Sardinien: 200 Jahre Modernisierungsversuche in Wirtschaft und Gesellschaft


Seminararbeit, 2000

11 Seiten, Note: 2 +


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Teil I Der Faktor der Modernisierung für die sardischen

Autonomiebewegungen:

Von der savoyischen Herrschaft bis zum Faschismus

1. Modernisierung:

Dem Beispiel Martin Clarks folgend werde ich nicht die Geschichte der sardischen Regionalismus Bewegungen durchleuchten, sondern den langen historischen Kampf gegen die sardische Rückständigkeit in den Mittelpunkt meiner Arbeit stellen. Ich glaube durch die Darstellung der im 18 Jahrhundert beginnenden Versuche der Modernisierung der Wirtschaft und Gesellschaft Sardiniens der Identität dieser Region näher zu kommen.1

2. Das erste Scheitern einer Modernisierung durch das Herrscherhaus Savoyen

2.1. Sardinien wird dem Haus Savoyen übergeben

Im Vertrag von London (1720) überließ Österreich im Tausch gegen das Königreich Sizilien die Insel Sardinien an die Herzöge von Savoyen, die sich seither Könige von Sardinien nannten. Der festländische Teil des Königreiches umfasste Savoyen, Piemont und Nizza2

2.2. In den 1720er: Entdeckung der „Rückständigkeit“ Sardiniens

1720 herrschte Viktor Amadeus I (von Sardinien) (1666-1732)3 aus dem Haus Savoyen, der in den 1720er die „unheilbare Rückständigkeit“ Sardiniens erkannte. Sie orteten die Quelle der Probleme: „Feudalismus“ und „ländliches Gesellschaftsmodell“. Feudalismus bedeutete, daß Spanische Feudalherren die Rechtsprechung inne hatten und ihr Einkommen durch Steuern eintrieben (geschützt durch den Londoner Vertrag von 1718 / Madrid). Ein Umstand der dem Haus Savoyen die Hände band in Bezug auf eine Änderung sardischer Gesetze, Bräuche und Steuern. Eine Umgestaltung der Gesellschaft erwies sich ebenfalls als schwierig. Die Sarden stellten sich als ein Volk von unabhängigen und sturen („bloody-minded“)

Schaffshirten heraus, die nach ihren eigenen „blutigen Gesetzen“ lebten (Vendetta, Banditentum). Sie widersetzten sich jeglichen Modernisierungsversuchen.4

2.3. Landwirtschaft versus Viehzucht: historisches Leitmotiv sardischer Modernisierung

Ab den 1760er wurden Versuche unternommen ein alternatives, europäisches Modell seßhafter Bauern durchzusetzen, die auf eingezäunten Grundstücken Landwirtschaft betreiben sollten. Zu jener Zeit herrschte die Meinung vor, daß Landwirtschaft der Schaf- und Tierzucht vorzuziehen sei.5

Dieses Modell der Präferenz für die Landwirtschaft wird ab diesem Zeitpunkt zu einem Leitmotiv der Modernisierung Sardiniens werden. Es wird über die 1830er hinaus durch die Abschaffung des Feudalismus verfolgt, später von Faschisten weitergeführt und schließlich sogar von den Christ Demokraten übernommen, die jedoch auch die industrielle Modernisierung miteinbeziehen.6

2.4. Modernisierung kam stets von Außen

Es wichtig sich darüber klar zu werden, daß diese Art der Modernisierung nicht auf sardische Initiative hin unternommen wurde. Beinahe alle Maßnahmen waren durch nicht-sardische Außenseiter ausgedacht worden. „ „Modernisation“ has been imposed on Sardinia from outside, usually by „Northerners“ who knew little about the island...“(Clark S.82 Z.4-6).7

2.5. Die spanischen Barone: Hürden einer Modernisierung

Die Modernisierungsmaßnahmen des Hauses Savoyen im 18. Jahrhundert wurden seitens der Sarden ohnehin kaum wahrgenommen. Der Enthusiasmus einiger aufgeklärter Sarden wurde sogar unterdrückt. Die Piemontesen waren zu jener Zeit nicht wirklich an einer Modernisierung interessiert, da sie nicht an dem Privilegien der spanischen Barone rütteln wollten, die durch den Hof in Madrid geschützt waren. In den 1790er wurde die Herrschaft Savoyens immer mehr mit dem Feudalsystem assoziert. Dies führte dazu, daß piemontesische Beamte, einschließlich des Vizekönigs, die Insel verlassen mußten. „Autonomie“ bedeutete zu jenem Zeitpunkt hauptsächlich die Kontrolle über Jobs in der Verwaltung. Dieser Versuch scheiterte jedoch kurze Zeit später.8

Achtung! Es ging nicht um Autonomie im Sinne von Selbstbestimmung, denn Sardinien besaß diese als eigenständiges Königreich bis 1847. Es hatte seine eignen Gesetze und Bräuche, und wurde durch das Haus Savoyen regiert (Vizekönig).9

3. Reformen des 19. Jh.: Erste ernsthafte Versuche der Modernisierung

3.1. Bodenreformen: Das Aufbrechen des Feudalismus

Im frühen 19. Jahrhundert wurde der erste ernsthafte Versuch einer Modernisierung seitens Carlo Felice (war lange Zeit selbst Vizekönig) und Carlo Alberto unternommen. Er mochte die Sarden und besorgte ihnen Jobs auf dem Festland. 1820 verabschiedete man ein Dekret über die Einzäunung von Grundstücken. 1830er wurde der Feudalismus abgeschafft. Später folgten Maßnahmen über Kirchenland und Wälder. Privaten Bauern wurde zu Land verholfen, so daß über die Hälfte des nutzbaren Landes bis 1849 in privaten Händen war und ab 1860 besaß über die Hälfte der ländlichen Bevölkerung ebenfalls Land10

3.2. Das Scheitern der Bodenreformen

Die Modernisierung hatte jedoch keinen Erfolg. Die Besitztümer waren zu klein um nützlich zu sein und die „principales“ [eine Form von Kulaken (Großbauern)] sicherten sich die besten Ländereien. Die Schafhirten verloren das tief gelegenen Weideland und die Feudalbesitzer wurden mit Bargeld entschädigt. Folge der Entschädigungsmaßnahmen war, daß von 1850 bis 1870 die Steuern stiegen und zwar um das 2,5-fache. Von 1870 bis 1894 wurden 50.000 Grundstücke gepfändet um Steuerschulden zu tilgen.

Ein weiteres Problem war das die Kunst der Landwirtschaft von den neuen Besitzer nicht beherrscht wurde. Es mangelte an Kenntnissen wie Maschinen, Bewässerung, Versicherungen zu organisieren waren. Daher wurde das Land an Schafhirten verpachtet, sowie die feudalen Vorbesitzer vor ihnen dies taten. Statt einer Verminderung des Weidelandes zu bewirken, war eine Erhöhung die Folge, statt also zu einer Eindämmung der Schafzucht zu führen gaben die Reformen den Impuls zu einer Expansion.11

3.3. Chaos: Die negativen Folgen des Scheiterns

Dieses Scheitern brachte Chaos. Es äußerte sich in Form von Aufstände (wie 1832 in Nuoro), Mord an neuen Landbesitzern, Bürgermeistern und ließ das Banditentum florieren. Die Privatisierung der Wälder bedeutete einen rapiden Kahlschlag, der Erosion und Dürre verursachte. Liberale vom Festland die sich von den Bodenreformen die Entstehung eines Kleinbauernstandes erhofft, oder sogar einen niederen Adel, wurden enttäuscht. Statt dessen wuchsen die Gräben zwischen Schafhirten und seßhaften Bauern die schon seit Jahrzehnten bestanden. Es bedeutete weiterhin, daß es keine Elite von Landbesitzern - wie in Sizilien und dem südlichen Festland- existierte. Die ländlichen Gebiete wurden von „principales“ beherrscht, die selbst große Viehbestände besaßen. Daneben herrschten Ärzten und Priestern12

4. Die Ära des „Risorgimento“

4.1. Hoffnung auf Besserung durch Fusion mit dem Festland

In den 1840er gab es in den Städten jedoch eine liberale, urbane Elite - bestehend aus Richtern, Armeeoffizieren etc. - die begeistert war von liberalen Gedanken und der Modernisierung. Sie wollten Sardinien auf den Stand des Kontinents erheben (Bsp. Giuseppe Manno). Bei diesen blühte die Hoffnung auf Verbesserung durch die Fusion mit dem Festland im Zuge des sogenannten „risorgimento“.13

4.2. Die Phase der Reformen

1846 begann eine Phase der Reformen. Nachdem im Kirchenstaat eine Reihe von Reformen durchgeführt und damit liberale und demokratische Bewegungen in den anderen italienischen Staaten zum Handeln ermutigt. Auf Druck revolutionärer Unruhen in verschiedenen Teilen Italiens sahen sich einige der italienischen Staaten - Sardinien-Piemont, das Königreich beider Sizilien, die Toskana - gezwungen, Verfassungen zu erlassen und zu konstitutionellen Regierungsformen überzugehen.14

4.3. Sardinien erhält nach der Revolution von 1848 eine Verfassung

Nach der Revolution von 1848 erhielt Sardinien eine Verfassung 1847 wurde die politische Einheit Sardiniens mit den festländischen Territorien des Hauses Savoyen durch die liberale Elite betrieben. Die Fusion kam im Herbst durch, da Carlo Alberto seinen Untergebenen auf dem Festland freie Presse, freie Zusammenschlüsse, Wahl lokaler Regierungen usw. versprach.

Händler aus Cagliari und Sassari hofften dadurch Mitglieder der neuen italienische Zoll-Liga zu werden. Neue Landbesitzer hofften auf „Carabinieri“ vom Festland. Studenten hofften auf Arbeit auf dem Festland. Das Recht auf ein eigenständiges Königreich wurde für die Modernisierung verkauft. Sardinien wird an Piemont angegliedert.15

4.4. Aufstände aus Enttäuschung über die Fusion

Aber der Enthusiasmus von 1847 hält nicht lange an, den wie die „Modernisierung“ entpuppte sich die „Fusion“ ebenfalls als Mißerfolg. Sardisches Korn konnte nun auf das Festland exportiert werden, und da die Preise dort dafür höher waren hungerte bald die sardische Bevölkerung. Aufstände brachen aus. Mitte der 1850er wurde Cavour immer unbeliebter auf Sardinien, als bekannt wurde, daß er sardische Holz- und Minenkonzessionen verkauft hatte, waren selbst in den zivilisierteren Teilen der Insel Aufstände an der Tagesordnung.16

5. Die Enttäuschung als Basis der Typisierung nach Clark

Also, der Versuch Sardinien durch den Anschluß an das Festland zu modernisieren scheiterte. Dieses Scheitern einer Modernisierung in Wirtschaft und Gesellschaft bezeichnet Clark als Basis zur Typisierung dreier Hauptströmungen der Autonomiebewegung der späteren Jahre.

5.1. Typ I: Die„su connottu“-Bewegung

Die Sympathisanten und Mitglieder dieses Typus waren anti-piemontesisch und gegen die Modernisierung als solche. Sie wollten zurück zu ihren durch alte Werte bestimmte Lebensweise. Ihr Schlagwort war „su connottu“ (das Bekannte), es mußte wiederhergestellt und konserviert werden. Sie organisierten Unruhen und Aufstände, wurden jedoch wegen ihrer der Zeit nicht mehr entsprechenden Vorstellungen nicht mehr ernstgenommen und konnten, da es sich meist um Schafhirten handelte ignoriert oder gar in die Banditenecke gestellt werden. Die Schafhirten Gesellschaft war zu ihrem Ende verdammt, dachten Politker aller Lager. Giorgio Asproni beschuldigte die Kirche die „su connottu“-Aufstände angezettelt zu haben. Die Schafhirten Gesellschaft widerstand ihrem Untergang, d.h. ihrer Modernisierung mit Erfolg, da um die 1880er mehr und mehr Bauern pleite machten, wurde mehr Weideland verfügbar. Wichtig ist, daß dieser Typus nie eine politische Autonomie Sardiniens einklagte.17

5.2. Typ II: Das „alternativ-sardische“ Model einer Modernisierung

Dieser Typus sprach deutlich im Namen einer politischen Autonomie Sardiniens. Früh im Jahre 1848, also kurz nach der Verschmelzung mit dem Festland, kämpften die Agitatoren dieser Bewegung um ein eigenständiges sardisches Parlament, weil sie eine einheitliche Gesetzgebung für katastrophal für die Insel hielten. Sie schlugen ein alternatives autonomes sardisches Modell vor um die Modernisierung der Insel voranzubringen. Ein Modell, das von den Sarden selbst entwickelt werden müßte, um sardische Interessen zu schützen und eine Ausbeutung der Insel durch Fremde zu verhindern. Die Denker dieser Strömung blieben lange Zeit ungehört. Ihnen fehlte es an politischer und wirtschaftlicher Macht und Unterstützung.18

5.3. Typ III „die scheinautonomen Rhetoriker“

Dieser dritte Typus war hauptsächlich ökonomischer Natur. Er verlangte Autonomie im orthodox-liberalem Sinne. Modernisierung sollte durch diese Art der Autonomie nicht gebremst, sondern beschleunigt werden. Letztlich hatte dieser Typus wenigstens ein wenig Einfluß, weil seine Symphatisanten mit anderen Gleichgesinnten aus dem Süden die Forderung nach Eigenständigkeit bündeln konnten. Seine ökonomische Natur zeigt sich in der Forderung, daß der Zentralstaat das Geld für öffentliche Arbeiten zur Verfügung stellen soll und dieses dann durch einheimische Beamte verteilt werden sollte.

Diese Form der Autonomie ist sehr zwiespältig, da sie nicht auf Eigenständigkeit abzielt sondern von der Abhängigkeit von Geldern des Zentralstaates ausgeht.19

Eine Eigenständigkeit im exklusiven Sinne hatten diese Denker nicht im Sinne wenn sie auf Autonomie pochten. Es war ihnen bekannt, daß Sardiniens Resourcen zu gering waren. Das Pro-Kopf-Einkommen von 1901-3 lag bei 856 Lire und war somit das niedrigste in ganz Italien. Aber die Gelder die aus dem Zentralstaat fließen sollten flossen vor dem Ersten Weltkrieg sehr spärlich und brachen dann schließlich komplett ab. Daneben litten die Sarden noch unter dem mit Frankreich geführten „Tariff War“, der die Wirtschaft im Norden zum Zusammenbruch brachte.20

6. Das Wirken der 3 Typen der Autonomie ab den 1880er

6.1. Hinfälligkeit des 3. Typus und Revival der beiden ersten Typen

Der dritte Typus der Autonomie war hinfällig geworden, da keine zentralstaatlichen Gelder flossen, konnte keine Modernisierung vorangetrieben werden. Die dramatische Lage auf der Insel führte in den 1880er zu einem Revival der beiden ersten Typen der Autonomie.

6.2. Revival der Widerständler und Anachronisten

Der erste Typus erschien in der Form des weitverbreiteten Widerstandsgedanken. Er äußerte sich im Banditentum und trug zu der in jener Zeit beginnenden Romantisierung des Sarden als Archetyp des Wiederständlers, der mit allen Mittel versucht seinen traditionellen Lebensstil fortzuführen und jeder Form des Burgertums widersteht.21

6.3. Renaissance des II Typs durch Boom im Käsemarkt

Der zweite Typus eines „alternativen sardischen Modernisierungsmodels“ hatte ebenfalls eine Renaissance. Die Schafzucht florierte dank des französischen und amerikanischen Marktes. Der „Pecorino-Käse“ fand in diesen Ländern einen reißenden Absatz. Die Anzahl an Schafen verdoppelte sich von 1881 bis 1908. Der Erfolg der Schafzucht und der Mißerfolg der Landwirtschaft wurden als Beweise dafür angeführt, daß möglicherweise der Zentralstaat das Hindernis für eine echte Modernisierung darstelle. Zum ersten Mal war es augenscheinlich, daß die Sarden selbst ihr Schicksal erfolgreich lenken konnten.22

Die Forderung nach einer eigenständigen sardischen Modernisierungspolitik wurde noch dadurch unterstrichen, daß für Sardinien eine Freihandelsstatut verlangt wurde. Sardinien sollte ein Freihafen im Mittelmeer werden. Diese Forderungen wurden jedoch politisch zu leise gestellt.23

7. Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf die Autonomiedebatte

7.1. Hochblühte der „pastoralen Route“ durch kriegsbedingte Nachfrage

Der Erste Weltkrieg führte zur Blüte der Schafzucht, da das ungenutzte Land abwesender Bauern der Schafzucht zur Verfügung stand und die Arbeit des abwesenden Hirtens leicht von Kindern übernommen werden konnte. Außerdem bestand eine große Nachfrage nach Endprodukten der Schafzucht, wie Milch, Fleisch, Wolle und Leder für den Krieg. Die „pastorale Route“ zur Modernisierung Sardiniens war also voll eingeschlagen.24

7.2. Die Armee als Schule der Nation, (hier: Region)

Als während des Krieges 100.000 wehrfähige Männer in die Armee einberufen wurden, trafen sich zum ersten Mal Sarden aus allen Provinzen und lernten mehr über ihre eigene Kultur als sie andernfalls jemals in der Lage gewesen wären zu lernen. Die sardischen Brigaden erlangten legendären Ruhm durch ihr couragiertes und diszipliniertes Handeln. Die Kluft zwischen Schafhirten und Bauern wurde ebenfalls verringert. Die nun gemeinsam erlebten lebensgefährlichen Situationen schweißte diese zusammen.25

7.3. Politische Folgen des Wir-Gefühls: Loyalitäten und Ressentiments

Die neu entstandene soziale Gruppe der Sarden starke Loyalitäten, jedoch auch starke Ressentiments. Die Loyalitäten waren nicht nur sardische Natur, gerade bei den Offizieren herrschte auch eine patriotische italienische Rhetorik vor. Die Ressentiments galten den sogenannten „imboscati“, worunter man arbeitsscheue gesellschaftliche Parasiten verstand. Weiter Ressentiments hegte man gegen die lange regierende liberale politische Kaste.

7.4. Forderungen nach bevorzugter Behandlung der Sarden

Offiziere, die als Helden aus dem Krieg hervorgegangen waren erfreuten sich eines großen politischen Rückhalts in der Bevölkerung. Sie versuchten das alte Kader der „Giolittian Liberals“ abzulösen, um danach Forderungen an den Zentralstaat zu stellen, die einen neuen Umgang mit den Sarden vorsahen. Der Wunsch nach einer speziellen Behandlung der Insel war erwachsen aus den Heldentaten der sardischen Brigaden im Krieg. Zum ersten mal konnten die Sarden verkünden, daß sie etwas besonderes seien, und zwar in einem positiven Sinne. Daraufhin machte Premierminister Orlando 1918 folgendes Zugeständnis: „Italy has contracted a huge debt of gratitude towards the noble island; it has a duty to pay this dept, and will do so“ (zitiert nach Clark S.88 Z.20-22).26

7.5. Einstufung des „Partito sardo di Azione“

1921 bildete die Veteranenbewegung eine eigene Partei: die „sardische Partei der Aktion“. Dieser wird von Clark bescheinigt eine „happy fusion“ seiner beiden letzteren Autonomietypen zu sein. Sie traten sowohl offen für eine eigenständige Verwaltung sardischer Ressourcen und die pastorale Route im Modernisierungsprozeß ein, als auch für eine Belohnung Sardiniens für den tapferen Kriegsdienst durch zentrale Gelder. Diese Kombination von Forderungen vereinbarte sie für einige Jahre, besonders nach der Spaltung der Partei 1923 und ihrer Umwandlung zu der kleinen sardisch-faschistischen Partei. Nach dem sie zum Faschismus übergegangen war übernahm sie kurze Zeit später die Regierung auf Sardinien und sicherte sich von eine dankbaren Mussolini die erwartete Belohnung.27

8. Autonomie während der faschistischen Ära

8.1. Die autonome Regierung der „sardo fascisti“ ab ca.1923

Mussolini war den Sarden verpflichtet. Seine populistische Rhetorik ging soweit, daß er anmerkte, daß wenn er nicht „romangnolo“ wäre, er sich wünschen würde Sarde zu sein. Nach der Machtübernahme der Faschisten stellte er Sardinien eine Milliarde Lire zur Verfügung. Es begann eine wirklich autonome Verwaltung durch die „sardo-fascisti“. Über diese Tatsache konnte jedoch nicht offen gesprochen werden.28

8.2. Das Ende der autonomen Regierung der „sardo fascisti“ ab 1928

Die Politik der Verfolgung der „pastoralen Route“ in der Modernisierung Sardiniens durch die „sardo-fascisti“ stand jedoch in Konkurrenz zum „Getreidekampf“ den Mussolini verfolgte. Zusätzlich erschwerte die Abwertung der Lira gegen über dem Pfund Sterling die Käseexporte. Die Zentralregierung entließ den Führer der „sardo-fascisti“ und ging zur traditionellen Modernisierung hin zur Landwirtschaft zurück. Zahlreiche Maßnahmen wurden ab 1928 in Gang gesetzt um die Landwirtschaft zu fördern. Jegliche Autonomiebewegung war nicht mehr existent, bis auf die ersten Typs, die von nun an als Banditentum bekämpft wurde.29

Teil II Die verpaßte „wirkliche“ Autonomie und die Folgen der Scheinautonomie ab 1948

1. Warum verpaßten die Sarden ihre Autonomie 1945-6

Im Internet-Archive einer sardischen Zeitung fand ich folgenden Artikel: 01-04-99 Fünfzig Jahre verpaßter Autonomie

Inhalt: Fünfzig Jahre verpaßter Autonomie. Geburtstag des „Statuto della

Regione sarda“. Der fünfzigste Geburtstag der Verkündigung des Statuts ist wahrlich keine Gelegenheit zum Feiern dieses Ereignisses, sondern eher der Moment einer angemessenen Analyse über den Zustand der Autonomie. (amOristano.)30

2. Abweisung eines Angebots wirklicher Autonomie

1945/46 noch bevor der Rat zur Erarbeitung einer neuen italienischen Verfassung zusammengekommen war, machte Sizilien einen Vorstoß in Richtung Autonomie. Sie stellten ein regionales Statut auf, indem sie sich selbst exklusive gesetzgeberische Befugnisse verliehen für ein weitreichendes Spektrum an Themen.. Im May 1946 überredeten sie die De Gasperi Regierung dieses zu billigen und per Dekret zu verabschieden. Das „Sardinian Consultative Council“ hätte den selben Text auf Sardinien erweitern können, lehnte dies jedoch stolz und einstimmig ab.31

3. Warum die Abweisung des Statuts nach sizilianischem Model?

Teilweise, weil man es ablehnte Autonomie durch ein königliches Dekret zu erhalten, teilweise weil man glaubte das ein sardisches Statut nicht einfach übernommen werden sollte und eine eindeutige sardische Handschrift tragen sollte. Man lehnte also ab, um sich die Zeit zu nehmen den Inhalt des Statuts zu diskutieren. Fakt ist das das sizilianische Model eine echte Autonomie bedeutet hätte und die Chance diese wahrzunehmen vertan wurde.32

4. Keine Stärkung des Wir-Gefühl und keine neue Elite

Sardinien blieb relativ verschont durch den Zweiten Weltkrieg. Dadurch gewann es nicht die Erfahrung des Widerstands oder des Bürgerkrieges. Eine Wiederholung der zusammenschweißenden Situation wie im Ersten Weltkrieg fand nicht statt. Es wurde keine neue heroische Elite gebildet mit einem starken emotionalen Gefühl Sardinien im Staatenverbund zu vertreten und nach mehr Rechten und einer autonomen Regierung zu verlangen. Statt dessen erstand eine alte Elite wieder aus ihrem Schatten und war froh im Konstitutiven Rat über eine neue Verfassung mitreden zu dürfen. Sie setzten Pietro Pinna als „hohen Kommissar“ ein, die Insel regierte. Dies tat er von 1943-49 quasi-autonom, da Sardinien zu jener Zeit quasi vom Festland abgeschnitten war.33

5. Kein Wunsch zur Autonomie

Von 1943 bis 45 gab es faktisch eine wirkliche Autonomie, aber nur wenige sardische Politiker begrüßten diese Tatsache. Beinahe sämtliche Politiker waren eng mit ihrer festländischen Mutterpartei verbunden. Der antifasitische Rumpf der sardische Partei der Aktion tendierte zu einem föderalen Staatssystem. Liberale, Sozialisten und Kommunisten hingegen wollten einen zentralistischen Staat. Die Linken taten dies, weil sie glaubten ansonsten von der bevorstehenden Revolution ausgeschlossen zu sein. Palmiro Togliatti, Generalsekretär der festländischen Kommunisten, zwang den widerwilligen sardischen Kommunisten dennoch eine gewisse Akzeptanz der Autonomie auf. Woraufhin diese den Begriff neu interpretierten. Autonomie war für sie das Ende der Ausbeutung Sardiniens durch das Festland und die einheimische Agrarkaste. In anderen Worten war für sie Autonomie als „Regionalisierung“, eine Art der Mini-Nationalisierung insulanischer Idustrie und „big landed estates“.34

6. Das moderate Autonomiekonzept der Christdemokraten

Die Christdemokraten legten mit wenig Enthusiasmus einen Autonomieplan auf, der dem dritten Typus der Autonomie nach Clark am nächsten kam. Sie waren die Erben der faschistischen Modernisierungspolitik. Sie wollten Bodenreformen und landwirtschaftliche Subventionen durchsetzen, betrachteten die Schafzucht als veraltet und gewannen dadurch den Zuspruch und die Unterstützung weiter Teile der Bauern. Die Christdemokraten standen für spezielle Gesetze für Sardinien, jedoch mit regionaler Verteilung der Unterstützung. Mit ihrem Autonomiekonzept hatten sie Erfolg, aber nicht weil Sardinien Druck auf die Zentralregierung ausübte, sondern weil die Christdemokraten national sehr stark waren.35

7. 1948 Sardinien autonome Region gegen den Willen der älteren Politiker

Sardinien wird 1948 autonome Region. Dies geschieht in totaler Abwesenheit emotionalen Nationalismus oder Identitätsgefühlen. Anders ist dies in Sizilien, wo eine Klasse von Großgrundbesitzern ökonomische, politische und kulturelle Macht verteidigte. Diese Klasse fehlte auf Sardinien, genauso wie eine Riege von starken nationalen Führern, wie sie der Erste Weltkrieg hervorgebracht hatte.36

8. Inhalt des sardischen Statuts von 1948

Am 29 April verabschiedete der sardische Konstitutiv Rat einen Entwurf der dem nationalen Rat zur Erarbeitung einer Verfassung vorgelegt wurde. Es handelte sich größtenteils um das Schema Christdemokraten. Es sah eine beschränkte legislative Autonomie vor, ohne exklusive legislative Kompetenzen über ökonomische Entscheidungen, sowie keine Kontrolle über Bildung oder Kultur. Die Vorlage wurde jedoch nicht durch den nationalen Rat übernommen, sondern überarbeitet und weiter beschnitten. Und am 28 und 29 Januar 1948 verabschiedet. Da das Statut in der italienischen Verfassung vom 26. Februar 1948 verankert wurde, waren Modifikationen hohe Hürden vorgesetzt. Diese Problematik zieht sich bis in die Gegenwart.37

9. Nationale Gesetze überschatten Befugnisse des Statuts

Die Befugnisse des sardischen Regionalparlaments umfassen folgende Bereiche: Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Handwerk und Kunsthandwerk, regionale öffentliche Arbeiten, geringfügige Landverbesserungsschemata, sowie Allokation von Wasser, Minen, usw. Bei den Entscheidungen in diesen Bereichen mußten jedoch immer auch nationale Interesse berücksichtigt werden, und was nationale Interessen sind bestimmt die Zentralregierung. Also kann man die gesetzgeberischen Befugnisse eher als relativ, statt als exklusive bezeichnen, sowie Sizilien sie besaß.38

10.Schein-Autonomie und Abhängigkeit

Die Tatsache das beinahe jedes sardische Gesetz irgendwie durch den Zentralstaat mit der Begründung nationaler Interessen modifiziert werden konnte und Sardinien in einer absoluten Abhängigkeit zum Zentralstaat stand läßt das Wort Scheinautonomie durchaus treffend erscheinen. Denn Autonomie auf Sardinien bedeutete nicht Selbstverwaltung, sondern war Einzig und allein die Forderung nach speziellen Gesetzen und Subventionen für die Modernisierung der Insel war ausschlaggebend für die Rhetorik der Autonomie.39

1960 kamen 98% des Einkommens der Insel vom Festland. Größtenteils wurden diese Gelder jedoch nicht für eine Modernisierung der Insel verwendet, sondern um Klienten der Christdemokratischen Partei zu belohnen.40

11.Die Modernisierung der Landwirtschaft mißlingt

Obwohl per Bodenreform 45.000 ha Land enteignet wurden, und die alte faschistische Verbesserungspolitik übernommen wurde, konnte an dem sardischen Problem der starken Zerstückelung des Landes nicht viel geändert werden. Die Landwirtschaft kam zu keinen nennenswerten Erfolgen. In den 1960er wurden 200.000 ha Land nicht mehr bewirtschaftet.Früchte und Obst wurden sogar importiert.41

12. Ironie: Erneute Blüte der Schafzucht

Als es in der Landwirtschaft wieder schlecht aussah trotz zahlreicher hoher Subventionen, stieg die Zahl der Schafe wieder sprunghaft an: von 2.1 Millionen 1970 bis zu 3 Millionen 1980. Die Landwirtschaft, die seit Jahrzehnten das Vertrauen der Politiker besaß und hoch subventioniert wurde hatte gegen ihren primitiven Feind die Schafzucht verloren.42

13. Industrielle Modernisierung: „Kathedralen in der Wüste“

Im Juni 1962 wurde ein 12jahresPlan aufgelegt um Industrie und Hochtechnolgie im Süden Italiens aufzubauen. Die Industriebauten waren aber nur solange Jobmaschinen wie an ihnen gebaut wurden. Nach der Fertigstellung war der Arbeitsaufwand zur Inbetriebnahme gering und so wurden nur wenige langfristige Jobs geschaffen, dafür um so mehr Umweltverschmutzung produziert.43

Teil III Die Identitätsfaktoren Sprache und Kultur oder

Das Aufkommen des nationalistischen „neo-sardismo“ in den späten 1960er

1. Der offen nationalistische „neo-sardismo“

2. Der Identitätsfaktor Sprache

Als kurze Einleitung, die einen groben Überblick über die sardische Sprache geben soll, soll die Zusammenfassung der Seiten 31 bis 48 aus dem Buch Sprachkontakt auf Sardinien dienen:

Auf dem italienischen Territorium befinden sich 11 sprachliche Minderheiten, von denen nur 4 offiziell anerkannt sind. Die Sarden sind mit ca.1,6 Mio Sprechern die größte nicht anerkannte Minderheit in Italien. Diese nationale Minderheit besitzt aber ein ausgeprägtes Sprachbewußtsein und macht dies auch in Form von politischen Forderungen an den italienischen Staat geltend. Das Sardische wird auf der Insel von rund 80% der Bevölkerung gesprochen, trotzdem finden die Garantien der italienischen Verfassung, die den Schutz der sprachlichen Minderheiten vorsehen, nur auf die französische Minderheit im Aostatal, auf die deutsche und ladinische Minderheit in Südtirol und auf die slovenische Minderheit in Triest Anwendung. Die Sarden besitzen zwar ein Sonderstatut, dieses beschränkt sich aber nur auf wirtschaftliche und soziale Belange, da es die Sarden 1948 verabsäumten, ihre Forderungen als ethnisch-sprachliche Minderheit in das Sonderstatut einzubringen. 1971 gab aber die Universität Cagliari eine Resolution heraus und forderte, daß das Sardische als Nationalsprache der sardischen Minderheit anerkannt werde. Es sollte dem Italienischen gleichgestellt werden, also Verwaltungs-, Unterrichts- und Kultursprache werden.

Mit der Einordnung des Sardischen in eine Sprachgruppe beschäftigt sich die moderne Sprachwissenschaft noch immer; es stellt sich die Frage, ob es eine Sprache oder ein Dialekt ist. Das Sardische bildet zwar eine strukturell eigenständige Varietät, ist jedoch keine Sprache im Sinne einer literarisch ausgebauten oder kodifizierten Standardsprache, und sie besitzt auch politisch keine Eigenständigkeit.

Unter dem Begriff des Sardischen läßt sich eine Reihe von Dialekten zusammenfassen, wobei es vier größere Varietäten gibt: Logudoresisch, Campidanesisch, Galluresisch und Sassaresisch. Man könnte das Sardische auch als Kukturdialekt bezeichnen, das heißt als eine Sprache ohne überdachte Standardform, die in regionale Sprachvarianten zersplittert ist, aber auch als Sprache der Übergangszone zwischen der West- und Ostromania.

Das Logudoresische wird auf der nördlichen Inselhälfte gesprochen, es gilt als das Sardische "par excellence", wogegen das Campidanesische die gesamte südliche Hälfte der Insel einnimmt. Die beiden Dialekte Galluresisch und Sassaresisch werden ganz im Norden gesprochen, sie sind stark vom Italienischen überlagert. Die Diskussion über die Stellung des Sardischen zieht sich schon über längere Zeit, einmal wurde es dem Italienischen untergeordnet (vgl. Diez, F., Grammatik der romanischen Sprachen. Drei Teile in einem Bande. Bonn, Weber 1882), dann bekam es wieder seinen eigenen Platz (vgl. Ascoli, I. L' Italia dialettale. In: Archivio Glottologico Italiano, VIII, 1882 - 1885, S 98 - 128). Auch Meyer-Lübke ordnet das Sardische in seiner Italienischen Grammatik dem Italienischen zu.

Das Sardische war durch die wechselhaften politischen und historischen Umstände sowohl dem iberischen, als auch dem italienischen Sprachraum zugewandt. Es steht zwar dem Italienischem am nächsten, unterscheidet sich aber von diesem in einer Weise, die dem Abstand des Italienischen zum Spanischen entspricht.

Trotz der eingetretenen Sprachrenaissance der 70er und 80er Jahre scheint aber eine offizielle Sprachenregelung nicht in Sicht.

Rindler - Schjerve, Rosita, Sprachkontakt auf Sardinien: soziolinguistische Untersuchungen des Sprachenwechsels im ländlichen Bereich. Tübingen, Narr 1987

3. Folklore Gesellschaften

[...]


1 Maritin Clark: „Sardinia: Cheese and Modernisation“ in Carl Levy: „Italian Regionalism“; Oxford, Washington D.C., 1996 S.81 Z.1-6

2 "Sardinien, Königreich,"Microsoft ® Encarta ® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

3 "Viktor Amadeus I. (von Sardinien),"Microsoft ® Encarta ® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

4 Maritin Clark: „Sardinia: Cheese and Modernisation“ in Carl Levy: „Italian Regionalism“; Oxford, Washington D.C., 1996 S.81 Z.8-15

5 ebd. S.81 Z.23-26

6 ebd. S.81 Z.27ff - S.82 Z.1-3

7 ebd. S.82 Z.3-7

8 ebd. S.82 Z.8-28

9 ebd. S.82 Z.28-32

10 Maritin Clark: „Sardinia: Cheese and Modernisation“ in Carl Levy: „Italian Regionalism“; Oxford, Washington D.C., 1996 S.82 Z.33-42

11 ebd. S.82 Z42ff - S83 Z.1-13

12 S.83 Z13-28

13 S.83 Z.29-36

14 "Risorgimento,"Microsoft ® Encarta ® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation.

15 Maritin Clark: „Sardinia: Cheese and Modernisation“ in Carl Levy: „Italian Regionalism“; Oxford, Washington D.C., 1996 S.83 Z.40ff - S.84 Z.1-16

16 ebd. S.84 Z.17-31

17 ebd. S.84 Z.32ff - S.85 Z.1-17

18 Maritin Clark: „Sardinia: Cheese and Modernisation“ in Carl Levy: „Italian Regionalism“; Oxford, Washington D.C., 1996 S.85 Z.18-31

19 ebd. S.85 Z.32ff - S.86 Z.1-12

20 ebd. S.86 Z. 13-17

21 ebd. S.86 Z.29-38

22 Maritin Clark: „Sardinia: Cheese and Modernisation“ in Carl Levy: „Italian Regionalism“; Oxford, Washington D.C., 1996 S.86 Z.39ff - S.87 Z.1-11

23 ebd. S.87 Z.11-15

24 ebd. S.87 Z.31-36

25 ebd. S.87 Z.36ff - S.88 Z.1-8

26 ebd. S.88 Z.13-25

27 Maritin Clark: „Sardinia: Cheese and Modernisation“ in Carl Levy: „Italian Regionalism“; Oxford, Washington D.C., 1996. S.88 Z.26-43

28 ebd. S.88 Z.43 - S.89 Z.1-5

29 ebd. S.89 Z.5-17

30 http://www.unionesarda.it/unione/servizi/copie.htm

31 Maritin Clark: „Sardinia: Cheese and Modernisation“ in Carl Levy: „Italian Regionalism“; Oxford, Washington D.C., 1996; S.91 Z.15-21

32 ebd. S.91 Z.21-28

33 ebd. S.89 Z.18-26

34 ebd. S.89 Z.27ff - S.90 Z.1-3

35 Maritin Clark: „Sardinia: Cheese and Modernisation“ in Carl Levy: „Italian Regionalism“; Oxford, Washington D.C., 1996; S.90 Z.4-13

36 ebd. S.90 Z19ff - S.91 Z.1-14

37 ebd. S.91 Z.42ff - S.92 Z.1-26

38 ebd. S.92 Z.27-39

39 ebd. S.93 Z.20-35

40 ebd. S.93 Z.35-ff - S.94 Z.1

41 41 Maritin Clark: „Sardinia: Cheese and Modernisation“ in Carl Levy: „Italian Regionalism“; Oxford, Washington D.C., 1996,. S.94 Z.1-8 und Z.14-19

42 ebd. S.94 Z.22-29

43 ebd. S.94 Z.30ff - S.95 Z.1-30

11 von 11 Seiten

Details

Titel
Sardinien: 200 Jahre Modernisierungsversuche in Wirtschaft und Gesellschaft
Hochschule
University of Sheffield
Veranstaltung
Europäischer Regionalismus
Note
2 +
Autor
Jahr
2000
Seiten
11
Katalognummer
V103476
Dateigröße
359 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Hausarbeit eines 2.Semesters, bitte um Nachsicht für mangelnde Professionalität
Schlagworte
Sardinien, Jahre, Modernisierungsversuche, Wirtschaft, Gesellschaft, Europäischer, Regionalismus
Arbeit zitieren
Lucas Pendugiu (Autor), 2000, Sardinien: 200 Jahre Modernisierungsversuche in Wirtschaft und Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/103476

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