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Fake News versus Wissen. Wenn postfaktische Informationen das Demokratieverständnis ändern

Titel: Fake News versus Wissen. Wenn postfaktische Informationen das Demokratieverständnis ändern

Hausarbeit , 2021 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Mandy Garthoff (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Am Beispiel dreier Artikel im Umfeld zur US-Wahl 2020 soll gezeigt werden, wie das Demokratieverständnis von politischen Akteuren umgedeutet und instrumentalisiert wird, und welche Auswirkungen damit einhergehen.

Letztlich stellt sich die Frage, wie gegen Desinformation vorgegangen wird, und ob sich im Umgang mit solchen Fake News auf User- wie Producerseite eine Änderung abzeichnet.

Während der Medienkonsum stetig wächst, sinkt der Anteil des Konsums von Informationen aus journalistischen Formaten. Dagegen breiten sich über Social Media, Suchmaschinen und politische Akteure innerhalb kürzester Zeit Behauptungen und Lügen aus.

Um Fakten von geschickt manipulierten Desinformationen oder dreisten Lügen, unterscheiden zu können, braucht es Medienkompetenz auf Nutzer (User)–Seite. Und, um das Aufkommen von Desinformationen einzudämmen, im besten Fall zu verhindern, Selbstkontrolle auf Anbieter (Producer)–Seite. Darunter fallen Suchmaschinenanbieter, Social Media Plattformen und Nachrichtenorganisationen. Dabei sollten die Rahmenbedingungen, wie die Abwägung von freier Meinungsäußerung gegen das Allgemeinwohl oder Persönlichkeitsrecht, von staatlicher Seite geschaffen sein.
Im besten Fall führt die freie Meinungsäußerung im Internet dazu, dass sich jeder ausdrücken und beteiligen kann, im schlechtesten, dass das Demokratieverständnis verzerrt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Fake News versus Wissen

Einleitung

Begriffsklärung Journalismus und Fake News

Presserecht und Ethik des Journalismus in Deutschland und den USA

Fake News und Refraiming - Demokratien in Gefahr

Artikel “How Claims of Dead Michigan Voters Spread Faster Than the Facts” (Jack Nicas 2020)

Schuld war die Antifa: How Pro-Trump Forces Pushed a Lie About Antifa at the Capitol Riot (M. und J. 2021)

Fake News fürs Volk: COMPACTOnline

Front gegen Fake – welche Mittel Producern und Usern zur Verfügung stehen

Bildung

Vertrauen durch Transparenz - The Trust Project

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie durch die Verbreitung von Fake News und gezieltes Framing in sozialen Medien das demokratische Grundverständnis beeinflusst wird und welche Mechanismen zur Eindämmung dieser Desinformation existieren.

  • Analyse der Begriffsdefinition von Journalismus im Kontext von Fake News.
  • Gegenüberstellung medienethischer Standards und gesetzlicher Rahmenbedingungen in den USA und Deutschland.
  • Untersuchung konkreter Fallbeispiele (US-Wahl 2020, Sturm auf das Kapitol 2021).
  • Evaluation von Lösungsansätzen wie Medienkompetenz und Transparenzinitiativen (The Trust Project).

Auszug aus dem Buch

FAKE NEWS VERSUS WISSEN

Während der Medienkonsum stetig wächst, sinkt der Anteil des Konsums von Informationen aus journalistischen Formaten. Dagegen breiten sich über Social Media, Suchmaschinen und politische Akteure innerhalb kürzester Zeit Behauptungen und Lügen aus.

Um Fakten von geschickt manipulierten Desinformationen oder dreisten Lügen, unterscheiden zu können, braucht es Medienkompetenz auf Nutzer (User) - Seite. Und, um das Aufkommen von Desinformationen einzudämmen, im besten Fall zu verhindern, Selbstkontrolle auf Anbieter (Producer) – Seite. Darunter fallen Suchmaschinenanbieter, Social Media Plattformen und Nachrichtenorganisationen. Dabei sollten die Rahmenbedingungen, wie die Abwägung von freier Meinungsäußerung gegen das Allgemeinwohl oder Persönlichkeitsrecht, von staatlicher Seite geschaffen sein.

Im besten Fall führt die freie Meinungsäußerung im Internet dazu, dass sich jeder ausdrücken und beteiligen kann, im schlechtesten, dass das Demokratieverständnis verzerrt wird.

Am Beispiel dreier Artikel, im Umfeld zur US-Wahl 2020, soll gezeigt werden, wie das Demokratieverständnis von politischen Akteuren umgedeutet und instrumentalisiert wurde, und welche Auswirkungen damit einhergehen.

Letztlich stellt sich die Frage, wie gegen Desinformation vorgegangen wird, und ob sich im Umgang mit solchen Fake News auf User- wie Producerseite eine Änderung abzeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

Fake News versus Wissen: Die Einleitung beleuchtet den Rückgang des klassischen Medienkonsums zugunsten von Social Media und stellt die zentrale Problematik der Desinformation für das demokratische Verständnis dar.

Begriffsklärung Journalismus und Fake News: Dieses Kapitel definiert die historischen und aktuellen Begrifflichkeiten und erläutert die rasante Verbreitung von Falschmeldungen in digitalen Netzwerken.

Presserecht und Ethik des Journalismus in Deutschland und den USA: Hier werden die unterschiedlichen rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen des Journalismus in beiden Ländern verglichen, insbesondere mit Blick auf die Meinungsfreiheit.

Fake News und Refraiming - Demokratien in Gefahr: Anhand konkreter Fälle wie der US-Wahl 2020 und dem Sturm auf das Kapitol wird aufgezeigt, wie Informationen manipuliert und politisch instrumentalisiert werden.

Fake News fürs Volk: COMPACTOnline: Eine kritische Analyse der inhaltlichen Ausrichtung des Magazins COMPACT im Hinblick auf politische Agenda und Desinformation.

Front gegen Fake – welche Mittel Producern und Usern zur Verfügung stehen: Dieses Kapitel diskutiert Gegenmaßnahmen, insbesondere durch Bildungsangebote und Transparenzinitiativen wie das "Trust Project".

Bildung: Fokus auf die UNESCO-Empfehlungen zur Verbesserung der journalistischen Ausbildung und Medienkompetenz zur Bekämpfung von Desinformation.

Vertrauen durch Transparenz - The Trust Project: Darstellung der Arbeitsweise eines internationalen Konsortiums, das durch definierte Indikatoren die Glaubwürdigkeit von Nachrichtenangeboten messbar macht.

Schlüsselwörter

Fake News, Desinformation, Journalismus, Medienkompetenz, Demokratieverständnis, Refraiming, US-Wahl 2020, Sturm auf das Kapitol, Medienethik, Pressefreiheit, The Trust Project, digitale Medien, soziale Netzwerke, Faktenmanipulation, Transparenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Publikation grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der Verbreitung von Desinformation ("Fake News") und journalistischem Wissen sowie deren Auswirkungen auf das demokratische Zusammenleben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind Medienethik, presserechtliche Rahmenbedingungen in Deutschland und den USA, die Manipulation öffentlicher Diskurse sowie Strategien zur Förderung von Medienkompetenz und Transparenz.

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie politische Akteure durch gezieltes Framing Informationen instrumentalisieren und welche Gegenmaßnahmen von Anbietern und Nutzern ergriffen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analysierende Methode, indem sie theoretische Definitionen mit konkreten Fallbeispielen aus der Medienlandschaft rund um die US-Wahl 2020 verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil analysiert die rechtlichen Grundlagen von Pressefreiheit, untersucht konkrete Desinformationskampagnen (z. B. zu toten Wählern oder dem Sturm auf das Kapitol) und stellt Gegenstrategien wie das "Trust Project" vor.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Desinformation, Medienkompetenz, Demokratiegefährdung, journalistische Ethik und digitale Nachrichtenvermittlung charakterisiert.

Welche Rolle spielt das "Trust Project" im Kontext der Lösungsansätze?

Das "Trust Project" dient als ein zentrales Beispiel für einen technologisch gestützten Ansatz, um durch objektive "Trust Indicators" die Glaubwürdigkeit und Transparenz von Nachrichten für den Nutzer sichtbar zu machen.

Wie unterscheidet sich der Umgang mit Fake News bei COMPACTOnline im Vergleich zu klassischen Medien?

Die Arbeit stellt heraus, dass COMPACTOnline eine politisch einseitige Agenda verfolgt und durch die Diskreditierung etablierter Medien ("Lügenpresse") eigene narrative Strukturen zur Manipulation des Demokratieverständnisses nutzt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fake News versus Wissen. Wenn postfaktische Informationen das Demokratieverständnis ändern
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta  (Profilierungsbereich)
Veranstaltung
pbb004 Journalismus, Politik und Öffentlichkeit
Note
1,0
Autor
Mandy Garthoff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
18
Katalognummer
V1037380
ISBN (eBook)
9783346455345
ISBN (Buch)
9783346455352
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fake News Trump Erstürmung US-Capitol Ethik Journalismus Pressefreiheit Refraiming Demokratien in Gefahr The Trust Project Wahlbetrug
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mandy Garthoff (Autor:in), 2021, Fake News versus Wissen. Wenn postfaktische Informationen das Demokratieverständnis ändern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1037380
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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