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Büroarbeit im Unternehmen und Motivation. Eine Darstellung anhand beschäftigter Personen

Titel: Büroarbeit im Unternehmen und Motivation. Eine Darstellung anhand beschäftigter Personen

Hausarbeit , 2021 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Annkatrin Falke (Autor:in)

Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Motivation von beschäftigten Personen bei der Büroarbeit im Unternehmen. Dabei wird die Motivation dieser Personen anhand der Theorie des Arbeitsengagements von Arnold B. Bakker und Wilmar B. Schaufeli, und der Theorie des Job Craftings zur individuellen Arbeitsplatzgestaltung von Amy Wrzesniewski und Jane E. Dutton analysiert. Die Fragestellung lautet: Wie können beschäftigte Personen bei der Büroarbeit im Unternehmen motiviert werden?

In Deutschland waren im Jahr 2019 rund 45,2 Mio. Personen erwerbstätig (vgl. bpb 2020). Dabei gibt es viele verschiedene Varianten der Erwerbstätigkeit, unterschieden in Form von Arbeitszeit pro Woche, Arbeitsbedingungen, Berufsbranche und vieles mehr. Alle erwerbstätigen Personen vereinen die routinierten und immer wiederkehrenden Arbeitsabläufe in den individuellen Bereichen. Die Motivation zur Bewältigung der Arbeitsaufgaben lässt sich in die intrinsische von innen heraus, und in die extrinsische von außen beeinflusst, aufteilen. Im Kontext der Arbeitsressourcen lässt sich die intrinsische Motivation als der Anspruch und Wunsch nach Förderung zum eigenen Wachstum, Lernen und zur Entwicklung der beschäftigten Person einordnen, Die extrinsische Motivation ist hilfreich zum Erreichen der Arbeitsziele, zum Beispiel durch das Feedback der Arbeitskolleg*innen oder Vorgesetzten. Sie spiegelt sich in der Bereitschaft, der eigenen Anstrengung, und den Fähigkeiten, die den Arbeitsaufgaben gewidmet werden, wider.

In der psychologischen Forschung wird sich zum großen Teil mit negativen Aspekten auseinander gesetzt. Burnout ist ein Zustand starker emotionaler, geistiger und körperlicher Erschöpfung und gilt als Gegenteil des Arbeitsengagements. Es wurde bereits weitreichend erforscht und analysiert. Um ein vollständiges Verständnis von der Bedeutung und den Auswirkungen der Arbeitswelt aufzustellen, sollten ebenfalls auch positive Aspekte wie das Arbeitsengagement und das Job Crafting genauer erforscht werden. Außerdem hat ein gesteigertes Arbeitsengagement der beschäftigten Personen am Arbeitsplatz, eine proaktive und initiative Verhaltensweise zur Folge. Die engagierten Arbeitskräfte übernehmen Verantwortung für die Förderung ihrer beruflichen Entwicklung und zeigen qualitativ hochwertige Leistungen. Daraus kann das zugehörige Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil erhalten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Fragestellung

2. Theorie

2.1 Arbeitsengagement nach Bakker und Schaufeli

2.2 Job Crafting nach Wrzesniewski und Dutton

3. Anwendungsfall: Büroarbeit

4. Büroarbeit anhand des Arbeitsengagements und des Job Craftings

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Motivation von Beschäftigten in der Büroarbeit durch die theoretische Analyse des Arbeitsengagements nach Bakker und Schaufeli sowie des Job Craftings nach Wrzesniewski und Dutton. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese Konzepte die Motivation und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern positiv beeinflussen können.

  • Grundlagen des Arbeitsengagements (Vitalität, Hingabe, Absorption)
  • Proaktive Arbeitsplatzgestaltung durch Job Crafting
  • Dimensionen der Büroarbeit im Wandel (SWET-Modell)
  • Wechselwirkung zwischen individueller Motivation und Unternehmenserfolg

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung und Fragestellung

In Deutschland waren im Jahr 2019 rund 45,2 Mio. Personen erwerbstätig (vgl. bpb 2020). Dabei gibt es viele verschiedene Varianten der Erwerbstätigkeit, unterschieden in Form von Arbeitszeit pro Woche, Arbeitsbedingungen, Berufsbranche und vieles mehr. Alle erwerbstätigen Personen vereinen die routinierten und immer wiederkehrenden Arbeitsabläufe in den individuellen Bereichen. Die Motivation zur Bewältigung der Arbeitsaufgaben lässt sich in die intrinsische von innen heraus, und in die extrinsische von außen beeinflusst, aufteilen. Im Kontext der Arbeitsressourcen lässt sich die intrinsische Motivation als der Anspruch und Wunsch nach Förderung zum eigenen Wachstum, Lernen und zur Entwicklung der beschäftigten Person einordnen, Die extrinsische Motivation ist hilfreich zum Erreichen der Arbeitsziele, zum Beispiel durch das Feedback der Arbeitskolleg*innen oder Vorgesetzten. Sie spiegelt sich in der Bereitschaft, der eigenen Anstrengung, und den Fähigkeiten, die den Arbeitsaufgaben gewidmet werden, wider (vgl. Schaufeli, Bakker 2004: 298).

Als theoretische Basis zur Analyse der Motivation von beschäftigten Personen in der Büroarbeit lassen sich zwei verschiedene Theorien anführen, die im positiven Zusammenhang miteinander stehen. Die Theorie des Arbeitsengagements stellt einen positiven, erfüllenden und arbeitsbezogenen Zustand dar, der von Vitalität, Hingabe und Absorption bei der Arbeit geprägt ist (vgl. Bakker, Schaufeli, Leiter, Taris 2008: 187). Die zweite Theorie des Job Craftings beruht auf der individuellen Arbeitsplatzgestaltung einer proaktiven beschäftigten Person, um die Arbeit und deren Ressourcen an die eigenen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Vorlieben anzupassen (vgl. Wrzesniewski, Dutton 2001: 179).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Fragestellung: Das Kapitel führt in die Relevanz der Motivationsforschung bei Büroarbeit ein und benennt die zentralen Theorien sowie die Forschungsfrage.

2. Theorie: Hier werden das Arbeitsengagement nach Bakker und Schaufeli sowie das Job Crafting nach Wrzesniewski und Dutton detailliert wissenschaftlich erläutert.

3. Anwendungsfall: Büroarbeit: Dieses Kapitel definiert Büroarbeit, analysiert deren Dimensionen mittels des SWET-Modells und beleuchtet den technologischen Wandel.

4. Büroarbeit anhand des Arbeitsengagements und des Job Craftings: Eine Zusammenführung der theoretischen Konzepte mit der spezifischen Tätigkeit im Büro zur Optimierung der Mitarbeitermotivation.

5. Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert über zukünftige Forschungsbedarfe bezüglich der Motivation im Arbeitskontext.

Schlüsselwörter

Motivation, Büroarbeit, Arbeitsengagement, Job Crafting, Arbeitsplatzgestaltung, Bakker und Schaufeli, Wrzesniewski und Dutton, Arbeitsressourcen, Vitalität, Hingabe, Absorption, Leistungssteigerung, Selbstwertgefühl, berufliche Entwicklung, Unternehmenserfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit den motivationalen Aspekten von Büroarbeit und analysiert, wie Mitarbeiter durch psychologische Konzepte motiviert werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind das Arbeitsengagement, die aktive Arbeitsplatzgestaltung (Job Crafting) sowie die strukturellen Dimensionen der Büroarbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Wie können beschäftigte Personen bei der Büroarbeit im Unternehmen motiviert werden?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Anwendung psychologischer Motivationsmodelle auf den spezifischen Anwendungsbereich der Büroarbeit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erläutert die Theorien zum Arbeitsengagement und zum Job Crafting und wendet diese Konzepte konkret auf die Büroarbeit und deren Arbeitsbedingungen an.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Arbeitsengagement, Job Crafting, Büroarbeit, Motivation, Arbeitsressourcen und Leistungssteigerung.

Was besagt die Theorie des Arbeitsengagements nach Bakker und Schaufeli?

Sie beschreibt einen Zustand der Vitalität, Hingabe und Absorption bei der Arbeit, der durch Autonomie und Feedback positiv beeinflusst wird.

Wie unterscheidet sich Job Crafting von traditionellen Motivationsansätzen?

Beim Job Crafting gestaltet der Arbeitnehmer seine Aufgaben und sozialen Beziehungen aktiv selbst, anstatt nur passiv auf externe Vorgaben zu reagieren.

Welche Rolle spielt das SWET-Modell in dieser Untersuchung?

Es dient dazu, die Büroarbeit in vier Dimensionen (Raum, Arbeit, Vertrag, Zeit) zu unterteilen, um Ansatzpunkte für motivierendes Job Crafting zu identifizieren.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin über die negativen Seiten von Engagement?

Das Fazit weist darauf hin, dass ein zu hoher Arbeitseinsatz auch gesundheitliche Risiken bergen kann, was in der Forschung bislang noch nicht ausreichend beleuchtet wurde.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Büroarbeit im Unternehmen und Motivation. Eine Darstellung anhand beschäftigter Personen
Hochschule
Fachhochschule Westküste Heide
Note
1,3
Autor
Annkatrin Falke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1036012
ISBN (eBook)
9783346450388
ISBN (Buch)
9783346450395
Sprache
Deutsch
Schlagworte
büroarbeit unternehmen motivation darstellung personen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Annkatrin Falke (Autor:in), 2021, Büroarbeit im Unternehmen und Motivation. Eine Darstellung anhand beschäftigter Personen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1036012
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Leseprobe aus  14  Seiten
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