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Durchführung einer Erziehungspartnerschaft. Erfolgreiche Eingewöhnung in die Kinderkrippe

Titel: Durchführung einer Erziehungspartnerschaft. Erfolgreiche Eingewöhnung in die Kinderkrippe

Seminararbeit , 2021 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Simone Albert (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung der Erziehungspartnerschaft, primär während dem Prozess der Eingewöhnung in die Kinderkrippe. Zu Beginn werden die Begriffe Erziehungspartnerschaft, Eingewöhnung und Kinderkrippe klar definiert, um einen guten Einstieg in die Thematik zu schaffen. Im Anschluss folgt ein kurzer Exkurs zur Bindungsentwicklung, da die Annahmen der Bindungstheorie eine entscheidende Rolle bei Übergangsprozessen spielen und ein Zusammenhang zwischen Bindung und Explorationsverhalten besteht.

Das nächste Kapitel beschreibt die Rahmenbedingen für eine gelingende Erziehungspartnerschaft und Methoden, wie Eltern und Einrichtung miteinander in Kontakt treten können. Abschließend wird der Ablauf einer begleitenden Eingewöhnung anhand dem Berliner und dem Münchner Modell dargestellt. Dabei geht es nicht darum, Vor- oder Nachteile der Modelle herauszuarbeiten, sondern das Augenmerk liegt auf der Einbeziehung der Eltern und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Einrichtung und Familie. Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung einer gelingenden Erziehungspartnerschaft für das Wohl des Kindes während dem Prozess der Eingewöhnung in die Kinderkrippe und die Zeit danach aufzuzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

3. Bindung

3.1 Bindungsentwicklung und Bindungsqualität

3.2 Zusammenhang zwischen Bindung und Exploration

4. Erziehungspartnerschaft als wichtige Basis

4.1 Der gemeinsame Auftrag

4.2 Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Erziehungspartnerschaft

4.3 Methoden und Formen der Elternarbeit

5. Eingewöhnungsmodelle im Vergleich

5.1 Das Berliner Eingewöhnungsmodell

5.2 Das Münchner Eingewöhnungsmodell

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung der Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften während des Eingewöhnungsprozesses in Kinderkrippen und analysiert, wie eine gelungene Zusammenarbeit das kindliche Wohlbefinden fördert.

  • Grundlagen der Bindungstheorie und deren Relevanz für Übergangsprozesse
  • Die Rolle der Erziehungspartnerschaft als Basis für eine erfolgreiche Betreuung
  • Anforderungen an die professionelle Haltung und Kommunikation der Fachkräfte
  • Vergleichende Analyse des Berliner und des Münchner Eingewöhnungsmodells
  • Methoden und Formen der Elternarbeit in der frühkindlichen Bildung

Auszug aus dem Buch

3.1 Bindungsentwicklung und Bindungsqualität

Bevor näher auf die eigentliche Erziehungspartnerschaft während dem Schlüsselprozess der Eingewöhnung eingegangen werden kann, müssen wir einen kleinen Exkurs zum Prozess der Bindungs- und Beziehungsentwicklung machen. Besonders seit den wissenschaftlichen Erkenntnissen von John Bowlby und Mary Ainsworth haben Bindungstheorien auf der ganzen Welt an Bedeutung für die Fachwelt gewonnen, insbesondere für die Frühpädagogik.

"Die [...] Bindungstheorie versteht Bindung als ein gefühlsmäßiges Band, das zwischen dem Kind und seinen engsten Bezugspersonen im Laufe der ersten Lebensmonate entsteht" (Laewen et al. 2002, S. 23). Bindung ist ein in den Genen verankerter Überlebensinstinkt. Jedes Baby ist darauf angewiesen, seine Eltern emotional an sich zu bindet, damit seine Grundbedürfnisse nach Zuwendung, Nahrung und Pflege gestillt werden. (vgl. Viernickel 2017, S. 343) Babies folgen in den ersten Lebenswochen somit einem unbewussten Impuls. Man spricht dabei von Bindungsverhalten. In dieser Phase spielt es für Neugeborene noch keine große Rolle, wer ihre Bedürfnisse befriedigt. Die Reaktionen auf eine vertraute Person werden erst nach etwa acht Wochen spezifischer. Mit etwa einem halben Jahr befinden sich die Kinder dann in der Phase der ausgeprägten Bindung. Zu diesem Zeitpunkt beginnen viele Kinder mit dem sogenannten "Fremdeln". Es ist dann offensichtlich, dass sie eine Bindung zu den Personen aufgebaut haben, die sich regelmäßig um sie kümmern. Sie lassen sich nicht mehr so einfach von fremden Personen trösten, füttern oder auf den Arm nehmen. (vgl. ebd., S. 344)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr sowie die gestiegene Bedeutung professioneller Eingewöhnungsprozesse für das Kindeswohl.

2. Definitionen: In diesem Kapitel werden die für die Arbeit zentralen Fachbegriffe Erziehungspartnerschaft, Eingewöhnung und Kinderkrippe präzise definiert und in den pädagogischen Kontext eingeordnet.

3. Bindung: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Bindungstheorie sowie deren Einfluss auf die kindliche Entwicklung und das Explorationsverhalten während der Eingewöhnung.

4. Erziehungspartnerschaft als wichtige Basis: Der Fokus liegt hier auf dem gemeinsamen Bildungsauftrag von Eltern und Fachkräften sowie den Rahmenbedingungen für eine wertschätzende und professionelle Kooperation.

5. Eingewöhnungsmodelle im Vergleich: Dieses Kapitel stellt das Berliner und das Münchner Eingewöhnungsmodell vor und vergleicht deren Aufbau und Phasen hinsichtlich ihrer Zielsetzung für das Kind.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz einer vertrauensvollen Erziehungspartnerschaft zusammen und unterstreicht ihre Bedeutung als essenzielle Voraussetzung für eine gelungene Eingewöhnung.

Schlüsselwörter

Erziehungspartnerschaft, Eingewöhnung, Kinderkrippe, Bindungstheorie, Bindungsqualität, Exploration, Übergangsprozess, Elternarbeit, Berliner Eingewöhnungsmodell, Münchner Eingewöhnungsmodell, Feinfühligkeit, Kindeswohl, Beziehungsarbeit, Übergang, pädagogische Fachkraft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung der Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und dem Personal in Kinderkrippen während der sensiblen Phase der Eingewöhnung von Kleinkindern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Bindungstheorie, die professionelle Gestaltung von Übergängen (Transitionen), die Rolle der Elternmitwirkung sowie der Vergleich verschiedener etablierter Eingewöhnungskonzepte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel der Arbeit ist es, die Wichtigkeit einer funktionierenden Erziehungspartnerschaft aufzuzeigen, um Kindern einen sicheren Start in die Krippenzeit zu ermöglichen und ihr Wohlbefinden während der Ablösung zu stärken.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Bindungsforschung, Pädagogik und Psychologie zusammengetragen und auf die Praxis der Krippenpädagogik angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Bindung, die detaillierte Darstellung der Erziehungspartnerschaft als Zusammenarbeit und die Beschreibung spezifischer Eingewöhnungsmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Erziehungspartnerschaft, Eingewöhnung, Bindungstheorie und Transitionsprozess charakterisiert.

Welcher Zusammenhang besteht laut Autor zwischen Bindung und Exploration?

Bindung und Exploration stehen in einer wechselseitigen Beziehung: Ein Kind kann nur dann neugierig seine Umwelt explorieren, wenn es sich durch eine stabile Bindung zur Bezugsperson als sicher („sicherer Hafen“) weiß.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen dem Berliner und dem Münchner Eingewöhnungsmodell?

Während beide Modelle in fünf Phasen verlaufen, ist das Münchner Modell durch eine längere Kennenlernphase gekennzeichnet, in der auch die Peers (die anderen Kinder der Gruppe) eine aktive Rolle spielen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Durchführung einer Erziehungspartnerschaft. Erfolgreiche Eingewöhnung in die Kinderkrippe
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Veranstaltung
Erziehen, Bilden und Betreuen in Familien und Institutionen
Note
2,0
Autor
Simone Albert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
15
Katalognummer
V1039060
ISBN (eBook)
9783346451675
ISBN (Buch)
9783346451682
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erziehungspartnerschaft Bindung Eingewöhnung Kinderkrippe EIngewöhnungsmodel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simone Albert (Autor:in), 2021, Durchführung einer Erziehungspartnerschaft. Erfolgreiche Eingewöhnung in die Kinderkrippe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1039060
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Leseprobe aus  15  Seiten
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