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Humankapitalbewertung in Unternehmen. Firmenwertmethode und Saarbrücker Formel

Titel: Humankapitalbewertung in Unternehmen. Firmenwertmethode und Saarbrücker Formel

Hausarbeit , 2021 , 22 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Stefanie Hanschkatz (Autor:in)

Führung und Personal - Personalführung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit soll der Frage nachgehen, wie der Wert "Humankapital" bemessen werden kann. Sie stellt sich der Frage, ob allein der Erfolgsfaktor Mensch zur Entfaltung von Humankapital beiträgt. Hierzu sollen die Bewertungsmethoden der Firmenwertmethode und die Saarbrücker Formel eingehend vorgestellt werden. Im praktischen Transfer wird die Anwendung beider Verfahren aufgezeigt.

Humankapital wurde im Jahr 2004 von der Gesellschaft für Deutsche Sprache zum Unwort des Jahres gewählt. Als Begründung erklärte die Jury, dass diese Bezeichnung Menschen allein zu einer ökonomisch interessanten Größe degradiert. Christian Scholz, Professor an der Universität des Saarlandes, nahm in einer Pressemitteilung dazu Stellung und erklärte, dass der Begriff des Humankapitals den strategisch gesteuerten und verantwortungsvollen Umgang mit den Mitarbeitern im Unternehmen kennzeichnet. Wie erklärt sich diese Kontroverse?

Der Begriff Humankapital beschreibt in der Fachliteratur das Wissen, die Erfahrungen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter eines Unternehmens. Dieses ist für den geschäftlichen Erfolg von Betrieben von hoher Signifikanz. Sind die Mitarbeiterressourcen wertvoll, selten, schwer zu imitieren und zu substituieren, so können die Mitarbeiter des Unternehmens nachhaltige Wettbewerbsvorteile generieren. Die Mitarbeiter des Unternehmens stellen somit einen Wert für Betriebe da und werden deshalb als Humankapital bezeichnet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Humankapitalbewertung

2.1 Human Resource Accounting

2.2 Ertragspotentialorientierte Ansätze

2.3 Bewertung der Methoden

3 Anwendungsbeispiel Hauptstadtmesse

3.1 Firmenwertmethode

3.2 Saarbrücker Formel

3.3 Handlungsempfehlungen

4 Schlussbetrachtung und Ausblick

5 Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Humankapital in Unternehmen und analysiert verschiedene Methoden zu dessen Bewertung, um den Wertbeitrag der Mitarbeiter für den Unternehmenserfolg transparent zu machen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie der Wert von Humanvermögen bemessen werden kann und welche Rolle der Erfolgsfaktor Mensch in diesem Kontext spielt.

  • Grundlagen und Definitionen des Humankapitals
  • Kalkulative Ansätze des Human Resource Accounting
  • Ertragspotenzialorientierte Bewertungsverfahren
  • Praktische Anwendung der Firmenwertmethode und der Saarbrücker Formel
  • Strategische Implikationen zur Personalentwicklung und Mitarbeitermotivation

Auszug aus dem Buch

2.1 Human Resource Accounting

Die Methode des Human Resource Accounting (HRA) bewertet die Belegschaft u.a. nach getätigten Ausgaben. Dem Verfahren liegen somit Kennzahlen des Rechnungswesens zugrunde. Daher wird von einem kalkulativen Verfahren gesprochen. Die Forschungen dazu begannen bereits in den sechziger Jahren, daher kann dieser Ansatz als eher klassisch beschrieben werden.

Das Ziel ist es dabei diese Investitionen in Rechnungslegung und Bilanzierung sichtbar darzustellen als einen Wert. Je nach angewendeter Methode werden dazu Ersatzkosten, Aufwands- und Opportunitätskosten, direkte und indirekte Kosten sowie tatsächliche und anfallende Standardkosten Teil dieser Betrachtung. Hierzu stehen zwei unterschiedliche Ansätze mit verschiedenen Verfahren zu Verfügung, welche nachfolgend vorgestellt werden.

Inputorientierte Ansätze (Cost Accounting) bewerten dabei tatsächliche oder geschätzte Personalaufwendungen, bspw. durch:

Bewertung historischer Kosten die das Humanvermögen darstellen;

Bewertung von Widerbeschaffungskosten, welche für den Wegfall eines Mitarbeiters anfallen würden;

Bewertung von ranggewichteten Personalkosten, durch Ansatz von tatsächlichen Kosten und einen rangspezifischen Faktor;

Effizienzgewichtete Personalkostenbewertung, durch Ansatz von geschätzten Personalkosten für eine vorgegebene Periode und Diskontierung auf den Planungszeitpunkt und anschließender Gewichtung der Barwerte mittels Effizienzrate (Verhältnis von betrieblicher Rentabilität zu Branchendurchschnitt).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Kontroverse um den Begriff Humankapital und führt in die Notwendigkeit ein, Mitarbeiter als wertvolle Unternehmensressource zu verstehen und zu bewerten.

2 Humankapitalbewertung: Dieses Kapitel erläutert verschiedene Ansätze zur Messung des Humankapitals, insbesondere kalkulative Verfahren des Human Resource Accounting sowie ertragspotenzialorientierte Methoden.

3 Anwendungsbeispiel Hauptstadtmesse: Anhand eines Praxisbeispiels wird die Anwendung der Firmenwertmethode und der Saarbrücker Formel demonstriert und daraus resultierende Handlungsempfehlungen für das Personalmanagement abgeleitet.

4 Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Personalarbeit und diskutiert künftige Herausforderungen wie die digitale Transformation.

5 Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Literatur und Internetquellen zur wissenschaftlichen Fundierung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Humankapital, Personalmanagement, Human Resource Accounting, Firmenwertmethode, Saarbrücker Formel, Humankapitalbewertung, Personalkosten, Immaterielles Vermögen, Mitarbeiterleistung, Unternehmenswert, Motivationsindex, Wissenszeitrelevanz, Betriebszugehörigkeit, Personalentwicklung, Humankapitalwert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bewertung des Humanvermögens in Unternehmen und untersucht, wie der Beitrag der Mitarbeiter zum wirtschaftlichen Erfolg messbar gemacht werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Einordnung des Humankapitals, der Darstellung verschiedener Bewertungsmethoden wie dem Human Resource Accounting und der Saarbrücker Formel sowie deren praktischer Anwendung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen den Wert ihres Personalstamms bewerten können, um daraus strategische Personalentscheidungen und Maßnahmen zur Werterhaltung abzuleiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie eine quantitative, beispielhafte Anwendung von zwei spezifischen Bewertungsverfahren (Firmenwertmethode und Saarbrücker Formel) auf ein fiktives Unternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Vorstellung von Bewertungsansätzen, eine kritische Auseinandersetzung mit diesen sowie eine detaillierte Fallstudie zur Anwendung dieser Methoden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Humankapitalbewertung, Firmenwertmethode, Saarbrücker Formel, Personalkosten, Human Resource Accounting und Personalentwicklung.

Wie unterscheidet sich die Saarbrücker Formel von der Firmenwertmethode?

Während die Firmenwertmethode auf Bilanz- und Gewinngrößen basiert, kombiniert die Saarbrücker Formel Marktwertkennzahlen mit Indikatoren wie Wissenszeitrelevanz, Betriebszugehörigkeit und Motivation.

Warum wird die Firmenwertmethode in der Arbeit kritisch betrachtet?

Sie gilt als fachlich labil, da Mehr- oder Mindergewinne nicht zwingend allein auf das Humankapital zurückzuführen sind und die Methode keine Rückschlüsse auf die tatsächlichen Leistungstreiber im Betrieb zulässt.

Welche Rolle spielt die Motivation in der Saarbrücker Formel?

Der Motivationsindex dient als wichtiger Faktor, da er den Wertschöpfungscharakter der Mitarbeiter positiv beeinflussen kann und somit direkt in die Berechnung des Humankapitalwerts einfließt.

Was sind die wichtigsten Handlungsempfehlungen für das Fallbeispiel Hauptstadtmesse?

Es wird empfohlen, die Wertminderung durch gezielte Personalentwicklung zu mildern und den Motivationsindex durch aktive Einbindung der Mitarbeiter und Job Enrichment stabil zu halten.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Humankapitalbewertung in Unternehmen. Firmenwertmethode und Saarbrücker Formel
Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin
Veranstaltung
Personalmanagement
Note
1,6
Autor
Stefanie Hanschkatz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
22
Katalognummer
V1038026
ISBN (eBook)
9783346450937
ISBN (Buch)
9783346450944
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Saarbrücker-Formel Humanvermögen Human Resource Accounting
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Hanschkatz (Autor:in), 2021, Humankapitalbewertung in Unternehmen. Firmenwertmethode und Saarbrücker Formel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1038026
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Leseprobe aus  22  Seiten
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