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Jugendliche und Gewalt. Woher kommt die Faszination für Horrorfilme?

Title: Jugendliche und Gewalt. Woher kommt die Faszination für Horrorfilme?

Term Paper , 2020 , 14 Pages , Grade: 1

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Children and Youth
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Summary Excerpt Details

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, durch die Analyse und das Heranziehen verschiedener Theorien und Literatur zu erklären, was Jugendliche an Horrorfilmen fasziniert. In vielen Horrorfilmen wird zudem körperliche Gewalt angewendet, so soll in dieser Arbeit erläutert werden, wie intensiv beziehungsweise in welcher Hinsicht die jungen Zuschauer von dieser Gewalt beeinflusst werden.

In der folgenden Arbeit stehen die Schlagwörter Horrorfilme, Jugendliche und Gewalt im Vordergrund. Diese Arbeit beschäftigt sich anhand von Literatur und der Betrachtung von verschiedenen Theorien mit dem Thema Jugendliche und Horrorfilme. Die ausgewählte Literatur setzt sich zusammen aus Artikeln und Internetseiten mit den Schwerpunkten Medien und Gewalt, die zusätzlich die Themen Jugendliche und Horrorfilme näher betrachten und aufgreifen.

Im zweiten Kapitel dieser Arbeit werden Begriffserklärungen, der relevantesten Begriffe vorgenommen. Zuerst wird das Genre Horrorfilm erläutert, es folgen eine kurze Erzählung der Gewalt in Horrorfilmen und eine Auslegung über die Bedeutung von Horrorfilmen für Jugendliche. Des Weiteren werden im dritten Kapitel Aggressionstheorien von Bandura und Heitmeyer herangezogen, um im vierten Kapitel eine Analyse aufstellen zu können. Es folgen im fünften Kapitel die kritische Diskussion zur Analyse und am Ende das Fazit zu dieser Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung und Zielsetzung

1.2 Methodik und Aufbau

2 Begriffsdefinitionen

2.1 Horrorfilme

2.2 Gewalt in Horrorfilmen

2.3 Bedeutung von Horrorfilmen für Jugendliche

3 Theorien zur Gewalt

3.1 Aggression nach Bandura

3.2 Gewalt nach Heitmeyer

4 Analyse

5 Diskussion

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Faszination von Jugendlichen für das Genre Horrorfilm und analysiert, inwiefern die darin dargestellte Gewalt einen Einfluss auf aggressives Verhalten bei jungen Zuschauern ausübt. Ziel ist es, mithilfe theoretischer Modelle und aktueller Literatur zu ergründen, warum Jugendliche dieses Genre bevorzugen und welche Rolle soziale Anerkennung dabei spielt.

  • Faszinationsfaktoren von Horrorfilmen bei Jugendlichen
  • Auswirkungen von medialer Gewalt auf jugendliches Verhalten
  • Theoretische Einordnung durch Banduras Beobachtungslernen und Heitmeyers Anerkennungstheorie
  • Die Rolle von Peer-Gruppen und Identifikationsprozessen in der Adoleszenz
  • Abgrenzung zwischen Medienkonsum und tatsächlichem Gewaltpotenzial

Auszug aus dem Buch

2.1 Horrorfilme

Das Genre Horrorfilm wird allgemein bezeichnet als ein Filmstil der bei den Zuschauern ein Gefühl von Grusel, Schauer, Schock und Angst auslösen soll. Meistens treten übernatürliche Wesen, Akteure oder Phänomene auf, die für den normalen Protagonisten eine tödliche oder traumatische Bedrohung darstellen. Unnatürliche Wesen wie Dämonen und Geister, Vampire, Untote und andere Halb und Zwischenwesen gehören zu dem Hauptmerkmal von Horrorfilmen. Jedoch gibt es auch Horrorfilme, die eher auf der Realität basieren, bei der die Bedrohung von einem Psychopathen oder Mörder ausgeht, wie beispielsweise in der Filmreihe Saw. Um den Zuschauern ein gruseliges Erlebnis zu bieten, greift die vorgegebene Dramaturgie für Horrorfilme auf Affekte zurück, die aus einer Zusammensetzung von verschiedenen filmischen Mitteln besteht, wie Setting, Maske, Licht, Ton, schockartige Schnitte. (vgl. Wulff / Brunner 2016)

Historische Unterschiede bei Horrorfilmen sind zu charakterisieren, so entstanden ab 1930 die Klassischen Horror- oder Gruselfilme und ab 1960 entwickelte sich die moderne Phase des Horrorfilms. Zusätzlich zu der modernen Phase entwickelte sich außerdem ein Subgenre in dem Filmbereich, der Splatterfilm. Dieses zusätzliche Filmgenre zu Horrorfilmen hat als Anlass, den Einbruch des Unheimlichen in den Alltag, indem Schockbilder und Special Effekte präsentiert werden, um Ekel zu erregen. Diese historischen Unterschiede entstanden durch die Weiterentwicklung der Filmindustrie und die Möglichkeit weiter Effekte einzubauen, sowie aus dem wandelnden Publikum und Produktions- bzw. Verwertungskontexten heraus. Jedoch behält das Genre Horrorfilm bis heute sein wichtigstes Differenzmerkmal gegenüber Nachbargenres wie fantastischem Film und Psychothriller, trotz der Relativierung des Schrecklichen durch Momente von Parodie und Komödie. (vgl. ebd.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Verbreitung von Horrorfilmen ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Faszination sowie dem Einfluss dieser Medien auf Jugendliche vor.

2 Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Termini wie das Genre Horrorfilm, die Ausprägungen von Gewalt darin und die psychologische Bedeutung des Genres für Jugendliche in der Adoleszenz definiert.

3 Theorien zur Gewalt: Es werden die wissenschaftlichen Ansätze von Bandura zum Lernen am Modell sowie von Heitmeyer zur Anerkennungstheorie erläutert, um das Aggressionshandeln von Jugendlichen theoretisch zu rahmen.

4 Analyse: Das Kapitel analysiert die Forschungsfrage durch die Gegenüberstellung der theoretischen Ansätze mit dem Medienkonsum von Jugendlichen und der Rolle der Peer-Gruppe.

5 Diskussion: Hier werden die Ergebnisse kritisch reflektiert, wobei insbesondere der Unterschied zwischen filmischer Darstellung und realem Nachahmen sowie die Bedeutung der Medienkompetenz diskutiert werden.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Horrorfilme Jugendlichen als Identifikationsraum dienen, ein direkter Kausalzusammenhang zwischen Konsum und Gewalt jedoch wissenschaftlich nicht eindeutig belegbar ist.

Schlüsselwörter

Horrorfilme, Jugendliche, Gewalt, Aggression, Beobachtungslernen, Albert Bandura, Wilhelm Heitmeyer, Anerkennung, Adoleszenz, Peer-Gruppe, Splatterfilm, Slasher, Medienkonsum, Identifikation, Mutprobe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die Faszination, die das Genre Horrorfilm auf Jugendliche ausübt, und analysiert mögliche Auswirkungen der darin enthaltenen Gewaltdarstellungen auf das Verhalten der jungen Zuschauer.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die psychologische Bedeutung von Horrorfilmen in der Adoleszenz, die Rolle von Gewalt und Ekel im Film sowie die Bedeutung sozialer Anerkennung innerhalb von Peer-Gruppen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die zentrale Fragestellung lautet: Wie beeinflusst die dargestellte Gewalt in Horrorfilmen aggressives Verhalten bei Jugendlichen?

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der Theorien von Bandura und Heitmeyer herangezogen werden, um das beobachtete Verhalten und die Einflüsse auf Jugendliche zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil erfolgen zunächst die Definition des Genres und eine theoretische Fundierung durch Aggressionstheorien, gefolgt von einer Analyse, die den Medienkonsum mit den sozialen Dynamiken innerhalb von Peer-Gruppen in Bezug setzt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die zentralen Begriffe sind Horrorfilme, Jugendliche, Gewalt, Beobachtungslernen, Anerkennung, Adoleszenz und Peer-Gruppen.

Warum identifizieren sich Jugendliche laut der Arbeit mit Horrorfilmen?

Jugendliche nutzen Horrorfilme häufig als Medium zur Auseinandersetzung mit Identitätsfragen, körperlichen Veränderungen in der Pubertät sowie als Mittel zur Abgrenzung gegenüber Erwachsenen.

Welche Rolle spielt die Peer-Gruppe in diesem Kontext?

Die Peer-Gruppe fungiert als Ort der Anerkennung. Das gemeinsame Ansehen von Horrorfilmen dient oft als Mutprobe; wer sich verweigert, riskiert soziale Isolation oder Mobbing.

Kann ein direkter Einfluss von Horrorfilmen auf Gewalttaten nachgewiesen werden?

Nein, die Arbeit stellt fest, dass es wissenschaftlich nicht belegbar ist, ob exzessiver Konsum von Horrorfilmen der alleinige Auslöser für Gewalt ist, da Jugendliche meist über eigene, vorgeprägte Wertvorstellungen verfügen.

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Details

Title
Jugendliche und Gewalt. Woher kommt die Faszination für Horrorfilme?
College
University of Innsbruck
Grade
1
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
14
Catalog Number
V1035122
ISBN (eBook)
9783346444073
ISBN (Book)
9783346444080
Language
German
Tags
jugendliche gewalt woher faszination horrorfilme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Jugendliche und Gewalt. Woher kommt die Faszination für Horrorfilme?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1035122
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