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Präferenzsysteme im internationalen Handel als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit: Das Beispiel des Lomé-Abkommens

Titre: Präferenzsysteme im internationalen Handel als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit: Das Beispiel des Lomé-Abkommens

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2002 , 20 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Michael Dittmar (Auteur)

Economie politique - Relations économiques Internationales
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Thematik der Entwicklungspolitik oder auch Entwicklungszusammenarbeit ist ein weites und mitunter auch sensibles Feld, das bisweilen immer noch durch das koloniale Erbe einiger europäischer Staaten gekennzeichnet ist.
So sind Verhandlungen zwischen den entsprechenden Ländern mit größtem diplomatischen Geschick zu führen, um keine Ressentiments jedweder Art aufkommen zu lassen sowie Vereinbarungen zum Nutzen aller zu treffen.

Das Lomé – Abkommen wird in diesem Zusammenhang häufig als bestes und erfolgreichstes Beispiel der Kooperation zwischen Industrie- und Entwicklungsländern angesehen. Ob dies der Realität entspricht, soll in der vorliegenden Arbeit untersucht werden.
So werden zunächst die Begriffe Lomé – Abkommen, Präferenzsysteme sowie Europäische Investitionsbank und Europäischer Entwicklungsfond vorgestellt, um dem Leser einen adäquaten Einstieg in die Lektüre zu gewähren.
Im Anschluß werden die Aktivitäten der EU im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit allgemein dargelegt, bevor dann ein Licht auf die Geschichte und das Umfeld der bisherigen Lomé –Abkommen sowie deren Vorläufer geworfen wird.
Dementsprechend werden in diesem Abschnitt die Abkommen von den Römischen Verträgen bis Lomé IV detailliert untersucht und dargestellt.
Darüber hinaus soll eine Wirkungsanalyse und kritische Würdigung der Lomé – Abkommen vorgenommen werden, um die grundlegende Fragestellung der Arbeit wieder aufzugreifen und zu thematisieren.

Was kommt nach Lomé? Diese häufig gestellte Frage wird mit einem kurzen Blick auf das Cotonou – Abkommen beantwortet, bevor die Arbeit mit einem Ausblick über mögliche zukünftige Entwicklungen abgeschlossen wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kooperationen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern

2.1 Zum Begriff des „Lomé-Abkommens“

2.2 Präferenzsysteme

2.3 Entwicklungszusammenarbeit der EU

3. Die Lomé-Abkommen und ihr Werdegang

3.1 Die Römischen Verträge

3.2 Die Abkommen von Yaoundé

3.3 Lomé I

3.4 Lomé II

3.5 Lomé III

3.6 Lomé IV

4. Würdigung der Lomé-Abkommen

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und den Erfolg der Lomé-Abkommen als Instrument der Kooperation zwischen Industrie- und Entwicklungsländern. Das primäre Ziel ist es, den Werdegang dieser Abkommen historisch nachzuvollziehen, deren Kerninstrumente wie STABEX und SYSMIN kritisch zu hinterfragen und die wirtschaftliche Entwicklung der beteiligten AKP-Staaten vor dem Hintergrund der EU-Entwicklungszusammenarbeit zu bewerten.

  • Historische Entwicklung der EU-Entwicklungszusammenarbeit seit den Römischen Verträgen
  • Analyse der handelspolitischen Präferenzsysteme und ihrer Auswirkungen
  • Detaillierte Untersuchung der verschiedenen Lomé-Abkommen (I bis IV)
  • Kritische Würdigung der Wirksamkeit von Unterstützungsmechanismen
  • Perspektiven nach dem Lomé-Konzept unter Berücksichtigung des Cotonou-Abkommens

Auszug aus dem Buch

3.6 Lomé IV

Mit der Ratifizierung des Vertrages am 15. Dezember 1989 entstand das Kooperationsabkommen von Lomé IV, welches mittlerweile 69 AKP – Staaten umfaßte und auch bezüglich der vereinbarten Leistungen zum bis dato umfangreichsten Abkommen avancierte.

Erstmalig wurde das Abkommen auf zehn Jahre ausgedehnt und lief mit einem Finanzprotokoll und einer Revisionsklausel für die Halbzeit bis ins Jahr 2000. Neben einer Konsolidierung des Erreichten von Lomé III setzte dieser neue Kooperationsvertrag neue Schwerpunkte.

So kann Lomé IV mit Recht als erste wirklich politische Konvention bezeichnet werden, die zwischen den AKP – Staaten und der Europäischen Gemeinschaft vereinbart wurde. Neben der traditionell breiten Palette von berücksichtigten Sektoren wie Handel und Rohstoffe, Verschuldung und Strukturanpassung, Finanzielle und Technische Zusammenarbeit umfaßte dieses Abkommen noch Aspekte wie dezentrale Entwicklung, Umwelt und Menschenrechte (vgl. REPNIK 1991, S. 9).

Bis zum Abschluß des Lomé IV – Abkommens hatten sich die AKP – Staaten erfolgreich gegen eine Postulierung der Menschenrechte und Demokratie als Prinzipien der Kooperation gewehrt. Mit Lomé IV wurden eine Menschenrechtsklausel und eine Suspensionsklausel etabliert, die einen Entzug von Leistungen bei Verletzung dieser Prinzipien vorsahen (vgl. SCHMIDT 2002, S. 719).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird der Themenbereich der Entwicklungszusammenarbeit eingeführt und die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen skizziert.

2. Kooperationen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Begriffe wie Lomé-Abkommen, Präferenzsysteme und gibt einen Überblick über die EU-Entwicklungszusammenarbeit.

3. Die Lomé-Abkommen und ihr Werdegang: Es erfolgt eine chronologische Untersuchung der Abkommen, angefangen bei den Römischen Verträgen über Yaoundé bis hin zu den vier Lomé-Abkommen.

4. Würdigung der Lomé-Abkommen: In diesem Teil werden Erfolge und Mängel der Abkommen kritisch analysiert, insbesondere die Auswirkungen auf die Exportstruktur der AKP-Staaten.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Kapitel schließt mit einem Rückblick, einer Betrachtung des Cotonou-Abkommens und einem Ausblick auf zukünftige Anforderungen an die Entwicklungszusammenarbeit.

Schlüsselwörter

Lomé-Abkommen, AKP-Staaten, Europäische Union, Entwicklungszusammenarbeit, Präferenzsysteme, STABEX, SYSMIN, Rohstoffexport, Handelsabkommen, Nord-Süd-Kooperation, Cotonou-Abkommen, Exportdiversifizierung, Menschenrechte, Infrastruktur, Weltwirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Kooperationsbeziehungen zwischen der EU und den AKP-Staaten im Rahmen der historischen Lomé-Abkommen und bewertet deren Erfolg als entwicklungspolitisches Instrument.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Geschichte der EU-Entwicklungszusammenarbeit, den Mechanismen der Handelspräferenzen sowie der Wirkung von Finanzhilfen auf die wirtschaftliche Struktur der Entwicklungsländer.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, inwieweit das Lomé-Abkommen tatsächlich als erfolgreichstes Beispiel der Kooperation zwischen Industrie- und Entwicklungsländern gelten kann und welche strukturellen Probleme dabei bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse und einer chronologischen Untersuchung der vertraglichen Abkommen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Einführung, eine detaillierte chronologische Darstellung der Abkommen von Yaoundé bis Lomé IV sowie eine kritische Würdigung der erreichten Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Lomé-Abkommen, AKP-Staaten, Präferenzsysteme, STABEX, SYSMIN und die allgemeine Entwicklungszusammenarbeit der EU.

Warum ist die Exportstruktur der AKP-Staaten problematisch?

Die AKP-Staaten sind stark von dem Export weniger Rohstoffe abhängig, was sie anfällig für Preisschwankungen macht und eine dringend benötigte Exportdiversifizierung verhindert.

Welche politische Neuerung brachte Lomé IV mit sich?

Lomé IV integrierte erstmals Menschenrechtsklauseln und Suspensionsklauseln in das Abkommen, wodurch Demokratie und Menschenrechte als explizite Prinzipien der Kooperation etabliert wurden.

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Résumé des informations

Titre
Präferenzsysteme im internationalen Handel als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit: Das Beispiel des Lomé-Abkommens
Université
LMU Munich  (Wirtschaftsgeographie)
Cours
Proseminar
Note
1,3
Auteur
Michael Dittmar (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
20
N° de catalogue
V10340
ISBN (ebook)
9783638167918
Langue
allemand
mots-clé
Lomé Arusha Yaoundé Entwicklungsländer Entwicklungspolitik Präferenzabkommen STABEX SYSMIN AKP-Länder EEF EIB
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Michael Dittmar (Auteur), 2002, Präferenzsysteme im internationalen Handel als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit: Das Beispiel des Lomé-Abkommens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10340
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Extrait de  20  pages
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