Die Mitlauthäufungen "Sp" und "St". Ein Unterrichtsentwurf in der ersten Klasse im Fach Deutsch


Unterrichtsentwurf, 2021

25 Seiten, Note: 2,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungsanalyse
1.1 Die Schule
1.2 Lerngruppe
1.3 Lernvoraussetzung und Unterrichtszusammenhang

2. Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Verortung des Unterrichtsvorhabens
2.1 Sachanalyse
2.2 Fachdidaktische Analyse und Verortung der Unterrichtsstunde

3. Lernziele
3.1 Bildungsplan

4. Literaturverzeichnis

5. Verlaufsplanung

6. Materialien

1. Bedingungsanalyse

Um den Unterricht ganzheitlich planen zu können, mussten erst die äußeren Bedingungen analysiert und erläutert werden. Im Folgenden werde ich zum einen die Schule an sich und zu anderen die Lerngruppe betrachten, bei der ich den geplanten Unterricht durchführen werde.

1.1 Die Schule

Bei der Schule handelt es sich um ein Bildungszentrum in Ravensburg. Dieses Bildungszentrum vereint den Kindergarten über die Grund- und Werkrealschule, die Realschule bis hin zum Gymnasium. Ich selbst bin in meinem ISP 2021 in der Grundschule tätig. Neben dem Bildungsplan für Baden-Württemberg verfolgt die Grundschule den Marchtaler Bildungsplan. Hierbei handelt es sich um einen Bildungsplan mit den Zielen, Bildung und Wissen zu vermitteln, eine ganzheitliche personale und soziale Erziehung und eine sittlich-religiöse Erziehung.

1.2 Lerngruppe

Insgesamt ist die Klasse 1 respektvoll und stets freundlich. Einige SchülerInnen sind etwas lebhafter als die anderen MitschülerInnen, was teilweise auch der momentanen Pandemiesituation geschuldet ist, da die Kinder mit vielen Unsicherheiten und Veränderungen umgehen müssen. Einige von ihnen können Arbeitsaufträge schon weitgehend selbstständig bearbeiten, andere hingegen brauchen durch Rückfragen und Hilfestellungen die Sicherheit der Lehrkraft, was in der ersten Klasse noch vollkommen angemessen ist. Arbeitsanweisungen nehmen sie grundsätzlich schnell an. Vereinzelt kommt es manchmal zu Verständnisproblemen aufgrund von kurzer Unaufmerksamkeit. Aufgrund der momentan herrschenden Situation freuen sich die Schüler und Schülerinnen jeden Tag darüber, wenn sie in die Schule kommen dürfen und erscheinen dementsprechend jeden Morgen motiviert in ihrem Klassenraum.

Zu Beginn jeder ersten Stunde wird zunächst eine Klangschale eingesetzt und die Schüler und Schülerinnen legen ihren Oberkörper und Kopf auf den Tisch. Hier sollen sie zur Ruhe kommen und sich für den folgenden Unterricht bereit machen. Wenn die Schüler und Schülerinnen sich bereit fühlen, setzen sie sich wieder auf und schauen die Lehrkraft an. Sitzen alle Schüler und Schülerinnen wieder aufrecht an ihrem Platz, wird die Lehrkraft begrüßt und anschließend gemeinsam gebetet. Hierfür stellen sich alle Schüler und Schülerinnen hinter ihren Stuhl. Oftmals wird im Anschluss ein Tanz ausgeführt, der zum momentanen Thema passt. Am Ende der zweiten Unterrichtsstunde ist die Vesperpause miteinzuplanen. Die SchülerInnen dürfen 5-10 Minuten vor dem Pausenklingeln am Platz vespern. Hier wird ein Kapitel aus einem der vorhandenen Bücher vorgelesen oder aber die Schüler du Schülerinnen haben schon Zeit, sich auszutauschen und zu entspannen. Diese Rituale gilt es stets in die Unterrichtstunden miteinzubinden und fest einzuplanen.

1.3 Lernvoraussetzung und Unterrichtszusammenhang

In der Klasse 1 wird jeden Montag ein neues Wochenwort eingeführt. Dieses Wochenwort beinhaltet einen oder mehrere neue Buchstaben, die die SchülerInnen an diesem Tag erlernen. An dem Montag vor dem hier geplanten Unterricht werden die Wochenwörter „Spitzwegerich“ und „Stiefmütterchen“ eingeführt. Hierbei wird zunächst die Anzahl der Silben und die Silbenkönige ermittelt. Anschließend lesen die Kinder gemeinsam mit der Lehrkraft und ihrem sogenannten Lesekrokodil das Wort Buchstabe für Buchstabe mehrmals laut durch. Zusammengehörige Laute werden beim gemeinsamen Lesen zusammengefasst gelesen. Auch bei diesem Thema wird das „Sp“ und „St“ als Laut zusammengefasst gelesen. Außerdem wird der Wortschatz der Kinder aktiviert und sie werden aufgefordert, Wörter mit dem neu erlernten Buchstaben zu finden und aufzusagen. Hierbei wird der Ort des neuen Buchstabens innerhalb der aufgezählten Wörter besprochen. Anschließend folgt ein Eintrag in das „rote Heftchen“, in dem die SchülerInnen die neuen Wochenwörter oben und unten aufschreiben. Zu beachten sind auch die Silbenschreibung mit zwei Farben, die Silbenbögen und die Silbenkönige. In dieser Unterrichtsstunde wurde somit die Aussprache von „Sp“ und „St“ besprochen und die Schüler und Schülerinnen wissen schon, dass man die Mitlauthäufungen als „Schp“ und „Scht“ ausspricht.

Darauf folgt nun der geplante Unterricht, wobei auf die erarbeiteten Grundlagen aufgebaut wird. Die Funktion der geplanten Unterrichtsstunde ist es, das Sprechen des der eingeführten Mitlauthäufung „Sp“ und „St“ am Wortanfang zu festigen, den Blick für die Buchstaben als Laut zu schulen und Lernwörter mit diesen Lauten zu üben.

2. Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Verortung des Unterrichtsvorhabens

2.1 Sachanalyse

„Die deutsche Schrift basiert auf einem phonologischen System, d.h. die verschiedenen Schriftzeichen beziehen sich auf Aspekte der Lautform von Wörtern. Allerdings entsprechen die Buchstaben nicht in einer 1:1-Zuordnung den Lauten der gesprochenen Sprache. Insofern bezeichnet man das Deutsche auch nur als eine „lautorientierte“ Alphabetschrift.“1

Dieses Zitat trifft auf mein gewähltes Unterrichtsthema des orthographischen Phänomens „Sp“ und „St“ am Wortanfang zu, da es sich hierbei um Mitlauthäufungen am Wortanfang handelt. Die Phoneme s und p; s und t werden hierbei zu einer Sprecheinheit zusammengefasst und gelten somit als eine Lautverbindung. Sie werden nicht als sp, sondern als schp ausgesprochen, weswegen hier keine 1:1-Zuordnung von Buchstaben und Lauten vorliegt. Dieses Phänomen wird als syllabisches Prinzip bezeichnet, das für die Silbentrennung und vor allem für die Aussprache der Lautverbindung grundlegend ist. Für Leseanfänger ist dieses Phänomen schwer zu verstehen und bedarf somit gezielten Lernzielen.2

Dieser in unserer Sprache und unserer Schrift häufig vorkommende Teilbereich der Orthografie ist allerdings nicht nur schwer zu verstehen, sondern ist auch besonders fehleranfällig für Lese- und Schreibanfänger.3

Aufgrund dessen, dass das orthographische Phänomen „Sp“ und „St“ als so fehleranfällig gilt, ist Üben zweifellos eine wichtige Tätigkeit für den Lernprozess, damit das Schreiben von Sp und das Lesen von Schp automatisiert wird.4 „Wenn dieser Automatisierungsprozess jedoch ohne kognitive Einsichten erfolgt, ohne das Bewusstmachen von Strukturen und den Einsatz von Wissen, bleibt das Üben ein Einschlafen ohne kognitive und sprachanalytische Orientierung. Die grundlegende kognitive Leistung besteht dann im Wiederholen und Erinnern von vorher durch wiederholtes Schreiben eingeprägten Lernwörtern, das durch recht diffuse Vorstellungen von Regeln überformt (und häufig eher erschwert als erleichtert) wird.“5

Hinney gliedert diesen Prozess in drei Phasen. Zuerst kommt die Phase des Wissenserwerbs, die die Grundlagen zunächst erarbeiten und erläutern soll. Anschließend erfolgt in der Phase der Wissenskompilierung einsichtsvolles Üben, worauf die Automatisierung von Schreibungen in der Phase der Wissensoptimierung aufgebaut wird.6

In der ersten Phase des Wissenserwerbs muss also diese besondere GPK-Regel mit den Schülern und Schülerinnen gemeinsam erarbeitet und besprochen werden und anschließend eine Strategie für diese orthographische Regel- und Merkelemente, erlernt werden, damit die Schüler und Schülerinnen anschließend mit dem erworbenen Wissen in die nächste Phase der Wissenskompilierung übergehen können.7

Eisenberg erklärte zusammenfassend, dass die Abweichung von der Graphem-Phonem-Korrespondenz als Erleichterung des Leseprozesses gesehen werden kann.8 Hierfür ist jedoch die Sicherung eines Grundwortschatzes und die Sicherung der Rechtschreibphänomene durch häufiges und variantenreiches Üben wichtig.9

2.2 Fachdidaktische Analyse und Verortung der Unterrichtsstunde

Das Erlernen von orthografischen Regeln ist ein wichtiger Gesichtspunkt der deutschen Rechtschreibung und des Rechtschreibunterrichts. Im Alltag ist es für uns Erwachsene meist selbstverständlich, viele Wortanfänge mit dem Laut „Sch“ auszusprechen, jedoch mit dem Konsonanten S zu schreiben und an dieser Stelle abzukürzen. Allerdings ist es für Kinder im Erstlese- und Rechtschreibunterricht zunächst unverständlich, weshalb man ein „S“ schreibt, aber ein „Sch“ spricht und hört.10 Es wird deutlich, dass dieses orthografische Phänomen ein wichtiger Teil unserer Sprache und Rechtschreibung und die Thematisierung im Unterricht notwendig ist.11 In dieser geplanten Unterrichtsstunde wird das Vorwissen der vorangegangenen Stunde durch die Erarbeitung eines fehlerhaften Zeitungsartikels und die Regelbildung aktiviert und abfragt und zudem ein großes Spektrum an Übungsmöglichkeiten bereitgestellt, um die orthografischen Regeln zu festigen. Als motivierender Faktor dient hier die für die Schüler und Schülerinnen eine spannende Geschichte in der Phase des Einstiegs.

In meinem Unterricht beziehe ich mich auf die Beschreibung der drei Phasen nach Hinney. Hier gibt es Gespräche über die Schreibung von Wörtern und Sätzen, die helfen sollen, Grundlegendes, Systematisches und damit Übertragbares an der Schreibung von Wörtern, Wortgruppen und Sätzen zu entdecken.12

Diese Gespräche gliedert er, wie in der vorherigen Sachanalyse schon angeführt, in drei Phasen. Innerhalb der Phase des Wissenserwerbs beziehe ich mich auf eine Wissensaktivierung und Wiederholung, da in der vorherigen Stunde die Unterschiede bei der Schreibung und Aussprache der Mitlauthäufungen „Sp“ und „St“ bereits besprochen wurde. Somit wurde in der vorherigen Stunde das Wissen zunächst schon erworben und ich werde darauf aufbauen, indem ich zuerst die Schüler und Schülerinnen mit einer Geschichte als Einstieg motivieren und ihr Vorwissen kontrollieren und aktivieren werde. Innerhalb der Geschichte hören die Schüler und Schülerinnen bereits den folgenden Arbeitsauftrag, wodurch ich die Klasse sowohl motivieren möchte als auch die folgende Übung spielerisch wiedergeben möchte, sodass diese Übung nicht als Arbeitsauftrag gesehen und negativ gewertet wird.

Laut Hinney folgt anschließend die Phase der Wissenskompilierung, in der einsichtsvolles Üben stattfinden soll. Hierfür bringe ich eine Übung an, die auf die vorherige Geschichte bezogen ist. Hier handelt es sich um einen Ausschnitt eines Zeitungsartikels, bei dem einige Wörter von einem Einbrecher durcheinandergebracht wurde. An dieser Stelle werde ich ein Unterrichtsgespräch auffordern und mit der Klasse gemeinsam die Fehler finden und anschließend korrigieren. In dieser Erarbeitungsphase werden sowohl Wörter mit den Wortanfängen Sp und St als auch Wörter mit Wortanfängen Sch verwendet, damit ich einen Wissenserwerb und Aktivierung für die späteren Regeln und Differenzierung innerhalb der Übungsaufgaben voraussetzen kann.

Um das Erlernte bei der Bearbeitung des Zeitungsartikels noch einmal zu festigen und an der Tafel visuell festhalten zu können, werde ich mit Bildern und den Buchstaben eine Regel besprechen und an die Tafel hängen. „Du hörst Schp und schreibst Sp. Du hörst Scht und schreibst St. Und hörst Schl und schreibst auch Schl. Du hörst Schw und schreibst auch hier Schw. Du siehst also, dass man nur bei den Anfangslauten mit „p“ und „t“ ein „S“ schreibt.“ Diese Unterscheidung werde ich im Folgenden nicht sehr ausgeprägt in den ersten Übungen thematisieren, jedoch möchte ich hiermit sichern, dass der Unterschied klar geworden ist und für die spätere Differenzierung innerhalb der Ergebnissicherungsphase Input geben. Außerdem werde ich die Regel nicht einfach vortragen, sondern mit den Kindern gemeinsam erarbeiten, da sonst ein großes Potential verschenkt werden würde, denn didaktisch sind gerade diese Aufgaben interessant, in denen Kinder selbst entdeckendes Lernen durchlaufen können.

Auf die Phase der Wissenskompilierung folgt die Automatisierung von Schreibungen in der Phase der Wissensoptimierung. In dieser Phase der Wissensoptimierung oder auch Ergebnissicherung wird es drei verschiedene Übungen geben. In der ersten Übung haben die Schüler und Schülerinnen einen Text, in dem sie Ausschau nach den Sps halten und diese einkreisen sollen. Hierbei wird der Blick für die Mitlaufhäufungen geschult und die Kinder lernen, diese Mitlauthäufungen nicht nur als einzelne nebeneinanderliegende Buchstaben, sondern als eine Einheit zu sehen. Dies ist wichtig zu thematisieren und zu üben, da die Schüler und Schülerinnen somit die Aussprache als Einheit erlernen.

In der nächsten Übung werden die Kinder dazu angehalten, die passenden Wörter zu den Bildern in die Linien zu schreiben. Diese Art von Übung kennen die Schüler und Schülerinnen schon und kennen die Strategie, dass sie die Wörter erst durchlesen, dann aufschreiben und die Silbenbögen hinzufügen sollen. Bei dieser Übung werden die Schreibung und das Anwenden und Aufzeichnen der Silbenbögen geübt. Die angeführten Wörter werden als Lernwörter behandelt und in einer weiteren Stunde erneut wiederholt.

Um Wörter nicht nur abzuschreiben, wurden in der dritten Übung die Anfangslaute der Wörter entfernt. Es fehlen zunächst die Anfangslaute Sp und St. Unterhalb der Aufgabenstellung befindet sich der Tipp, dass die Schüler und Schülerinnen viermal sowohl das Sp als auch das St einsetzen sollen. Diese Übung der Vervollständigung ist um einiges schwieriger und das erlernte Wissen muss beherrscht und angewendet werden. Es ist zu erwarten, dass die Umsetzung des Erlernten vor allem in dieser Übung eine Herausforderung darstellt und es manchen Schülern und Schülerinnen zunächst vielleicht schwerfallen wird, die Regel im Blick zu haben und die Wortanfänge durch die Kombination der Bilder und der vorhandenen Wortsilben zu finden.

Für Schüler und Schülerinnen, die schon schneller fertig sein werden, gibt es als Differenzierung ein weiteres Übungsblatt, das wie die dritte Übung gestaltet wurde, allerdings mit schwierigeren Wörtern. Zu den Wörtern mit den Anfangslauten Sp und St kommen hier noch die Anfangslaute Schl, Schw etc. dazu, sodass ich den Zeitungsartikel zu Beginn und die Regel an der Tafel aufgreifen kann und der Unterschied geübt wird.

Man kann erkennen, dass das Üben ein wichtiger Bestandteil meines geplanten Unterrichts ist. Hier möchte ich mich erneut auf Müller beziehen, denn „zusammenfassend lässt sich sagen, dass es im herkömmlichen Rechtschreibunterricht, besonders in der Grundschule, um die Sicherung eines Grundwortschatzes und die Sicherung einzelner Rechtschreibphänomene druch häufiges und variantenreiches Üben geht.“13

Für die Reflexion soll das Kuscheltier der Klasse „Rabe Socke“ eingesetzt werden. Dieses Kuscheltier wird im Deutschunterricht stets eingesetzt und soll die Kinder spielerisch motivieren. Auch in meiner Stunde werde ich bei der Reflexion das Tier einsetzen, indem Rabe Socke noch einmal nachfragen wird, weil er etwas verwirrt sei. Die Schüler und Schülerinnen werden aufgefordert, sich zu melden und Rabe Socke noch einmal zu erklären, wie man Sp und St am Wortanfang ausspricht und schreibt und wie es bei den Wortanfängen mit Sch sei. Erfahrungsgemäß wird dies gut funktionieren, da die Kinder bei dem Einsatz von Rabe Socke stets erfreut und motiviert sind.

3. Lernziele

Aus der geplanten Unterrichtsstunde folgen konkrete Lernziele, die ich im Folgenden erläutern werde.

Die Schüler und Schülerinnen wissen nach der Unterrichtsstunde, dass sie bei den Mitlaufhäufungen „Sp“ und „St“ „Sch“ sprechen, aber die Laute nur mit S schreiben.

Sie können zudem auch dieses orthografische Phänomen mit den Regeln der anderen Konsonantenclustern unterscheiden, indem sie wissen, dass sie „Sch“ sowohl sprechen als auch schreiben, sobald ein anderen Konsonant nach dem „S“ folgt, beispielsweise die Konsonanten l,m oder w.

Das letzte Lernziel beinhaltet, dass die Schüler und Schülerinnen ihr erlerntes Wissen innerhalb der bereitgestellten Übungsaufgaben vielfältig anwenden können.

3.1 Bildungsplan

Die Unterrichtseinheit14 stützt sich auf die im Bildungsplan genannten prozessbezogenen Kompetenzen des Sprechens und des Zuhörens sowie die des Schreibens. Die Kinder erwerben die Fähigkeit, funktionsangemessen zu sprechen, indem sie die Sprache bewusst einsetzen und reflektieren können, über Lernerfahrungen sprechen können und sich an gesprochener Standardsprache orientieren und artikuliert sprechen können. Zudem erwerben sie die Fähigkeit Texte zu verfassen, in dem Sinne, dass sie die Texte auf ihre orthografische Richtigkeit überprüfen können. Außerdem erlernen sie die Kompetenz, richtig schreiben zu können, indem sie Rechtschreibstrategien verwenden können, über Fehlersensibilität und Rechtschreibgespür verfügen, Übungsformen und Rechtschreibregeln selbstständig nutzen.

Bezüglich der Inhaltsbezogenen Kompetenzen erlernen sie, die Sprache und den Sprachgebrauch zu untersuchen, da sie die Unterschiede von gesprochener und geschriebener Sprache kennen.

[...]


1 Schründer-Lenzen, Agi: Schriftspracherwerb und Unterricht. Bausteine professionellen Handlungswissen. 3. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2009. Seite 49.

2 Vgl. Ebd.

3 Müller, Astrid: Rechtschreiben lernen. Die Schriftstruktur entdecken – Grundlagen und Übungsvorschläge. 1. Auflage. Seelze: Friedrich Verlag, 2010. Seite 13.

4 Müller, Astrid: Rechtschreiben lernen. S.17.

5 Vgl. Ebd.

6 Hinney, Gabriele: Neubestimmung von Lerninhalten für den Rechtschreibunterricht. Ein fachdidaktischer Beitrag zur Schriftaneignung als Problemlöseprozess. In: Baurmann, Jürgen; Kammler, Clemens; Müller, Astrid: Handbuch Deutschunterricht. Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens. 2. Auflage. Seelze: Friedrich Verlag, 2019. Seite 261.

7 Füssenich, Iris; Löffler, Cordula: Schriftspracherwerb. Einschulung, erstes und zweites Schuljahr. 2. Auflage. München: Ernst Reinhardt, 2008. Seite 88.

8 Hochstadt, Christiane; Krafft, Andreas; Olsen, Ralph: Deutschdidaktik. Konzeptionen für die Praxis. 2. Auflage. Tübingen: Francke, 2015. Seite 48.

9 Müller, Astrid: Rechtschreiben lernen. Die Schriftstruktur entdecken. Seite 19.

10 10 Schründer-Lenzen, Agi: Schriftspracherwerb und Unterricht. Seite 49.

11 Vgl. Ebd.

12 Hinney, Gabriele: Neubestimmung von Lerninhalten für den Rechtschreibunterricht. Ein fachdidaktischer Beitrag zur Schriftaneignung als Problemlöseprozess. In: Baurmann, Jürgen; Kammler, Clemens; Müller, Astrid: Handbuch Deutschunterricht. Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens. 2. Auflage. Seelze: Friedrich Verlag, 2019. Seite 261.

13 Müller, Astrid: Rechtschreiben lernen. Die Schriftstruktur entdecken. Seite 19.

14 http://www.bildungsplaene-bw.de/,Lde/LS/BP2016BW/ALLG/GS/D

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Die Mitlauthäufungen "Sp" und "St". Ein Unterrichtsentwurf in der ersten Klasse im Fach Deutsch
Hochschule
Pädagogische Hochschule Weingarten
Note
2,0
Jahr
2021
Seiten
25
Katalognummer
V1032843
ISBN (eBook)
9783346445247
ISBN (Buch)
9783346445254
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mitlauthäufungen, unterrichtsentwurf, klasse, fach, deutsch
Arbeit zitieren
Anonym, 2021, Die Mitlauthäufungen "Sp" und "St". Ein Unterrichtsentwurf in der ersten Klasse im Fach Deutsch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1032843

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