshaushaltsdefizite und der Reformen für die Zukunft

Auszug aus dem Buch

2. Weg in die Krise

Im Laufe des 20. Jahrhunderts gab es in den meisten europäischen Staaten einen starken wirtschaftlichen Aufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt der Staaten stieg, die Ausgaben stiegen und der Wohlstand der Bevölkerung wuchs. Griechenland genoss diesen Aufschwung nicht. Man wollte den Bürgern jedoch trotzdem einen größeren Wohlstand gewährleisten. Dies kann aber nur funktionieren, wenn der Staat Kredite aufnimmt, da zwar die Einnahmen stagnierten, aber die Ausgaben immer stärker anstiegen. So häufte Griechenland im Laufe der Jahre hohe Schulden an. Doch je mehr Schulden aufgenommen wurden, desto stärker wurde auch die Inflation und die Zinsen für die Kredite stiegen stark an.

Griechenland erreichte bis 1998 eine Inflationsrate von 5,7 %4 . Trotz dieser hohen Inflationsrate und den viel zu hohen Staatsschulden von 108,7 % des BIP4 wurde Griechenland mit in den Euro aufgenommen. Die Griechen erhofften sich von dem Beitritt günstigere Kredite durch niedrigere Zinsen. Dies geschah auch und es konnten bis 2011 Schulden in Höhe von 150,2 % des BIP4 angehäuft werden.

Die Ausgaben erhöhten sich in Griechenland, da Steuerabgaben verringert wurden, die Gehälter in Staatsunternehmen massiv anstiegen und immer mehr Menschen in diesem Sektor eingestellt wurden, sodass sich der Staatsapparat immer weiter aufblähte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Schock über die Korrektur der griechischen Staatshaushaltsdefizite im Jahr 2009 und definiert den Untersuchungszeitraum sowie die zentrale Forschungsfrage bezüglich der Wirksamkeit von EU-Maßnahmen.

2. Weg in die Krise: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung, die durch eine Politik des Krediterwerbs trotz stagnierender Einnahmen und einen aufgeblähten Staatssektor zur massiven Verschuldung führte.

3. Maßnahmen gegen die Krise, deren Wirkung und Folgen: Hier werden die Hilfspakete und die damit verbundenen Sparauflagen analysiert, wobei besonders die Auswirkungen auf den öffentlichen Dienst und die Steuerlast der Bürger im Vordergrund stehen.

4. „Haben die Maßnahmen ihr Ziel verfehlt?“: Dieser Abschnitt bewertet kritisch, ob die Sparprogramme und Strukturreformen die griechische Wirtschaft stabilisieren konnten oder primär zu sozialer Not und wirtschaftlicher Schrumpfung führten.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die wirtschaftliche Entwicklung bis 2019 zusammen und warnt vor den anhaltenden Risiken für Griechenland im Kontext der Sars-CoV-2-Pandemie.

Schlüsselwörter

Staatsschuldenkrise, Griechenland, Euro, Hilfspakete, Sparprogramme, Bruttoinlandsprodukt, Defizit, EU, IWF, Arbeitslosigkeit, Steuerreformen, Wirtschaftspolitik, Inflation, Staatsbankrott, Haushalt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Entstehung und Bewältigung der griechischen Staatsschuldenkrise unter besonderer Berücksichtigung der wirtschaftspolitischen Maßnahmen ab 2009.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Ursachenanalyse des wirtschaftlichen Niedergangs, den Rettungsversuchen durch EU und IWF sowie den sozioökonomischen Folgen der harten Sparpolitik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit die Maßnahmen der EU zur Eindämmung der Krise beigetragen haben und ob diese erfolgreich oder eher kontraproduktiv waren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse sowie die Auswertung von Wirtschaftsstatistiken und offiziellen Berichten aus dem Zeitraum 2009 bis 2015/2019.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der krisenhaften Entwicklung vor 2009, die detaillierte Beschreibung der Sparprogramme und Hilfspakete sowie eine kritische Erfolgskontrolle dieser Maßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Staatsschuldenkrise, Sparprogramme, Bruttoinlandsprodukt, EU-Hilfspakete und Strukturreformen.

Warum war der aufgeblähte Staatsapparat ein Problem für Griechenland?

Der übermäßige Anstieg der Gehälter im öffentlichen Dienst und die hohe Zahl der Beschäftigten in diesem Sektor belasteten den Haushalt massiv, was in Kombination mit sinkenden Steuereinnahmen zur Schuldenfalle führte.

Welche Rolle spielte die Sars-CoV-2-Pandemie für die Schlussfolgerung des Autors?

Die Pandemie dient als Beispiel dafür, dass die wirtschaftliche Instabilität Griechenlands auch nach 2015 nicht vollständig überwunden war und das Land durch externe Schocks erneut in eine Krise geraten könnte.

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Details

Titel
Griechische Staatsschuldenkrise. Ein Schrecken ohne Ende?
Veranstaltung
Griechische Staatsschuldenkrise
Note
2
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
15
Katalognummer
V1032740
ISBN (eBook)
9783346438584
Sprache
Deutsch
Schlagworte
griechische staatsschuldenkrise schrecken ende
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Griechische Staatsschuldenkrise. Ein Schrecken ohne Ende?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1032740
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Leseprobe aus  15  Seiten
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