Standorttheorien und ihre Bedeutung für die Industriegeographie


Seminararbeit, 2001

21 Seiten


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Gliederung :

1.Industriegeographie
1.1 Schwerpunkt der Industriegeographie

2. Wechselwirkung Industrie - Raum
2.1 Einige Meßkriterien

3.Standorttheorien
3.1 Traditionell-statische Erklärungsansätze
3.11 Industriestandortlehre von Weber
3.12 Realitätsannäherung
3.13 Einfluß der behavior approach
3.2 Zyklisch-dynamische Erklärungsansätze
3.21 Theorie der langen Wellen
3.22 Produkt-Lebenszyklus -Theorie
3.3 Dynamisch-evolutionäre Erklärungsansätze
3.31 Modell der Entwicklungspfade

5. Warum sind EL als Standortfaktor unattraktiv geworden
5.1 Geselschaft-theoretische Erklärung
5.2 Technische Erklärung

4. Standortfaktoren
4.1 Die einzelnen Standortfaktoren
4.2 Dynamik der Standortfaktoren

6.Schlußwort

7. Literatur

1.Industriegeographie :

Die Industriegeographie ist eine Teildisziplin, die sich von der Anthropogeographie ableitet. Jedoch dürfen wir sie nicht abgetrennt von den geographischen Fachzweigen der physischen Geographie betrachten. Enge Verbindungen und gegenseitige Einflüsse gibt es auch zur Klimageographie, Hydrogeographie, Bodengeographie der anorganischen Geographiekomplexe (Organisationsplan und System der Geographie).

Als einen Zweig der Wirtschaftsgeographie können wir die Industriegeographie erst nach ihrer Emanzipation von der Nationalökonomie seit den 60er Jahren bezeichnen (Arnold 1992, S.118 ), obwohl schon in den landeskundlichen Beschreibungen des 18.Jh. auch Fragestellungen im Zentrum des Interesses standen, die sich auf die Industrie beziehen ( Nuhn, 1987,S.47 ).

1.1 Schwerpunkt der Industriegeographie

"Die Industriegeographie befaßt sich mit den Standorten und Standräumen der gewerblichen Güterproduktion auf der Erde in ihrer Bedingung durch den Raum und ihre Auswirkungen auf den Raum"( Nuhn, 1987,S.47 ).

Im Zentrum der Fragestellung des Faches liegt das Axion von theoretischüberall möglicher Ansiedlung und praktisch ungleicher Verteilung von Industrie in der Welt ( Brücher,1982,S.11).

Man kann zwar theoretisch an jedem Ort etwas produzieren, aber damit die Produktion effektiv ist, muß man viele Faktoren betrachten und viele Bedingungen berücksichtigen.

Industrie zählt zu dem sekundären Sektor, die Abgrenzung zu den anderen Wirtschaftsbereic hen ist unscharf z.B. : Bauwesen, Handwerk, Landwirtschaft, Bergbau.

In der Industrie wird arbeitsteilig und regelm äß ig eine Umwandlung von Materien oder Energie in neue Produkte bzw. Energieformen vollzogen. Dies geschieht, soweit keine Einzelfertigung erforderlich ist, Serien oder Massenherstellung unter Einsatz von technischen Produktionseinrichtungen und Fremdenergie.

Die Industrie benutzt vom Wohnort getrennte Betriebsanlagen, ist nicht unbedingt an einen Standort gebunden, produziert auf Vorrat sowie für einen anonymen, spezifischenüberregionalen Absatzmarkt und benötigt ein gewisses Kapital " (Brücher 1982, S. 8.).

Seit den 70er Jahren verändert sich die Struktur der Industrie in folgenden 3 Bereichen:

Die Branchenstruktur befindet sich in einer Krise, es kommt zur Niederlegung der klassischen Branchen und Arbeitstechnologien ( Eisen, - Stahl,- oder Textilindustrie ). Auf der anderen Seite kommt zu einem Boom der Mikroelektronik, Biotechnologie, Gentechnik. Es gewinnen Produkt- und Prozeßinnovationen, an der Bedeutung, die unter anderem das Material und Energiekosten senken.

Arbeitsintensive Technologien werden von den Industrieländern in die Entwicklungsländer verlagert, somit kommt zu einer räumlichen Umstrukturierung der Industrie im Rahmen der NIDL1.

An Bedeutung gewinnen Funktionen wie Planung, Forschung, Entwicklung und Marketing ( siehe Kap. 3.22 ). Produktion wird nunmehr zweitrangig. Damit kommt es zu einer Tertiärisierung der Industrie. Es bilden sich sog. "Headquarter-Cities"2 (Arnold, 1992;S.103).

2.Wechselwirkung Industrie und Raum:

Es ergibt sich eine Disparität aus zwei Fakten. Die Industrie ist flächenhaft begrenzt, aber hat eine Raumausstrahlung und dadurch entstehen Wechselwirkungen zwischen Industrie und Raum. Damit man den Grad der Industrie und die Wechselwirkungen im Raum bewerten kann, muß man sich mit gewissen Indikatoren3 aushelfen.

Mit Hilfe der Indikatoren ist es möglich eine orientierende Übersicht z.B. über die Industriedichte , die sich aus der Zahl Industriebeschäftigte pro Quadratkilometer oder der Industriebesatz, der sich aus der Zahl der Industriebeschäftigten pro 1000 Einwohner zusammensetzt, zu bekommen. Auf diese Weise können einzelne Branchen untereinander verglichen werden und es läßt sich erfahren, ob sich um einen schwach, mittel oder stark industrialisierten Raum handelt.

Bezüglich des Branchenspektrums interessiert die Industriegeographen vor allem ob ein Region vielseitige Branchenvertretung aufweist oder eher einseitig ist. Aus den Resultaten läßt s ich einschätzen, ob eine Region stagniert, krisenanfällig oder dynamisch ist.

In den Entwicklungsländern ist die Branchenstruktur ein Indikator für das Industrialisierungsniveau ( werden nur Konsumgüter1 produziert, ist das Niveau niedrig, falls auch Investitionsgüter2 hergestellt werden, ist das Niveau hoch ) (Brücher, 1982; S.24 ).

2.11 Einige Meßkriterien:

Differenzierung der Beschäftigten

Dieser Indikator gibt Informationen über die Zusammensetzung der Arbeitskräfte in einer Region.

Die erste Aufteilung ist in Angestellte und Arbeiter. Arbeiter sind weiter ( falls es möglich ist, verschiedene Länder zu vergleichen oder es überhaupt in einem Land zu differenzieren ) in Facharbeiter, Lehrlinge, Angelernte und Hilfsarbeiter zu trennen.

Hohe Zahlen von angelernten Arbeitern oder Hilfsarbeitern deuten auf eine relative Krisenanfälligkeit des Industrieunternehmens hin und im anderen Fall, falls die Zahl der Spezialisten oder Facharbeiter hoch ist, ist dies ein Indiz für höhere Fertigungsanforderungen, kleinere Produktion (keine Fließband- oder Massenproduktion) und kundenspezifische Fertigung ( Brücher,1982; S.29 ).

Betriebsindex:

Ein weiterer Indikator ist der Industriebetrieb. Es ist die organisatorisch-technisch selbständige undörtlich abgegrenzte Einheit 3 ( Brücher, 1982,S.29 ). Für die industrielle Struktur eines Raumes ist die Branchenzugehörigkeit, Zahl und Größe eines Betriebes4 wesentlich. Es ist sinnvoller, den Betriebsindex in einer etwas größeren Region zu messen, wie z.B. Bayern.

Zahl der Betriebe in Bayern 10 181 = 0,205

Zahl der Betriebe in D = 49 649 = 1,15

BI = Zahl der Beschäftigten in Bayern = 1 353 000 = 0,178

Zahl der Beschäftigten in D 7 584 000

Falls der BI größer ist als 1, lag die mittlere Betriebsgröße in Bayern unter dem

Bundesdurchschnitt (Brücher, 1982; S.29). Je mehr Betriebe in Bayern (Je kleiner die Betriebe in Bayern), desto größer die Zahl.

3. Standorttheorien

Im Rahmen meiner Arbeit werde ich nur diejenigen Standorttheorien erwähnen, die sich auf das Seminarthema beziehen und das sind in dem Fall industrielle Standortentscheidungen.

Die Industriegeographie beschäftigt sich mit Lokalisationsformen, Organisationsformen und Standortbedingungen der Industrie. Wie, wo und warum siedelt sich die Industrie im Laufe der Zeit im Raum an? Welche Einflüsse übt die Industrie auf ihre Umgebung aus und wie wird sie durch ihre Umgebung bedingt? Die Standorttheorien versuchen, auf diese Fragen Antworten zu geben. Sie sind aber keine universale Metatheorien, sondern auch zeitbedingt und teilweise branchenspezifisch.

Man kann in der Literatur alle Standorttheorien auf verschiedene Weise geordnet finden. Sie können den einzelnen Sektoren zugeteilt werden, deren ökonomische Aktivitäten sie untersuchen ( Primärer Sektor : Theorie der Landnutzung von J. H. Thünen. Tertiärer Sektor: Theorie der Zentralen Orte von W. Christaller und Theorie der Marktnetze von A. Lösch ). Sie streben nach der Erklärung für die optimale Wirtschaftsstruktur oder den optimalen Standort eines Betriebes. Auch das wäre eine mögliche Aufteilung, aber in der letzten Zeit gibt es noch andere Ansätze, die man beiden Gruppen zuteilen müßte und daher finde ich das Schema von H. Bathelt gut geeignet.

Bathelt gliedert die Erklärungsansätze in traditionell-statische, zyklisch-dynamische und dynamisch-evolutionäre.

3.1 Traditionell-statische Erklärungsansätze:

3.11 Industriestandortlehre von Weber

Das erste wirtschaftliche Standortmodell stammte aus dem Jahr 1909 von Alfred Weber. Er versuchte, den optimalen Produktionsort eines Einzelbetriebes für den Industriesektor zu finden.

Er nahm dabei folgende Prämissen an : · Bekannt und gegeben waren

- Standorte der Rohmaterialien, die für das fertige Produkt nötig waren. · Räumliche Verteilung des Konsums und Arbeitskräften

Lohnhöhen waren konstant, aber räumlich differenziert und Transportkosten ergaben sich aus der Funktion von Gewicht und Entfernung. Das politische, wirtschaftliche und kulturelle System war homogen. Die mögliche Erlöse waren auch räumlich konstant.

Das transportierte Material wird auch noch differenziert in lokalisiertes Material (nur an bestimmten Orten zu finden) und Ubiquitäten (überall verfügbar). Das lokalisierte Material wird noch in Reingewichtsmaterial (geht in das Produkt vollständig ein) und Gewichtsverlustmaterial (geht nur zum Teil ein) geteilt (Schätzl,1987; S.32 ).

In diesem Modell sind es Insgesamt drei Determinanten zu untersuchen:

Transportkosten, Lohnkosten und Agglomerationsvorteile 1 (Schätzl; 1987, S.32). Die Standortfaktoren, die die Wahl des Ortes beeinflussen, sind ausschließlich Kostenvorteile.

Jeder Ort wäre für die Produktion geeignet solange die Transportkosten für Materialien und Endprodukt die Ersparnisse durch niedrigere Arbeitskosten nicht übersteigen.

Kritik des Modells:

Weber hat mit einem Homo oeconomicus gerechnet, der vollständige Informationen zur Verfügung hat und sie perfekt verarbeitet. Seine Fachkenntnisse des Nationalökonomen haben seine Arbeit stark beeinflußt.

Er rechnete lediglich mit einem Absatzort und sein Unternehmenskonzept war nur für ein Einzelbetrieb gedacht.

Der Standort wur de dort plaziert, wo die besten Raumbedingungen zu finden waren. Es ist aber auch möglich, eine Region zu beeinflussen, das sie den Forderungen entspricht (Bathelt;1992;S.200).

Die Erlöse sind nicht in dem Raum variabel.

Die Transportkosten wurden überbetont und andere Faktoren wurden vernachlässigt.

Die Transportkosten spielen in der Industrieländern wegen überall vorhandenem Verkehrssystem keine entscheidende Rolle mehr, außerdem verliert die Schwerindustrie in den IL an Bedeutung (Arnold, 1992; S.120).

Das ganze Modell hat einen statischen Charakter ( die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und technischen Bedingungen sind homogen.) ( Bathelt,1992;S.200).

3.12 Realitätsannäherung

David Smith, ein Geograph, verband die Kostenminimierungs- und Gewinnmaximierungskonzepte zusammen. Der Unterschied zu Weber liegt in der Berücksichtigung der Verteilung von Produktionsfaktoren im Raum.

Er berücksichtigt nicht nur Kosten, sondern auch Auswirkungen der Erträge, da sowohl Kosten als auch Erträge im Raum variieren. Der optimale Standort befindet sich in der Zone, wo die Differenz zwischen Erträgen und Kosten am größten ist. Dabei können auch Steuern oder Staatliche Subventionen beachtet werden. Ansiedlung des Unternehmens außerhalb der Zone würde zu seinem Untergang führen (Arnold, 1992 S.121).

Abb.: Schätzl, 1981; S. 53

GK= Gesamtkosten

PK= Kostenminimaler Punkt

P1-P2= Räumliche Gewinnzone

Aus dem Beispiel, kann man die staatliche Subventionen in den Gebieten (a und b) beobachten, die außerhalb der Zone liegen. Die Kosten werden durch Subventionen reduziert.

Auf dem Beispiel ist deutlich, die staatliche Subventionen dürfen nicht konstant gesetzt werden, sondern spezifisch an die Bedürfnisse angepaßt. Betrieb a ist näher der Gewinnzone, kann noch Gewinne erzielen; Betrieb b bei derselben Maße an Subventionen nicht mehr.

3.13 behavioral approach :

Die beide vorher gezeigten Ansätze rechnen damit, daß der Unternehmer nach dem Prinzipen des homo oeconomicus handelt. In Wirklichkeit is t solche Entscheidung kaum realisierbar. Ein Unternehmer verfügt über begrenzte Informationen seiner Umwelt und selbst die kann er noch nicht perfekt verarbeiten. Er hat seine Mental map 1 ; handelt nicht nach dem Gewinnmaxmierungsprinzip, und seine Entscheidungen sind von persönlichen Gründen beeinflußt, wobei auch noch die Zeit und der Raum eine Rolle spielen. Die verhaltensorientierten Ansätze versuchen zu erklären wie und warum Standortentscheidungen getroffen werden. Nur zufällig dürfte der Standort der optimale Ort sein.

Alan Pred hat einem verhaltenswissenschaftlichen Erklärungsansatz dargestellt und aus seinen Analysen folgende 3 Erkenntnisse gezogen:

- Die verschiedenen einzelnen Unternehmen verfügen über einen unterschiedlichen Informationsstand und über unterschiedliche Fähigkeiten. Selbst wenn sie über denselben Informationstand verfügen, setzen sie ihn unterschiedlich in die Wirklichkeit um, da es dabei noch viele anderen Faktoren (persönliche Präferenzen, innere und äußere Streßfaktoren) eine Rolle spielen. · Im Laufe der Zeit kann sich das Kenntnisstand noch verändern (verbessern oder verschlechtern).

- Die Unternehmer unterliegen einem äußeren Druck von Anpassungshandlungen (Haas; 1986;S.305).

In dem verhaltensorientierten Ansatz wird die Subjektivität der Entscheidung erklärt. Es zeigt, daß bei der Standortwahl außer logischen und pragmatischen Entscheidungen auch noch irrationale Gründe eine Rolle spielen. Damit die Industrieansiedlung in einer Region auch von persönlichen Kontakten, vom Kenntnis des Ortes oder der Anziehungskraft des Umwelt abhängt.

Abb. 2 zeigt 4 Unternehmer mit verschiedenem Informationsstand und verschiedener Fähigkeit, Informationen zu verarbeiten und zu benutzen.

Unternehmer 1 hat die Gewinnzone aufgrund seiner geringen Fähigkeit, Informationen zu verwerten und niedrigem Informationsstand verfehlt. Dagegen hatte Unternehmer 4 die optimalen Fähigkeiten und den größten Informationsstand.

3.2 Zyklisch-dynamische Erklärungsansätze

Unten diesem Punkt wollte ich Ansätze vorstellen, die seit 70 Jahren für die Standortuntersuchungen benutzt werden, obwohl sie schon älter sind. Sie gehören zwar nicht zu den klassischen Standortentscheidungstheorien, liefern aber Erklärungen zu innerbetrieblichen Veränderungen und räumlichen Verlagerungen des Produktionsstandortes mit der Zeit und versuchen auch den Wandel im sekundären Sektor zu erklären.

3.21 Theorie der langen Wellen :

In der Theorie der Konratieff-Zyklen oder Langen Wellen wird die wirtschaftliche Entwicklung seit Ende des 18 Jahrhunderts in 4 Langen Wellen, die jeweils 50-60 Jahre dauern, geteilt. Motor der Entwicklung sind technische Innovationen, die alle 50-60 Jahre auftreten und, nachdem die alte Industrien zerstört wurden, neue Märkte und Wachstumsindustrien schaffen. Gleichzeitig verschiebt sich auch der Produktionsort.

Die erste Lange Welle 1790-1840 wurde von der Entdeckung der Dampfkraft und der Entwicklungen in der Textil- und Eisenindustrie bestimmt und konzentrierte sich in England.

Die zweite Lange Welle (1840- 1890) wurde durch Innovationen in der Verkehrstechnik (Eisenbahn, Dampfschiffahrt) geprägt. Als führende Volkswirtschaften traten neben England noch Deutschland und USA.

Träger der wirtschaftlichen Entwicklung in der dritten Langen Welle (1890-1940) waren die Innovationen in der Automobilindustrie, Elektro- und Chemieindustrie und der Einsatz der Elektrizität. Zentren der Entwicklung waren Deutschland und die USA.

Im vierten Zyklus (seit 1940) traten die Neuerungen in der Elektronik und Petrochemie. Als Standortschwerpunkt entwickelte sich neben dem USA noch Japan ( Bathelt,1992; S.201 ).

Auf dem Muster der Langen Wellen können ist auch der Wandel der Standortfaktoren beobachtbar.

Die wichtigsten Industrien in der ersten Langen Welle ( Eisen- und Stahlindustrie ) verarbeiten Gewichtsverlustmaterialien. Transportkosten hatten daher ein hohen Anteil an den Herstellungskosten. Die Standortwahl wurde daher von den Transportkosten beeinflußt.

Für die weiteren Langen Wellen war eher der Qualifikationsgrad der Arbeitskräfte oder Attraktivität der Region ( hohe Lebensqualität ) wichtig. Für die Ansiedlung der Computertechnik spielen solche Standortfaktoren wie Nähe zu Forschungsinstituten oder Forschungslabors und wertvoller Arbeitsmarkt eine Rolle (Bathelt, 1992; S.202). Die Entwicklung von Kostenersparnissen zur Humankapitalorientierung ist merkbar.

Theorie der Langen Wellen

Abb. 3: Schätzl, 1993; S. 203

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Produkt-Lebenszyklus -Theorie:

Diese Theorie wurde zuerst von Wirtschaftswissenschaftler Vernon (1966) verfaßt. Sein wichtigster Gedanke beruht darin, daß jedes Produkt einige Phasen in seinem Lebenszyklus durchläuft und schließlich durch ein anderes verdrängt wird. Während des Lebenszykluses kann man Veränderungen im Betrieb und Verlagerungen des Produktionsortes beobachten ( Nuhn, 1987, S.49). Während des Zykluses verändern sich wichtige Determinanten der Produktionstechnik, des Marktes, des Forschungsaufwandes, der Arbeitsplatzqualität, des Profits und der Investitionen (Brockfeld,1995,S.14 ). Der Zyklus ist in der Literatur in fünf oder drei Phasen geteilt.

In der ersten sgn. Innovationsphase wird ein neues Produkt eingeführt. Die Stückzahl wächst nur langsam, weil die Kunden noch nicht gewonnen sind. Die Gewinne sind aber trotzdem hoch, denn es besteht noch keine Konkurrenz. In diese Phase ist ein Forschungs- und Entwicklungs - Personal gefragt , denn die Endform des Produktes ist noch nicht festgelegt und braucht ständig Verbesserungen. Die spezielle Zulieferbetriebe sind jetzt auch wichtig. Kapitalanlage ist noch nicht so hoch - die Produktion läuft noch nicht in der breitesten Menge. Aber das Risiko ist in diese Phase sehr hoch.

In der Phase der Reife wird die Bedeutung von Produktionsfaktoren anders und damit verlagert sich auch der Produktionsstandort. Jetzt sind die wichtigsten Faktoren Management, das die Vermittlung zu den Kunden realisiert und damit wird auch das Produkt den Marktbedürfnissen angepaßt. Es wird mit der Massenproduktion begonnen. Die Wichtigkeit des Fachpersonals und die Nähe von Spezialzulieferbetrieben sinkt. Der Standort verschiebt sich von der Nähe der Forschungscenters in die Orte, die marktstrategisch sind.

In der Standardisierungsphase ist der Markt bereits gesättigt und es werden kaum noch Produktionsänderungen vorgenommen. Prozeßinnovationen werden nur zum Kostenminimierung durchgeführt. Die Massenproduktion braucht eine hohe Kapitalanlage und da die Produktherstellung routinisiert wurde, sind ungelernte Arbeiter nützlich. Der Standort verschiebt sich in die Orte, wo billigere Arbeitskräfte, Infrastruktur und günstige Steuer sind.

Die Phasen des Produkt-Lebens -Zyklus Theorie kann man auch aus der Sicht der Internationalen Wirtschaftsbeziehungen beobachten.

Während sich die entwickleten Produkte für den eigenen Markt der industriellen Innovationsländer noch in der Innovationsphase befinden, beginnt schon der Export in die in die Industrieländer, die selbst gleich mit der Produktion anfangen. Jedoch hängen die Entwicklungsländer auch in der Reife-Phase noch immer vom Export ab.

Nachdem im Innovationsland das Produkt in Standardisierungsphase kommt, verlagert sic h die Herstellung in die Länder der billigen Arbeitskräften (Nuhn,1987;S.50 ).

Kritik des Modells:

Man kann nicht genau sagen, in welchem Stadium sich ein Produkt gerade befindet oder ob es sich überhaupt um dasselbe Produkt handelt (wie lange bleibt ein Produkt ein und derselbe ?). Es wird nur mit der Massenproduktion gerechnet, als art der innternen Ersparnissen, aber vor allem in den neuen industriebranchen sind flexible Produktionsmethoden (z.B. :just in time) günstiger (Bathelt,1992; 203).

Produkt-Leben-Zyklus

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Schätzl, 1993; S. 195

3.3 Dynamische Erklärungsansätze:

Hauptgedanke des Ansatzes ist eine aktive Position der Industrie in ihrer Umgebung. Die Industrie ist fähig, ihre Umwelt zu generieren und ihren spezifischen Bedürfnissen anzupassen.

3.31 Model der Entwicklungspfade:

Zur Entstehung, Wachstum und Niedergang von Technologiedistrikten (wie Sillicon Valley, Region Boston, Raum Cambridge) haben Walker und Storper ein Modell erarbeitet, das vier Phasen diese Prozesse zu erklären versucht.

In der ersten Phase der Lokalisation etablieren sich neue Industrien abseits der bisherigen Industriezentren. Sie haben eine große Wahlfreiheit im Raum, diese wird als "Windows of locational opportunity" bezeichnet. Weil sie einen starken Profit und hohe Wachstumsraten aufweisen ist es ihnen möglich ihre Produktionsbedürfnisse, Human- und Materialresourssen an den neuen Standorten zu generieren.

Im anschluß an die Lokalisierung kommt es zu selektiven Clusterprozeßen. Stärkere Industrikerne gewinnen an Wettbewerbsvorteilen und boomen durch Ansiedlung weitere Unternehmen (Agglomerationsvorteile ), andere schrumpfen zusammen oder wachsen langsamer. Die Windows of locational opportunity schließen sich.

In der dritten Phase wird die Kernregion durch neue Wachstumsperipherien gestärkt.

Konkurenten werden aus dem Markt geschoben. Diese Phase heißt Dispersion.

In der letzten Phase der Shifting Centers kommt es zur radikalen Verlagerung der Produktionsstandorte. Es etablieren sich neue Kernregionen , die mit den alten Industriezentren in Konkurrenz treten. Solche Verlagerung entstehen durch eine Reorganisation der Industrie, Produkt- oder Prozeßinnovationen (Bathelt,1992; S.).

Modell der Entwicklungspfade

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5: Storper, Walker, 1989; S. 71

4. Warum sind die Entwicklungsländer als Industristandort unattraktiv geworden?

Eine der Aufgaben der Industriegeographie ist die Suche nach Lösungen für alte Industrieregionen oder Möglichkeiten der Industrialisierung der zurückgebliebenen Regionen als Hilfe für die wirtschaftliche Entwicklung.

In den 70-80er Jahren war die Hoffnung noch groß, daß die Entwicklungsländer aus ihrer rückständigen Situation mit Hilfe der Industrialisierung herauskommen. Mittelweile stehen selbst die Industrieländer in einem Strukturwandel des sekundären Sektors.

Eike Schamp liefert in ihrem Beitrag (1993) zwei Erklärungsansätze, die die Frage : Warum können Entwicklungsländer mit der Industrialisierung nicht mehr Schritt halten? zu beantworten versuchen.

4.1 Die gesellschaftstheoretische Erklärung:

In den Industrieländern kam es zur Krise der klassischen Industrien. Die bisherige Massenproduktion wurde verlassen und es kam zu einer neuen Form der Produktion. Die Fertigung wurde kundenspezifisch erled igt; in kleinen Serien. Daraus ergeben sich die Bedingungen für neue flexible Produktionsformen der 80en und 90er Jahre:

- Marktnähe
- Schnelle Reaktionsfähigkeit in der Produktentwicklung
- Hochwertige Qualität der Produkte (Forschung + Entwicklung)
- Arbeitskräfte sind eine Quelle der Wettbewerbsfähigkeit geworden ( nicht nur Kostenfaktor ).

In der alten Herstellungsweise wurden arbeitsintensive Produktionsschritte, um Kosten zu sparen, in die Entwicklungsländer verlagert und die Produkte dann wieder zurück in die Industrieländer importiert.

Kritisch gesehen können die Entwicklungsländer, betrachtet man die soeben aufgezählten Bedingungen, nicht mehr mithalten.

4.2 Die technologische Erklärung:

Die technologische Erklärung geht auf die Theorie der Langen Wellen zurück.

Gegenwärtig befinden wir uns in der Welle der Ausbreitung der Mikroelektronik. Die Bedeutung der Lohnkosten in der Fertigung eines Industrieproduktes sinkt stetig. Dagegen steigt die Rolle des Kapitals, des Know -hows und der Information. Die internationale Arbeitsteilung aufgrund der Kostenersparnisse ist überflüssig.

5. Die Standortfaktoren

Die Standortfaktoren sind Vor- und Nachteile, die über die Wahl des Ortes für eine Niederlassung eines Unternehmens oder Betriebes entscheiden. Von der theoretischen Aufzählung, Gliederung und Überschaubarkeit, die diese Arbeit darzustellen versucht, ist es noch sehr weit zu einer Entscheidung in der Realität. Die Standortwahl ist ein mühsamer, kostenaufwendiger und riskanter Entschluß.

Wie die Standortfaktoren auf die weitere Entwicklung des Unternehmens einwirken, wie sie sie beeinflussen können und die Skala der Bedeutung der Standortfaktoren stehen im Zentrum des Interesses der Industriegeographie.

Wie schon oben gezeigt, ist das Branchenspektrum der Industrie sehr breit, die Betriebsgröße unterschiedlich und die Zielsetzung des Unternehmens individuell. Man kann nicht für alle Industrieunternehmen dasselbe Standortverhalten erwarten und auch nicht empfehlen.

Die Standortentscheidungen sind auf unterschiedlicher Ebene festzulegen.

In einem Großraum (Länder, Kontinente) spricht man von der Entscheidung auf Makroebene, wo man bei der Standortwahl im Ausland auch eine Reihe wichtiger Faktoren im Kauf nehmen muß; das sind z.B. : Inflationsrate, Zollschutz bei Ein- und Ausfuhr, stabile politische Verhältnisse, Steuerbelastung etc. (Thomale, 1989; S.287).

Die regionale Standortentscheidung bevorzugt Ansiedlungen in Verdichtungsräumen, wobei die regionalen Rahmbedingungen betrachtet werden müssen.

Die mikroräum liche Entscheidungsebene bevorzugt Ansiedlung im Umland und muß Örtliche Rahmbedingungen berücksichtigen ( Voppel, 1990; S.55).

5.11 Die einzelnen Standortfaktoren:

Physische Standortfaktoren:

Als physische Standortfaktoren gelten Wasser, Klima, Bodenb eschaffenheit und Rohstoffe. In der frühindustriellen Zeit haben sie eine größere Rolle gespielt , aber noch jetzt, trotz der Modernisierung von Technik und Verkehrsnetzen, suchen Industrien, die Gewichtsverlustmaterialien verarbeiten, die Nähe der Rohstoffe.

a) Klima hat hauptsächlich eine Bedeutung für die Textilindustrie (Baumwollanbau) und die Nahrungsmittelindustrie.

b) Wasser wird nicht mehr als Ubiquität betrachtet. Industriell wird es für Nahrungsmittel, Getränke oder die chemische Industrie und zur Reinigung und Kühlung benutzt (Arnold;1992;S. 127).

c) Rohstoffe spielen immer noch für viele Industriebranchen eine große Rolle. Eine Rohstofforientierung weisen Brachen wie: Eisen- und Stahlerzeugung, Sägeindustrie, Bergbauindustrie, kupferverarbeitende Industrie, Zuckerindustrie, Milchproduktion, Konservenfabriken, Obstverarbeitung auf.

d) Bedeutung des Faktors Energieversorgung hat sich seit den 70er Jahren durchaus verändert. Die Industrieunternehmen entscheiden sich nach der Menge, Qualität der verfügbare Energie beim Gas und Wasser, beim Strom hauptsächlich geht um die Stromtarife (Thomale;1989; S.267).

Die Kapitalkosten als Standortfaktor:

Die Kapitalkosten variieren im Raum durch unterschiedliche Verfügbarkeit von Kapital und unterschiedliches Zinsniveau. Besonders bei der Investition in die Entwicklungsländer spielt Finanzkapital eine große Rolle. Für ein Unternehmen ist wichtig, daß es möglich ist Kredite bei Banken nehmen zu dürfen (Thomale,1989; S.267).

Absatzmarkt als Standortfaktor :

Für die Niederlassung eines Unternehmens ist der Absatzmakt sehr wichtig. Konkret beziehen sich die Standortfaktoren hier auf Kundenpotential (Kaufkraft, Bevölkerungstruktur),Serviceeinrichtungen (Reparaturwerksttäten, Ersatzteillager) und Transporteinrichtungen (Straßen-, Bahnanschluß, Flughafen).

Grundstücke als Standortfaktor:

Im diesem Zusammenhang werden Lage, Größe, Preis, Erweiterungsmöglichkeiten, Dienstbarkeit den Geländen und Gebäuden gefragt.

Arbeitskraft :

Je nach dem zur welchen Branche ein Unternehmen gehört, werden Lohnniveau, Arbeitskräftepotential, gesetzliche Sozialleistungen, Qualität der Arbeitskräfte und Arbeitsfrieden beurteilt (Thomale,1989 ;S.267).

5.12 Dynamik der Standortfaktoren:

Im Laufe der Zeit unterliegt die Bedeutung der Standortfaktoren einem Wandel. Ihre Entwicklung wird durch politische, technologische, soziale und kulturelle Verhältnisse beeinflußt.

Einige Standortbedingungen haben ihren Wert verloren, einige behalten und noch viele sind hinzugekommen (z.B. die Berücksicht igung der Umweltschutzbestimmungen/ -richtlinien).

Einer der Faktoren, der an Bedeutung verloren hat, ist der Faktor der Arbeitskräfte. In den 50-60er Jahren waren sie an der Wichtigkeitsskala an der Spitze; gegenwärtig können wir sogar davon sprechen, daß nicht die Arbeiter, sondern die Arbeit selbst Mangelware geworden ist. Eines der Entscheidungsargumente der Kommunen für Ansiedlungen der Unternehmen sind deren Versprechen nach Arbeitsplätzen. Auch der Faktor der Energie hat seit den 70en Jahren seine Bedeutung durchaus verändert.

Abb. 6: Brücher, 1982; S. 66

Aus dem Bild kann man die Präferenz der Standortfaktoren in den Jahren 1955-64 ablesen. Interessant ist die Bedeutung des Faktors Arbeitskräfte und Energie.

Alle möglichen Faktoren, die die Standortwahl beeinflussen, sind mit der Zeit eher unübersichtlich und nicht mehr ganz einfach bewertbar geworden.

5. Schlußwort

Es werden immer wieder Versuche unternommen, die Industrialisierungsprozese zu erklären:

Was bedingt die Konzentration von Schlüssetechnologie-Industrien im bestimmten Regionen wie z.B. Silicon Valley oder Region Great Boston?

Oder welche Standort Faktoren beeinflussen das Entstehen von Schlüsseltechnologien -Agglomerationen und mit welchen Erklärungsansätzen der Standortlehre kann man die Standortentscheidungen von den Unternehmen erklären? ( Bathelt, 1992 S.195 ).

Literaturverzeichnis:

- Arnold, Klaus: Wirtschaftsgeographie in Stichworten. Hirt, Hirts Stichwortbücher.1992.
- Bathelt, Harald: Erklärungsansätze industrieller Standorterscheinungen: Kritische Bestandaufnahme und empirische Überprüfung am Beispielen von Schlüsseltechnologie-Industrien. Geographische Zeitschrift, 80(4):195-213,1992.
- Brockfeld, Hennig: Erklärungsansätze industrieller Standorterscheinungen.1995 - Brücher, Wolfgang : Industrigeographie. Westerman. Braunschweig.1982.
- Nuhn, Helmut: Industriegeographie. In: Geographische Rundschau. S.47-53.1987
- Haas, Hans-Dieter und Robert Fleischmann: Probleme industrieller Standort- entwicklung im Münchener Raum aus der Sicht einer verhaltensorientierten Industriegeographie. In: Schaffer, Franz und Wolfgang Poschwata (Herausgeber): Angewandte sozialgeographie - Karl Ruppert zum 60. Geburtstag, S.303-328. Lehrstuhl für Sozial und Wirtschaftsgeographie, Augsburg,1986
- Wagner, Horst-Günter : Wirtschaftsgeographie. Westerman. Braunschweig.1994.
- Schamp,Eike W. : Industrialisierung der Entwicklungsländer in globaler Perspektive. In: Geographisches Rundschau. 530-536 .1993.
- Schätzl, Ludwig: Wirtschaftsgeographie 1.Padeborn. Uni- Taschenbücher.1981.
- Schätzl, Ludwig: Wirtschaftsgeographie 1.5 Auflage.Padeborn.Uni- Taschenbücher.1993.
- Sedlacek, Peter: Industrialisierung und Raumentwicklung. Westerman. Braunschweig.1986.
- Storper, Michael, Walker, Richard : The Capitalist Imparative.New York. NY.
- Thomale, E. : Standortentscheidungen.In :Graeble :Industrie und Raum. Handbuch des Geographieunterichts. S.267-289; Bd.3. Industrie und Raum. Köln 1989.
- Voppel, Götz: Die Industrialisierung der Erde. Teubner. Stuttgart.1990.

[...]


1 NIDL - New International Division of Labour

2 Headquarter-Cities - Städte, in denen sich die gesamte Verwaltung der Industrie ansiedelt und praktisch das ganze Umland beeinflußt ( Arnold,1992; S.103 ).

3 Indikatoren : „ Industriezweige, Zahl der Beschäftigten, Anteil der weiblichen Beschäftigten, Industriebesatz, industrielle Erwerbsstruktur, Pendler, Industriedichte, Zahl und Gr öß e der Betriebe, Antriebskapazität oder Energieverbrauch, Bruttoproduktion, Umsatz, Wertschöpfung, Einkommen der Beschäftigten, Steueraufkommen ( Brücher 1982; S.20)

1 Konsumgüter: Musikinstrumente, Spielwaren, Schmuckwaren, Feinkeramik, Glasindustrie, holzverarbeitende Industrie, Papierverarbeitung, Druckerei, kunststoffverarbeitende Industrie Lederverarbeitung, Schuhe, Textilindustrie, Bekleidungsindustrie..

2 Investitionsgüter : Stahlverformung, Stahlbau, Maschinenbau, Fahrzeugbau, Schiffbau, Luftfahrzeugbau, Elektrotechnische Industrie, Feinmechanik, Optik, Uhren, Eisen-, Blech-, Metallwaren...

3 Ein Unternehmen ist dagegen die kleinste gesondert bilanzierende, rechtlich selbständige und örtlich nicht gebundene Wirtschaftseinheit ( Brücher; 1982; S.30 )

4 Betriebsgröße ( Zahl der Beschäftigten ) ( Brücher 1982 ; S.30 )

1 Agglomerationsvorteile - Ersparnisse durch Ansiedlung von Betrieben gleicher Branche. Die Beschaffungs-, und Produktionskosten sinken mit der Annäherung der Zuliefer-, und Servicebetriebe.

1 Mental map - eine eigene Vorstellungswelt von Standorten (Arnold, 1992;S.124).

[...]


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Details

Titel
Standorttheorien und ihre Bedeutung für die Industriegeographie
Veranstaltung
Wirtschaftgeographisches Proseminar für Sozialwissenschaftler
Autor
Jahr
2001
Seiten
21
Katalognummer
V103928
Dateigröße
390 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Standorttheorien, Bedeutung, Industriegeographie, Wirtschaftgeographisches, Proseminar, Sozialwissenschaftler
Arbeit zitieren
Jana Novackova (Autor), 2001, Standorttheorien und ihre Bedeutung für die Industriegeographie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/103928

Kommentare

  • Gast am 11.10.2001

    unvollständig.

    So leids mir tut,
    vielleicht ja ganz gut
    aber webers theorie ist nicht die einzige
    smith wurde wenigstens erwähnt.
    aber was ist mit
    ISARD
    THÜNEN
    CHRISTALLER
    BÖVENTER

  • Gast am 7.11.2001

    Standorttheorien und ihre Bedeutung für die Industriegeographie.

    sehr dünn

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Titel: Standorttheorien und ihre Bedeutung für die Industriegeographie



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