Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Leadership and Human Resources - Employee Motivation, Employee Satisfaction

Die Bedeutung innerer Widerstandskraft für das freiwillige Arbeitsengagement

Title: Die Bedeutung innerer Widerstandskraft für das freiwillige Arbeitsengagement

Master's Thesis , 2021 , 119 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Nicole Schäbinger (Author)

Leadership and Human Resources - Employee Motivation, Employee Satisfaction
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Arbeit befasst sich mit folgenden Forschungsfragen: Gibt es Unterschiede in Bezug auf die Resilienz und dem gezeigten freiwilligen Arbeitsengagement zwischen MitarbeiterInnen ohne und jenen mit Führungsverantwortung? Gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen in Bezug auf die Resilienz und dem gezeigten freiwilligen Arbeitsengagement? Gibt es Unterschiede zwischen Altersgruppen in Bezug auf die Resilienz und dem gezeigten freiwilligen Arbeitsengagement? Gibt es Unterschiede in Bezug auf die Resilienz und dem gezeigten freiwilligen Arbeitsengagement je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit der unselbstständig Beschäftigten? Gibt es Unterschiede in Bezug auf die Resilienz und dem gezeigten freiwilligen Arbeitsengagement je nach Stundenausmaß (Teilzeit, Vollzeit, Geringfügig) der unselbstständig Beschäftigten?

Das Ziel der Untersuchung ist es, herauszufinden, ob zwischen der individuellen Resilienz und dem freiwilligen Arbeitsengagement einer Person ein Zusammenhang besteht. Ferner sollen die Unterschiede individueller Resilienz und dem freiwilligen Arbeitsengagement zwischen unterschiedlichen Gruppen beleuchtet werden. Für die Beantwortung der Forschungsfragen wird zunächst mittels theoretischer Auseinandersetzung der aktuelle Stand der Forschung aufbereitet. Anschließend werden die dadurch aufgestellten Hypothesen mittels empirischer Befragung überprüft.

Die Erkenntnis über den potentiellen Zusammenhang könnte für Unternehmen interessant sein, da neben der positiven Auswirkung auf die psychische Gesundheit und dem Rückgang von krankheitsbedingten Fehlzeiten auch das freiwillige Engagement der MitarbeiterInnen gefördert wird. Das freiwillige Engagement ist vor allem in Hinblick auf den Aspekt der freiwilligen nicht entlohnten Zusatzleistung von MitarbeiterInnen für Unternehmen interessant, da dies ein enormer Wettbewerbsvorteil ist. Ein Zusammenhang zwischen Resilienz und freiwilligem Arbeitsengagement lässt sich aufgrund folgender Annahme vermuten: Resiliente Menschen tendieren im Vergleich zu weniger resilienten Menschen dazu, alles im Griff zu haben, da sie auch in schwierigen Situationen einen guten Überblick über ihre Aufgaben bewahren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Forschungsinteresse

1.2 Forschungskontext

1.3 Forschungslücke

1.4 Forschungsfrage(n)

1.5 Forschungshypothesen

1.6 Ziel der Untersuchung

1.7 Relevanz

1.8 Aufbau und Struktur der Arbeit

2 Aktueller Stand der Forschung

2.1 Resilienz

2.1.1 Resilienzforschung

2.1.2 Individuelle bzw. persönliche Resilienz

2.1.3 Teamresilienz

2.1.4 Organisationale bzw. betriebliche Resilienz

2.1.5 Resilienzfaktoren

2.1.6 Maßnahmen zur Förderung von Resilienz

2.1.7 Folgen von Resilienz

2.2 Freiwilliges Arbeitsengagement – Organizational Citizenship Behaviour

2.2.1 Organizational Citizenship Behaviour – Dimensionen nach Organ

2.2.2 Bedingungen für freiwilliges Arbeitsengagement

2.2.3 Konsequenzen von freiwilligem Arbeitsengagement

3 Forschungsdesign

3.1 Methodendesign – Begründung der Methodik

3.2 Forschungsansatz

3.3 Datenerhebung

3.3.1 Stichprobe – Sampling

3.3.2 Feldzugang

3.3.3 Fragebogen

3.3.4 Datenaufbereitung

3.4 Datenauswertungsmethode(n) je Hypothese

4 Darstellung der Ergebnisse

4.1 Deskriptive Ergebnisdarstellung

4.2 Darstellung der Scores

4.3 Ergebnisse der (inferenzstatistischen) Datenanalyse

4.3.1 Analyse der Zusammenhangshypothese

4.3.2 Analyse der Unterschiedshypothesen

5 Diskussion

5.1 Zusammenhang der Ergebnisse mit der Literatur

5.2 Implikation für die Praxis, Aussagekraft und Signifikanz der Ergebnisse

6 Conclusio

6.1 Kernergebnisse

6.2 Kritische Reflexion und Limitation

6.3 Ausblick und weiterer Forschungsbedarf

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung eines potenziellen Zusammenhangs zwischen individueller Resilienz und dem freiwilligen Arbeitsengagement von unselbstständig erwerbstätigen Personen. Zudem soll analysiert werden, ob und wie sich diese Konstrukte bei verschiedenen Personengruppen unterscheiden, um Unternehmen wertvolle Erkenntnisse für die Förderung eines engagierten Arbeitsumfelds zu liefern.

  • Analyse der Beziehung zwischen Resilienz und Organizational Citizenship Behaviour (OCB)
  • Differenzierung der Resilienz-Ebenen (Individuum, Team, Organisation)
  • Einfluss demografischer Faktoren auf das freiwillige Arbeitsengagement
  • Bedeutung von Führungsverantwortung für resilientes Verhalten und OCB
  • Praktische Implikationen für Personalmanagement und Unternehmenskultur

Auszug aus dem Buch

1.1 Forschungsinteresse

Friedrich Wilhelm Nietzsche tätigte einst die Aussage: „Was uns nicht umbringt, macht uns stärker“. Doch warum trifft einen Menschen eine Krise härter, während andere gestärkt daraus hervorgehen? Um diese Frage beantworten zu können, ist es notwendig sich genauer mit der inneren Widerstandskraft – der Resilienz – von Menschen auseinanderzusetzen.

Bereits in den frühen Anfängen der Resilienzforschung wurde klar, dass Menschen, welche mit ähnlichen herausfordernden Bedingungen bzw. in einem ähnlich problematischen Umfeld aufgewachsen sind, unterschiedliche Entwicklungen durchmachen. Durch die unterschiedlichen Bewältigungsstrategien der Menschen im Umgang mit Herausforderungen kann es passieren, dass ein Teil der Menschen nach einem dramatischen Erlebnis das restliche Leben mit psychischen Problemen zu kämpfen hat, während andere ihr Leben ohne Einschränkungen fortführen können (Thimm 2009). Die unterschiedliche Ausprägung der inneren Widerstandskraft führt dazu, dass sich manche Personen auch nach starken Belastungen nicht aus der Bahn werfen zu lassen, während andere länger darunter leiden (Kauffeld 2016, 101).

In der Arbeitswelt findet sich dieses Phänomen der inneren Widerstandskraft ebenfalls wider. Durch den ständigen Wandel und den laufenden Anpassungen sehen sich ArbeitnehmerInnen und UnternehmerInnen laut Heller und Gallenmüller laufend mit zunehmender Komplexität, schnelleren Abläufen und stetigen Veränderungen konfrontiert (2019, 4). Auch eine im Jahr 2012 durchgeführte Studie bestätigt diese zunehmende Belastung, mit welcher sich ArbeitnehmerInnen konfrontiert sehen (Lohmann-Haislah 2012, 11). Aus diesen Gründen wird es für Organisationen, Teams und Individuen immer wichtiger, sich laufend anzupassen und resilient gegenüber diesen Neuerungen zu zeigen. Durch die steigenden Anforderungen der Arbeitswelt, ist es für Mitarbeitende zunehmend eine Herausforderung sich an die neuen Umstände zu gewöhnen und anzupassen. Um diesen Arbeitsanforderungen gerecht zu werden, gewinnt Resilienz immer mehr an Bedeutung (Soucek, Ziegler, et al. 2016, 132). Für Unternehmen ist die Resilienz der gesamten Organisation von Bedeutung, um auch während laufender Anpassungsprozesse weiterhin handlungsfähig zu bleiben und somit am Markt bestehen bleiben zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt das Forschungsinteresse, den Kontext sowie die zentralen Forschungsfragen und Hypothesen zur Verbindung von Resilienz und freiwilligem Arbeitsengagement vor.

2 Aktueller Stand der Forschung: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Resilienz auf verschiedenen Ebenen sowie zu Organizational Citizenship Behaviour (OCB) erarbeitet und definiert.

3 Forschungsdesign: Dieses Kapitel begründet die Wahl des quantitativen Methodenansatzes und beschreibt detailliert die Datenerhebung mittels Online-Fragebogen sowie die Auswertungsschritte.

4 Darstellung der Ergebnisse: Hier werden die empirischen Daten der 220 befragten Personen deskriptiv aufbereitet und die Hypothesen mittels Korrelations- und Mittelwertvergleichen überprüft.

5 Diskussion: Dieses Kapitel setzt die gewonnenen Ergebnisse mit der existierenden Fachliteratur in Beziehung und leitet praktische Handlungsempfehlungen ab.

6 Conclusio: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Kernergebnisse, einer kritischen Reflexion der Limitationen sowie einem Ausblick auf künftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Freiwilliges Arbeitsengagement, Organizational Citizenship Behaviour, Resilienz, Innere Widerstandskraft, Arbeitswelt, Führungsverantwortung, Psychische Gesundheit, Unternehmenserfolg, Quantitative Studie, Resilienzforschung, Arbeitsverhalten, Personalmanagement, Organisationspsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der individuellen Resilienz von Mitarbeitenden und deren Bereitschaft, freiwilliges Arbeitsengagement (Organizational Citizenship Behaviour) zu zeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Felder sind die Resilienzforschung im Arbeitskontext sowie die Analyse von Extra-Rollenverhalten, das über die vertraglichen Pflichten hinausgeht.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Hauptforschungsfrage lautet: Welche Auswirkungen hat individuelle Resilienz auf Organizational Citizenship Behaviour?

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine quantitative Querschnittstudie durchgeführt, bei der 220 unselbstständig erwerbstätige Personen mittels eines Online-Fragebogens befragt wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil deckt den aktuellen Forschungsstand zu Resilienz-Ebenen und OCB-Dimensionen ab, gefolgt vom Forschungsdesign, der Ergebnisanalyse sowie der Diskussion der Implikationen.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen freiwilliges Arbeitsengagement, OCB, Resilienz, organisationale Widerstandskraft und Arbeitsplatzverhalten.

Zeigen Führungskräfte mehr freiwilliges Arbeitsengagement als Mitarbeitende ohne Führungsverantwortung?

Die Studie konnte einen signifikant höheren OCB-Wert bei Führungskräften nachweisen, was mutmaßlich auf deren größeren Gestaltungsspielraum und die Anforderungen ihrer Rolle zurückzuführen ist.

Beeinflusst das Beschäftigungsausmaß das Engagement?

Ja, die Ergebnisse zeigen, dass Vollzeitbeschäftigte ein höheres freiwilliges Arbeitsengagement, insbesondere im Bereich der Eigeninitiative, zeigen als Teilzeitbeschäftigte.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Resilienz?

Die Analyse ergab in dieser Stichprobe keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen Männern und Frauen hinsichtlich des Auftretens von OCB, jedoch wurden teils Unterschiede bei der Resilienz untersucht.

Sind ältere Mitarbeitende resilienter als jüngere?

Nein, die statistische Auswertung der Daten wies keine signifikanten Unterschiede im Auftreten von OCB oder Resilienz zwischen den verschiedenen Altersgruppen auf.

Excerpt out of 119 pages  - scroll top

Details

Title
Die Bedeutung innerer Widerstandskraft für das freiwillige Arbeitsengagement
College
University of Applied Sciences Wiener Neustadt (Austria)
Grade
1,0
Author
Nicole Schäbinger (Author)
Publication Year
2021
Pages
119
Catalog Number
V1039084
ISBN (eBook)
9783346451484
ISBN (Book)
9783346451491
Language
German
Tags
Resilienz Organizational Citizenship Behaviour
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicole Schäbinger (Author), 2021, Die Bedeutung innerer Widerstandskraft für das freiwillige Arbeitsengagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1039084
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  119  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint