Die Biographie des Künstlers Franz Marc


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

4 Seiten


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FRANZ MORITZ WILHELM MARC

* 08. Februar 1880 in München

Vater: Wilhelm Eduard Marc; Beruf: Maler und Jurist; katholisch [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] protestantisch Mutter. Sophie Marc, geb. Maurice; Französin, die in der Schweiz aufwächst; calvinistisch Bruder: Paul, der 3 Jahre älter ist

Kindheit und “Berufswahl”

Kindheit: Konfirmandenunterricht bei Pfarrer Otto Schlier, der ihn stark beeinflusst 1897: Beschluss, Pfarrer zu werden

1898: Studium der Philologie, um Gymnasialprofessor zu werden

1899: Einschreibung an der Philosophischen Fakultät an der Ludwig- Maximilian Universität in München;

Vor Studienbeginn: Ableistung eines einjährigen Militärdienstes, bei dem er zum ersten Mal mit Pferden in Kontakt kommt und seinen endgültigen Berufswunsch erkennt: Maler

Malstudium

Herbst 1900: Einschreibung an der Münchner Akademie; Schüler von Wilhelm von Dietz und Gabriel Hackl (Kandinsky und Klee waren ebenfalls zum gleichen Zeitpunkt Studenten an der LMU)

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] traditionelle, wirklichkeitsnahe und -getreue Malweise

(“Moorhütten im Dachauer Moos” , 1902)

Sommer 1902: erste Reise auf die Staffelalm, oberhalb von Kochel

Erste Parisreise

Sommer 1903: Marc erhält eine Einladung von seinem Studienkamerad Friedrich Lauer, ihn in Paris zu besuchen;

Marc ist von Paris begeistert (“überwältigende Stadt, v.a. für Künstler” )

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] erstmaliger Kontakt mit dem französischen Impressionismus, gotischer Architektur, außereuropäischer Kunst und Werken von Courbet und Delacroix (Kauf erster japanischer Holzschnitte, die die Ostasiatica- Sammlung beginnen

zurück in M. : verlässt Marc die Akademie und findet in der Kaulbachstraße in Schwabing sein erstes Atelier

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] Aufgabe der akademischen Malweise (“Indersdorf”, 1904)

Seelische Krise

Herbst 1905: Bekanntschaft mit Marie Schnür (Lehrerin am Münchner Künstlerin- Verein) und Maria Franck ( lehrte an derselben Institution)

Bekanntschaft mit dem französischen Tiermaler Jean Bloé Niestlé

Ende 1905: Trennung von der Malerin Kopistin Annette von Eckardt (verheiratet;2 Kinder )

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] Marc stürzt in tiefe depressive Melancholie (“Der tote Spatz”, 1905)

Griechenlandreise

April 1906: Marc begleitet seinen Bruder Paul nach Griechenland, wo sie in Klöstern auf dem Berg Athos für ca. drei Wochen verweilen;

Marc beschäftigt sich zwischenzeitlich mit der wissenschaftlichen Untersuchung alter Handschriften

Diese Reise sei “.. eine kuriose Mischung von Komik und Staunen, von Ironie und Ergriffenheit, von Genuss und Entbehrung jeder Art.”

Mai- Oktober : Aufenthalt in Kochel, wo ihn Marie und Maria besuchen

(“ZweiFrauen am Berg”,1906)

Scheinehe

März 1907: Heirat mit Marie Schnür, die ein uneheliches Kind in die (Schein-) Ehe bringt, welches sie nach dem Gesetz hätte weggeben müssen

Zweite Parisreise

Noch am selben Abend der Hochzeit reist Marc für gut eine Woche nach Paris

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] Faszination von Werken VanGoghs Gauguins (“Frau im Wind am

Meer”,1907)

Rückkehr, Malstudium Scheid ung

1907: Rückzug nach ins Kloster in Indersdorf 1908: Scheidung

Marie wirft Marc Ehebruch vor und verhindert so für einige Jahre die Vermählung von Marc mit Maria Franck

Maria und Marc verbringen den Sommer in Lenggries

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] Plein-airmalerei (erste Baum- Pferdestudien) (“Lärchenbäumchen”,1908) Sommer 1909: in Sindelsdorf (Oberbayern), in das er im April 1910 mit Maria übersiedelt

Malkurse und Vermittlung von Antiquitäten sichern den Lebensunterhalt; Kunsthandlungen Brakl und Thannhauser kaufen einige wenige Werke

Dezember ‘09: [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] Ausstellung VanGoghs (“Rehe in der Dämmerung”;

“Katzen auf rotem Tuch”, jeweils 1909)

Erste Berührung mit dem “Blauen Reiter”

Januar 1910: Im selben Jahr findet in der Galerie Brakl, Marcs erste Ausstellung statt, die ihm im die Bekanntschaft mit Auguste Macke (später, der beste Freund) und dessen Vetter Helmuth sowie mit dem Berliner Sammler und Fabrikant Bernhard Koehler jun.

verschafft; jener lässt Bilder von Marc an seinen Vater in Berlin senden, der sich daraufhin mit Marc arrangiert: M. erhält monatlich eine Summe von 200 Mark, dafür möchte aber Bernhard Koehler sen. die Hälfte seiner Werke

(Anfang einer Sammlung, die bis auf zwei Werke, die im WKII verbrannten, im Lenbachhaus zu sehen ist)

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] finanzielle Sicherheit; Konzentration auf das Malen

(“Akt mit Katze”, 1910)

Die Neue Künstlervereinigung München (1909 gegründet) Sept. 1910: Besuch der zweiten Ausstellung der NKVM

Marc verfasst eine leidenschaftliche Verteidigung ,die neben den öffentlichen negativen Rezensionen, später in einer Broschüre der NKVM veröffentlicht wird

Daraufhin entsteht ein reger Briefwechsel zwischen Marc und Adolf Erbslöh Neujahr: Marc lernt bei Alexej von Jawlensky in Murnau, Gabriele Münter, Marianne von

Werefkin und Wassily Kandinsky kennen

Februar 1911: Durch seine feste Mitgliedschaft in der NKVM (3. Vorsitzender), fühlt er sich den Künstlern näher, die gegen die alte akademische Kunst, aber ohne gemeinsame

Plattform, agieren; daher gibt es innerhalb der Vereinigung Meinungs- verschiedenheiten, die diese in zwei Gruppen aufspalteten:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Mai 1911: Marc zweite Ausstellung in der Galerie Thannhauser Heirat mit Maria Franck in London

Beschäftigung mit Kunst außereuropäischer Völker

Sommer ‘11: Idee eines umfassenden Almanachs zur momentanen Kunstsituation

Dez. 1911: Kandinsky, Kubin, Marc und Gabriele Münter treten aus der Vereinigung aus

(“Rehe im Schnee”,1911; “Die gelbe Kuh”,1911)

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Details

Titel
Die Biographie des Künstlers Franz Marc
Autor
Jahr
2001
Seiten
4
Katalognummer
V103659
Dateigröße
345 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Franz, Marc
Arbeit zitieren
Janine Rohde (Autor), 2001, Die Biographie des Künstlers Franz Marc, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/103659

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