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Zusammenfassung und kritische Reflexion einiger Texte zur sprach- und denkpsychologischen Forschung

Titel: Zusammenfassung und kritische Reflexion einiger Texte zur sprach- und denkpsychologischen Forschung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2003 , 23 Seiten , Note: sehr gut

Autor:in: Martin Nahlik (Autor:in)

Psychologie - Intelligenz und Lernpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Abhandlung werden prägnante inhaltliche Aspekte einiger Texte zur sprach- und denkpsychologischen Forschung präsentiert und kritisch reflektiert.
Hierbei handelt es sich sowohl um sprachphilosophische als auch um rein psychologisch relevante Themen.
Entscheidend sind kognitive Prozesse, die beim Sprech- oder Denkvorgang ablaufen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. „Denken und Problemlösen“ von Richard E. Mayer

3. „Einfluß des Verbalisierens auf die Leistung bei Intelligenzprüfungen: Neue Untersuchungen“ von Ule Franzen und Ferdinand Merz

4. „Die Methode des Lauten Denkens“ von Renate Weidle und Angelika C. Wagner in „Verbale Daten“ von Huber/Mandl (Hrsg.)

5. „Zur Steuerfunktion der Sprache beim Problemlösen“ von Prof. Dr. W. Hussy

6. „Spracherwerb als Sozialisationsfaktor“ von Th. Herrmann in: Psychologische Beiträge, Band 30, 1988, S. 308-321

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, ausgewählte wissenschaftliche Texte aus der sprach- und denkpsychologischen Forschung zusammenzufassen und kritisch zu reflektieren, wobei der Fokus auf kognitiven Prozessen während des Sprech- und Denkablaufs liegt.

  • Grundlagen der Denkpsychologie und Problemlöseforschung
  • Die Introspektionsmethode und das „Laute Denken“
  • Einfluss der Verbalisierung auf Intelligenztestleistungen
  • Sprache als Steuerungsfunktion beim Problemlösen
  • Sozialisationsaspekte des Spracherwerbs

Auszug aus dem Buch

Die Methode des Lauten Denkens

Im Vorwort zu „Verbale Daten“ weisen Huber und Mandl 1981 auf den Unterschied zwischen dem behavioristischen und dem kognitivistischen Modell, welches die Person als aktiv handelnde versteht, welche sich Ziele setzt, plant und bewertet, hin. Handlungsleitende Kognitionen eines Individuums zu erfassen, erweist sich jedoch als problematisch, da Gefühle und Gedanken nur unmittelbar auftauchen. Eine beliebte Möglichkeit zur Feststellung dieser Kognitionen bieten Verbalisationsmethoden. In diesem Band soll in die Erhebung und Auswertung verbaler Daten eingeführt werden, wobei häufig verwendete Methoden der Forschungspraxis anhand von Beispielen präsentiert werden.

Weidle und Wagner beginnen ihren Text mit der Erklärung der Technik der Introspektion als Methode zur Erfassung des Lauten Denkens.

Im nächsten Abschnitt folgt ein geschichtlicher Abriss zur Entwicklung des Lauten Denkens. Bühler entwickelte den Begriff 1907 in der Denkpsychologie. Mit dem Aufkommen des Behaviorismus und dessen Kritik an der Introspektion als empirischer Methode, verschwand diese Methode für mehrere Jahrzehnte. Mit der „Kognitiven Wende“ kam es dann auch in der Pädagogik zu einer Renaissance. Subjektives Verhalten von Lehrern und Schülern interessiert die Forschung hierbei mehr als beobachtbares äußerliches Verhalten. Anhand der Methode des Nachträglichen Lauten Denkens in Form von Analysen auf Videobändern aufgezeichneter Unterrichtssequenzen durch die Beteiligten in den Sequenzen, werden innere kognitive Prozesse sichtbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die thematische Auseinandersetzung mit sprach- und denkpsychologischen Forschungsansätzen.

2. „Denken und Problemlösen“ von Richard E. Mayer: Überblick über die psychologischen Grundlagen des Denkens, historische Theorien und die methodische Herangehensweise der Kognitionsforschung.

3. „Einfluß des Verbalisierens auf die Leistung bei Intelligenzprüfungen: Neue Untersuchungen“ von Ule Franzen und Ferdinand Merz: Analyse der Leistungssteigerung durch Verbalisierung bei Intelligenztests sowie die Untersuchung von Augenbewegungen als Indikator.

4. „Die Methode des Lauten Denkens“ von Renate Weidle und Angelika C. Wagner in „Verbale Daten“ von Huber/Mandl (Hrsg.): Darstellung der Methode des Lauten Denkens, ihrer Entwicklung und Anwendung in verschiedenen pädagogischen und experimentellen Kontexten.

5. „Zur Steuerfunktion der Sprache beim Problemlösen“ von Prof. Dr. W. Hussy: Untersuchung des Einflusses von begleitendem und nachträglichem Verbalisieren auf komplexe Problemlöseprozesse am Beispiel des „Turm von Hanoi“.

6. „Spracherwerb als Sozialisationsfaktor“ von Th. Herrmann in: Psychologische Beiträge, Band 30, 1988, S. 308-321: Kritische Reflexion über die These, inwieweit Sprache als Instrument der Sozialisation fungiert und das Weltbild von Individuen prägt.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primärliteratur für die vorliegende Arbeit.

Schlüsselwörter

Denkpsychologie, Problemlösen, Sprachpsychologie, Lautes Denken, Kognitive Prozesse, Introspektion, Verbalisierung, Sozialisation, Intelligenzprüfung, Wissensrepräsentation, Kognitive Wende, Problemlösefähigkeit, Lernprozesse, Psychologische Forschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine Zusammenfassung und kritische Reflexion bedeutender Texte aus der sprach- und denkpsychologischen Forschung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Schwerpunkte bilden der Spracherwerb, die Methodik des Lauten Denkens, Problemlösestrategien und der Zusammenhang zwischen Sprache und kognitiven Prozessen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung und Bewertung theoretischer Konzepte zur Steuerung kognitiver Prozesse durch Sprache und deren praktische Anwendbarkeit.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär untersucht?

Besonderes Augenmerk liegt auf der Introspektion und der Methode des „Lauten Denkens“ in verschiedenen Anwendungsbereichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Studien zu kognitiven Fähigkeiten, zum Einfluss von Verbalisierung auf Testergebnisse und zur Komplexität von Problemlöseaufgaben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernelemente sind Denken, Problemlösen, Sprache, Kognition, Sozialisation und methodische Forschungsansätze.

Welche Bedeutung hat das „Turm von Hanoi“-Experiment im Text?

Es dient als Beispiel für eine strategische Aufgabe, anhand derer die Steuerfunktion der Sprache und der Effekt des Verbalisierens auf die Lösungsqualität empirisch geprüft wird.

Wie bewertet der Autor die Thesen von Th. Herrmann?

Der Autor steht Herrmanns Ablehnung der Sozialisationsfunktion von Sprache skeptisch gegenüber und vermisst eine stärkere empirische Beweisführung.

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Details

Titel
Zusammenfassung und kritische Reflexion einiger Texte zur sprach- und denkpsychologischen Forschung
Hochschule
Universität zu Köln  (Psychologisches Seminar)
Veranstaltung
Texte zur sprach- und denkpsychologischen Forschung
Note
sehr gut
Autor
Martin Nahlik (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
23
Katalognummer
V10345
ISBN (eBook)
9783638167956
ISBN (Buch)
9783638641425
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zusammenfassung Reflexion Texte Forschung Texte Forschung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Nahlik (Autor:in), 2003, Zusammenfassung und kritische Reflexion einiger Texte zur sprach- und denkpsychologischen Forschung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10345
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Leseprobe aus  23  Seiten
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