Neuzeitliche Religionskritik - Friedrich Nietzsche


Ausarbeitung, 2001
14 Seiten

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Inhalt

1. Wichtige Stationen im Leben von Friedrich Nietzsche

2. Die Entwicklung des philosophischen Denkens Nietzsches
2.1. Phasen des Schaffens
2.2. Grundgedanken der Philosophie Nietzsches
2.2.1. Der Wille zur Macht
2.2.2. Die Zertrümmerung des Bisherigen: Das siebenfache „- anti- “
2.2.3. Die neue Perspektive: Der Übermensch in einer Welt der ewigen Wiederkehr
2.2.3.1. Der Übermensch
2.2.3.2 Die ewige Wiederkehr

3. Nietzsches Religionskritik
3.1. Absage an jegliche Metaphysik - Reduktion aufs Diesseits
3.2. Gott ist tot - Wir haben ihn getötet!
3.2.1. Die Parabel vom tollen Menschen
3.2.2. Die Deutung der Person Jesu
3.3. Nihilismus als Ergebnis der Religionskritik

4. Anknüpfungsmöglichkeiten und Anfragen (Anregungen zur Diskussion)
4.1. Sinn- und Orientierungslosigkeit
4.2. Die glaubhafte Rede von Gott
4.3. Macht und Ohnmacht oder Starke und Schwache
4.4. Der Gott der Metaphysik und der Gott am Kreuz

Literatur

1. Wichtige Stationen im Leben von Friedrich Nietzsche

Schlaglichtartig soll zunächst ein Blick auf die Biographie von Friedrich Wilhelm Nietzsche geworfen werden. In der Literatur1 werden in erster Linie immer wieder sechs Themenberei- che bzw. Ereignisse genannt, die sein Leben bestimmt und beeinflusst haben:

Seine Herkunft aus einem protestantischen Pfarrhaus, sein Aufwachsen in einer rein weibli- chen Umgebung, sein Interesse an der Musik, das sich einerseits praktisch im musizieren und komponieren, andererseits aber auch in der Freundschaft zu Richard Wagner äußerte, sein frühes Interesse an der Philosophie Arthur Schopenhauers, schließlich die Ausbildung und Tätigkeit im Bereich der klassischen Philologie und nicht zuletzt die häufigen Phasen der Krankheit.

Friedrich Wilhelm Nietzsche wurde 1844 in Röcken bei Lützen (heute in Sachsen-Anhalt) geboren. Sein Vater, der evangelische Pfarrer des Ortes, starb, als Nietzsche fünf Jahre alt war, der jüngere Bruder Joseph kurz danach. Friedrich Nietzsche wuchs auf zwischen Mutter, Großmutter, der Schwester und zwei Tanten. Als problematisch wird die Beziehung zur Schwester Elisabeth beschrieben, einerseits kümmerte sie sich um ihn, auch als er, schwer erkrankt die Professur in Basel aufgeben muß, andererseits wird sie als eifersüchtig und intri- gant beschrieben.2 Nach dem Tod Nietzsches gibt sie seine Schriften heraus, wobei ihr im Nachhinein Fälschung und Manipulation an manchen Texten vorgeworfen wurde.3

Im Zusammenhang mit dem Erleben der weiblichen Dominanz im Elternhaus mag das Ver- hältnis Nietzsches gegenüber den Frauen allgemein stehen. Er wirkt unsicher und distanziert, ergeht sich in Schwärmereien, schickt, wo es um Werbung bzw. um Heiratsanträge geht, Vermittler vor oder macht diese Anträge in aussichtslosen Situationen, letztlich bleibt er un- verheiratet.4

Durch den Tod des Vaters muß die Familie umziehen. Nietzsche berichtet später, dass ihm der Wechsel vom geräumigen Landpfarrhaus in die enge Wohnung in Naumburg schwer ge- fallen sei.5 Er findet kaum Freunde, vertreibt sich die Zeit bereits als Zehnjähriger mit dem Schreiben von Gedichten und mit Musik, biblische Texte werden komponierend auf dem Pia- noforte begleitet.6 Das Gefühl der Einsamkeit und des Andersseins sollen bereits hier im Denken und Handeln des Kindes ausgeprägt gewesen sein.7 Der selbstbewußte Umgang mit der Sprache veranlaßt den älteren Schüler Nietzsche, als er über jüngere Mitschüler Aufsicht führen muß, zu einem schriftliche n Rapport, der mit Sicherheit als Respektlosigkeit interpretiert wurde. Sätze wie „Im Auditorium so und so brennen die Lampen so düster, daß die Schüler versucht sind ihr eigenes Licht leuchten zu lassen“ oder „in der Obersekunda sind kürzlich die Bänke gestrichen und zeigen eine unerwünschte Anhänglichkeit an die sie Besitzenden“ brachten ihm neben anderen Sanktionen drei Stunden Karzer ein.8

In der frommen Atmosphäre des Elternhauses scheint früh alles darauf hinzuweisen, dass er, in der Tradition des Vaters bleibend, Theologe werden würde. Ein Freund beschreibt die At- mosphäre in den Wochen um die Konfirmation als weltentrückte Stimmung: „...wir wären ganz bereit gewesen, sogleich abzuscheiden, um bei Christo zu sein, all unser Denken, Fühlen und Treiben war von einer überirdischen Heiterkeit überstrahlt.“9 Die Grundlagen eines wachsenden Zweifels am Christentum dürften allerdings schon in der Schulzeit gelegt worden sein, noch als Schüler las Nietzsche „das Leben Jesu“ von D.F. Strauß und widmete sich an- schließend selbst der Quellenkritik des Neuen Testamentes. Während der schulischen Ausbil- dung zeigt sich eine besondere Begabung auf altsprachlichem Gebiet, sodass er sich auf der Universität in Bonn dafür entschied, klassische Sprachen und griechische Philosophie zu stu- dieren. Theologische Veranstaltungen, die er begleitend besuchte, förderten demgegenüber eher seinen Zweifel am Glauben. Zusammenfassend läßt sich sagen, dass diese Distanz zum Christentum sich allmählich vollzog, ohne äußerlich als Krise bemerkbar zu sein, vermutlich als unbeabsichtigte Folge der gründlichen Ausbildung. Nietzsche selbst sah diesen Prozess später als ruhige und schmerzlose Befreiung.10

Noch in die Studienzeit fiel die intensive Begegenung mit der Philosophie Schopenhauers. Nietzsche war eher zufällig im Antiquariat auf ein Buch von ihm gestoßen, war jedoch gleich so von ihm gefesselt, dass er versuchte in der Folgezeit die Menschen seiner nächsten Umge- bung ebenfalls zu Schopenhauer zu „bekehren“11. Der Pessimusmus Schopenhauers, sein Abwertung der Vernunft gegenüber dem Willen und schließich auch die Betonung der indivi- duellen Askese haben Nietzsche sehr ergriffen: „...wenn Philosophie erbauen soll, dann kenne ich wenigstens keinen Philosophen, der mehr erbaut als unser Schopenhauer.“12

Noch bevor Nietsche seine Promotion beendet hatte, wurde er 1869, gerade einmal vierund- zwanzigjährig, als Professor für Altphilologie nach Basel berufen. Seine späteren Versuche seinen Freund Rohde auf diesen Platz zu holen und selbst auf einen Lehrstuhl für Philosophie zu steigen, scheiterten. In die etwa zehn Jahre dauernde Baseler Zeit fiel auch der intensive Austausch mit Richard Wagner. Ein gesundheitlicher Zusammenbruch schließlich zwang Friedrich Nietzsche sein Lehramt aufzugeben. In der folgenden, ebenfalls wieder etwa eine Dekade dauernden Zeitspanne widmete er sich auschließlích der Schriftstellerei.

Die häufigen Krankheitsphasen im Leben Nietzsches, die schließlich in dem langjährigen Siechtum vor seinem Tode münden sollten, gaben Anlaß für viele Spekulationen über die Entstehung des Leidens.13 Die Diagnose einer „paralysis progressiva“, die ein Baseler Ner- venarzt nach dem Zusammenbruch von 1889 diagnostizierte, ließ viele Biographen die Krankheitsgründe in einer syphilitischen Infektion vermuten, die er sich bei einem Bordellbe- such zugezogen habe. Spezifische Symptome wie ständige Kopf- und Augenschmerzen sollen aber bereits während der Schulzeit in Naumburg zu längeren Beurlaubungen Anlaß gewesen sein. Erschwerend kamen zu diesen neurologischen Symptomen die schweren Diphterie- und Ruhrinfektionen während der Mitlitärzeit hinzu. Karl Jaspers, einer der vielen Biographen Nietzsches, bleibt allen Spekulationen demgegenüber vorsichtig, er weist darauf hin, dass man diese Frage offen lassen muß.

2. Die Entwicklung des philosophischen Denkens Nietzsches

Es ist kein systematisches Gebäude, bzw. kein großer geschlossener systematischer Entwurf, in dem Nietzsche sich verewigt hat. Er bevorzugt das Wort, das in der Kürze treffen soll: „Mein Ehrgeiz ist, in zehn Sätzen zu sagen, was jeder andre in einem Buche sagt - was jeder andre in einem Buche nicht sagt...“.14 Die fehlende systematische Schwerpunktsetzung schlägt sich andererseits in der Vielfalt der Themen nieder, die in Nietzsches Werken beha n- delt werden ( u.a. Musik, klassische griechische Kunst, Metaphysik und Christentum, Über- mensch und Wiederkehr); eine solche Vielfalt scheint eine Reduktion auf ein zentrales philo- sophisches Thema nicht zuzulassen.15

Der thematischen Vielfalt entspricht die Form, derer sich Nieztsche beim Niederschreiben seiner Erkenntnisse und Gefühle bediente, nicht umfangreiche Erläuterung und Beweisführung sondern Aphorismen, Gleichnisse und Bilderreichtum, F. Kaulbach spricht in diesem Zusammenhang von „dionysischer Sprache“16, daneben steht etwa in der kritischen Phase der „fröhlichen Wissenschaft“ eine begrifflich scharfe Ausdrucksweise.

2.1. Phasen des Schaffens

Nietzsche selbst sah in „Also sprach Zarathustra“ die geistige Entwicklung eines Menschen in drei Stufen: 1. Abhängigkeiten von Meistern und Vorbildern, 2. Losreißen von den Vorbil- dern und Erkämpfen der Freiheit und schließlich 3. Hinwendung zu eigenen Werten.17 Diese drei Stufen entsprechen in etwa auch dem Schaffen Nietzsches.18 Einer Frühzeit, in der er sich mit Themen der griechischen Klassik und seinen Vor- oder Leitbildern Schopenhauer und Wagner auseinandersetzte, schloß sich nach der Loslösung von diesen eine kritische Phase an mit Frontstellung gegen Metaphysik und Gottesglauben, in diese Phase fällt auch die Abfas- sung der „Fröhlichen Wissenschaft“ (1882), diese wiederum wurde abgelöst durche eine dritte Periode, in der er versuchte, nach der großen Zertrümmerung von Metaphysik und Gott neue Werte zu setzen (Übermensch, Wille zur Macht, ewige Wiederkunft ).

2.2. Grundgedanken der Philosophie Nietzsches

2.2.1. Der Wille zur Macht

Störig weist bei seiner Annäherung an den „Bau“ der Philosophie Nietzsches darauf hin, dass zwar einzelne Seiten erkennbar sind, mit dieser Erkenntnis aber nicht die Hoffnung zu ver- binden ist, das ganze Gebäude in das Blickfeld zu bekommen.19 Ein möglicher Ausgangs- punkt mag die Sicht der Welt als Ort des Willens zu Macht sein: „Die Welt ist der Wille zur Macht - und nichts außerdem! Und auch ihr seid dieser Wille...“20. Dieser Wille kennzeichnet eine Welt, neben der keine zweite jenseitige Welt metaphysischer oder religiöser Art gedacht werden kann. Die Wirklichkeit ist nicht vorgegeben, sondern kommt durch den Menschen erst zustande.21

Der Charakter der Macht ist dabei nicht einseitig im biologisch-physischen Sinn zu verstehen, sondern vieldeutig, Nietzsche spricht von physischer Macht, brutaler Macht, von der Macht des Rechts, - der Unschuld aber auch von der Macht der Werte und der ideellen Wahrheit.22

Selbst Vernunft und Intellekt werden als Diener dieses Willens angesehen. Erkenntnis und Aufklärung weichen damit zurück vor der Bewältigung der einfachen Dinge des Lebens, nicht der Intellekt, sondern der Instinkt spielt dabei die vorherrschende Rolle.23 Die bisherigen philosophischen Wahrheiten entpuppen sich deshalb nicht als Produkte von logischem Denken sondern als Wertschätzungen und Forderungen des Instinkts.

Bereits in den Frühschriften, in der Auseinandersetzung mit Schopenhauer, versucht Nietz- sche das Leben in der Welt unter Zuhilfenahme zweier Gestalten aus der griechischen Mytho- logie zu deuten. Auf der einen Seite steht der Typ des Apoll als ordnender, reiner, läuternder heiliger Gott, auf der anderen Seite Dionysos, der Gott der Sinnenfreuden, des Weines, der Fruchtbarkeit und Fröhlichkeit.24 Im dionysischen Prinzip, zu dem sich Nietzsche bekennt, wird gleichsam in antimoralischer Frontstellung die Unmittelbarkeit des Lebenswillens be- jaht.25

Eine weitere Facette des Willens zur Macht zeigt sich im Gegenüber von Herrenschaft und Sklaventum, wobei die Herrnmoral der Starken im Guten und Vornehmen zum Ausdruck kommt - sie geschieht aus Herrlichkeit - , die Sklavenmoral aber entsteht aus Ängstlichkeit, Niedrigkeit und Kleinlichkeit, der Sklave denkt an den eigenen Nutzen, was mit dieser Skalvenmoral zusammenhängt ist niedrig und somit schlecht.26

2.2.2. Die Zertrümmerung des Bisherigen: Das siebenfache „- anti-“

Das Konstrukt des Willens zur Macht baut Nietzsche auf den Trümmern der Gebäude, die er meint mit seiner Kritik zerstört zu haben. Alles bisherige scheint ihm in einem Irrweg gemündet zu sein. Die spezifische Kritik in Nietzsches Wirken, die Zertrümmerung, seine „Philosophie mit dem Hammer“ fasste Hans Vaihinger als siebenfaches „-anti- „27 zusammen: antimoralistisch, antidemokratisch, antisozialistisch, antifeministisch, antiintellektualistisch, antipessimistisch und antichristlich.

Exemplarisch seien an dieser Stelle nur die Argumentationen gegen Moral, Demokratie und Pessimismus angesprochen.

Auch die Moral ist nur eine Moral aus der Hand des Menschen. Nietzsche will die Welt nicht verbessern: „Von mir werden keine neuen Götzen aufgerichtet...Götzen (mein Wort für Idea- le) umwerfen - das gehört schon eher zu meinem Handwerk“.28 In diesem Sinne entstand Mo- ral auch aus bestimmten Beweggründen, einer davon ist Herrschaft.29 Die Mächtigen, Höher- gestellten haben ihr Handeln und Tun als das Gute empfunden und damit Werte geschaffen, die im Gegensatz zu allem „Gemeinen und Pöbelhaften“30 standen. Moral ist mithin immer eine „Absichten- Moral“, ein „Vorurteil...ein Ding am Rande der Astrologie und Alchi- mie...etwas, das überwunden werden muß“.31

In der Moralkritik schwingt zugleich Kritk am jüdisch-christlich geprägten Wertegefüge mit. Mit dem jüdischen Volk „beginnt der Sklaven-Aufstand in der Moral“, die Welt wird hier einer negativen Sichtweise preisgegeben, „das Wort ‚Arm’ als synonym mit ‚Heilig’ und ‚Freund’“ gebraucht.32

Demokratie und moderne Ideen subsummiert Nietzsche unter dem Begriff der „Nivellierer“, denen es nur um „das allge meine grüne Weide-Glück der Herde mit Sicherheit, Ungefährlichkeit, Behagen, Erleichterung des Lebens für jedermann“ geht.33 Die „Pflanze“ Mensch allerdings gedeiht in solcher Umgebung eher schlecht, Erfindungs- und Verstellungskraft des Geistes steigern sich erst im Status des unbedingten Machtwillens, unter Bedingungen wie Härte, Gewaltsamkeit und allen möglichen anderen Gefahren.

Auch den Pessimismus vieler Philosophen verurteilt Nietzsche, er verortet ihn als vom niederen Volk herkommend. Sokrates als paradigmatischen Vertreter eines solchen Pessimismus bedenkt Nietzsche deshalb mit Attributen wie Pöbel, Hässlichkeit und „Ausdruck einer gekreuzten, durch Kreuzung gehemmten Entwicklung“.34

2.2.3. Die neue Perspektive: Der Übermensch in einer Welt der ewigen Wiederkehr

2.2.3.1. Der Übermensch

Nach seinem Vertrümmerungswerk von Philosophie, Moral und traditionellen Werten ve r- sucht Nietzsche mit dem Übermenschen etwas Neues entstehen zu lassen: „Tot sind alle Götter: nun wollen wir, dass der Übermensch lebe“ heißt es im Zarathustra.35 Mit dem Übermenschen soll dem Leben soll nach dem Tod Gottes ein neuer Sinn gegeben werden, der Platz der Existenz ist nur noch in der Welt zu suchen, nicht in irgendwelchen Ü- ber- oder Hinterwelten: „Der Übermensch sei der Sinn der Erde! Ich beschwöre euch, meine Brüder, bleibt der Erde treu und glaubt denen nicht, welche euch von überirdischen Hoffnun- gen reden!“36

Der Übermensch kann sich als Herrschender zeigen, als Vertreter einer Elite oder eben als Krieger und in diesem Zusammenhang wird auch der Frau eine Rolle zugewiesen. „Der Mann soll zum Kriege erzogen werden und das Weib zur Erholung des Kriegers: alles andere ist Torheit,“ sagt Zarathustra zu einer Frau und dieses „alte Weiblein“ gibt ihm ein paar Zeilen später die „Wahrheit“ mit auf den Weg „du gehst zu Frauen? Vergiß die Peitsche nicht!“37

Näher beleuchtet wird das Herrenmenschenmodell durch anthropologische Gedanken in „Jen- seits von Gut und Böse. Nietzsche beschreibt hier das schicksalhafte Gegenüber von höheren und niederen Menschen: Einem „Überschuss von Missrathenen, Kranken, Entartenden, Ge- brechlichen, nothwendig Leidenden“ stehen die „gelungenen Fälle“ gegenüber, eher als „spär- liche Ausna hme“, als Zufall im biologischen Alltag, er warnt deshalb eindrücklich vor der „zerstörerischen Wirkung auf die höheren Menschen“.38 Gerade der christlichen Religion kommt hierbei eine Sonderrolle zu, denn sie ist die Religion, die für die Leidenden und Schwachen Partei ergreift.39

2.2.3.2. Die ewige Wiederkehr

Der Mensch, der an die Erde gebunden ist, darf sich nicht mehr mit Metaphysik und auch nicht mit irgendwelchen Zielen in der fernen Zukunft abgeben, er sagt Ja zu einem Leben im Werden und Vergehen der gegenwärtigen Welt, womit nicht nur Religion, sondern zugleich zielgeric htete utopische oder sozialistische Visionen ad acta gelegt werden können. Ewige Wiederkehr bestimmt den Lauf der Dinge, „man erlebt endlich nur noch sich selber. Die Zeit ist abgeflossen, wo mir noch Zufälle begegnen durften und was könnte jetzt noch zu mir fal- len, was nicht schon mein Eigen wäre!“40 Der Zeitbegriff, der damit einhergeht, läßt keine Linearität oder Zielgerichtetheit mehr zu, „alles Gerade lügt...alle Wahrheit ist krumm, die Zeit selber ein Kreis.“41 Einmalige Augenblicke sind somit Bestandteil von Ewigkeit. Neues gibt es vielleicht in einem Menschenleben, doch irgendwann ist es im Zeitraum Ewigkeit schon einmal dagewesen. „...hinter uns liegt eine Ewigkeit. Muß nicht, was laufen kann von allen Dingen, schon einmal diese Gasse gelaufen sein? Muß nicht, was geschehn kann, von allen Dingen, schon einmal geschehn...sein?“42

3. Nietzsches Religionskritik

Der autonome Mensch gestaltet sein Leben selbst ohne jenseitige Welt und ohne Götter. „Wenn es Götter gäbe, wie hielte ich’s aus, kein Gott zu sein!“43 Nietzsches Religionskritik zielt damit gleichermaßen auf die Metaphysik der theologischen Philosophie und auf die Go t- teslehre der christlichen Theologie. Den Höhepunkt markiert die Parabel vom tollen Men- schen in der „Fröhlichen Wissenschaft“ (enstanden 1881-1882).

3.1. Absage an jegliche Metaphysik - Reduktion aufs Diesseits

Die Frage nach der Erkenntnis einer Welt, die hinter oder jenseits unserer erfahrbaren Realität sein könnte, verneint Nietzsche auf dreifache Weise. Es gibt erkenntnistheoretische Gründe, es gibt geschichtliche Gründe und psychologische Gründe, die gegen jegliche metaphysische Spekulation sprechen.44

Es gibt kein Organ, mit dem eine andere Welt erkennbar wäre. Der Mensch ist bei seinen Erkenntnismöglichkeiten auf das Diesseits reduziert, alle Schlüsse, die darüber hinausgehen etwa von der Scheinbarkeit, von der Bedingtheit der Welt auf eine andere wahre und unbedingte Welt zu schließen sind nicht zulässig.

Metaphysik hat sich auf der Basis solcher Schlußbildungen im Laufe der Geschichte aus dem menschlichen Denken entwickelt. Aus dem Nichts wurde eine transzendente Welt und aus dem Nichts wurden Götter entworfen. Dennoch ist der Metaphysik bei der Entwicklung der Menschheitsgeschichte eine gewisse Bedeutung zuzumessen, ohne dieses Denken wäre die Menschheit nicht an dem Punkte angekommen, an dem sie jetzt ist.

Die Entstehung metaphysischer Denkgebäude im Laufe der Geschichte hat aber auch - so Nietzsche - psychologische Gründe. An Träumen, deren Inhalte von früheren Menschen für eine zweite Realität gehalten wurden, könnte sich metaphysiches Denken entzündet haben, doch Träume bergen Irrtümer und Irrtum ist folglich die Metaphysik. Eine zweite psychische Quelle dürfte in Unzufriedenheit mit der Welt gelegen haben, die Wünsche nach einer besseren Welt haben dann metaphysichen Gebilden den Weg geebnet.

3.2. Gott ist tot - Wir haben ihn getötet!

Auch in der Gottesfrage argumentiert Nietzsche psychologisch und historisch. Wer sich mit dem religiösen Wesen des Menschen auseinandersetzen will, der muß wie ein Psychologe in der Seele des Menschen auf Jagd gehen.45 In der „Fröhlichen Wissenschaft“ macht er deut- lich, dass der Mensch als Schöpfer von Gott letztlich auch diesen Gott zu beseitigen hat. Gö t- terbilder verschwinden nicht einfach, indem die Gedanken sich verändern, es ist eine Art Tö- tung, die geschehen muß.

Die Aussagen des Philosophen über Gott geschehen im Schnittpunkt von persönlichen exi- stenziellen Erfahrungen und den geistigen Strömungen dieser Zeit. Bereits vor der Verkünd i- gung des Todes Gottes in der Fröhlichen Wissenschaft 1881 ist dieses zentrale Motiv der Philosophie Nietzsches oft in seinen Werken anzutreffen.46 Nietzsche sieht sich „am Sterbebette des Christentums“ oder er stellt mit Blick auf die wissenschaftliche Leugnung Gottes fest, dass man - wie es bisweilen im alten Indien geschehen ist - auch in Europa bereit sein muss, die alten Götter beiseite zu werfen.47

Die Rede vom Tode Gottes ist nicht neu. Sie wurde, wenn auch nicht mit der nihilistischen Konsequenz Nietzsches, vor ihm u.a. von Hegel oder von Jean Paul zum Thema gemacht.48 Nietzsche selbst nimmt das historische Faktum der Todeserklärung Gottes in seinen Schriften auf und beschreibt es als Schatten, die bereits ganz Europa überdecken.49

3.2.1. Die Parabel vom tollen Menschen

Die zentrale Botschaft vom Tode Gottes wird verkörpert vom tollen Menschen im 125. Apho- rismus der „Fröhlichen Wissenschaft“. Nietzsche läßt ihn mit einer Lampe am hellichten Tage auf den Markt treten und Gott suchen. Er trifft bereits auf eine atheistisch beeinflusste Ge- genwart „da dort viele zusammen standen, welche nicht an Gott glaubten“.50 Mit seinen Fragen sorgt der tolle Mensch zunächst für Heiterkeit, schließlich gibt er dann die Anwort auf die Frage „wohin ist Gott?“ - „ich will es euch sagen! Wir haben ihn getödtet, - ihr und ich.“51 Diese Antwort hebt den Charakter der Geschichte über eine bloß theoretisch- philosophische Fragestellung hinweg, die aktive Tötung Gottes ist nach P. Köster „der Inbe- griff der Furchtbarkeit.“52 Nietzsche beschreibt die verschiedenen Gefühle, die die Rede vom Tod Gottes zu seiner Zeit hervorruft. Es es ist nicht nur „Licht, Glück, Erleichterung, Erheite- rung, Ermutigung, Morgenröte“53, mit dem Tod Gottes verschwinden Sinngebung und Si- cherheit, die über Jahrhunderte selbstverständlich waren. Nietzsche illustriert diesen Vorgang mit Bildern von Sonne, Meer und Horizont.54

Die Sonne, ein Bild der platonsichen Philosophie für das Gute, sie wird entkoppelt von der Erde. Die Menschen müssen in Zukunft ohne religiöse Sinngebung - ohne Erleuchtung - klarkommen, der göttliche Grund für Sinn und Wahrheit entfällt. Der Horizont steht für Gren- zen, die mit dem Tode Gottes entrückt werden. Was den Menschen in Grenzen einschloß, das gibt es nun nicht mehr. Die Freiheit innerhalb dieses leeren Raumes ruft Ängst hervor: „Irren wir nicht wie druch ein unendliches Nichts?“55 Die unendliche Weite des Meeres steht als Bild für die ewige Existenz Gottes - der Mensch schickt sich an die Wassermassen zu dezi- mieren: „Wie vermochten wir das Meer auszutrinken?“ Die Orientierungslosigkeit, die folgt, die Reinigung nach der Tat, - all dies kann nur bewältigt werden, wenn die Menschen selbst den Platz Gottes einnehmen.

3.2.2. Die Deutung der Person Jesu

Im Christentum sieht Nietzsche „eine Todfeindschafts-Form der Realität“56. Die Priester ha- ben diese Daseinsform jenseits des jüdischen, heiligen Volkes geschaffen - eine „noch unrea- lere Vision der Welt.“57 Jesus, der als einer der Urheber des Aufstandes gegen die jüdische Kirche überliefert wird, hat das „Nein gesprochen gegen alles was Priester und Theologe war“.58 Nietzsche billigt ihm jenseits der Priester - bzw. Theologenschaft eine Sonderstel- lung zu, Jesus war eine Art Anarchist, der das Volk zum Widerstand gegen die herrschende Ordnung aufgerufen hat, was ihm letztlich das Kreuz einbrachte. Die Deutung vor dem Hin- tergrund der Liebesbotschaft Jesu und seine Lebensführung, sie vollzieht Nietzsche mit dem Hinweis, dass er in einer inneren Realität lebte „in einer Welt, an die keine Art Realität mehr rührt, einer bloß noch ‚inneren’ Welt, einer ‚wahren’ Welt, einer ‚ewigen Welt...’das Reich Gottes ist in euch’“59. Alle Attribute für Jesus, wie Held, Genie oder Erlöser sind demnach fehl am Platz, wie beim Grafen Myschkin im Werk Dostostojewskis ist hier von einem Idio- ten zu sprechen.

3.3. Nihilismus als Ergebnis der Religionskritik

Mit der Kritik an den Werten, an der bisherigen Moral und an der Religion wird die Möglich- keit von Antworten ausgeschlossen. Das Ergebnis ist zunächst ein „Dasein, so wie es ist, ohne Sinn und Ziel, aber unvermeidlich wiederkehrend, ohne ein Finale im Nichts: ‚die ewige Wiederkehr’. Das ist die extremste Form des Nihilismus: das Nichts (das ‚Sinnlose’) ewig!“60 Die unmittelbare Reaktion auf diese nihilistische Krise fä llt unterschiedlich aus. Nietzsche unterscheidet einen Nihilismus der Schwäche von einem Nihilismus der Stärke. Kriterium ist dabei der Umgang mit Sinn, während der schwache oder müde Nihilismus mit einem Nieder- gang des Geistes einhergeht und die schöpferische Kraft es nicht mehr vermag Sinn zu schaffen, so ist auf der anderen Seite der starke Nihilismus so mächtig, ohne „Sinn-Einlegungen“ zurecht zu kommen.61

Die Überwindung des Nihilismus geschieht im Denken und im Tun: „Wie weit man in einer sinnlosen Welt zu leben aushält...“ hängt davon ab, ein kleines Stück von dieser Welt zu organisieren.62 Der Weg, den er hierbei aufzeigt, weist thematisch in die bereits beschriebene Richtung des Willens zur Macht und zum Übermenschen. (s.o.).

4. Anknüpfungsmöglichkeiten und Anfragen (Anregungen zur Diskussion)

Obwohl Nietzsche vor über einhundert Jahren gestorben ist und mit seinen Angriffen und seiner Kritik seine Zeit und damit sicherlich andere Gegebenheiten im Auge hatte, so bietet er doch immer noch genug Anknüpfungspunkte. Zum Abschluß, gleichsam als Würdigung, sol- len deshalb Anknüpfungsmöglichkeiten an die Gedanken Nietzssches aus heutiger Sicht auf- gezeigt bzw. Anfragen gestellt werden, die er mit seiner Sichtweise herausfordert.

4.1. Sinn- und Orientierungslosigkeit

Im Entwurf des Nihilismus nimmt Nietzsche die Sinnkrise vorweg, die zu Beginn des 21. Jahrhunderts nach wie vor die Menschen beschäftigt. Was ist richtig, welche Orientierungen können wegweisend sein? Obgleich dieses Vakuum nach der Entgötterung der Welt verschiedentlich gefüllt wurde mit neuen Göttern wie Wissenschaftlichkeit oder ewigem Wachstum, die Antworten haben sich als ebenso vo rläufig herausgestellt.

4.2. Die glaubhafte Rede von Gott

Nietzsche weist auf eine diesseitige Realität hin, in der der Mensch zurechtkommen muß. Das Bild vom lampenbewehrten Gottessucher, auch wenn es nur ein Zerrbild ist, mahnt die wirksame christliche Rede von Gott an. Auch Christen haben die Tendenz Gott bei aller Orientierung an der Diesseitigkeit an den Rand zu drängen oder von ihm zu schweigen. Gott und sein Wirken in der diesseitigen Welt muß glaubhaft zur Sprache gebracht werden.

4.3. Macht und Ohnmacht oder Starke und Schwache

Die Wirkungsgeschichte Nietzsches, seine Rezeption durch italienische Faschisten und deut- sche Nationalsozialisten haben ihre Gründe nicht zuletzt in Nietsches Überbewertung von Merkmalen totalitärer Strukturen wie Macht, Eliteherrschaft oder Übermenschentum. Eine solche Sichtweise läßt sich in einer pluralistischen Gesellschaftsform, in der Minderheitenrechte garantiert werden oder Konflikte über demokratische Diskussionsprozesse geregelt werden nicht mehr begründen.

Kritik an Nietzsches Religionskritik beinhaltet deshalb auch die Anfrage an den eigenen Um- gang mit Macht im Rahmen des Verhältnisses von Kirche und Staat, zugleich den Umgang mit unterschiedlichen Meinungen im Raum der Institution Kirche oder in christlichen Grup- pen.

4.4. Der Gott der Metaphysik und der Gott am Kreuz

E. Jüngel verweist in „Gott als Geheimnis der Welt“63 auf die Schwierigkeiten Nietzsches mit der paulinischen Kreuzestodvorstellung. Der Gott am Kreuz wird als Negation des mächtigen metaphysischen Gottes angesehen, Paulus hat ihn geschaffen, um damit der Weisheit der Welt (1. Kor. 18) - vor allem in persona von alexandrinischen Ärzten und Philologen, die sich so leicht nichts vormachen ließen - Paroli bieten zu können.

Der (metaphysische) Gott des ontologischen Gottesbeweises widerspricht der Vorstellung eines Gottes, bei dem Vergänglichkeit (am Kreuz) ein Teil seiner selbst ist, zumal Vergäng- lichkeit, die mit Schmerz und Leid eingeht.64 Auch das Vergehen findet bei Nietzsche meta- physisch statt - stark, frei von Schwachheit und Abschiedstrauer. Jüngel sieht darin lediglich ein distanziert - abstraktes Verständnis von der Vergänglichkeit des Lebens.65 Demgegenüber ist Gott in einer positiven Einheit mit der Vergänglichkeit zu denken, das Vergehen des Le- bens muß in die Lebensperspektive und in die Wirklichkeit mit eingeschlossen werden.

Literatur

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


1.Zu den verwendeten Büchern siehe Literaturliste am Ende der Arbeit.

2.Vgl. Frenzel, Nietzsche, S. 86ff; 112.

3.Ebd., S. 144.

4.Das Verhältnis Nietzsches zu den Frauen bildet eine der „Hintertreppen“ Weihschedels, über die er sich dem Philosophen Nietzsche nähert; Weihschedel, Hintertreppe, S. 256f.

5.Frenzel, a.a.O., S. 12.

6.Ebd., S. 17.

7.Frenzel beruft sich hier auf die Autobiographie und auf Berichte von Pinder, S. 16.

8.Weihschedel, Hintertreppe, S. 257.

9.Frenzel, a.a.O., S. 19.

10.Ebd., S. 21.

11.Ebd., S. 36.

12.Frenzel, a.a.O., S. 36.

13.Zu Spekulationen über die Krankheitsgeschichte vgl. ebd., S. 90ff.

14.Zitat aus Götzendämmerung, in: Zirker, Religionskritik, S. 121.

15.Vgl. Störig, Weltgeschichte, S. 601.

16.Ries, Nietzsche, S. 69.

17.Vgl. „Von den drei Verwandlungen“,Nietzsche, Zarathustra, 29f.

18.Vgl. die Einteilung bei Hirschberger, Geschichte, S. 502.

19.Vgl. Störig, a.a.O., S. 602.

20.Zitat bei Störig aus dem Schluß von „Der Wille zur Macht“, S. 602.

21.Vgl. Zirker, a.a.O., S. 128.

22.Hirschberger, a.a.O., S. 508.

23.Vgl. Störig, a.a.O., S. 605f.

24.Hirschberger, a.a.O., S. 503.

25.Ebd.,S. 503; Ries, a.a.O., S. 74.

26.Hirschberger, a.a.O., S. 509.

27.Störig, a.a.O., S. 604, Fußnote 23.

28.Nietsche, Ecce Homo, S. 511.

29.Vgl. Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, S.29.

30.Nietzsche, Zur Genealogie der Moral, S. 219.

31.Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, S. 44.

32.Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, S. 99.

33.Ebd., S. 52.

34.Nietzsche, Götzen-Dämmerung, S. 398.

35.Nietzsche, Zarathustra, S 81.

36.Ebd., S. 14f.

37.Ebd. S. 69f.

38.Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, S. 69

39.Vgl. ebd..

40.Nietzsche, Zarathustra, S. 153.

41.Ebd., S.158.

42.Ebd., S. 158f.

43.Ebd., S., 88.

44.Vgl. zu dieser Bestreitung jeglicher Metaphysik: Weischedel, Gott der Philosophen, Bd. 1.S. 431ff.

45.Vgl. Nietzsche, Jenseits, S. 55

46.Vgl. Figl, Tod Gottes, S. 92 f.

47.Ebd., S. 93.

48.Kasper, Der Gott Jesu Christi, S. 60.

49.Nietzsche, Fröhliche Wissenschaft, S. 219.

50.Ebd., S. 158.

51.Ebd, S. 158f.

52.Vgl. Ries, a.a.O., S. 125.

53.Nietzsche, Fröhliche Wissenschaft, S. 220.

54.Vgl. Ries, a.a.O., S. 125f.

55.Nietzsche, Fröhliche Wissenschaft, S.138.

56.Nietzsche, Antichrist, S. 634.

57.Ebd., S. 635.

58.Ebd..

59.Ebd., S. 637.

60.Zitat bei Ries, a.a.O., S. 129.

61.Weihschedel, Gott der Philosophen, S. 440.

62.Ebd., S. 446.

63.Vgl. Jüngel, Gott, S. 276 - 291.

64.Ebd., S. 281.

65.Ebd., S. 281f.

14 von 14 Seiten

Details

Titel
Neuzeitliche Religionskritik - Friedrich Nietzsche
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Autor
Jahr
2001
Seiten
14
Katalognummer
V103897
Dateigröße
362 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Neuzeitliche, Religionskritik, Friedrich, Nietzsche
Arbeit zitieren
Matthias Deiters (Autor), 2001, Neuzeitliche Religionskritik - Friedrich Nietzsche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/103897

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