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Entwicklung eines Controlling-Konzeptes für einen mittelständischen Dienstleister

Dargestellt am Beispiel der Deutsch-Chilenischen Industrie- und Handelskammer

Título: Entwicklung eines Controlling-Konzeptes für einen mittelständischen Dienstleister

Tesis , 2002 , 109 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Maik Fischer (Autor)

Economía de las empresas - Control de gestión
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Es stellt sich die Frage, welchen Beitrag ein Controlling-Konzept zur Lösung der angeführten Probleme der AHK Chile leisten kann und ob ein solches Konzept auch grundsätzlich übertragbar ist auf Klein- und Mittelständische NPO-Dienstleistungsbetriebe.
Ausgehend von den gezogenen Konsequenzen befindet sich die AHK Chile grundsätzlich in der gleichen Situation wie erwerbswirtschaftliche Unternehmen, deren Handlungsmaxime auf eine der Gesamtzielsetzung entsprechende wirtschaftliche Leistungserstellung unter Berücksichtigung der an sie gestellten Forderungen ihrer Umwelt ausgerichtet ist. Dies erfordert ein führungstheoretisches Konzept, das Instrumente zur Steuerung des betrieblichen Leistungserstellungsprozesses bereitstellt.
Das Ziel dieser Arbeit ist es daher, ein ganzheitliches und praxisorientiertes Controlling-Konzept für die AHK Chile als einen Klein- und Mittelständischen NPO-Dienstleistungsbetrieb unter Berücksichtigung der gegebenen Prämissen und Besonderheiten sowie der spezifischen Zielstruktur zu entwickeln und abschließend eine Implementierungsstrategie vorzuschlagen. Die Entwicklung einer Controllingkonzeption, welche die Rahmenbedingungen berücksichtigt, sowie die organisatorische Absicherung dieser Konzeption, ist die erste Voraussetzung für ein in der Praxis effektives Controlling-System.
Insgesamt wird der aktuelle Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse zu der Problemstellung wiedergegeben; kombiniert mit einer starken Praxisorientierung. Denn letztlich richtet sich die Bearbeitung der Problemstellung nach der Philosophie, dass die Betriebswirtschaftslehre eine Wissenschaft ist, die dem Betriebe dienen soll.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau und Vorgehensweise der Arbeit

1.4 Wissenschaftstheoretische Grundlage

2. Grundlagen zum Controlling

2.1 Kurzer Abriss zum Controlling

2.2 Die Controlling-Philosophie

2.3 Begriff der Konzeption

2.4 Beziehung zwischen Controlling-Konzeption und Controlling-System

2.5 Zwischenfazit

3. Unternehmensprofil

3.1 Einführung

3.2 Rechtsform und Organisationsstruktur

3.3 Hauptaufgaben

3.4 Finanzierung

3.5 Betriebswirtschaftliche Abgrenzung des Objektbereiches

3.6 Zwischenfazit

4. Analyse und Erarbeitung des Soll-Anforderungsprofils

4.1 Bestimmung der externen und internen Kontextfaktoren

4.2 Zielsystem

4.3 Analyse der externen Einflussfaktoren

4.3.1 Globale Umfeldanalyse

4.3.2 Analyse des Wettbewerbumfeldes

4.3.3 Analyse der Abhängigkeiten zu den Anspruchsgruppen

4.4 Analyse der internen Einflussfaktoren

4.4.1 Zielsetzungen und Motive der Entscheidungsträger für die Einführung von Controlling

4.4.2 Unternehmensgröße

4.4.3 Technologie der Leistungserstellung

4.4.4 Leistungsprogramm

4.4.5 Organisationsstruktur

4.4.6 Führungsstil

4.4.7 Akzeptanz der Mitarbeiter gegenüber Controlling

4.4.8 Veränderungsbereitschaft und Veränderungsfähigkeit

4.4.9 Managementfähigkeiten

4.4.10 Entwicklungsphase

4.5 Analyse des Informationsbedarfs

4.6 Zwischenfazit

4.7 Bestimmung des Soll-Anforderungsprofils an das Controlling-Konzept

4.8 Analyse des Ist-Controllingprofils

4.8.1 Analyse des Rechnungswesens

4.8.2 Analyse der Unternehmensplanung

4.8.3 Zwischenfazit

4.9 Gegenüberstellung von Anforderungsprofil und Ist-Profil

5. Spezifikation des Controlling-Konzeptes

5.1 Controlling als führungstheoretisches Konzept

5.2 Bezugsrahmen des Controlling-Konzeptes für die AHK Chile

6. Soll-Konzeption für das Controlling-System

6.1 Modul 1: Aufbau eines Management Accounting als operatives Zentrum des Informationsversorgungssystems und Controlling

6.1.1 Aufbau einer integrierten Finanz-, Bestands- und Erfolgsrechnung

6.1.1.1 Reformierung des kameralen Buchführungssystems

6.1.1.2 Aufbau einer Finanzbuchhaltung

6.1.1.3 Aufbau einer Finanzrechnung

6.1.1.4 Aufbau einer pagatorischen Erfolgsrechnung („GuV-Rechnung“)

6.1.1.5 Aufbau einer erfolgswirtschaftlichen Bestandsrechnung (Bilanz)

6.1.1.6 Zusammenführung der Rechnungen

6.1.2 Aufbau controllinggerechter Kosten- und Leistungsrechnungsverfahren

6.1.2.1 Aufbau einer sachzielorientierten Indikatorenrechnung

6.1.2.2 Aufbau einer formalzielorientierten Kosten- und Leistungsrechnungsrechnung

6.1.2.2.1 Deckungsbeitragsrechnung als geeignetes Verfahren

6.1.2.2.2 Aufbau der Deckungsbeitragsrechnung

6.1.2.2.3 Möglichkeiten für einen weiteren Ausbau

6.2 Modul 2: Aufbau eines strategischen Controlling (als Frühwarnsystem)

6.2.1 Potenzialanalyse

6.2.2 Umfeldanalyse

6.2.3 SOFT-Analyse

6.2.4 Szenario-Methode

6.2.5 Portfolio-Methoden

6.2.6 Strategische Bilanz

6.2.7 Weitere Entwicklungsmöglichkeit

6.3 Modul 3: Aufbau von führungsorientierten Kennzahlen

6.4 Modul 4: Aufbau eines Berichtswesens (Reporting)

6.5 Modul 5: Vom Management Accounting zur integrierten operativen Jahresplanung und Jahresbudgetierung

6.6 IT-Unterstützung für das Controlling-Konzept

6.7 Zwischenfazit

6.8 Organisatorische Absicherung der Controlling-Konzeption

7. Implementierung des Controlling-Konzeptes

7.1 Installierung des Controlling-Gedankens

7.2 Prozess der Einführung

8. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Diplomarbeit hat das Ziel, ein ganzheitliches, praxisorientiertes Controlling-Konzept für die Deutsch-Chilenische Industrie- und Handelskammer (AHK Chile) als mittelständischen NPO-Dienstleister zu entwickeln. Es wird untersucht, wie eine Organisation mit komplexer Zielstruktur, die zwischen öffentlichem Auftrag und erwerbswirtschaftlichem Handeln steht, durch Controlling-Instrumente bei der Zielerreichung und Effizienzsteigerung unterstützt werden kann.

  • Entwicklung eines maßgeschneiderten Controlling-Konzepts für NPO-Dienstleistungsbetriebe.
  • Analyse der externen und internen Einflussfaktoren als Grundlage für das Anforderungsprofil.
  • Konzeption eines integrierten operativen Rechnungswesens (Management Accounting).
  • Integration von strategischem Controlling zur frühzeitigen Risiko- und Chancenidentifikation.
  • Erarbeitung einer Implementierungsstrategie unter Berücksichtigung der organisatorischen Rahmenbedingungen.

Auszug aus dem Buch

4.4.6 Führungsstil

Der Führungsstil wirkt sich vor allem auf die Gestaltung der Controllingaufgaben und –Instrumente aus.

Das Führungskonzept in der AHK Chile ist grob als „Management by Exception“ (Führung durch Abweichungskontrolle) zu charakterisieren, bei der die Geschäftsführung den Geschäftsbereichen zu einem Teil Verantwortung und Entscheidungskompetenz delegiert und bei Zielabweichungen eintritt. Da aber kein funktionierendes Informationssystem installiert ist, greift die Geschäftsführung aufgrund eines mangelnden Berichtssystems oft in das operative Tagesgeschäft ein und vernachlässigt seine eigentlichen Führungsaufgaben. Dieses Verhalten wird durch den steigenden Legitimationsdruck von der Mitgliederseite, stellvertretend durch den Vorstand, noch verstärkt. Es ist eine gewisse „Angst“ vor der Kritik der Mitglieder zu beobachten. Aus diesen Faktoren resultiert eine Mischform von kooperativem und autoritärem Führungsstil.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung, der Zielsetzung sowie der wissenschaftstheoretischen Grundlagen für die Arbeit.

2. Grundlagen zum Controlling: Erläuterung theoretischer Begriffe zum Controlling und der angewendeten Controlling-Philosophie.

3. Unternehmensprofil: Charakterisierung der AHK Chile hinsichtlich Rechtsform, Aufgaben und Finanzierung.

4. Analyse und Erarbeitung des Soll-Anforderungsprofils: Fundierte Analyse externer und interner Kontextfaktoren zur Ermittlung eines Soll-Anforderungsprofils.

5. Spezifikation des Controlling-Konzeptes: Definition eines integrativen Controlling-Konzepts als Bezugsrahmen für die künftige Entwicklung.

6. Soll-Konzeption für das Controlling-System: Erarbeitung konkreter Module wie Management Accounting, strategisches Controlling und Berichtswesen.

7. Implementierung des Controlling-Konzeptes: Vorschlag einer Stufenstrategie zur Einführung und organisatorischen Absicherung des Controlling-Systems.

8. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Anwendbarkeit des Controlling-Konzepts und Ausblick auf die Weiterentwicklung.

Schlüsselwörter

Controlling, AHK Chile, NPO, Dienstleistungsbetrieb, Management Accounting, Soll-Anforderungsprofil, Strategisches Controlling, Operatives Controlling, Rechnungswesen, Zielsystem, Projektorganisation, Berichtswesen, Kostentransparenz, Unternehmensplanung, Implementierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Controlling-Konzepts für einen mittelständischen NPO-Dienstleister, beispielhaft dargestellt anhand der Deutsch-Chilenischen Industrie- und Handelskammer (AHK Chile).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Analyse des Unternehmensumfelds, das Design eines zielorientierten Rechnungswesens, den Aufbau eines strategischen Frühwarnsystems sowie die Implementierung dieser Konzepte in die organisatorischen Strukturen ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein ganzheitliches Controlling-System zu konzipieren, das die AHK Chile bei der effizienten Leistungserstellung unterstützt und als professionelle Entscheidungsgrundlage dient.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt einen systemorientierten Ansatz, ergänzt durch einen situativen Ansatz, um der individuellen und maßgeschneiderten Ausgestaltung des Controllings für die AHK Chile gerecht zu werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Kontextfaktoren analysiert, um daraus ein Soll-Anforderungsprofil abzuleiten. Anschließend folgen die Spezifikation des Konzepts und die detaillierte Ausarbeitung der Module, wie etwa das Management Accounting und das Berichtswesen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Controlling, Non-Profit-Organisation, Management Accounting, Soll-Konzept und Projektorganisation.

Warum ist die kameralistische Buchhaltung für die AHK Chile unzureichend?

Das kameralistische System orientiert sich primär am Geldverbrauch. Da die AHK Chile als Kapitalgesellschaft firmiert und effizienter sowie leistungsorientierter agieren muss, liefert die kamerale Rechnung keine ausreichenden Informationen zur Kosten- und Leistungssteuerung.

Wie soll die Einführung des Controlling-Systems in der AHK Chile erfolgen?

Es wird eine schrittweise, transparente Einführungsstrategie in Form eines Stufenplans empfohlen, der mit der Bewusstseinsbildung bei den Entscheidungsträgern beginnt und nach einer Pilotphase die schrittweise Ausdehnung auf weitere Aufgabenfelder vorsieht.

Final del extracto de 109 páginas  - subir

Detalles

Título
Entwicklung eines Controlling-Konzeptes für einen mittelständischen Dienstleister
Subtítulo
Dargestellt am Beispiel der Deutsch-Chilenischen Industrie- und Handelskammer
Universidad
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen  (Lehrstuhl Controlling)
Calificación
1,0
Autor
Maik Fischer (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
109
No. de catálogo
V10354
ISBN (Ebook)
9783638168038
ISBN (Libro)
9783638697989
Idioma
Alemán
Etiqueta
Controlling Dienstleistungsunternehmen Non-Profit Unternehmen Thema Controlling
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Maik Fischer (Autor), 2002, Entwicklung eines Controlling-Konzeptes für einen mittelständischen Dienstleister, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10354
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