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Förderung des Erfindens von Arrangements im Anfangsunterricht einer Bläserklasse

Titel: Förderung des Erfindens von Arrangements im Anfangsunterricht einer Bläserklasse

Akademische Arbeit , 2009 , 46 Seiten , Note: 2

Autor:in: Daniel Hänsgen (Autor:in)

Musik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Verlauf meiner Ausbildung erhielt ich die Möglichkeit eine Bläserklasse leiten zu dürfen. Ich konnte diese Art des Unterrichts mit einer ganzen Klasse musizierender Kinder selbst erfahren. Auf Grundlage der Yamaha Bläserklasse im Anfangsunterricht und dem selbständigen Erfinden von eigener Musik mittels Patterns entwickelte ich eine eigene Unterrichtseinheit. Diese Einheit soll die Kreativität, die Selbstgestaltung sowie den handelnden Umgang unterstützen und ließ ein eigen kreiertes Musikstück entstehen. Die Schüler standen dabei als Macher im Mittelpunkt und konnten selbst alle Stimmen aus Bausteinen zusammen stellen und für jedes Instrument auch ein Solo entwickeln sowie differenzierte Arbeitsaufträge wie eigene Patterns etc. ausführen. Im Rahmen der Arbeit wurde zunächst der theoretische Bezugsrahmen zu den aufgestellten Thesen erläutert sowie anschließend die Praxisdurchführung dokumentiert und evaluiert. Die Arbeit soll untersuchen, wie das Erfinden von Arrangements bereits im Anfangsunterricht einer Bläserklasse gefördert werden und welche Auswirkungen diese Form der Förderung haben kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Theoretischer Bezugsrahmen

2.1 Bläserklassen

2.2 Musik erfinden

2.3 Förderung im Musikunterricht

2.4 Sozialpsychologische Aspekte des Musikunterrichts

3. Praxisteil

3.1 Bedingungen

3.2 Idee der Unterrichtsreihe

3.3 Vorbereitung

3.4 Dokumentation

3.5 Reflexion der Arbeitsprozesse

4. Evaluation

4.1 Bewertung des Konzepts

4.2 Überprüfung der Thesen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, einen methodischen Lösungsansatz zu erarbeiten, um das Erfinden von Arrangements bereits im Anfangsunterricht von Bläserklassen zu fördern und dadurch die Handlungskompetenz der Schüler zu stärken sowie den Unterricht methodisch abwechslungsreicher zu gestalten.

  • Methoden des angeleiteten Komponierens in Bläserklassen
  • Förderung von Kreativität und sozialer Kompetenz durch Gruppenarbeit
  • Umstellung von plenumzentriertem auf schülerorientiertes Musizieren
  • Evaluation der Effektivität von Kompositionsprozessen im Anfangsunterricht

Auszug aus dem Buch

3.1 Bedingungen

Die Gesamtschule Busecker Tal ist eine Schule mit gut ausgebautem Musikangebot und gehört seit 2000 dem Kooperationsprojekt Allgemein bildende Schule – Musikschule (siehe Punkt 2.1) an. Der Musikunterricht im Jahrgang 5 und 6 wird dementsprechend dreistündig erteilt. Der Musiklehrer erteilt den allgemeinen Fachunterricht (eine Stunde), gestaltet gemeinsam mit einem Instrumentallehrer der Musikschule die Ensembleunterrichtsstunde und insgesamt neun Instrumentallehrer leiten den Instrumentalunterricht am Nachmittag (vgl. SCHULPROGRAMM 2002, 37). Der Musikunterricht sowie die zusätzliche Ensemblestunde der Bläserklassen finden im großen Musikraum der Schule statt.

Um ein Projekt zu konzeptionieren, welches auf Gruppenarbeit in einer Klasse mit Blasinstrumenten zielt, war es wichtig, genügend Platz zur Verfügung zu haben. Es standen in den Musikstunden zwei zusätzlich Musikräume sowie zwei kleinere Unterrichtsräume der Musikschule bereit, so dass alle Musiker genügend Raum hatten und sich gegenseitig möglichst nicht störten. Zusätzliche Medien wie Overheadprojektor und Tafel sind im großen Musikraum fest installiert und können zur Demonstration beispielsweise der Vorgehensweise bei Arbeitsaufträgen auf einem Arbeitsblatt genutzt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Analyse des bestehenden, lehrerzentrierten Unterrichts an Bläserklassen und Begründung der Notwendigkeit für handlungsorientierte Ansätze.

2. Theoretischer Bezugsrahmen: Theoretische Fundierung zu Bläserklassen, Kompositionspädagogik und sozialpsychologischen Aspekten kooperativen Lernens.

3. Praxisteil: Detaillierte Darstellung der durchgeführten Unterrichtseinheit, von den Rahmenbedingungen über die Konzeption bis zur Reflexion der Lernprozesse.

4. Evaluation: Auswertung der erhobenen Daten zur Wirksamkeit des Konzepts und Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Methode und Ausblick auf die zukünftige Integration von Kompositionsprozessen im Bläserklassenunterricht.

Schlüsselwörter

Bläserklasse, Musik erfinden, Komponieren, Arrangement, Handlungsorientierung, Gruppenarbeit, Kooperatives Lernen, Musikdidaktik, Instrumentalunterricht, Kreativität, Sozialkompetenz, Essential Elements, Anfangsunterricht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Erfinden von Musik bzw. das Arrangieren von Stücken bereits im Anfangsunterricht einer Bläserklasse als förderliches pädagogisches Instrument eingesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die methodische Gestaltung von Bläserklassenunterricht, die Anwendung von Kompositionsaufgaben mittels vorgegebener Bausteine sowie die Förderung von sozialem Lernen und Motivation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Schülern durch angeleitetes Komponieren mehr Raum für eigenständiges Handeln zu geben und damit den klassischen, plenumzentrierten Ensembleunterricht zu bereichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine Unterrichtseinheit durch, dokumentiert diese praxisnah und evaluiert die Ergebnisse anhand von Fragebögen, Schülerbeobachtungen und der Qualität der erstellten Orchesterkompositionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die institutionellen Bedingungen, die Konzeption der Unterrichtsreihe inklusive der Arbeitsblätter, die Durchführung der verschiedenen Lernphasen und eine kritische Reflexion der Arbeitsprozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Bläserklasse, Komponieren nach Bausteinen, Handlungsorientierung und kooperatives Lernen beschreiben.

Welche Rolle spielt das Lehrwerk 'Essential Elements' in dieser Arbeit?

Es dient als Ausgangslage, wird aber vom Autor kritisch hinterfragt, da es den Schülern im Anfangsstadium wenig Raum für selbstgestaltende Tätigkeiten und Kreativität lässt.

Wie wurde das Problem der unterschiedlichen Lautstärken der Instrumente in den Gruppen gelöst?

Der Autor wies den Instrumentalgruppen für die Arbeitsphasen räumlich getrennte Räume zu, um eine gegenseitige Störung und Überlagerung der Klänge zu minimieren.

Was ergab die abschließende Evaluation bezüglich der Schülerakzeptanz?

Die Mehrheit der Schüler reagierte positiv auf das Konzept und äußerte den Wunsch, auch in Zukunft wieder eigene Stücke zu komponieren, wenngleich soziale Dynamiken innerhalb der Gruppen die Ergebnisse beeinflussten.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Förderung des Erfindens von Arrangements im Anfangsunterricht einer Bläserklasse
Hochschule
Studienseminar für Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen in Gießen
Note
2
Autor
Daniel Hänsgen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
46
Katalognummer
V1040000
ISBN (eBook)
9783346501318
ISBN (Buch)
9783346501325
Sprache
Deutsch
Schlagworte
förderung erfindens arrangements anfangsunterricht bläserklasse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Hänsgen (Autor:in), 2009, Förderung des Erfindens von Arrangements im Anfangsunterricht einer Bläserklasse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1040000
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Leseprobe aus  46  Seiten
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