Prinzipien und Vertreter des Utilitarismus


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

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Utilitarismus

= sogenannte Nützlichkeitsethik

- beinhaltet keine einheitliche Moraltheorie
- Einordnung: normative Ethik - teleologische Ethik (Zielethik)
- Versucht Antworten auf die Frage zu geben : „Was sollen wir tun?“ „Wie sollen wir leben.“

Vorteile und Nachteile des Utilitarismus

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Prinzipien des Utilitarismus

Diejenige Handlung bzw. Handlungsregel ist moralisch richtig, deren Folgen für das Wohlergehen aller Betroffenen optimal sind.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Jeremy Bentham

„Die Moral ist nichts als die Regulierung des Egoismus“ [Jeremy Bentham]

- Rechts- und Moralphilosoph
- [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]
- studierte schon mit 12 Jahren in Oxford Jura
- kritisierte das englische Rechtswesen scharf
- 1792 Ehrenbürger der französischen Republik
- trat politisch für mehr Demokratie, Sozialreformen und gegen die Privilegien der Oberschicht ein
- setzte Hoffnungen in eine verbesserte Erziehung, die unabhängig von finanziellen Möglichkeiten ist
- 1825 Mitbegründer der Londoner Universität, an der auch Atheisten studieren durften

Das Prinzip der Nützlichkeit beinhaltet das Prinzip, das jede Handlung in dem Maß billigt oder mißbilligt, wie ihr die Tendenz inne zu wohnen scheint, das Glück der Gruppe, deren Interesse in Frage steht zu vermindern oder zu vermehren. (Glück fördern bzw. verhindern)

⇨ das bedeutet: eine Handlung wird gebilligt wenn Glück erstrebt wird

⇨ eine Handlung, die diesem Prinzip entspricht ist keineswegs falsch

Die Kriterien der Glücksberechnung einer Handlung in Punkten Das hedonistische Kalkül

Das präzise Glückskalkül entspricht der Wertbestimmung der Freude.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ziel: das größtmögliche Glück für die größtmögliche Menge zu erreichen

Jeder Mensch kennt das Gefühl von Lust und Leid. Jeder Mensch hat aber auch ein anderes Glücksempfinden.

⇨ Grundorientierung für die einzelnen Individuen kann nur die eigene Lustbefriedigung sein

⇨ der Zweck einer Handlung muss sich an dieser Lustbefriedigung messen Jeremy Benthams Ethik

⇨ Prinzip der Nützlichkeit, hedonistisches Kalkül Ausgangspunkt:

- Motiv: der Mensch sucht Lust und vermeidet Schmerz

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

- Mensch muss auch Leid und Freude anderer berücksichtigen (Egoismusregulierung, Vernunft) durch Vernunft und Sanktionen beeinflusst

Kritik an Bentham

- die Kriterien für die Glücksbereicherung sind nicht einhaltbar
- Ist Glück messbar?
- Der Utilitarismus nach Bentham kann zur Benachteiligung Einzelner führen

John Stuart Mill

„Es ist besser ein unzufriedener Mensch zu sein, als ein zufriedenes Schwein.“

- Englischer Ökonom und Psychologe
- [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]
- verallgemeinerte die bürgerliche Ökonomie
- trat für die Frauenemanzipation ein

John Stuart Mills Ethik

Nicht nur die Quantität des Glückes ist wichtig sondern auch die Qualität. Die Vernunft unterscheidet den Menschen von anderen Lebewesen. Wenn der Mensch in seinen Fähigkeiten bestätigt wird fühlt er Glück. Menschen mit geringen Fähigkeiten erleben dabei mehr Glück als Menschen mit hohen Fähigkeiten.

Das geistige Glück beruht auf dem Verstand (Der Mensch besitzt das Wissen um...)

Es erfolgt eine qualitative Differenzierung durch die Stufung des Glücks: Höhere geistige Lust und niedere sinnliche Lust

Das Prinzip der Nützlichkeit ist zugleich auch das Prinzip des Glücks.

Glück entspricht Lust ⇨ Unglück entspricht Unlust

Die goldene Regel

Der Utilitarismus muss zwischen eigenem und dem Glück anderer entscheiden.

Das Glück des Einzelnen muss aber weitgehend mit dem Interesse der Gemeinschaft einher gehen.

Behandle dabei andere so, wie du selbst behandelt werden willst.

Das Opfern eigener Interessen darf nicht zur Pflicht werden.

Die Erziehung und die öffentliche Meinung sollen ihren Einfluss zur Verknüpfung des Glücks des Einzelnen und dem der Gemeinschaft nutzen.

Das Wohl der Allgemeinheit sollte das Wohl aller Individuen beinhalten. Die Vermehrung des Glückes ist dabei der Zweck der Tugend.

Vergleich

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Details

Titel
Prinzipien und Vertreter des Utilitarismus
Autor
Jahr
2001
Seiten
6
Katalognummer
V103500
Dateigröße
348 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
So ziemlich ales über den Utilitarismus von den Ursprüngen bis hin zu Bentham und Mill
Schlagworte
Utilitarismus
Arbeit zitieren
Sheileena Adams (Autor:in), 2001, Prinzipien und Vertreter des Utilitarismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/103500

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