Die Transformation der Öffentlichkeit im 18. Jahrhundert. Eine Analyse am Beispiel der Hume-Rousseau-Kontroverse


Hausarbeit (Hauptseminar), 2021

26 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Einfuhrung
1.2 Motivierung der Fragestellung
1.3 Erlauterung der Offentlichkeits-Transformationsthese

2. Jean- Jacques Rousseau
2.1 Biografie
2.2 Publikationserfolg und Zensur um 1762

3. Die Hume/Rousseau- Kontroverse

4. Interpretation: Die Einordnung der Periode der Salon-Halboffentlichkeit im Rahmen der Transformationsthese

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einfuhrung

Die allgemeinste Bedeutung von Offentlichkeit enthalt zwei Aspekte: Zum einen die prinzipielle Zuganglichkeit von Kenntnissen und Meinungen innerhalb einer politischen Ordnung, zum anderen ist damit eine Gesellschaft gemeint, in der sich Meinungen bilden, die der Gesellschaftsform ihre Identitat geben. Es entsteht also eine gesellschaftliche Sphare, „in der diese Meinungen die Funktion einer eigenstandigen politischen Kraft beanspruchen.“1

Der deutsche Philosoph und Soziologe Jurgen Habermas stellt in seinem wohl wichtigsten und einflussreichsten Werk „Strukturwandel der Offentlichkeit“ von 1962 die zentrale Bedeutung der „Offentlichkeit“ fur den burgerlichen Verfassungsstaat dar, indem er anhand historischer Beispiele aufzuzeigen versucht, wie die „politische Offentlichkeit aus der literarischen“2 hervorgegangen ist. Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden neue Kristallisationspunkte, an denen sich Burger versammelten, um uber Grenzen (Konfession, Stand, Beruf) hinweg in einen offenen Diskurs einzutreten. In den Theatern, Salons, Tischgesellschaften und Kaffeehausern konstituiert sich, so Habermas, eine neuartige Form des kommunikativen Miteinanders: die Sphare burgerlicher Offentlichkeit, welche sich als die Sphare der zum Publikum versammelten Privatleute begreifen lasst.3 Im nachsten Schritt untersucht Habermas die Institutionen der Offentlichkeit, die historisch in Gestalt von Salons, Kaffeehausern, Tischgesellschaften auftraten und uber eine Reihe gemeinsamer institutioneller Kriterien verfugen. Grundlage dieser Institutionen sei eine Art des gesellschaftlichen Miteinanders, das „nicht etwa die Gleichheit des Status voraussetzt, sondern von diesem uberhaupt absieht. Gegen das Zeremoniell der Range setzt sich tendenziell der Takt der Ebenburtigkeit durch.“4 Des Weiteren fuhrt die Problematisierung von Bereichen, die „bislang nicht als fragwurdig galten“5, sowie „die prinzipielle Unabgeschlossenheit des Publikums“6 dazu, dass philosophische und literarische Werke als Waren allgemein zuganglich werden:

„Sie bleiben nicht langer Bestandteile der Reprasentation kirchlicher wie hofischer Offentlichkeit. [...] Die Privatleute [...] profanieren es, indem sie autonom, auf dem Wege der rationalen Verstandigung untereinander, seinen Sinn suchen, bereden und damit aussprechen mussen, was eben in der Unausgesprochenheit solange autoritative Kraft hatte entfalten konnen“7

1.2 Motivierung der Fragestellung

In der vorliegenden Arbeit steht die Analyse der Transformation der Offentlichkeit im Frankreich des 18. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Um dies zu bewerkstelligen, liegt das Hauptaugenmerk auf den Institutionen, welche bereits bei Habermas als neue Versammlungsorte des Diskurses gewurdigt werden: den Pariser Salons.

Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Wichtigkeit der philosophischen und literarischen Offentlichkeit in der Salonkultur im vorrevolutionaren Frankreich herauszuarbeiten. Dies soll unter der Heranziehung der Offentlichkeits-Transformationsthese gewahrleistet werden, welche zunachst naher erlautert wird, mit dem Ziel die Salonkultur anschlieBend als ein entscheidendes Paradigma im vorrevolutionaren Frankreich zu wurdigen. Im zweiten Schritt richtet sich der Fokus der vorliegenden Arbeit auf einen der bedeutendsten Philosophen der Aufklarung: Jean- Jaques- Rousseau.

Den Schwerpunkt auf die Jahre 1762-1767 setzend wird sich die Arbeit dabei vor allem mit den Verboten und Bucherverbrennungen der beiden Hauptwerke „Contrat social ou Principes du droitpolitique“ und „Emile ou De I’education11 inklusive anschlieBendem Exil befassen. Daran anknupfend wird im nachsten Schritt auf eine Kontroverse zwischen Hume und Rousseau in den Jahren 1766/67 Bezug genommen, welche sich im Besonderen dafur eignet, das sich veranderte Selbstverstandnis der burgerlichen Gesellschaft sowie die vorkritische (philosophische) Offentlichkeit der Salonkultur in ihrer Struktur eingehend zu analysieren, um diese abschlieBend im Rahmen der Transformationsthese zu interpretieren.

1.3 Erlauterung der Offentlichkeits-Transformationsthese

Die Transformationsthese befasst sich mit der Veranderung des Verhaltnisses von privat und offentlich8 ausgehend von der mittelalterlichen Gesellschaft, in der offentliche und private Spharen miteinander vermengt sind. Dabei wird jene im 18. Jahrhundert eintretende Veranderung des Verhaltnisses hin zu einer spezifisch modernen Auffassung geltend gemacht: Jene Transformation hin zu einem Verhaltnis, in der die Kategorien des Offentlichen und des Privaten vollig voneinander getrennt sind,9 denn „das Publikum ist im Gegensatz zum Privatwesen die offentliche Gewalt. Die Staatsdiener sind offentliche Personen [.]. Auf der anderen Seite gibt es Privatleute, Privatmanner, Privatgeschafte und Privathauser. Der Obrigkeit stehen die von ihr ausgeschlossenen Untertanen gegenuber; jene dient [...], diese verfolgen ihren privaten Nutzen.“10

Habermas zufolge werden die Institutionen der burgerlichen und aufklarerischen Geselligkeit, wo sich Privatpersonen versammeln, um ihre Vernunft zu gebrauchen, zu den sozialen Strukturen der authentischen Offentlichkeit. Sie schaffen eine neue Offentlichkeit, um die alte Offentlichkeit der Monarchie herauszufordern, denn wahrend die offentliche Sphare der Monarchie verschlossen bleibt und nur sich selbst reprasentiert, kann die offentliche Sphare, eingeschlossen in der privaten Sphare der Privatleute, eine Form der Offenheit und Unabhangigkeit praktizieren, die der Monarchie unbekannt ist.

Indem die Philosophen der franzosischen Aufklarung ihre institutionelle Basis im Pariser Salon fanden, innerhalb derer die Ideale der Aufklarung etabliert und verkorpert wurden, ubernahmen sie eine Schlusselposition in der Auseinandersetzung mit der Monarchie und sorgten so fur ein neues Selbstverstandnis ihrer Burgerschaft, sodass jene Institutionen zu einem entscheidenden Paradigma vor der Revolution werden. Die in den Pariser Salons zentrierte „Republic of Letters“, eine Gemeinschaft des Diskurses bestehend aus Literaten und Philosophen, integrierte eine neue politische Ordnung. Statt auf der Hierarchie der Ordensgesellschaft und des absolutistischen Staates basierte der intellektuelle Austausch allein auf der Autoritat des Arguments.11 Habermas zufolge bieten die Salonlesungen dabei das entscheidende Forum fur die Philosophen, denn „der Salon hielt gleichsam das Monopol der Erstveroffentlichung: ein neues Opus, auch das musikalische, hatte sich zunachst vor diesem Forum zu legitimieren.“12

Wahrend die Konversation also den diskursiven Raum innerhalb der Salons pragte, sorgte der Brief als Medium der Kommunikation dafur, dass sich die Ideale der Aufklarung aus den halboffentlichen Salons in die offentliche Welt und somit in die Sphare burgerlicher Offentlichkeit verlagerten:

„It provided a model for French society as a whole, a model on the basis of which that greater society could be transformed. The common thread which runs through all these functions, which weaves together salonnieres, philosophes, and the public they sought to shape and serve, is the epistolary exchange. If salons were the heart of the Enlightenment, letters circulated through them like its life blood.”13

Die “Republic of Letters” kann also als das dynamische Herz einer neuen Offentlichkeit verstanden werden, wobei die burgerliche Offentlichkeit vor allem als ein Lesepublikum zu begreifen ist.

In jenem Prozess, „in dem die obrigkeitlich reglementierte Offentlichkeit vom Publikum der rasonierenden Privatleute angeeignet und als eine Sphare der Kritik an der offentlichen Gewalt etabliert wird“14 nahm die Briefkorrespondenz eine Schlusselrolle in der Expansion der aufklarerischen Ideale ein:

“This vibrant epistolary network was a two-way street, as readers responded to writers, becoming writers themselves in pamphlets and in the columns of an emerging periodical press that was itself an institutional extension of the epistolary network. Thus was established a reciprocity of exchange that was crucial to the definition and expansion of this Republic of Letters”15

Die Folge war ein Netzwerk von Lesern, welches ihren Ursprung in den Pariser Salons hatte und sich von dort in weite Teile Europas ausbreitete. Es entstand ein neues Selbstverstandnis innerhalb der burgerlichen Gesellschaft, beruhend auf der Transformation einer offentlichen Meinung, die die aufklarerischen Ideale adoptierte und immer starker auslebte.

Doch was waren die genauen Charakteristika dieser neu aufgeklarten offentlichen Meinung? Welche strukturellen Prozesse sorgten fur jene Transformation der offentlichen Meinung im 18. Jahrhundert und vor allem welche Gruppen waren die Trager jener offentlichen Meinung, welche von Mona Ozouf „[as] an impersonal and anonymous tribunal”16 beschrieben wurde?

Um diesen Prozess der Verwandlung nachzeichnen zu konnen, wird sich die Arbeit mit einer der groBen Affaren der „Republic of Letters“ im 18. Jahrhundert befassen: Mit der Kontroverse zwischen David Hume und Jean-Jacques Rousseau, welche vor allem die beiden Stadte Paris und London in den Jahren 1766-67 beschaftigte.

Das Ziel wird sein, mit Hilfe jener Affare den Prozess zu verdeutlichen, an dessen Ende eine Offentlichkeit steht, die in einer philosophischen und zunachst privaten Angelegenheit zu einer Art Schiedsrichter bzw. Tribunal wurde. Das Produkt ist als ein beispielhaftes Ereignis zu verstehen, welches nicht inhaltlich, sondern vielmehr strukturell als symptomatisch sowohl fur das Verhaltnis von Privatheit und Halboffentlichkeit als auch fur das neue Selbstverstandnis der Offentlichkeit zu begreifen gilt.

2. Jean-Jacques Rousseau

2.1 Biografie

Fur die Gewahrleistung eines Grundverstandnisses der Ereignisse um 1766 bedarf es zunachst einer etwas weiter gefassten und doch zielfuhrenden Auseinandersetzung mit dem Leben und dem philosophischen und literarischen Schaffen von Rousseau. Dabei liegt der Fokus ausgehend von der Verbannungs- und Skandalsituation nach den beiden Hauptschriften 1762 auf den Jahren des Exils einschlieBlich der Einladung David Humes 1765, die Rousseau Asyl sowie einen neuen Freund in London in Aussicht stellt.

Jean- Jacques Rousseau, „the purest social contract theorist of the eighteenth century, the greatest writer on civic education after Plato, the most perceptive understander of mastery and slavery after Aristotle and before Hegel, the finest critic of Hobbes, the most important predecessor of Kant, the most accomplished didactic novelist between Richardson and Tolstoy, the greatest confessor since Augustine [...] that continue to fascinate or infuriate”17 wird am 28. Juni 1712 in Genf als zweiter Sohn des Uhrmachers Isaac Rousseau geboren. Seine Mutter verstarb bei der Geburt. Rousseau, der sich nahezu sein ganzes Leben Krankheit und Verfolgung ausgesetzt fuhlte, wird dazu spater in seinen Bekenntnissen schreiben: „[M]eine Geburt war mein erstes Ungluck.“18 Seine Familie gehort zum Stand der Bourgeois, ist also im Besitz des Burgerrechtes im calvinistischen Standestaat Genf. Er wurde calvinistisch erzogen, trat jedoch im Alter von 16 Jahren in Turin zum Katholizismus uber. Nach kurzen Zwischenspielen als Gesangs- und Privatlehrer in Paris erlangt er 1743 eine Anstellung als Sekretar des franzosischen Botschafters in Venedig. Nachdem er dort wegen Aufmupfigkeit entlassen wurde, kehrt er 1744 nach Paris zuruck, wo er sich eng mit Denis Diderot (1713-84), dem zukunftigen Herausgeber der Enzyklopadie, befreundet. Rousseau verkehrt regelmaBig in den Raumen, in denen sich der groBte Teil des gesellschaftlichen Lebens in Paris abspielt: Den Salons. Zwischen 1744 und 1750 lernt Rousseau dort all jene kennen, die in Paris literarisch und wissenschaftlich einen Namen haben: Neben Diderot unter anderem Condillac (Etienne Bonnot de C., 1714-80) und d'Alembert (Jean­Baptiste le Rond d'A., 1717-83). 1750 schockiert er die philosophes, als er 1750 mit seinem „ Discours sur les Sciences et les Art“ in einer Preisausschreibung der Akademie von Dijon uberraschend den ersten Platz erreicht. Uberraschend deshalb, weil er die Preisfrage „Ob die Wiederherstellung der Wissenschaften und Kunste zur Lauterung der Sitten beigetragen hat?“ in bisher nicht dagewesener Radikalitat verneint. Es sei nicht nur so, dass die sittliche Entwicklung mit dem unbezweifelbaren Wiedererstarken der Wissenschaften und Kunste nicht Schritt gehalten hat, sondern das daruber hinaus die Wissenshaften schon immer die ursprunglichen Tugenden korrumpiert hatten und damit Ursache des herrschenden Sittenverfalls seien. Mit jenem „Ersten Discours“ wird Rousseau uber Nacht europaweit bekannt, erntet sowohl Kritik als auch Lob, und verliert aufgrund seiner Kritik an den Wissenschaften und an den dekadenten und unmoralischen MaBstaben Pariser Lebensfuhrung deutlich an Kredit im Kreis der Pariser Literaten und Wissenschaftler. Die Skepsis gegenuber Fortschritt und Wachstum bringt Rousseau in Konflikt mit seinen vormaligen Mitstreitern, den Denkern der Aufklarung. Jene konfliktreiche Auseinandersetzung mit seinen Freunden sollte Rousseaus wechselhaftes Leben bis zu seinem Tode am 02.07.1778 in Ermenonville, einem Vorort von Paris, bestimmen.

Ende 1752 wurde mit groBem Erfolg seine Oper Le devin du village („Der Dorfwahrsager“) zunachst vor dem Hof und 1753 auch in Paris aufgefuhrt. Als Rousseau Konig Ludwig XV. vorgestellt werden sollte, entzog er sich der Ehrung und vergibt damit die Aussicht auf eine Pension, die ihn finanziell abgesichert hatte.19

In den folgenden Jahren- zwischen 1752 und 1762- befindet sich Rousseau auf dem Hohepunkt seines Schaffens. In diesem Jahrzehnt verfasst er unter anderem seine drei groBten Werke: Den (zweiten) Discours sur l'origine et les fondements de I’inegaliteparmi les hommes (1755) den „ Contrat social ou Principes du droit politique“ sowie seinen Erziehungsroman „Emile ouDe l'education“ (beide 1762).

Der „zweite Discours“ ist eine radikale Feudalismuskritik. Ausgehend von einem konstruktiven, fiktiven Naturzustand des Menschen, der sprachlos und einzelgangerisch lebt, nur mit seinem Erhalt und seiner Reproduktion beschaftigt ist, kommt es im Laufe der Entwicklung zur Vergesellschaftung, deren Kennzeichen Sprache, Arbeitsteilung und Eigentum sind. Jene drei Kennzeichen bilden die Unterschiede und damit jene Ungleichheit unter den Menschen, denn „unter dem Anschein von Recht und Frieden wird die okonomische Usurpation zur politischen Gewalt; der Reiche sichert sein Eigentum durch ein Recht, das zuvor nicht existierte, und fortan wird er der Herr sein.“20

[...]


1 Vgl. Schiewe, Offentlichkeit, S.281.

2 Vgl. Habermas, Strukturwandel der Offentlichkeit, S. 90.

3 Vgl. ebd. S.86-89.

4 Vgl. ebd. S.97

5 Vgl. ebd. S.98

6 Vgl. ebd.

7 Vgl. ebd.

8 „Offentlich nennen wir Veranstaltungen, wenn sie, im Gegensatz zu geschlossenen Gesellschaften, alien zuganglich sind- so wie wir von offentlichen Platzen sprechen oder von offentlichen Hausern. Aber schon die Rede von offentlichen Gebauden meint nicht nur deren allgemeine Zuganglichkeit; sie mussen nicht einmal fur den offentlichen Verkehr freigegeben sein; sie beherbergen einfach Einrichtungen des Staates und sind als solche offentlich. Der Staat ist die offentliche Gewalt.“ (Vgl. Habermas, Strukturwandel der Offentlichkeit, S.54/55.)

9 Vgl. Habermas, Strukturwandel der Offentlichkeit, S.54-67.

10 Vgl. ebd. S.66.

11 Vgl. ebd. S.97.

12 Vgl. ebd. S.94.

13 Vgl. Goodman, Enlightenment Salons, S.340.

14 Vgl. Habermas, Strukturwandel der Offentlichkeit, S.116.

15 Vgl. Goodman, Enlightenment Salons, S.341.

16 Vgl. Ozouf, Public Opinion at the End of the Old Regime, S.11.

17 Vgl. Riley, The Cambridge Companion to Rousseau, S.1.

18 Vgl. Rousseau, Bekenntnisse, S.39.

19 Bereits dieses „Versaumnis" des Nichterscheinens vor dem Konig offenbart beispielhaft Rousseaus zum Teil schwierigen Charakter. Ihm unterlaufen immer wieder nicht tragbare „Aussetzer“, die ihm viel Kritik einbringen sowie weitere Zugestandnisse und Erfolge verwehren.

20 Vgl. Starobinski, Rousseau, S.442f.

21 Rousseau verliebt sich 1757 in die jungere Schwagerin der Madame d'Epinay (Sophie d'Houdetot), welche Rousseau seit 1756 in ihrem Schloss Chevrette wohnen lieB. Die Affare wird offentlich bekannt. Dies fuhrt zwischen Rousseau und Madame d'Epinay ebenso zum Bruch wie zwischen Rousseau und seinen alten Freunden Grimm und Diderot. (Vgl. Rang, Rousseaus Leben, S.33 und S.41.)

22 Vgl. Starobinski, Rousseau, S.127.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Die Transformation der Öffentlichkeit im 18. Jahrhundert. Eine Analyse am Beispiel der Hume-Rousseau-Kontroverse
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1,3
Autor
Jahr
2021
Seiten
26
Katalognummer
V1035704
ISBN (eBook)
9783346446411
ISBN (Buch)
9783346446428
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Neuzeit, Rousseau, Habermas, Öffentlichkeit, Transformation, Contrat Social, Emile, Heloise, Salon, Salonkultur, Frankreich, Französischer Staat, 18. Jahrhundert, Republic of Letters, Literaten, Kultur
Arbeit zitieren
Bela Selzer (Autor:in), 2021, Die Transformation der Öffentlichkeit im 18. Jahrhundert. Eine Analyse am Beispiel der Hume-Rousseau-Kontroverse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1035704

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