Innenpolitik - 1.Weltkrieg


Referat / Aufsatz (Schule), 2001
3 Seiten, Note: 13 Punkte

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- 11.5.: Liebknecht warnt im Reichstag vor Folgen einer internationalen Aufrüstung

- Albert Südekum signalisiert Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg für den Vorstand der SPD die grundsätzliche Zustimmung seiner Partei zur Kriegspolitik der Regierung

- 4.8.1914: Burgfriede -> Versprechen, über alle Parteien - und Klassengrenzen hinweg im

„Schicksalskampf“ zusammenzustehen

- SPD wollte Antikriegsbewegung demobilisieren, da Regierung versprach, auf vorbereitete Repressivmaßnahmen gegen Arbeiterbewegung zu verzichten, Hoffnung auf Reformen

- 1.8.1914: Einstellung aller Streiks

- Verbot der öffentlichen Diskussion von Kriegszielen

- 3.8.1914: Bewilligung der Kriegskredite

- 9.9.: September - Programm: Reichsleitung verkündet als Kriegsziel die deutsche

Vorherrschaft in Europa

- 13.9.. Innenminister und Vizekanzler Delbrück erläutert in einem Schreiben an den

Reichskanzler die Folgen der deutschen Kriegszielpolitik

- 14.9.: Entlassung des Generalstabschefs Moltke nach umstrittenen Entscheidungen in

der Marneschlacht, Nachfolger: Kriegsminister Erich von Falkenhayn

- Im Herbst 1914: Widerstand gegen Krieg und Burgfriede

- 1.1.: Neujahrsansprache von Wilhelm II. : Siegeszuversicht, Entschlossenheit, den Krieg

bis zum endgültigen Sieg weiterzuführen

- 31.1.: Karl Hefferich übernimmt Leitung des Reichsschatzamtes

- 20.3.: Reichstag genehmigt Haushalt für das laufende Jahr; die Sozialdemokraten Karl

Liebknecht und Otto Rühle stimmen gegen den Entwurf (einschließlich Kriegskredit über

10 Mrd. Mark), 30 SPD - Mitglieder nehmen nicht an der Abstimmung teil

- 24.4.:Einstellung gerichtlicher Untersuchungen gegen Kriegsteilnehmer, ausgenommen

sind schwere Verbrechen und Militärverratsermittlungen

- 20.6.: Kriegszielbewegung aus rheinisch - westfälischen Schwerindustriellen, nationalen Verbänden, bürgerlichen Parteien und konservativer Professorenschaft Ø weitgestreckte Annexionen

- Ablehnung jeder innenpolitischen Liberalisierung Ø Siegfrieden

- Ausweitungen des Kolonialreiches

- 27.8.: Novelle zum Reichsvereinsgesetz: Gewerkschaften nicht mehr länger politische

Vereine -> unterliegen nicht mehr den damit verbundenen Beschränkungen

- 7.11.: Aufforderung des preussischen Kriegsministeriums an die örtlichen Militärbefehlshaber zu einem schärferen Vorgehen gegen Pazifisten

- Bethmann Hollweg kann weder Reformwünsche der Sozialdemokraten zufriedenstellen, noch die Befürchtungen der konservativen Rechten zerstreuen

- seit1915: „Gruppe Internationale“, „Spartakusgruppe“

- 15.5.: Reichstag fordert Herabsetzung der Altersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung von 70 auf 65 Jahre

- 24.3.: Austritt von 18 Abgeordneten aus der SPD - Reichstagsfraktion aus Protest gegen die

Zustimmung der SPD - Mehrheit zu den Kriegskrediten; Gründung der Sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft (Vorstand: Hugo Haase, Wilhelm Dittmann, Georg Ledebour)

- 25.3.: 4. Kriegsanleihe: 10,7 Mrd. Mark

- 5.4.: Erklärung Hollwegs vor dem Reichstag: Deutschland müsse eine so starke Stellung in der

Welt haben, daß niemand in die Versuchung käme, es anzugreifen.

- 7.6.: Reichshaushalt wird gegen die Stimmen der beiden sozialdemokratischen Parteien angenommen; Billigung neuer Kriegskredite in der Höhe von 12 Mrd. Mark gegen die Stimmen der Sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft

- 28.6.: Verurteilung Karl Liebknechts zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus wegen

Antikriegskundgebung am 1.5. in Berlin

- Aufruf des SPD - Parteivorstandes an die Mitglieder gegen das Verbot der öffentlichen

Erörterung von Kriegszielen, Aufforderung überall im Reich öffentliche Veranstaltungen durchzuführen, in denen gegen eine Annexionspolitik Stellung bezogen wird

- 23.8.: Verurteilung Karl Liebknechts zu vier Jahren und einen Monat Zuchthaus in einer Berufungsverhandlung

- 29.8.: Paul von Hindenburg wird neuer Chef des Generalstabs

- 2.9.: Hindenburgprogramm: Forderung einer Verdopplung der Versorgung mit Munition bis zum Frühjahr 1917, Verdreifachung der Produktion von Geschützen, Maschinengewehren und Flugzeugen

- 16.9.: Alle im Ausland lebenden deutschen Wehrpflichtigen werden durch einen Erlaß Kaiser Wilhelms II. zur Meldung bei den deutschen Auslandsbehörden aufgefordert.

- 31.3.: staatliche Werbeaktionen zur 6. Kriegsanleihe auf Hochtouren; Aufrufe zur „Freien

Liebestätigkeit“, die die Zivilbevölkerung um zusätzliche Spenden bitten

- 7.4.: Osterbotschaft Kaiser Wilhelms II.: Aussicht auf neues Wahlrecht, das das häufig

kritisierte Dreiklassenwahlrecht ablösen und direkte und geheime, aber nicht gleiche Wahlen einführen soll

- 8.4.: Gründung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD),

Vorstand: Hugo Haase, Wilhelm Dittmann

- Kanzler verliert die Unterstützung der Reichstagsmehrheit (bürgerliche Parteien und SPD) und zog sich heftig Kritik der parlamentarischen Rechten und der an einer massiven Kriegszielagitation interessierten Schwerindustrie zu

- 14.7.: die Oberste Heeresleitung, aber auch die Konservativen und die Nationalliberalen sowie Mitglieder der Zentrumsfraktion den Kaiser zur Entlassung Bethmann Hollwegs, Nachfolger: Georg Michaelis

- 19.7.: Annahme einer Resolution für einen Verständigungsfrieden ohne Annexionen

- 2.9.: die Deutsche Vaterlandspartei tritt nach ihrer Gründung für eine Fortsetzung des Krieges und für Annexionen ein

- 24.10.: Rücktritt Georg Michaelis wegen fehlender parlamentarischer Mehrheit, Nachfolger: Georg Graf von Hertling

- 28.10.: Forderung der christlichen Gewerkschaften, den Krieg rücksichtslos fortzuführen - politische Leitung des Deutschen Reiches ging immer mehr in die Hand der Obersten

Heeresleitung über („militärischer Kriegsabsolutismus“)

- 4.2.: Verurteilung des USPD - Abgeordneten Wilhelm Dittmann zu fünf Jahren Haft wegen Landesverrats

- 18.3.: Beginn der 8. Kriegsanleihe

- 28.9.: Paul von Hintze, der Staatssekretär des Äußeren, hält eine Demokratisierung des deutschen Staatswesens für „dringend notwendig“

- 29.9.: Aufforderung der Obersten Heeresleitung an Wilhelm II. , den Alliierten ein Friedensangebot auf der Grundlage des 14 - Punkte - Programms von US - Präsident Woodrow Wilson zu unterbreiten

- 3.10.: Max von Baden wird Reichskanzler

- 4.10.: Bildung einer Regierung, die dem Reichstag verantwortlich ist, Philipp Scheidemann (SPD), Matthias Erzberger (Zentrum), Adolf Gröber (Zentrum) werden Minister ohne bestimmten Aufgabenbereich

- Parlamentisierung der Regierung

- Festgelegte Verantwortlichkeit des Reichskanzlers und der Reichsminister gegenüber dem Parlament

- Übergang vom monarchischen Obrigkeitsstaat zum parlamentarischen Regierungssystem

- 29.10.: Matrosen der Kriegsflotte in Kiel und Wilhelmshaven verweigern den Kriegseinsatz

- 4.11.: Bildung eines Soldatenrates in Kiel, in der Folge Bildung von Arbeiter -und

Soldatenräten in ganz Deutschland

- 9.11.: Ausrufung der Republik durch Philipp Scheidemann und Karl Liebknecht; Kaiser Wilhelm II. erklärt seine Bereitschaft zum Rücktritt

- 10.11.: nach Verhandlungen zwischen USPD und MSPD wird der Rat der Volksbeauftragten als erste Regierung der deutschen Republik mit Friedrich Ebert als Reichskanzler gebildet

- 28.11.: Abdankung Kaiser Wilhelms II. , ins Exil nach Doorn

- 8.12.: Der Chef der Obersten Heeresleitung, Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg,

fordert von Reichskanzler Ebert die Wiederherstellung der militärischen Kommandogewalt und die Abschaffung der Soldatenräte

- 14.12.: Unter Führung von Karl Liebknecht legt der Spartakusbund sein politisches Programm vor, das als Hauptforderung die Errichtung einer sozialistischen Räterepublik vorsieht.

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Details

Titel
Innenpolitik - 1.Weltkrieg
Note
13 Punkte
Autor
Jahr
2001
Seiten
3
Katalognummer
V103510
Dateigröße
337 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Innenpolitik, Weltkrieg
Arbeit zitieren
Jana Beer (Autor), 2001, Innenpolitik - 1.Weltkrieg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/103510

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