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Andere Länder, andere Sitten: Erfolgsfaktor Interkulturelle Kompetenz in der globalisierten Wirtschaft

Title: Andere Länder, andere Sitten: Erfolgsfaktor Interkulturelle Kompetenz in der globalisierten Wirtschaft

Research Paper (undergraduate) , 2020 , 15 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Maximilian Ludwig (Author)

Psychology - Miscellaneous
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Ist Interkulturelle Kompetenz notwendig oder nur wünschenswert, um für Internationalisierte Arbeitsprozesse gewappnet zu sein? Zur Beantwortung muss der zugrundeliegende Begriff Kultur vorrangig thematisiert werden, denn ein globales Kultur-Verständnis besteht bisher noch nicht. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Beitrag zum theoretischen Verständnis Interkultureller Kompetenz und deren Bedeutung für eine globalisierte Arbeitswelt beizusteuern.

Zur Beantwortung der Forschungsfrage baut diese Arbeit auf einer systematischen Literaturstudie auf. Deshalb folgt der Autor der Empfehlung von Neuman, wesentliche Literatur anhand von Schlagwörtern zu identifizieren. Relevante Schlagwörter ergeben sich aus den klassischen Kultur-Modellen sowie aus den Vorlesungsunterlagen zu Themen der Interkulturellen Psychologie an der Fachhochschule Westküste. Zur Gewährleistung wissenschaftlicher Integrität basiert die Literaturstudie größtenteils auf Publikationen, welche das Single und Double blind Peer-Review Verfahren erfolgreich durchlaufen haben. Für die Auswahl weiterer Publikationen hat sich der Autor den empirischen Ansatz des Schneeball-Samplings zu Nutze gemacht. Dabei wird ein erster Fall identifiziert der als reichhaltiger Informationsträger zur Beantwortung der Forschungsfrage gilt. Mithilfe literarischer Querverweise können dann weitere Publikationen zur Beantwortung der Forschungsfrage herangezogen werden. Zwar beschränkt eine Literaturstudie den Forschungsgegenstand auf bereits existierendes Analysematerial. Allerdings präsentiert diese Arbeit einen Überblick über das aktuelle Forschungswissen zu Interkultureller Kompetenz und leistet damit einen wissenschaftlichen Beitrag.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einfluss der Globalisierung auf den modernen Arbeitsmarkt

2 Methodik

3 Kultur-Verständnis als Rahmenbedingung

3.1 Interkulturelle Kompetenz als Wegweiser für Kultur-Interaktionen

3.2 „Interaktionspartner Organisation“: ein wirtschaftlich-rechtliches Kultursystem

3.3 Auswirkung von Kultur auf Organisationen anhand der GLOBE-Studie

4 Notwendigkeit Interkultureller Kompetenz in einer globalisierten Welt

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung von Interkultureller Kompetenz als entscheidende Sozial-Kompetenz in der globalisierten Arbeitswelt. Dabei wird analysiert, inwieweit organisationale Strukturen durch landestypische Kulturen geprägt sind und warum interkulturelle Reflexionsfähigkeit für den Erfolg in internationalen Geschäftsprozessen unabdingbar ist.

  • Einfluss der Globalisierung auf moderne Arbeitsprozesse
  • Theoretische Fundierung des Kulturbegriffs
  • Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation
  • Die Rolle der GLOBE-Studie zur Analyse von Kulturdimensionen
  • Interaktion zwischen nationaler Kultur und Organisationen

Auszug aus dem Buch

Interkulturelle Kompetenz als Wegweiser für Kultur-Interaktionen

Auch der Begriff Interkulturelle Kompetenz ist nicht einwandfrei definierbar, sondern abhängig von der subjektiven Wahrnehmung (vgl. Deardorff 2006). Anschaulich ist die Schlussfolgerung von Thomas (2011a, 15) in seinem Buch über die Entwicklung Interkultureller Handlungskompetenz: Er beschreibt Interkulturelle Kompetenz als Fähigkeit, sich mit Überschneidungen und Unterschieden der Fremd- und Eigenkultur auseinanderzusetzen; diese zu akzeptieren; und effektiv nutzen zu können. Denn um in einem anderen Kulturraum erfolgreich agieren zu können, benötigt man Kenntnisse über die zu erwartenden Unterschiede (Straub et al. 2011, 39ff). Die Definition von Thomas gibt damit zwei zentrale Anhaltspunkte für den Forschungsgegenstand vor.

Erstens ist Interkulturelle Kompetenz als immaterielle Fähigkeit nicht direkt beobachtbar, sondern entspringt der Interpretation, inwieweit eine kulturelle Handlung anhand bestimmter Kriterien als gelungen eingestuft werden kann (Straub et al. 2011, 39ff). Somit kann Interkulturelle Kompetenz nicht als eine „Patentlösung“ für alle kultur-diversen Situationen gesehen werden; stattdessen ist die erfolgreiche Anwendung abhängig von der eigenen Reflexionsfähigkeit (Thomas 2011a, 16f). Dies steht der zentralen Aussage der Einleitung insofern gegenüber, als dass Interkulturelle Kompetenz nicht zwangsläufig durch Auslandsaufenthalte entsteht. Erst wenn die Betroffenen das Erlebte sinnvoll reflektieren stellt sich ein Interkulturelles Verständnis ein. Das setzt voraus, die eigenen Kultur-Merkmale zu kennen, um Unterschiede festzustellen. Damit ist Interkulturelle Kompetenz von einem fortlaufenden Lern- und Entwicklungsprozess gekennzeichnet.

Zweitens ist die Interkulturelle Kompetenz notwendige Voraussetzung für eine adäquate und erfolgreiche Kommunikation und Kooperation mit Fremdkulturen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einfluss der Globalisierung auf den modernen Arbeitsmarkt: Die Einleitung beleuchtet den steigenden Bedarf an Interkultureller Kompetenz aufgrund fortschreitender Globalisierung und internationaler Arbeitsabläufe.

2 Methodik: Der Autor beschreibt das Vorgehen einer systematischen Literaturstudie sowie die Nutzung des Schneeball-Samplings zur Identifikation relevanter Publikationen.

3 Kultur-Verständnis als Rahmenbedingung: Dieses Kapitel definiert Kultur als erlerntes, menschengemachtes System und analysiert die Bedeutung von Kommunikation für die Vermittlung kultureller Normen.

3.1 Interkulturelle Kompetenz als Wegweiser für Kultur-Interaktionen: Hier wird Interkulturelle Kompetenz als immaterielle, lernbare Fähigkeit zur Reflexion und erfolgreichen Interaktion mit Fremdkulturen vorgestellt.

3.2 „Interaktionspartner Organisation“: ein wirtschaftlich-rechtliches Kultursystem: Organisationen werden als Systeme verstanden, deren interne Werte und Normen eng mit der jeweiligen nationalen Kultur verknüpft sind.

3.3 Auswirkung von Kultur auf Organisationen anhand der GLOBE-Studie: Unter Nutzung der GLOBE-Studie werden neun Kulturdimensionen identifiziert, die Einfluss auf Führungsverhalten und Unternehmenskultur nehmen.

4 Notwendigkeit Interkultureller Kompetenz in einer globalisierten Welt: Das Kapitel führt aus, dass im modernen Arbeitsleben kein kulturfreier Raum existiert und Interkulturelle Kompetenz daher eine essenzielle Sozial-Kompetenz darstellt.

5 Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass Interkulturelle Kompetenz durch kontinuierliche Reflexion erworben wird und schlägt Schulungen sowie Wissensmanagement zur Unterstützung in Unternehmen vor.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Globalisierung, Unternehmenskultur, GLOBE-Studie, Kulturdimensionen, Arbeitsmarkt, Interkulturelle Psychologie, Sozial-Kompetenz, Kommunikation, Wissensmanagement, Internationalisierung, Organisationskultur, Reflexionsfähigkeit, Kulturraum, Führungsverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Interkulturellen Kompetenz als notwendige Fähigkeit für Arbeitnehmende in einem zunehmend globalisierten wirtschaftlichen Umfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Definition von Kultur, die Analyse von Organisationen als Kultursysteme und die Identifikation kultureller Einflussfaktoren mittels der GLOBE-Studie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Beitrag zum theoretischen Verständnis der Interkulturellen Kompetenz zu leisten und zu klären, warum diese eine notwendige Qualifikation für internationale Arbeitsprozesse darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine systematische Literaturstudie durch, die durch das Schneeball-Sampling zur Auswahl weiterer relevanter Quellen ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung von Kultur, die Analyse der Wechselwirkung zwischen Landeskultur und Organisationen sowie die Evaluierung der Notwendigkeit interkultureller Fähigkeiten in der Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Interkulturelle Kompetenz, Globalisierung, Kulturdimensionen, GLOBE-Studie und Unternehmenskultur.

Wie definiert der Autor das Verhältnis zwischen einer Organisation und ihrer Kultur?

Organisationen werden als wirtschaftlich-rechtliche Gebilde verstanden, die jedoch ähnliche Merkmale wie Kulturen aufweisen, da sie auf geteilten Werten, Normen und Symbolen basieren, die von der jeweiligen nationalen Umgebung beeinflusst werden.

Warum wird die GLOBE-Studie in dieser Arbeit herangezogen?

Die GLOBE-Studie wird genutzt, da sie im Vergleich zu älteren Modellen wie der von Hofstede einen aktuelleren, praxisorientierteren Ansatz bietet und neun spezifische Kulturdimensionen definiert, die den Einfluss auf das Führungsverhalten in Organisationen verdeutlichen.

Welche praktische Empfehlung gibt der Autor im Fazit?

Der Autor empfiehlt Unternehmen, verstärkt in interkulturelle Schulungen zu investieren und Wissensmanagement-Systeme einzuführen, um kognitives Wissen über die eigene Unternehmenskultur explizit und greifbar zu machen.

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Details

Title
Andere Länder, andere Sitten: Erfolgsfaktor Interkulturelle Kompetenz in der globalisierten Wirtschaft
College
University of Applied Sciences Heide
Course
Interkulturelle Psychologie
Grade
1.0
Author
Maximilian Ludwig (Author)
Publication Year
2020
Pages
15
Catalog Number
V1039449
ISBN (eBook)
9783346455727
Language
German
Tags
andere länder sitten erfolgsfaktor interkulturelle kompetenz wirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maximilian Ludwig (Author), 2020, Andere Länder, andere Sitten: Erfolgsfaktor Interkulturelle Kompetenz in der globalisierten Wirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1039449
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