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Der Zusammenhang von Musik Hören mit dem Erleben von Erholung von arbeitsbezogenem Stress

Eine Regressionsanalyse

Titel: Der Zusammenhang von Musik Hören mit dem Erleben von Erholung von arbeitsbezogenem Stress

Bachelorarbeit , 2020 , 78 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Marie Klamer (Autor:in)

Psychologie - Wirtschaftspsychologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der Untersuchung war es herauszufinden, ob das Hören von Musik sich positiv auf das Erleben von Erholung von Arbeitsstress allgemein und auf die Erholungsdimensionen psychological detachment, relaxation und control auswirkt. Hierzu wurde eine Fragebogenstudie mit einem Stichprobenumfang von N=232 durchgeführt. Die Fragestellung wurde mit hierarchischen Regressionsanalysen analysiert. Als Kontrollvariablen wurden das Alter, das Geschlecht, soziales Musik Hören, der Stellenwert von Musik, die tatsächliche Arbeitszeit und die reale Erreichbarkeit aufgenommen. Zusätzlich wurde mit einer Moderatoranalyse überprüft, ob ein musikalisches Training der Teilnehmer den Zusammenhang moderiert. Die Stundenanzahl des Musik Hörens konnte die Erholung allgemein und die Erholungsdimensionen nicht signifikant vorhersagen. Es lag kein Moderatoreffekt des musikalischen Trainings vor. Die Kontrollvariablen konnten die Erholung oder Subdimensionen der Erholung teilweise signifikant vorhersagen. Die Ergebnisse und Limitationen der Studie verdeutlichen, dass ein Forschungsbedarf zu den Themen Erholung und Musik besteht und zukünftige Studien potenzielle Moderator- und Mediatoreffekte prüfen sollten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Erholung

2.1.1 Psychological detachment

2.1.2 Relaxation

2.1.3 Mastery

2.1.4 Control

2.2 Musik Hören

2.3 Musik Hören und Erholung

2.3.1 Aktueller Forschungsstand

2.3.2 Musikalisches Training als Moderator

2.3.3 Das effort-recovery model

2.3.4 Die allostatic load theory

2.3.5 Die conservation of resources theory

3. Fragestellung und Hypothesen

3.1 Relevanz der Fragestellung

3.2 Hypothesen

4. Methode

4.1 Versuchsdesign und Ablauf der Untersuchung

4.2 Stichprobe

4.3 Messinstrumente und verwendete Materialien

4.4 Auswertungsstrategie

5. Ergebnisse

5.1 Deskriptive Statistik

5.2 Regressionsanalysen

5.3 Moderatoranalyse

5.4 Ergänzende Analysen

6. Diskussion

6.1 Zusammenfassung und Interpretation

6.2 Einschränkungen der Untersuchung

6.3 Implikationen für Forschung und Praxis

6.4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der täglichen Dauer des Musikhörens und dem Erleben von arbeitsbezogener Erholung, unter besonderer Berücksichtigung der psychologischen Dimensionen "psychological detachment", "relaxation", "mastery" und "control" sowie einer möglichen moderierenden Rolle musikalischen Trainings.

  • Zusammenhang zwischen Musik hören und Erholung von Arbeitsstress
  • Analyse der Erholungsdimensionen (psychological detachment, relaxation, mastery, control)
  • Untersuchung der moderierenden Wirkung von musikalischem Training
  • Ökonomische Relevanz von Erholungsmaßnahmen im Arbeitskontext

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Psychological detachment

Die Fähigkeit, sich während der Freizeit mental von der Arbeit zu lösen wird als essentiell für den Erholungsprozess betrachtet (Sonnentag & Fritz, 2007). Psychological detachment meint einerseits, dass man abseits der Arbeitszeit keine arbeitsbezogenen Aufgaben zu erledigen hat (Sonnentag & Fritz, 2007). Andererseits beinhaltet es darüber hinaus die psychologische Distanz, die jemand zu seiner Arbeit hat (Sonnentag & Fritz, 2007). Man denkt folglich in dem Zustand des psychological detachments nicht an die Arbeit oder arbeitsbezogene Probleme oder Chancen (Sonnentag & Fritz, 2007). Dieser Zustand geht daher über die körperliche Distanz zum Arbeitsplatz und die Nichterfüllung von Arbeitsaufgaben hinaus (Sonnentag & Fritz, 2007).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Relevanz der positiven Psychologie und der Erholung von arbeitsbezogenem Stress durch Musik.

2. Theoretischer Hintergrund: Definition der Konstrukte Erholung und Musik sowie theoretische Modelle wie das effort-recovery model.

3. Fragestellung und Hypothesen: Herleitung der Forschungsfragen und Formulierung von Hypothesen zu Musik und Erholung.

4. Methode: Beschreibung des Versuchsdesigns, der Stichprobe sowie der eingesetzten Messinstrumente.

5. Ergebnisse: Deskriptive statistische Analyse sowie Darstellung der Ergebnisse aus den Regressions- und Moderatoranalysen.

6. Diskussion: Interpretation der Ergebnisse, Einordnung in die Literatur sowie kritische Reflexion und Ausblick.

Schlüsselwörter

Erholung, Musik Hören, musikalisches Training, recovery experiences, psychological detachment, relaxation, control, mastery, Arbeitsstress, psychologisches Wohlbefinden, Ressourcen, Arbeitsleistung, Stressreduktion, Arbeitnehmer, positive Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den potenziellen Nutzen des Musikhörens als Maßnahme zur Erholung von arbeitsbedingtem Stress.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind Erholungsforschung, psychologische Entspannung und die Rolle von Musik im Alltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird untersucht, ob mehr Zeit beim Musikhören zu einer besseren Erholung führt und ob musikalische Vorerfahrung diesen Zusammenhang beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine quantitative Online-Fragebogenstudie mit N=252 Erwerbstätigen durchgeführt und mittels Regressionsanalysen ausgewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der Erholung und Musik, die Ableitung der Hypothesen sowie die empirische Überprüfung der Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Erholung, Musik Hören, recovery experiences und Stressmanagement.

Warum wurde musikalisches Training als Moderator untersucht?

Es wurde angenommen, dass Musiker Musik anders verarbeiten und daher einen stärkeren Erholungseffekt durch das Hören erfahren könnten.

Was ist das Hauptergebnis bezüglich der Hypothesen?

Die Hypothesen konnten in der Studie nicht bestätigt werden, da kein signifikanter Zusammenhang zwischen der Hördauer und den Erholungsdimensionen gefunden wurde.

Wie lässt sich die Stichprobe beschreiben?

Die Stichprobe bestand aus 252 erwerbstätigen Personen, mit einem Durchschnittsalter von ca. 30 Jahren und einem hohen Anteil weiblicher Teilnehmer.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin aus dem Ergebnis?

Die Autorin betont die Notwendigkeit weiterer Forschung, da die Ergebnisse von früheren Studien abweichen und methodische Limitationen bestehen.

Ende der Leseprobe aus 78 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Zusammenhang von Musik Hören mit dem Erleben von Erholung von arbeitsbezogenem Stress
Untertitel
Eine Regressionsanalyse
Hochschule
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg
Note
1,0
Autor
Marie Klamer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
78
Katalognummer
V1033879
ISBN (eBook)
9783346441300
ISBN (Buch)
9783346441317
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erholung Musik Burnout Stress Arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marie Klamer (Autor:in), 2020, Der Zusammenhang von Musik Hören mit dem Erleben von Erholung von arbeitsbezogenem Stress, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1033879
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Leseprobe aus  78  Seiten
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