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Wie viel von Martin Wagenschein findet sich in der Lehrkunst?

Die Rezeption und Umsetzung von Martin Wagenschein

Title: Wie viel von Martin Wagenschein findet sich in der Lehrkunst?

Examination Thesis , 2020 , 50 Pages , Grade: 1

Autor:in: Max Wohlleben (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Diese Arbeit soll zunächst eine Einführung in die didaktische Konzeption Martin Wagenscheins, also seine „Dreiheit für bildenden Unterricht“, bieten. Im zweiten Kapitel dieser Arbeit soll es um den Vergleich der Didaktik von Wagenschein mit der Lehrkunstdidaktik gehen. Genauer gesagt um die Übernahmen der Lehrkunstdidaktik von Wagenschein, aber vor allem um die Änderungen und Anpassungen der Lehrkunstdidaktik vergleichend zur Didaktik Wagenscheins. Die Problemfragen, die diese Arbeit versucht zu beantworten, sind:

„Wie viel Martin Wagenschein findet sich in der Lehrkunst?“
Diese Frage ist natürlich die Kernfrage, die diese Arbeit versucht zu beantworten, aber diese spaltet sich in zwei Teilfragen.

1. „Wie wird Martin Wagenschein in der Lehrkunst rezipiert?“
Die Frage nach der Rezeption der Didaktik Martin Wagenscheins ist insofern eine interessante vorausgehende Frage, da sie eine Basis schafft, was die Lehrkunst bzw. die Lehrkunstdidaktiker von Wagenscheins Didaktik halten, um die nachfolgende Teilfrage zu beantworten:

1. „Was wurde von Martin Wagenschein in der Lehrkunst übernommen, was wurde angepasst und was kam neu dazu?“

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methodisches Vorgehen

3. Die Didaktik von Martin Wagenschein

3.1 Der Bildungsbegriff in der Didaktik Wagenscheins

3.2 Das Genetische Prinzip in der Didaktik Wagenscheins

3.3 Das Exemplarische Prinzip in der Didaktik Wagenscheins

3.4 Das Sokratische Gespräch in der Didaktik Wagenscheins

4. Martin Wagenschein in der Lehrkunst

4.1 Die Rezeption Martin Wagenscheins in der Lehrkunst

4.2 Das Konzept der Lehrkunst: „Der Dreipass im Kreis“ der Lehrkunst

4.3 Die Theorie der Lehrkunst: Exemplarisch – Genetisch - Dramaturgisch

4.3.1 Vorbemerkungen zum Begriff „Methodentrias“

4.3.2 Das Exemplarische in der Lehrkunst

4.3.3 Das Genetische Prinzip in der Lehrkunst

4.3.4 Vom Sokratischen Dialog zur Dramaturgie in der Lehrkunst

4.3.4.1 Mit Hausmann und Schulze zur Dramaturgie in der Lehrkunst

4.3.4.2 Die Lehrstückkomponenten nach Wildhirt

4.4 Die kategoriale Bildung nach Klafki

5. Fazit: Wie viel Wagenschein steckt nun noch in der Lehrkunst?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen der Didaktik von Martin Wagenschein und der neueren Lehrkunstdidaktik. Ziel ist es, die Kernfrage zu beantworten, inwiefern Wagenscheins didaktische Konzepte in der Lehrkunst rezipiert, beibehalten, modifiziert oder durch neue Ansätze ergänzt wurden.

  • Grundlagen der didaktischen „Dreiheit“ nach Wagenschein (Genetisch-Exemplarisch-Sokratisch)
  • Struktureller Aufbau und methodische Konzepte der Lehrkunst
  • Vergleich der Trias-Didaktiken und Gewichtungsunterschiede
  • Rolle der kategorialen Bildung nach Wolfgang Klafki innerhalb der Lehrkunst
  • Bedeutung der Dramaturgie als Erweiterung des sokratischen Gesprächs

Auszug aus dem Buch

3.2 Das Genetische Prinzip in der Didaktik Wagenscheins

Der Begriff des genetischen Prinzips ist nicht nur einer der drei Aspekte von Wagenscheins Didaktik, sondern zugleich auch der Überbegriff für die gesamte Konzeption Wagenscheins: „Genetisches Lehren“. Dem genetischen Lehren insgesamt sind bei Wagenschein das sokratische sowie das exemplarische Prinzip untergeordnet sowie logischerweise das namensgebende genetische Prinzip in leitender Funktion (vgl. Wagenschein 1999, S. 75).

Der leitet sich vom Wort Genese bzw. dem griechischen Wort Genesis ab und meint Entstehung und Entwicklung. Übertragen auf das Lernen bedeutet es, dass man um einen Unterrichtsgegenstand vollends verstehen zu können, den Entstehungsprozess, eben die Genese, hinter dem behandelten Gegenstand – einem Naturphänomen wie Schall beispielsweise – verstehen muss (vgl. Brülls 2002, S.125).

Ein sehr passendes Zitat von Wagenschein zu seiner Didaktik, was der Erklärung dient, ist: „Pädagogik hat mit dem Werdenden zu tun: mit dem werdenden Menschen und – im Unterricht. Als Didaktik – mit dem Werden des Wissens in ihm.“ (Wagenschein 1999, S. 75). Das Zitat beschreibt gut die wichtigsten Aspekte seines Konzepts, in dessen Mittelpunkt das Kind, dessen Vorerfahrungen und Lebenswelt steht und dass dessen Eigenaktivität beim Lernprozess erforderlich ist. Zum ersten ein weiteres Zitat: „Mit dem Kinde, von der Sache aus, die für das Kind die Sache ist.“ (vgl. Wagenschein 1995, S. 47, Herv. i. Original). Dies sorgt unter anderem dafür, dass Schüler mit der Lehrkraft gemeinsam gesichertes und, als entscheidender Punkt, verstandenes Wissen erarbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des didaktischen Konzepts von Martin Wagenschein als Gegenentwurf zum traditionellen Unterricht und Definition der Forschungsfragen.

2. Methodisches Vorgehen: Erläuterung der rein theoretischen Arbeitsweise unter Heranziehung von Primär- und Sekundärliteratur zur Didaktik Wagenscheins und der Lehrkunstdidaktik.

3. Die Didaktik von Martin Wagenschein: Detaillierte Darstellung der Trias „Genetisch – Exemplarisch – Sokratisch“ sowie des Bildungsbegriffs.

4. Martin Wagenschein in der Lehrkunst: Umfassender Vergleich der Konzepte, Analyse der Übernahmen und Transformationen sowie Einordnung neuer Aspekte wie der Dramaturgie und kategorialen Bildung.

5. Fazit: Wie viel Wagenschein steckt nun noch in der Lehrkunst?: Synthese der Ergebnisse, die bestätigt, dass die Lehrkunst als weiterentwickeltes Erbe Wagenscheins zu verstehen ist.

Schlüsselwörter

Martin Wagenschein, Lehrkunst, Genetisches Prinzip, Exemplarisches Prinzip, Sokratisches Gespräch, kategoriale Bildung, Didaktik, Bildungsbegriff, Dramaturgie, Unterrichtsmethode, Genese, Schulpädagogik, Lehrstück, Verständnis, Theorie-Praxis-Verhältnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie stark die Didaktik von Martin Wagenschein die moderne Lehrkunstdidaktik beeinflusst hat und welche Konzepte übernommen oder angepasst wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Methodentrias (genetisch, exemplarisch, sokratisch), die theoretische Grundlegung durch Klafki sowie die dramaturgische Inszenierung von Lehrstücken.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, wie viel „Wagenschein“ tatsächlich noch in der Lehrkunst steckt und wo sich signifikante Unterschiede in der didaktischen Gewichtung finden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die relevante Fachliteratur und Dissertationen zur Didaktik Wagenscheins und der Lehrkunst vergleichend analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Didaktik Wagenscheins und den systematischen Vergleich mit der Lehrkunst hinsichtlich Konzepte, Fundus und Theorie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Wagenschein, Lehrkunst, genetisches Lernen, exemplarische Methode und kategoriale Bildung.

Warum wurde das sokratische Gespräch in der Lehrkunst zur Dramaturgie erweitert?

Die Lehrkunst versteht das sokratische Gespräch als anspruchsvoll, weshalb die Dramaturgie als breiterer, handlungsbasierter Rahmen dient, der das Sokratische integrativ aufnimmt.

Welche Rolle spielt Wolfgang Klafki für die Lehrkunst?

Klafkis kategoriale Bildung dient als theoretisches Fundament, das der Lehrkunst eine Struktur zur Analyse bildungsrelevanter Inhalte liefert.

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Details

Title
Wie viel von Martin Wagenschein findet sich in der Lehrkunst?
Subtitle
Die Rezeption und Umsetzung von Martin Wagenschein
College
University of Würzburg
Grade
1
Author
Max Wohlleben (Author)
Publication Year
2020
Pages
50
Catalog Number
V1036401
ISBN (eBook)
9783346451576
ISBN (Book)
9783346451583
Language
German
Tags
Wagenschein Lehrkunst Didaktik Methodentrias
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Max Wohlleben (Author), 2020, Wie viel von Martin Wagenschein findet sich in der Lehrkunst?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1036401
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