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Risiken von Exchange Traded Funds (ETFs)

Título: Risiken von Exchange Traded Funds (ETFs)

Tesis (Bachelor) , 2019 , 59 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Sebastian Rätz (Autor)

Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad
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Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, mit welchen spezifischen Risiken eine Investition mittels des Anlageinstrumentes ETF verbunden ist und wie diese Risiken aus der Sicht eines Privatanlegers zu bewerten sind. Für das grundlegende Verständnis werden in dieser Arbeit zunächst die Portfoliotheorie nach Markowitz, die Markteffizienzhypothese sowie der passive Investmentstil vorgestellt und diskutiert. Es folgen Erläuterungen zur historischen Entwicklung und Funktionsweise von ETFs. Anschließend werden das Liquiditäts-, das Kontrahenten- und das Anlagestilrisiko analysiert. Die Darstellung der jeweiligen Risiken schließt mit einer Bewertung aus der Sicht eines passiv orientierten Privatanlegers ab.

Das Anlageinstrument der Exchange Traded Funds (ETF) hat an den Börsen in den letzten Jahrzehnten einen sehr großen Bedeutungszuwachs erlebt. Mit günstigen Kostenstrukturen, hoher Liquidität und börsentäglicher Verfügbarkeit kann es einen einfachen und breit diversifizierten Zugang zu weltweiten Märkten bieten. Damit unterscheiden sich ETFs von den klassischen offenen und aktiv gemanagten Investmentfonds, die sie zunehmend ersetzen. In diesem Zusammenhang werden ETFs häufig als eine bedeutende Finanzinnovation angesehen, die als disruptive Erfindung dazu beitragen den Markt für Finanzprodukte grundlegend zu verändern. Mithilfe von ETFs erlangen zudem Privatanleger einen kostengünstigen Zugang zu Investitionsmöglichkeiten und Portfolios, der zuvor nur institutionellen Anlegern vorbehalten war. In Verbindung mit der wachsenden Beliebtheit einer passiven Anlagestrategie hat dieses Anlageinstrument auch bei Privatanleger zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlegende Betrachtungen

2.1 Begriffsdefinitionen

2.2 Portfoliotheorie nach Markowitz

2.3 Markteffizienzhypothese

2.4 Passives Investieren

2.4.1 Gründe für passives Investieren

2.4.2 Indexfonds und ETFs als Instrumente für passives Investieren

3. Exchange Traded Funds - ETFs

3.1 Historische Entwicklung

3.2 Handelsmechanismus

3.3 Replikationsmethoden

4. Risiken von ETFs

4.1 Liquiditätsrisiko

4.1.1 Flash Crashs und Liquiditätsspiralen

4.1.2 Bewertung aus Anlegersicht

4.2 Kontrahentenrisiko

4.2.1 Emittentenrisiko durch den ETF-Anbieter

4.2.2 Kontrahentenrisiko bei synthetischer Replikation

4.2.3 Kontrahentenrisiko bei physischer Replikation

4.2.4 Bewertung aus Anlegersicht

4.3 Anlagestilrisiko

4.3.1 Missbräuchliche Verwendung von ETFs

4.3.2 Bewertung aus Anlegersicht

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelor-Thesis untersucht die spezifischen Risiken, die mit einer Investition in Exchange Traded Funds (ETFs) verbunden sind, und bewertet diese aus der Perspektive eines langfristig orientierten Privatanlegers. Dabei wird analysiert, wie Risiken im Kontext der Portfoliotheorie und Markteffizienz einzuordnen sind.

  • Theoretische Grundlagen des Investierens (Markowitz, Markteffizienzhypothese)
  • Funktionsweise und Handelsmechanismen von ETFs
  • Analyse des Liquiditätsrisikos in Stressphasen
  • Bewertung des Kontrahentenrisikos bei unterschiedlichen Replikationsmethoden
  • Risiken durch Anlagestil und Fehlverhalten der Anleger

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Flash Crashs und Liquiditätsspiralen

Im Folgenden sollen zwei Aspekte zur Messung der Liquidität von ETFs herausgegriffen werden: Die Differenz zwischen ETF-Kurs und dem NAV sowie der Vergleich der Geld-Brief-Spannen eines ETFs und den entsprechenden Einzelwerten des Indexes.95 Aus der Sicht eines Anlegers ist Liquidität als vorteilhaft anzusehen, wenn er sich jederzeit zu fairen Preisen, die dicht am aktuellen Marktpreis liegen, von seiner Anlage trennen kann.96

Dieser Definition folgend, sollte der börsengehandelte Preis eines ETFs dem tatsächlichen Wert des verwalteten Vermögens des Fonds (NAV) möglichst nahe sein. Eine Studie für den US-amerikanischen Aktienmarkt, die diese Differenz untersucht hat, beziffert diesen Unterschied für den Zeitraum der Untersuchung (2006-2012) auf einen durchschnittlichen Wert von 0,005%.97 Ein so geringer Wert lässt vermuten, dass die mit dem Handelsmechanismus einhergehenden Arbitrageprozesse am Primär- und Sekundärmarkt dazu beitragen, dass (US-amerikanische Aktien-) ETFs in der Regel sehr liquide sind und ein Investor beim Kauf oder Verkauf von Anteilen mit einem Preis rechnen kann, der nahe an dem fairen (tatsächlichen) Wert liegt.

Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass ETFs gegenüber ihren zugrundeliegenden Einzelwerten einen Liquiditätsvorteil aufweisen. Für den Aktienmarkt kommt eine Liquiditätsanalyse zu dem folgenden Ergebnis:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Bedeutungszuwachs von ETFs als Finanzinnovation und definiert die Zielsetzung, spezifische Risiken aus Sicht des Privatanlegers zu untersuchen.

2. Grundlegende Betrachtungen: Dieses Kapitel führt in die theoretischen Grundlagen wie die Portfoliotheorie nach Markowitz, die Markteffizienzhypothese und den passiven Anlagestil ein.

3. Exchange Traded Funds - ETFs: Es werden die historische Entwicklung, der Handelsmechanismus und die verschiedenen Replikationsmethoden von ETFs erläutert.

4. Risiken von ETFs: Das Hauptkapitel analysiert das Liquiditätsrisiko, das Kontrahentenrisiko bei verschiedenen Replikationsarten sowie das Anlagestilrisiko durch Fehlverhalten der Anleger.

5. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen zur Risikoreduktion für Privatanleger.

Schlüsselwörter

ETFs, Exchange Traded Funds, Markteffizienz, Portfoliotheorie, Liquiditätsrisiko, Kontrahentenrisiko, Anlagestilrisiko, Passive Anlagestrategie, Replikationsmethoden, Privatanleger, Finanzrisiko, Flash Crash, Diversifikation, Arbitrage, Indexnachbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Analyse der spezifischen finanziellen Risiken, denen Privatanleger bei der Nutzung von ETFs ausgesetzt sind.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Finanzmarkthypothesen, die Funktionsweise von ETFs, das Liquiditätsrisiko unter Stress, das Kontrahentenrisiko bei synthetischer oder physischer Replikation sowie verhaltensökonomische Aspekte des Anlegerverhaltens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die mit ETFs verbundenen Risiken zu beschreiben und daraus praxisnahe Handlungsempfehlungen für passiv orientierte Privatanleger abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Theorieanalyse sowie der Auswertung empirischer Studienergebnisse zu ETF-Performance und Marktliquidität.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Liquiditäts-, Kontrahenten- und Anlagestilrisiken, wobei auch die Auswirkungen von Replikationsmethoden und Marktstressereignissen untersucht werden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie ETF, Liquiditätsrisiko, Kontrahentenrisiko, Markteffizienz, Diversifikation und passive Anlagestrategie charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der Handelsmechanismus von ETFs von klassischen Investmentfonds?

Im Gegensatz zu klassischen Fonds, deren Preis nur einmal täglich feststeht, ermöglicht der Handelsmechanismus von ETFs über Authorized Participants den börsentäglichen Handel zum Marktpreis.

Welche Gefahr besteht für Anleger bei der Nutzung von Stop-Loss-Ordern in ETFs?

In Stressphasen können ETFs kurzfristig stark von ihrem Nettoinventarwert (NAV) abweichen, was bei unlimitierten Stop-Loss-Ordern zu einem ungewollt niedrigen Verkauf führen kann.

Warum ist das Kontrahentenrisiko bei synthetischen ETFs besonders relevant?

Da die synthetische Replikation auf Swap-Geschäften basiert, besteht ein Verlustrisiko, falls die Gegenpartei ihren Verpflichtungen nicht nachkommt, was durch OGAW-Richtlinien zwar begrenzt, aber nicht vollständig eliminiert wird.

Welche Rolle spielt die Diversifikation beim Anlagestilrisiko?

Die Arbeit zeigt, dass eine unzureichende Diversifikation – etwa durch einen Home Bias – das Anlagestilrisiko erhöht und die Renditeerwartungen verschlechtern kann.

Final del extracto de 59 páginas  - subir

Detalles

Título
Risiken von Exchange Traded Funds (ETFs)
Universidad
University of Applied Sciences Essen  (Hochschulzentrum Berlin)
Calificación
1,3
Autor
Sebastian Rätz (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
59
No. de catálogo
V1037442
ISBN (Ebook)
9783346452177
ISBN (Libro)
9783346452184
Idioma
Alemán
Etiqueta
Liquiditätsrisiko Kontrahentenrisiko Anlagestilrisiko Portfoliotheorie Markowitz Markteffizienhypothese ETF
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sebastian Rätz (Autor), 2019, Risiken von Exchange Traded Funds (ETFs), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1037442
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Extracto de  59  Páginas
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