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Leseflüssigkeit und die Fördermethode der Lesetandems

Titel: Leseflüssigkeit und die Fördermethode der Lesetandems

Hausarbeit , 2019 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Aus dem Grund der tragenden Bedeutung der Leseflüssigkeit beschäftigt sich diese Arbeit mit dem flüssigen Lesen und der Methode der Lesetandems, welche eine gute Förderung für die Leseflüssigkeit darstellen. Um als Lehrer allerdings die tatsächlichen Schwierigkeiten der Schüler zu erkennen und somit zielführende Förderungen konzipieren zu können, muss zunächst die Theorie des Lesens und der Lesekompetenz betrachtet werden. Daher gliedert sich der erste Teil der Hausarbeit in einen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Teil.

In dem fachwissenschaftlichen Teil wird dabei auf die Leseerwerbsmodelle von Uta Frith und Scheerer-Neumann, sowie auf das sogenannte Zwei-Wege-Modell des Lesens eingegangen. In dem fachdidaktischen Teil geht es beim Anschauen des Mehrebenenmodells von Rosebrock und Nix um die Klärung und Beschreibung des Begriffs der Lesekompetenz. Zudem wird die Thematik der Lesekompetenz in die Bildungsstandards des Faches Deutsch in der Primarstufe eingeordnet. Anschließend werden zuerst der Begriff der Leseflüssigkeit und deren Diagnose geklärt und geeignete und bewährte Fördermöglichkeiten vorgestellt. Dabei wird besonders auf die Methode der Lesetandems eingegangen. Zuletzt erfolgt eine genauere Analyse und Einordnung der Leseflüssigkeit mit Einbezug der fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Grundlagen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fachwissenschaftliche Grundlage-Leseerwerbsmodelle

2.1 Zwei-Wege-Modell

2.2 Leseentwicklungsmodell von Frith

2.3 Erweitertes Modell von Scheerer-Neumann

3. Fachdidaktische Grundlage- Lesen lernen- Lesekompetenz

3.1 Mehrebenenmodell des Lesens

3.2 Einordnung des Themas in die Bildungsstandards

4. Leseflüssigkeit

5. Analyse des Themas unter Berücksichtigung der fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Grundlagen

5.1 Fördermethoden zur Verbesserung der Leseflüssigkeit

6. Zusammenfassung-Fazit-Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Leseflüssigkeit als zentrale Voraussetzung für den Erwerb von Lesekompetenz und analysiert die Fördermethode der "Lesetandems" auf Basis fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Theorien.

  • Kognitive Leseerwerbsmodelle (Zwei-Wege-Modell, Modell von Frith)
  • Struktur der Lesekompetenz im Mehrebenenmodell
  • Dimensionen der Leseflüssigkeit: Genauigkeit, Automatisierung, Geschwindigkeit und Betonung
  • Diagnosemöglichkeiten bei Leseschwierigkeiten
  • Praktische Umsetzung und Wirksamkeit von Lesetandems

Auszug aus dem Buch

Fördermethode „Lesetandem“

Die Methode der „Lesetandems“ verbindet beide Komponenten des wiederholenden und begleitenden, kooperativen Lautlesens. Denn die Schüler lesen dabei in Partnerarbeit chorisch mehrmals den selben Text, wobei der besser lesende Partner die Rolle des Tutors/Trainers und der schwächer lesende Partner die Rolle des Tutanden/Sportlers übernimmt. Der Tutor ist somit die Modell- und Kontrollfunktion für den Tutanden und überwacht und korrigiert diesen (vgl. Lauer-Schmaltz, Rosebrock, Gold 2014, S.47). Genauer laufen die Lesetandems nach folgendem Schema ab: (siehe Abbildung)

Der Tutor und Tutand beginnen einen Text synchron zu lesen, wobei der stärkere Leser sich der Lesegeschwindigkeit des schwächeren Lesers anpasst. Macht der Tutand einen Lesefehler, so kann er ihn innerhalb von vier Sekunden selbst verbessern. Ansonsten korrigiert der Trainer den Fehler und der Satz wird erneut gelesen. Wenn der Tutand sich nach einiger Zeit sicher fühlt, kann er dem Trainer das „Alleine-Lesen-Zeichen“ geben. Von da an liest der Trainer nicht mehr laut mit, sondern schaut nur, ob der Sportler einen Fehler macht und verbessert ihn gegebenenfalls. Das gemeinsame Lautlesen geht am Satzanfang wieder weiter, bis erneut das „Alleine-Lesen-Zeichen“ gegeben wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung begründet die Relevanz der Leseflüssigkeit als Basis für erfolgreiches Lernen und führt in die Leseerwerbsmodelle sowie das Mehrebenenmodell als theoretische Grundlagen ein.

2. Fachwissenschaftliche Grundlage-Leseerwerbsmodelle: Das Kapitel erläutert kognitive Prozesse der Worterkennung mittels des Zwei-Wege-Modells sowie Leseentwicklungsmodelle, die den Erwerb stufenweise beschreiben.

3. Fachdidaktische Grundlage- Lesen lernen- Lesekompetenz: Hier wird Lesekompetenz im Mehrebenenmodell verortet und deren Einordnung in die Bildungsstandards der Primarstufe detailliert dargestellt.

4. Leseflüssigkeit: Das Kapitel definiert Leseflüssigkeit als Zusammenspiel der vier Dimensionen Dekodiergenauigkeit, Automatisierung, Lesegeschwindigkeit und Betonung.

5. Analyse des Themas unter Berücksichtigung der fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Grundlagen: Die theoretischen Modelle werden auf die Leseflüssigkeit angewandt, um die Notwendigkeit gezielter Förderung zu begründen und Methoden zur Verbesserung vorzustellen.

6. Zusammenfassung-Fazit-Resümee: Das Fazit resümiert die zentrale Bedeutung der Leseflüssigkeit und bestätigt die Wirksamkeit der Lesetandem-Methode als kooperatives Förderinstrument.

Schlüsselwörter

Leseflüssigkeit, Lesetandem, Lesekompetenz, Leseerwerb, Mehrebenenmodell, Dekodiergenauigkeit, Automatisierung, Lautleseverfahren, Mentales Lexikon, Sprachdidaktik, Primarstufe, Förderung, Leseverständnis, Graphem-Phonem-Korrespondenz, Schriftspracherwerb

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Leseflüssigkeit für den schulischen Erfolg und stellt die Methode der Lesetandems als ein effektives Förderinstrument vor.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Leseerwerbsmodellen, der kognitiven und fachdidaktischen Einordnung von Lesekompetenz sowie der praktischen Umsetzung von Lautleseverfahren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum Leseflüssigkeit eine unerlässliche Bedingung für das Textverstehen ist und wie Lehrkräfte durch theoretisches Wissen fundierte Förderkonzepte erstellen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die bestehende Modelle wie das Zwei-Wege-Modell und das Mehrebenenmodell von Rosebrock und Nix heranzieht, um die Praxis der Leseförderung zu begründen.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Modelle erläutert, dann die Dimensionen der Leseflüssigkeit definiert und abschließend die Methode der Lesetandems in ihrer praktischen Durchführung detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Leseflüssigkeit, Lesetandems, Lesekompetenz, Automatisierung, Dekodierung und die fachdidaktische Förderung in der Primarstufe.

Was unterscheidet das Lesetandem von anderen Methoden?

Das Lesetandem kombiniert wiederholtes Lautlesen mit kooperativer Unterstützung durch einen stärkeren Partner, was sowohl die Lesetechnik als auch die Motivation fördert.

Warum ist das "Alleine-Lesen-Zeichen" bei Lesetandems wichtig?

Es signalisiert den Übergang vom synchronen Chorlesen zur eigenständigen Leseleistung des Sportlers, während der Trainer weiterhin kontrolliert und bei Bedarf interveniert.

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Details

Titel
Leseflüssigkeit und die Fördermethode der Lesetandems
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Germanistik)
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
24
Katalognummer
V1035684
ISBN (eBook)
9783346446817
ISBN (Buch)
9783346446824
Sprache
Deutsch
Schlagworte
leseflüssigkeit fördermethode lesetandems
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Leseflüssigkeit und die Fördermethode der Lesetandems, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1035684
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Leseprobe aus  24  Seiten
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