Die wirtschafliche Bedeutung Japans


Hausarbeit, 2001

24 Seiten


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Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wirtschaftsdemographische Grundlagen
2.1 Bevölkerungsentwicklung
2.2 Verstädterung

3. Arbeitsmarkt in Japan
3.1 Arbeitskultur
3.1.1 Hierarchiebewußtsein
3.1.2 Persönliche Beziehung zum Arbeitgeber
3.2 Der Zugang zum primären Arbeitsmarktsegment
3.3 Sekundärer Arbeitsmarkt
3.4 Phänomen Arbeitslosigkeit

4. Wirtschaftliche Entwicklung Japans
4.1 1945 -
4.2 1973 -
4.3 1985 -
4.4 Japan während de r Asienkrise 1997/
4.5 Japan auf dem Weg ins 21 Jahrhundert

5. Internationale Handelsbeziehungen
5.1 Die wichtigsten Handelspartner
5.2 Besonderheiten der Handelsstruktur

6. Fazit

Literaturverzeichnis

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Auswirkung der Unternehmensgröße für die Beschäftigten 9

Abbildung 2: Arbeitslosenquote in Japan seit 1995 bis 2001 11

Abbildung 3: Entwicklung der Exporte in Mrd. USD 16

Abbildung 4: Entwicklung des BIP 17

Abbildung 5: Entwicklung des Yen gegenüber dem USD 18

Abbildung 6: Exportausrichtung Japans 20

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Die Erfolge Japans auf den Weltmärkten und gerade auch in Europa, waren wegen ihrer enormen Zuwachsraten für alle Beobachter Langezeit atemberaubend. Innerhalb von 30 Jahren, hat Japan den Wandel, von einem kaum beachteten Industriestaat zu einer führenden Wirtschaftsmacht vollzogen.

Trotz des selbstverständlichen Umgangs mit japanischen Produkten, gibt es in Deutschland oft nur geringes Interesse an dem Land, seiner wirtschaftlichen Entwicklung, seinen Problemen auf dem Weltmarkt und seinen Zukunftssorgen.

Besonders Deutschland zeigt sehr viele Gemeinsamkeiten sowohl bei der wirtschaftlichen Entwicklung als auch bei den Strukturproblemen und Hindernissen, die im neuen Jahrtausend bewältigt werden müssen.

Anhand dieser Hausarbeit, sollen Grundlagen über das Land, über die Besonderheiten des Arbeitsmarktes und über die wirtschaftliche Entwicklung Japans seit dem Zweiten Weltkrieg näher untersucht und dargestellt werden.

Der Yen, wird lediglich zur Erklärung von volkswirtschaftlichen Größen und zur Erhöhung der Transparenz herangezogen. Eine genaue Analyse dieser Leitwährung findet im Rahmen dieser Hausarbeit nicht statt.

2. Wirtschaftsdemographische Grundlagen

Japan ist ein langgestrecktes Inselreich mit einer Landfläche von 377.835 km². Das 6.852 Inseln umfassende Staatsgebiet besteht im wesentlichen aus den vier Hauptinseln Hokkaido (83.408 km²), Honshu (231.014 km²), Kyushu (42.144 km²) und Shikoku (18.781 km²). Nur ein Viertel der Landfläche Japans, kann landwirtschaftlich oder industriell genutzt werden, was zu einer sehr starken Besiedlung der naheliegenden Umkreise führt. Mehr als zwei Drittel des Sozialproduktes werden auf einem sehr schmalen Streifen, der die Städte Tokyo, Odawara, Nagoya, Kyoto, Osaka, Kobe, Okayame bis Hiroshima einschließt, produziert.1

2.1 Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung Japans, weist einen sehr starke Korrelation mit der Industrialisierung der Japanischen Wirtschaft auf. So stieg die Bevölkerungszahl, die in der Tokugawa - Zeit (1600 - 1868) konstant unter 30 Millionen lag, bis zum Zweiten Weltkrieg auf über 70 Millionen an. In den ersten Nachkriegsjahren, hatte Japan ein sehr hohes Bevölkerungswachstum zu bewältigen. In dem Zeitraum 1945 - 1950, stieg die Bevölkerungszahl auf 80 Millionen Menschen. Während dieser Zeitspanne, waren enorme Geburtenraten zu beobachten.

Durch gezielte Familienplanungsprogramme und gesetzliche Regelungen zur Geburtenkontrolle, konnte in den folgenden Jahren, die Geburtenrate drastisch reduziert werden. Dieser Einschnitt in die Familienplanung, sowie der überdurchschnittliche große Anteil der Erwerbsfähigen an der Gesamtbevölkerung, waren mitentscheidende demographische Faktoren, für den enormen Wirtschaftsaufstieg Japans. Zur Zeit ist Japan mit 126,7 Millionen Einwohnern das siebtgrößte Land der Welt. Ein ausgeprägtes Gesundheitsbewußtsein, medizinischer Fortschritt und eine gesunde Ernährung sind als Ursachen, für eine sehr hohes Durchschnittsalter der japanischen Bevölkerung zu nennen.

Die ökonomischen Folgen, sinkender Anteil der Erwerbsbevölkerung, Probleme in der Altersvorsorge und eine hohe Belastung durch Sozialausgaben, lassen die Japaner um ihre wirtschaftliche Dynamik fürchten.2

2.2 Verstädterung

Japan präsentiert sich in ihren Werten und Verha ltensweisen, als eine moderne Stadtgesellschaft. Von ihrer überwiegend bäuerlichen Herkunft, hat sie sich auch statistisch erst in der Nachkriegszeit gelöst. Der Anteil der Beschäftigen in der Landwirtschaft sank von 48,5 Prozent (1950) auf nur noch 5,8 Prozent (1994). Gleichzeitig stieg der Anteil der Beschäftigten im tertiären Sektor, einem Gradmesser der Urbanisierung, von 29,6 Prozent auf 60,3 Prozent an.3

Der Konzentrationsprozeß von Wirtschaft und Bevölkerung auf die drei Metropolregionen Tokyo, Osaka/Kyoto/Kobe sowie Nagoya mag unter ökologischen und regionalpolitischen Aspekten unverantwortlich erscheinen. Er hat sich jedoch in ökonomischer Hinsicht als recht erfolgreich erwiesen. Im Zeitalter der Globalisierung der Ökonomie scheint es unabdingbar, landesintern eine zunehmende Zentralisierung der wirtschaftlichen Mächte durchzuführen. Ein wahrer Konkurrenzkampf zwischen den Weltmetropolen, findet um diese Zentralisierung statt.

3. Arbeitsmarkt in Japan

Der Arbeitsmarkt in Japan, weist gegenüber anderen Volkswirtschaften, sozio - kulturelle Besonderheiten auf. Aber genau diesen Besonderheiten, ist unter anderem der wirtschaftliche Aufschwung Japans in der Nachkriegszeit zuzuordnen. Lebenslange Beschäftigung, Senioritätsprinzip und die Unternehmensgewerkschaften bilden die Säulen des japanischen Beschäftigungssystems. Der „Prototyp“ des japanischen Beschäftigten wird von seinem Unternehmen direkt nach Abschluß seiner Schul- oder Universitätslaufbahn eingestellt. Er wird fachlich, arbeitsplatznah ausgebildet und verbleibt in „seinem Unternehmen“ bis zur Pensionierung. Mit wachsendem Dienstalter steigt er im Rang und erhält mehr Entgelt. Der Mitarbeiter eines japanischen Unternehmens, bleibt Zeit seines Arbeitslebens, ein Spielball seines Arbeitgebers d. h., daß der japanische Arbeitnehmer weitgehend nach Belieben, innerhalb des Unternehmens versetzen werden kann. Seine Beschäftigungs- und Karrieresicherheit hingegen, dankt der Arbeitnehmer seinem Unternehmen mit Loyalität und Arbeitseinsatz. Aufgrund dieser sehr hohen Abhängigkeit werden seine Interessen tendenziell besser von einer Unternehmensgewerkschaft als von einer unternehmens- übergreifenden Gewerkschaft gewahrt. Dieses lebenslange Arbeitsverhältnis, stellt aber nur einen Teil des japanischen Beschäftigungssystems dar. Der größere Teil der japanischen Erwerbstätigen genießt in sehr viel geringerem Maße solche Beschäftigungssicherheit (Eine weitere detaillierte Ausführung erfolgt im Gliederungs- punkt 3.3).4

3.1 Arbeitskultur

Das wesentliche Merkmal der japanischen Arbeitskultur ist das Gruppenbewußtsein, das im Gegensatz zu den westlichen Ländern, nicht angeordnet oder künstlich gefördert werden muß. Von Kindheit an wird gelehrt, nach welchen Regeln man sich zu Verhalten hat. Eine dieser Regeln, die absolute Einordnung in die Gruppe, wird stets vor das eigene Interesse gestellt. Während jeder einzelne stets bemüht ist, daß Gruppeninteresse in den Vordergrund zu stellen, versucht die Gruppe jedem einzelnen das Gefühl zu vermitteln, gut aufgehoben zu sein. Bei einer Entscheidungsfindung innerhalb der Gruppe, wird ausnahmslos jedes Gruppenmitglied berücksichtigt. Kein Arbeitnehmer wird vom Informations- und Wissensaustausch ausgeschlossen. Diese Einbindung in die Entscheidungsprozesse stärkt die Integration und erhöht die Loyalität zur Firma. Resultate sind ein sehr hohes persönliches Engagement und eine überdurchschnittliche Arbeitsbereitschaft. Der japanische Arbeitnehmer, nimmt in der Regel weniger als die Hälfte seines Jahresurlaubs in Anspruch. Überstunden werden für die Firma geleistet, selbst wenn vom eigentlichen Arbeitsvolumen keine Überstunden notwendig sind, werden sie geleistet, um das Gruppenbewußtsein zu stärken und die Kommunikation am Arbeitsplatz zu verbessern.5

3.1.1 Hierarchiebewußtsein

Neben dem Gruppen-, ist das Hierarchiebewußtsein ein weiteres wichtiges Element sowohl der japanischen Lebens- als auch der japanischen Arbeitsmentalität. Zeitlebens ist jeder Japaner in ein vertikales Beziehungsgepflecht eingebunden, das aus Höhergestellten und Niedrigergestellten besteht. Junge Menschen stehen grundsätzlich in der Hierarchie unter älteren Personen. Männer in der Regel höher als Frauen und große Firmen sind auf einer höheren Hierarchiestufe als kleine Unternehmen angesiedelt. Besonders sichtbar wird dieses Hierarchiebewußtsein während der täglichen Arbeit. Jemandem Hochachtung zollen, wird in Japan durch die Verbeugung versinnbildlicht und ist an der Tagesordnung. In Großraumbüros gibt es feste Sitzordnungen, die es einem jederzeit ermöglichen, auf einen Blick die Hierarchie innerhalb dieses Büros zu erfassen. Wechseln Mitarbeiter die Abteilung, was im japanischen Ratotionssystem sehr häufig geschieht, so müssen Reihen von Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz wechseln, um die veränderte Alters- und Rangstruktur korrekt widerspiegeln zu können.6

3.1.2 Persönliche Beziehung zum Arbeitgeber

Die Beziehung zwischen einem japanischem Arbeitnehmer und seinem Arbeitgeber nimmt einen sehr wichtigen Teil der Arbeits- und sogar der Freizeit in Anspruch. Es wird sehr viel Zeit verwendet, sich mit Kollegen innerhalb und auch aus anderen Abteilungen abzustimmen und ihnen wichtige Informationen zukommen zu lassen. Jedoch ist die Erkundung und Auslotung der Gefühlswelt der Kollegen wichtiger, als der reine ge schäftliche Informationsfluß. Während der letzten Jahre, hat es in Japan einige Diskussionen über die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gegeben. Der hohe Konformitätsdruck wird seit langem von japanischen Arbeitnehmer kritisiert, ohne daß auf den sehr starken Gruppenzusammenhalt verzichtet werden soll. Gerade von jüngeren Personen wird das Senioritätsprinzip oder der Verzicht auf Freizeit zugunsten der Firma immer mehr abgelehnt. Viele japanische Unternehmen haben unter dem Vorwand der schlechten Wirtschaftssituation schon mit einigen Tabus gebrochen. Diese sind jedoch nicht auf den Wertewandel zurückzuführen, sondern vielmehr eine günstige Gelegenheit, Kostensenkungsmaßnahmen durchzuführen.7

3.2 Der Zugang zum primären Arbeitsmarktsegment

Der japanische Arbeitsmarkt wird in zwei Arbeitsmarktsegmente aufgeteilt. Das primäre Arbeitsmarktsegment, umfaßt die Beschäftigungsverhältnisse, die zwischen den großen japanischen Unternehmen und den Absolventen der verschiedenen Bildungsinstitute abgeschlossen werden. Da große Unternehmen, jedoch nur einen geringen Anteil aller Arbeitnehmer beschäftigen, entsteht eine sehr große Konkurrenz um diese limitierten Arbeitsplätze. In der japanischen Sprache hat sich für diese Situation auf dem Arbeitsmarkt, ein Ausdruck herausgebildet, die sogenannte „Bildungsgangsgesellschaft“.

Je höher der absolvierte Bildungsgang, desto größer sind die Chancen, einen Zugang zu den besseren Positionen innerhalb der Unternehmen zu erlangen. Neben dem eigentlichen Bildungsgang, entwickelte sich die Reputation der jeweiligen Ausbildungsstelle als ein weiteres wichtiges Kriterium, um den Zugang zu erleichtern.8

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Erfolgsfaktoren japanischer Großunternehmen, S. 71

Abb. 1: Auswirkung der Unternehmensgröße für die Beschäftigten Eigene Darstellung

3.3 Sekundärer Arbeitsmarkt

Die Mitarbeitergerüst japanischer Unternehmen, setzt sich jedoch nicht nur aus dem Stammpersonal, zu dem die in 3.2 erwähnten Absolventen gehören, sondern auch aus den sogenannten Randbelegschaftsgruppen zusammen. Diese Gruppierung ermöglicht den Unternehmen auf Wirtschaftsschwankungen, durch gezielte Personalpolitik, reagieren zu können. Des weiteren gibt es auch in Japan sehr viele Tätigkeiten, für die Mitarbeiter der Stammbelegschaft überqualifiziert und zu teuer sind. Neben diesen Aspekten, gibt es noch weitere Gründe die einen Mitarbeiter dem sekundären Arbeitsmarktsegment zuordnen. So sind Frauen in der Praxis von der Stammbelegschaft ausgeschlossen. Um diesem Mißstand entgegenzuwirken, trat 1986 das Chancen- gleichheitsgesetz in Kraft, das in der Realität jedoch nicht besonders beachtet wird. Einen weiteren großen Anteil der Randbelegschaftsgruppen, stellen die älteren Personen dar, die nach Erreichen der innerbetrieblichen Pensionsgrenze oftmals im Unternehmen als niedriger bezahlte Teilzeitkräfte verbleiben. Neben den o. g. Gruppierungen bilden die Subkontraktarbeitnehmer einen nicht unerheblichen Anteil des sekundären Arbeitsmarktes. Subkontrakarbeiter sind für Unternehmen tätig, zu denen ihr eigentlicher Arbeitnehmer, sehr enge Geschäftsbeziehungen unterhält.9

3.4 Phänomen Arbeitslosigkeit

Die Rezession in Japan, der Verfall der Aktienpreise, der dramatische Wertverfall des Yen und die geringere Konsumtätigkeit Privater Haushalte führten in den 90er Jahren dazu, daß Unternehmen immer mehr Mitarbeiter entlassen mußten. Regierung und Bevölkerung stehen bislang ratlos vor dem ungewohnten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Für einige Japaner ist die Situation im Lande derart ausweglos, daß sie den einzigen Weg im Selbstmord sehen. So hat sich die Zahl der Selbstmorde gegenüber 1990 mittlerweile verdreifacht. Arbeitslosigkeit größeren Ausmaßes ist in Japan ein neues Phänomen und wird von vielen Japanern in gewisser Hinsicht als Schande empfunden. Jahrelang herrschte in Japan der Mythos, daß ein japanisches Unternehmen eher bereit sei, Verluste hinzunehmen als Angestellte zu entlassen. Doch seit einiger Zeit können sich die Beschäftigten keineswegs mehr in dieser Sicherheit wiegen. Die Rezession zwingt mehr und mehr Unternehmen unter dem Motto „Restra“, die japanische Abkürzung für Umstrukturierung, drastisch Stellen abzubauen und Mitarbeiter zu entlassen. Das Ergebnis ist eine Arbeitslosenquote, die mittlerweile auf 4,7 Prozent angestiegen ist. Für das Jahr 2000 wird mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit gerechnet (5 Prozent).10

Die Angestellten galten einst als die treibende Kraft hinter dem japanischen Wirtschaftswunder. Heute werden sie von den Unterne hmensleitungen plötzlich als überbezahlt, unproduktiv und vielfach gar unnütz angesehen. Die tiefgreifenden Folgen, die sich daraus ergeben, sind noch nicht abzusehen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Arbeitslosenquote in Japan seit 1995 bis 2001 Quelle: Deutsche Bank Research

4. Wirtschaftliche Entwicklung Japans

„Auferstanden aus Ruinen“, dieser Spruch kann getrost für die wirtschaftliche Entwicklung Japans nach dem Krieg verwendet werden. Inländische Produktions- anlagen waren weitgehend zerstört, die landwirtschaftliche Produktion hatte während des Krieges ebenfalls sehr stark an Produktionspotential eingebüßt. Der schlimmste Einschnitt bestand jedoch in der Rohstoffknappheit Japans. Japan war fast vollkommen von Rohstoffen aus den zuvor besetzten Ländern abgeschnitten. Folgen dieser Engpässe waren Lebensmittelknappheit und Lücken in der Energieversorgung. Ein weiteres, nicht unerhebliches Problem bestand in der Integration der Menschen, die aus der Armee und den zuvor besetzten Ländern auf den heimischen Arbeitsmarkt zurückdrängten.

4.1 1945 - 1973

Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieg, wurde Japans Wiederaufbau tatkräftig von der Besatzungsmacht USA unterstützt. Sinn und Zweck, war es einen Verbündeten im Osten zu gewinnen. Der 1950 beginnende Koreakrieg gilt als Antriebsfeder der japanischen Wirtschaft. Durch die explodierende Nachfrageentwicklung, hatte Japan bereits Anfang der fünfziger Jahre seinen quantitativen Produktionsrückstand aufgeholt. Der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft wurde zum unausgesprochenen Leitbild Japans. Dieses Ziel wurde durch Subventionen, in ausgewählte Industrien, gezielt vorangetrieben. Die Unterstützung der Industriebereiche, Energie-, Schwer- ,Grundstoffgüter- und Elektroindustrie beinhaltete neben Subventionen und Steuervorteilen auch den gezielten Import von modernen Technologien. Diese Importe machten Sinn, da die qualitative Entwicklung nicht dem westlichen Niveau entsprach. Um die nationale Wirtschaft vor dem internationalen Wettbewerb zu schützen, wurden die Angebotsbedingungen durch Schutzzölle und die Einführung von Importquoten unattraktiv gestaltet. Bis zum Jahre 1973 (Ölkrise), waren durchschnittliche Wachstumsraten des Bruttosozialproduktes um zehn Prozent die Regel. Die Industrie Japans, hatte nicht nur den Rückstand zur westlichen Produktionsqualität und -quantität aufgeholt, sondern sie hatte es ebenfalls verstanden, internationale Handelsbeziehungen aufzubauen und somit die Basis für eine exportorientierte Industrie zu legen. Durch innovative Produktionstechniken konnten zunehmend hochwertigere Fertigprodukte, trotz Massenproduktion, auf dem Weltmarkt abgesetzt werden. Die Importe bestanden größtenteils aus Roh- und Energiebrennstoffen, an denen es in Japan selbst mangelte.

Folgen dieser angebotsorientierten Politik waren, daß der allgemeine Lebensstandard arg unter dieser recht einseitigen Subventionierung der Industrie zu leiden hatte. Das Verständnis, Japan zu einer führenden Wirtschaftsnation zu formen, war aber in der Bevölkerung so hoch, daß das Leitbild nicht in Frage gestellt wurde.11

4.2 1973 - 1985

Die Ölpreiskrise im Jahre 1973 wurde für Japan, das im Bereich der Engergie- versorgung, sehr stark importabhängig ist, zu einem sehr massiven Problem. Der wertmäßige Anteil der Rohöle an den Gesamtimporten wuchs zwischen 1970 und 1980 auf mehr als das Dreifach an. Die Folge war eine tiefe Rezession und machte der Wachstumsnation klar, welch große Abhängigkeit von den internationalen Rahmenbedingungen besteht. Die Ölkrise kann als Wendepunkt in der Wirtschafts- entwicklung Japans bezeichnet werden. Das Leitbild, “pures Wachstum“, wurde zugunsten einer effizienteren, ökonomischen und sozialen Wirtschaftspolitik aufgegeben. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Wirtschaft schon erkannt, daß die sehr starke Ölabhängigkeit der Industrie zu reduzieren ist, daß umweltschonendere Produktionstechniken von Nöten sind und das ein Strukturwandel eingeleitet werden muß. Es kam zu einer Verlagerung vom sekundären, stark ressourcenschädigenden, zum tertiären, umweltfreundlicheren Sektor.12

4.3 1985 - 1996

Neben der Ölkrise von 1973, wurde die wirtschaftliche Entwicklung Japans, durch das sogenannte „Plaza-Abkommen“ vom 22. September 1985, sehr stark beeinflußt. Ursächlich für dieses Abkommen war eine Yen-Abwertung, die zunächst von den USA ohne jegliche Interventionen hingenommen wurde. Im Jahre 1985 war das Mißverhältnis zwischen Dollar und Yen so groß, und der Exportanteil Japans in die USA so hoch, daß die Amerikaner um ihre Wettbewerbsfähigkeit fürchten mußten. Bei dem Treffen im New Yorker Plaza Hotel, beugten sich die G5 Staaten dem amerikanischen Druck, die Kursentwicklung der Währungen zu korrigieren. Man faßte den Entschluß, das Yen und D-Mark aufgewertet werden mußten. Durch diese Zäsur, wurde die japanische Industrie, vo r ein unüberwindbares Problem gestellt. Die YenAufwertung führte zu einem verheerenden Einschnitt in den japanischen Export. Überrascht durch die enorme Geschwindigkeit, der Dollarkurs fiel binnen neuen Monate von 240 Yen auf 150 Yen, konnten sich japanische Unternehmen nicht auf neue inländische Absatzmärkte einstellen. Durch die drastische Reduzierung des Absatzes waren Verluste in japanischen Unternehmen nicht mehr zu revidieren.

Durch die enorme Yen-Aufwertung, wurde die gesamte exportorientierte Wirtschafsausrichtung Japans in Frage gestellt. Im April 1986 wurde der sogenannte „Maekawa-Report“ zur neuen Handlungsmaxime erklärt. Der „Maekawa-Report“ empfahl eine durch Binnennachfrage getragene Wirtschaft. Der japanische Markt sollte transparenter gestaltet und der Lebensstandard der Bevölkerung angehoben werden. Die Investitionstätigkeit sollte vermehrt in die Infrastruktur und nicht wie in früheren Perioden, einseitig in die Industriezweige gelenkt werden. Eine konsequente Umsetzung fand jedoch nicht statt. Massive Senkungen der Leitzinsen und sehr hohe staatliche Investitionstätigkeit führten zu einem enormen Anstieg der Geldmenge, der den Nachfrageboom in den folgenden Jahren erklärt. Dieser „pseudo“ Boom, leitete die sogenannte „bubble economy“ ein. Die gesamte Wirtschaft war eine riesige „Seifenblase“. Durch diese „Seifenblase“, wurde der Anschein erweckt, daß eine Wirtschaftsreform nicht nötig sei. Durch die Börseneinführung des ehemals staatlichen Fernemeldeunternehmens Nippon Telephone & Telegraph (NTT) und dem damit verbundenen Börsenboom, investierten Unternehmen fremdfinanziert in Aktien, vergessend in ihr eigentliches Kerngeschäft zu investieren. Unternehmen, deren Branchen sinkende Absätze vorwiesen, versuchten durch Spekulationen am Finanzmarkt, ihre Verluste auszugleichen. Fast zeitgleich explodierten die Grundstückspreise, so daß Banken für ein Grundstück im Werte von 500.000 DM einen Kredit von 600.000 DM gewährten. Das Ende der „Seifenblase“ wurde 1989 durch die Bank of Japan eingeläutet. Durch geldpolitische Maßnahmen wurden die Inanspruchnahme von Krediten, besonders für Immobiliengeschäfte erschwert. Die Leitzinsen wurden binnen 15 Monaten von 2,5 Prozent auf sechs Prozent angehoben und Banken erhielten Einschränkungen darüber, wieviele Kredite sie für Immobiliengeschäfte gewähren durften. Es begann die längste Rezession der Nachkriegszeit. Der Anteil der Arbeitslosen stieg kontinuierlich an und erreichte 1996 den höchsten Stand, der in Japan statistisch gemessen wurde. Im Jahresdurchschnitt, waren 2,25 Millionen Personen erwerbslos. Folgen dieser schweren Rezession waren entgangene Steuereinnahmen und steigende Kosten, die in öffentlichen Investitionstätigkeiten begründet sind. 1996 hätte Japan jegliche Konvergenzkriterien, für die Europäische Währungsunion, überschritten. Das Haushaltsdefizit betrug 4,1% des BIP, die Staatsverschuldung lag zu jenem Zeitpunkt bei 82,6 % des BIP.13

4.4 Japan während der Asienkrise 1997/1998

Japan hätte, als regionale Leitökonomie, eine Führungsrolle beim wirtschafts- und währungspolitischen Krisenmanagement spielen sollen. Es enttäuschte dabei nicht nur durch seine Unfähigkeit, daß eigene Bankensystem zu reformieren, sondern vor allem auch durch seine Unfähigkeit, geld- und währungspolitisch stabilisierend einzugreifen.

Ein effektives Eingreifen, etwa in Form einer Nachfrage- oder Wechselkursstabilisierung hätte eine Position des Yen als Schlüsselwährung vorausgesetzt. Diese einzunehmen, hatte Japan jedoch stets vermieden oder jedenfalls seinen handels- und industriepolitischen Zielen untergeordnet. Ein Versäumnis, das schließlich auf die japanische Ökonomie zurückschlagen mußte. So fehlte ein elementares Mittel der Krisenbewältigung im eigenen Land und in der Region, als sich zeigte, daß der Dollar diese Funktion nicht ausreichend übernehmen würde.

4.5 Japan auf dem Weg ins 21. Jahrhundert

Für die Jahre 2000 und 2001, wird eine schwache Erholung der japanischen Wirtschaft prognostiziert. Besonders positive Impulse werden sich durch steigende Exporte ergeben. Des weiteren, wird die Belebung der Konjunktur, der durch die Asienkrise betroffenen Länder, für kräftige Zuwächse sorgen. Für das Jahr 2000 wird eine Steigerung der Exporte gegenüber 1999 von 10,6 Prozent, für das Jahr 2001 eine Erhöhung von 3,2 Prozent vorhergesagt.14

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Entwicklung der Exporte in Mrd. USD Quelle: Deutsche Bank Research Eigene Darstellung

Die Importe, weisen eine nahezu identische Entwicklung auf. Im Jahre 2000 werden sich die Importe gegenüber 1999 um 9,6 Prozent und im Jahre 2001 um nochmals 2,4 Prozent erhöhen.

Der reale private Konsum wird in den nächsten beiden Jahren von 1,7 Prozent in 1999, auf 2 Prozent in 2000 und 2,6 Prozent in 2001 steigen. Die Stabilisierung der konjunkturellen Lage, hat das Konsumentenve rtrauen gestärkt, jedoch noch nicht für einen „Konsumrausch“ gesorgt. Ein weiterer Grund, für die leichte Erholung der japanischen Wirtschaft, stellen die extremen staatlichen Investitionen dar. Im Jahre 99 wurde vom Staat 10 Prozent mehr investiert, als in dem Jahr zuvor. Durch die massive Steigerung hat es der japanische Staat geschafft, das reale Wachstum des Bruttoinlandsproduktes zu stabilisieren. Für die Jahre 2000 und 2001, wird ein reales Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,5 Prozent für 2000 und 2,5 Prozent für 2001 vorhergesagt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Entwicklung des BIP

Quelle: Deutsche Bank Research

Entsprechend den massiven staatlichen Investitionen, wird das Haushaltsdefizit in den nächsten Jahren erheblich anwachsen. Für 2000 wird eine Neuverschuldung von 7,9 Prozent, für das Jahr 2001 eine nochmalige Erhöhung um 6 Prozent vorhergesagt. Die Staatsverschuldung wird voraussichtlich die Marke von 120 Prozent des Bruttoinlandsproduktes überschreiten. Geld- und fiskalpolitisch, wird man gegen Ende des Jahres, die von der Notenbank eingeschlagene Nullzinspolitik verlassen. Die Ausrichtung hatte das Ziel, den Banken genügend Liquidität zur Verfügung zu stellen. Dieses Ziel, wurde durch die gleichzeitig in den Unternehmen stattfindenden Umstrukturierungs maßnahmen konterminiert. Japanische Unternehmen versuchen durch den Abbau von Arbeitsplätzen, Überkapazitäten abzubauen und benötigen nicht in dem Ausmaß Kredite, wie es die Geld- und Fiskalpolitik vorgesehen hatte. Ein weiterer Grund für die Abweichung vo n der Nullzinspolitik, ist die Aufwertung des Yen.

Der Yen hat sich infolge der Erwartungen der Finanzmärkte, daß sich die Konjunktur beleben wird, seit Mitte 1999 auf bis zu JPY 100/USD gestärkt und tendierte in den letzten Monaten weitgehend seitwärts.15

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5: Entwicklung des Yen gegenüber dem USD Quelle: Deutsche Bank Research

5. Internationale Handelsbeziehungen

Einhergehend mit dem Aufstieg, zur zweitgrößten Wirtschaftsnation, verlief der Integrationsprozess Japans in die Weltwirtschaft. Zwei Jahre vor der Ölkrise, war Japan die drittgrößte Exportnation der Welt. Weitere drei Jahre benötigte die Wirtschaft, um diesen Platz auch bei den Warenimporten zu erreichen. Im Laufe der 80er Jahre war Japan die Wirtschaftsnation, die weltweit die höchsten Dirketinvestitionen getätigt hatte und wurde somit zum größten Kapitalexporteur der Erde. Während der 90er Jahre, war die Wirtschaft Japans, durch rückläufige Im- und Exporte gekennzeichnet. Besonders die Exporte, wurden durch die Asienkrise und dem damit verbundenen Nachfrageausfall stark beeinträchtigt. Ein weiterer Grund, war die Aufwertung des Yen, der im Jahre 1997 seinen Höhepunkt erreicht hatte. Für die Jahre 2000 und 2001, werden sowohl steigende Ex- als auch Importe erwartet. Vom Volumen in Mrd. USD gemessen, wird die Summe der Exporte, die 1995 (428,0 Mrd. USD) erreicht wurde, überschritten. Für das Jahr 2000 wird mit einem Volumen von ca. 433,7 Mrd. USD gerechnet.16

5.1 Die wichtigsten Handelspartner

Seit der Beendigung des Zweiten Weltkrieges, ist die USA unangefochten der wichtigste japanische Handelspartner. Das Handelsvolumen beträgt rund ein Viertel des gesamten japanischen Handels. Weitere wichtige Handelsbeziehungen finden neben der USA, noch zwischen Japan und den Staaten Ostasiens statt. Das Handelsvolumen mit Hongkong/China, Taiwan und Korea, beträgt rund 6,5 Prozent des Gesamtvolumens. Die Europäische Union ist mit einem Handelsvolumen von 15,6 Prozent, ein ebenfalls wichtiger Handelspartner. Innerhalb der EU, nimmt Deutschland, als größter Handelspartner Japans in der EU sowohl bei den Ex- als auch Importen den siebten Rang ein. Der Handel mit den Staaten der APEC (Asia-Pacific Economic Cooperation) in Nordamerika, Chile, Argentinien, Australien und Ostasien hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung für den japanischen Handel gewonnen. 1995 entfielen insgesamt 74 Prozent der japanischen Exporte und 67,1 Prozent der japanischen Importe auf diese Staaten.

Entgegen diesem Trend, scheint die Bedeutung der EU-Staaten als Handelspartner, kontinuierlich abzunehmen.17

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 6: Exportausrichtung Japans Quelle: Deutsche Bank Research Eigene Darstellung

5.2 Besonderheiten der Handelsstruktur

Japans Tempo bei der Entwicklung von einem Agrarland, zu einem modernen Technologiestaat ist sehr beachtlich. Bis zu den siebziger Jahren hatte das Land nach OECD-Standard den Status eines Entwicklungslandes. Diese Entwicklung läßt sich anhand des Wandels, den die Struktur des japanischen Außenhandels miterlebt hat, nachvollziehen. Die Exporte der Textil- und chemischen Industrie, machten 1960 noch ein Drittel der Gesamtausfuhren aus. Die technologieintensiven Sparten hingegen, waren nur mit einem Viertel am Außenhandel beteiligt. Bis Anfang der 90er Jahre, hatte sich der Anteil der Textilexporte auf 2,3 Proze nt reduziert, während etwa drei Viertel der Exporte auf die technologieintensiven Sparten entfiel. Das hohe technologische Niveau der japanischen Industrie zeigt sich im internationalen Vergleich, bei der Anmeldung internationaler Patente. Hier nimmt Japan hinter den USA und Deutschland weltweit die dritte Stelle ein. Die Massenproduktion einiger weniger Produkte, die aufgrund hoher Stückzahlen billig auf den Weltmärkten angeboten werden können, gehören heute nicht mehr zu den Schwerpunkten der Strategie japanischer Unternehmen. Die Produkte der Automobilindustrie (Fahrzeuge und Fahrzeugteile) nehmen mit 27 Prozent aller japanischen Exporte einen erheblichen Anteil der Gesamtexporte ein. Auffällig bei den Importen ist der hohe Importanteil bei lebenswichtigen Rohstoffen. Etwa ein Fünftel der Einfuhren entfallen auf minerale Brennstoffe. Etwa 16 Prozent der Gesamtimporte sind Nahrungsmittel, wobei auf Fisch und Meeresfrüchte, die wichtigsten Eiweißlieferanten der japanischen Speisekarte, bereits 6 Prozent entfallen.18

6. Fazit

Seit zwei Jahrzehnten ist Japan die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Japan erarbeitet 70% der Wirtschaftsleistung der im Aufbruch befindlichen ost- und südostasiatischen Regionen, rund 60% des japanischen Inlandsprodukts werden für den privaten Verbrauch verwendet. Dies bedeutet ein erhebliches Marktpotential auch für die deutsche Wirtschaft.

Weiterhin werden jedoch hausgemachte Probleme einem kontinuierlichen Aufschwung entgegenstehen. Vor allem drei Schwachpunkte stehen im Vordergrund. Die schwache Konsumkonjunktur, die hohe Verschuldung des Staates und vieler Unternehmen sowie die in Teilen der „Old Economy“ nur zögerlichen Anstrengungen zur Umstrukturierung.

Die Notenbank steht vor dem Dilemma, eine neue Kreditexpansion mit Zinserhöhungen bremsen zu müssen, ohne den ersehnten Konjunkturaufschwung zu schädigen. Ein „Kunstwerk der Geldpolitik“, das kaum gelingen kann.

Literaturverzeichnis

http://www.bpb.de/info- franzis/html/body/_i_255_7.html, Informationen Japan, Heft 255.

http://www.commerzbank.de/bin/writeframe.pl?/daten/aussblat/ahb0002.pdf

Aussenhandelsblätter der Commerzbank, Nr. 2/2000.

http://www.dbresearch.de/publicat-prot/PROD0000000000015649.pdf

Aktueller Länderbericht Asien, Japan, Februar 2000.

Deutsches Institut für Japanstudien (Hrsg.): Die Wirtschaft Japans: Strukturen zwischen Kontinuität und Wandel, Berlin, u. a., Springer Verlag, 1998.

Flüchter, W.: Geographische Fragestellungen, Strukturen, Probleme, in: Pohl, M./Mayer, H. J. (Hrsg.): Länderbericht Japan, 2. Aufl., Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 1998.

Institut für angewandte Arbeitswissenschaften e. V. (Hrsg.): Lean Production, Erfahrungen und Erfolge in der M+E-Industrie, Band 29, Köln, Wirtschaftsverlag Bachem, 1994.

Lücke, W.: Das Erfolgspotential japanischer Unternehmen, in: Löwenbein, O. / Roland, F. (Hrsg.): Wirtschaftliche Aspekte Japans und Deutschlands im Vergleich, Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag, 1996.

Schneidewind, D.: Das japanische Unternehmen, Berlin, Heidelberg, Springer Verlag, 1991.

[...]


1 vgl. Lücke, W.: Das Erfolgspotential japanischer Unternehmen, in: Löwenbein, O. / Roland, F. (Hrsg.): Wirtschaftliche Aspekte Japans und Deutschlands im Vergleich, Wiesbaden: Deutscher UniversitätsVerlag, 1996, S. 3 - 4.

2vgl. http://www.commerzbank.de/bin/writeframe.pl?/daten/aussblat/ahb0002.pdf, Aussenhandelsblätter der Commerzbank, Nr. 2/2000, S. 8 - 9.

3 vgl. Flüchter, W.: Geographische Fragestellungen, Strukturen, Probleme, in: Pohl, M./Mayer, H. J. (Hrsg.): Länderbericht Japan, 2. Aufl., Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 1998, S. 46.

4 vgl. Deutsches Institut für Japanstudien (Hrsg.): Die Wirtschaft Japans: Strukturen zwischen Kontinuität und Wandel, Berlin, u. a., Springer Verlag, 1998, S. 135 - 164.

5vgl. Institut für angewandte Arbeitswissenschaften e. V. (Hrsg.): Lean Production, Erfahrungen und Erfolge in der M+E-Industrie, Band 29, Köln, Wirtschaftsverlag Bachem, 1994, S. 15 ff.

6 vgl. ebenda, S. 15 ff.

7 vgl. Schneidewind, D.: Das japanische Unternehmen, Berlin, Heidelberg, Springer Verlag, 1991, S. 39

8 vgl. Deutsches Institut für Japanstudien (Hrsg.): Die Wirtschaft Japans: Strukturen zwischen Kontinuität und Wandel, a.a.O., S. 143 ff.

9vgl. Deutsches Institut für Japanstudien (Hrsg.): Die Wirtschaft Japans: Strukturen zwischen Kontinuität und Wandel, a.a.O., S. 143 ff.

10 vgl. http://www.dbresearch.de/publicat-prot/PROD0000000000015649.pdf Aktueller Länderbericht Asien, Japan, Februar 2000.

11vgl. http://www.bpb.de/info-franzis/html/body/_i_255_7.html, Informationen Japan, Heft 255.

12 vgl. http://www.bpb.de/info-franzis/html/body/_i_255_7.html, Informationen Japan, Heft 255.

13 vgl. http://www.bpb.de/info-franzis/html/body/_i_255_7.html, Informationen Japan, Heft 255.

14 vgl. http://www.dbresearch.de/publicat-prot/PROD0000000000015649.pdf Aktueller Länderbericht Asien, Japan, Februar 2000.

15vgl. http://www.commerzbank.de/bin/writeframe.pl?/daten/aussblat/ahb0002.pdf Aussenhandelsblätter der Commerzbank, Nr. 2/2000, S. 8 - 9.

16 vgl. http://www.dbresearch.de/publicat-prot/PROD0000000000015649.pdf Aktueller Länderbericht Asien, Japan, Februar 2000.

17 Vgl. http://www.bpb.de/info-franzis/html/body/_i_255_7.html, Informationen Japan, Heft 255.

18 vgl. http://www.bpb.de/info-franzis/html/body/_i_255_7.html, Informationen Japan, Heft 255

24 von 24 Seiten

Details

Titel
Die wirtschafliche Bedeutung Japans
Autor
Jahr
2001
Seiten
24
Katalognummer
V103991
Dateigröße
455 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bedeutung, Japans
Arbeit zitieren
Bernd Giesen (Autor), 2001, Die wirtschafliche Bedeutung Japans, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/103991

Kommentare

  • Gast am 21.4.2002

    Dicket Lob.

    ein dicket, dicket lob an dich.
    allein die quellen ... wahnsinn.
    super!

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