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Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung in Theorie und Praxis

Titel: Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung in Theorie und Praxis

Projektarbeit , 2020 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Kristin Donath (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Projektarbeit setzt sich mit den Grundlagen ordnungsmäßiger Buchführung auseinander. Dabei ist es erheblich, dass man die einzelnen Grundsätze fachgerecht umsetzen kann. Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bilden die Basis für Unternehmer. Die Folgen einer falschen oder verfälschten Buchführung können für den einzelnen Freiheits- oder Geldstrafen bedeuten.

Das Ziel dieser Projektarbeit ist es die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung zu präsentieren und deren Umsetzung zu verdeutlichen. Dieses Ziel wird erfüllt, indem Beispiele zur Ordnungsmäßigkeit der Buchführung zu Grunde gelegt werden.
Die einzelnen Kapitel spiegeln die Oberbegriffe der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung wider. Diese sind gegliedert in Dokumentationsgrundsätze, Rahmengrundsätze, Systemgrundsätze bzw. Konzeptionsgrundsätze, Ansatzgrundsätze für die Bilanz, Definitionsgrundsätze für den Jahreserfolg und die Kapitalerhaltungsgrundsätze. Doch in den Kapiteln zuvor, wird erklärt was die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sind und welches System hinter dieser Einteilung steckt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

3 Das System der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

3.1 Dokumentationsgrundsätze

3.1.1 Sicherung der Vollständigkeit der Konten

3.1.1.1 Der Grundsatz der zeitgerechten Buchung

3.1.1.2 Der Grundsatz der Feststellbarkeit des Inhalts und des Zeitpunkts nachträglicher Änderungen

3.1.2 Beleggrundsatz / Einzelerfassung

3.1.3 Vollständige, verständliche und systematische Aufzeichnung der Buchführung

3.1.4 Einhaltung der Aufbewahrungs- und Aufstellungsfristen

3.2 Rahmengrundsätze

3.2.1 Der Grundsatz der Richtigkeit und Willkürfreiheit

3.2.2 Der Grundsatz der Klarheit und Übersichtlichkeit

3.2.3 Der Grundsatz der Vollständigkeit

3.2.4 Der Grundsatz der Vergleichbarkeit und Stetigkeit

3.2.5 Der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit

3.3 Systemgrundsätze / Konzeptionsgrundsätze

3.3.1 Fortführung der Unternehmenstätigkeit

3.3.2 Pagatorik

3.3.3 Grundsatz der Einzelbewertung

3.4 Ansatzgrundsätze für die Bilanz

3.4.1 Aktivierungsgrundsatz

3.4.2 Passivierungsgrundsatz

3.5 Definitionsgrundsätze für den Jahreserfolg

3.5.1 Realisationsprinzip

3.5.2 Abgrenzung der Sache und der Zeit nach

3.6 Kapitalerhaltungsgrundsätze

3.6.1 Vorsichtsprinzip

3.6.2 Imparitätsprinzip

3.6.3 Niederstwertprinzip und Höchstwertprinzip

4 Schlussteil

Zielsetzung und Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) präzise darzustellen und deren praktische Umsetzung im unternehmerischen Rechnungswesen anhand von Beispielen zu verdeutlichen, um die Notwendigkeit einer gesetzeskonformen Buchführung zu unterstreichen.

  • Gesetzliche Rahmenbedingungen der Buchführung (HGB, AO, etc.)
  • Systematische Einteilung der GoB nach dem Modell von Jörg Baetge
  • Anforderungen an Dokumentation, Bilanzierung und Jahreserfolgsrechnung
  • Einfluss digitaler Aufbewahrungspflichten (GoBD) auf die Buchführungspraxis

Auszug aus dem Buch

3.1.1.2 Der Grundsatz der Feststellbarkeit des Inhalts und des Zeitpunkts nachträglicher Änderungen

Ein falsch eingetragener Geschäftsvorfall kann nicht ohne Schwierigkeiten gelöscht oder überklebt werden. Nachträgliche Änderungen in der Buchführung werden wie folgt geregelt: § 146 Absatz 4 AO „Eine Buchung oder eine Aufzeichnung darf nicht in einer Weise verändert werden, dass der ursprüngliche Inhalt nicht mehr feststellbar ist. Auch solche Veränderungen dürfen nicht vorgenommen werden, deren Beschaffenheit es ungewiss lässt, ob sie ursprünglich oder erst später gemacht worden sind.“ Damit ist festgelegt, dass alle ursprünglichen bzw. falschen Eintragungen erkennbar sein müssen. „Die formelle Ordnungsmäßigkeit der Buchführung verbietet unnötige unbeschriebene Zwischenräume zwischen den Aufzeichnungen“. Außerdem soll man mit Kugelschreiber oder mit der Maschine schreiben, damit man nicht in der Lage ist das Geschriebene zu verfälschen. Weiterhin dürfen keine unausgefüllten Zwischenräume gelassen werden, in denen zu einem späteren Zeitpunkt eventuell noch etwas hinzugefügt werden kann. Durch Systeme mit elektronischer Datenverarbeitung muss es Sicherungen und Sperren geben, um den Grundsatz der Feststellbarkeit des Inhalts und des Zeitpunkts nachträglicher Änderungen einzuhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die gesetzliche Relevanz der Buchführung für Unternehmen und definiert das Ziel der Arbeit, die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) praxisnah zu erläutern.

2 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung: Dieses Kapitel definiert die GoB als unbestimmten Rechtsbegriff und erklärt deren Funktion als System zur Sicherung eines gesetzentsprechenden Rechnungswesens.

3 Das System der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung: Es wird die systematische Strukturierung der GoB nach dem Modell von Jörg Baetge vorgestellt und die Bedeutung digitaler Aufbewahrungsregeln (GoBD) hervorgehoben.

3.1 Dokumentationsgrundsätze: Hier werden die Anforderungen an die zeitgerechte Buchung, die Belegfunktion sowie die systematische Aufzeichnung und Aufbewahrung behandelt.

3.2 Rahmengrundsätze: Das Kapitel behandelt die fundamentalen Anforderungen an Richtigkeit, Willkürfreiheit, Klarheit, Übersichtlichkeit, Vollständigkeit, Stetigkeit und Wirtschaftlichkeit.

3.3 Systemgrundsätze / Konzeptionsgrundsätze: Fokus liegt auf der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, der Pagatorik und dem Grundsatz der Einzelbewertung.

3.4 Ansatzgrundsätze für die Bilanz: Es wird der Aktivierungs- sowie der Passivierungsgrundsatz im Kontext des Gläubigerschutzes erörtert.

3.5 Definitionsgrundsätze für den Jahreserfolg: Dieses Kapitel erläutert das Realisationsprinzip sowie die sachliche und zeitliche Abgrenzung von Erträgen und Aufwendungen.

3.6 Kapitalerhaltungsgrundsätze: Abschließend werden das Vorsichtsprinzip, das Imparitätsprinzip sowie das Niederst- und Höchstwertprinzip als Instrumente der Kapitalerhaltung beschrieben.

4 Schlussteil: Der Schlussteil fasst die Relevanz der GoB zusammen und betont die Notwendigkeit ständiger Anpassungen an technische Neuerungen.

Schlüsselwörter

Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, GoB, Bilanzierung, Jahresabschluss, Dokumentationsgrundsätze, Rahmengrundsätze, Realisationsprinzip, Vorsichtsprinzip, Inventar, HGB, Abgabenordnung, Buchführung, Einzelbewertung, Wirtschaftsrecht, Rechnungswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und erläutert deren theoretische Herleitung sowie die praktische Anwendung im Unternehmensalltag.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die verschiedenen Kategorien der GoB, unterteilt in Dokumentations-, Rahmen-, System-, Ansatz-, Definitions- und Kapitalerhaltungsgrundsätze.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Präsentation der GoB und die Verdeutlichung ihrer fachgerechten Umsetzung durch konkrete Beispiele.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse relevanter Gesetzestexte (HGB, AO) sowie fachwissenschaftlicher Standardwerke der Betriebswirtschaftslehre.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Kapitelsysteme, die von Dokumentationsanforderungen bis hin zu komplexen Bewertungsprinzipien wie dem Realisations- oder Imparitätsprinzip reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie GoB, Bilanzierung, Jahresabschluss, Dokumentation, Vorsichtsprinzip und Rechnungslegung charakterisiert.

Warum ist die Belegfunktion laut der Autorin so wichtig?

Die Belegfunktion ist essenziell für die Beweiskraft der Buchführung; ohne Beleg darf keine Buchung vorgenommen werden, da sonst die Nachvollziehbarkeit und Richtigkeit der Geschäftsvorfälle nicht gewährleistet ist.

Wie unterscheidet sich das Realisationsprinzip von der zeitlichen Abgrenzung?

Während das Realisationsprinzip besagt, dass Gewinne erst nach tatsächlicher Realisierung verbucht werden dürfen, dient die Abgrenzung der Zeit nach dazu, Erträge und Aufwendungen periodengerecht ihrer Entstehung zuzuordnen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung in Theorie und Praxis
Note
1,7
Autor
Kristin Donath (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
20
Katalognummer
V1039411
ISBN (eBook)
9783346455772
ISBN (Buch)
9783346455789
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Buchführung Rechnungswesen Grundsätze
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kristin Donath (Autor:in), 2020, Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung in Theorie und Praxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1039411
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Leseprobe aus  20  Seiten
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