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Zwei Beispiele der Überwindung der eigenen Persönlichkeit und der Realiltät

Title: Zwei Beispiele der Überwindung der eigenen Persönlichkeit und der Realiltät

Term Paper , 2001 , 21 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Kamila Urbaniak (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Mein Thema der Hausarbeit entstand durch einen Zufall. Beim Herumstöbern und Herumblättern in der Bibliothek entdeckte ich ein Gedicht von Gottfried Keller Winternacht, welches einer von Gottfried Benn behandelten Thematik ähnelt, nämlich der Destruktion des Ich, die in dem Gedicht Schutt behandelt wird. Da wir und im Wintersemester mit Werken Gottfried Benns beschäftigt haben, war ich auf ein anderes Werk eines anderen Schriftstellers gespannt. Ich wurde auf eine andere Sichtweise eines Dichters neugierig und wollte erfahren, wodurch die Sichtweise geprägt wurde.

Mein Thema ist sehr individuell, das ist auch der Grund, weshalb ich nicht so viel Literatur gefunden habe. Die Literatur, die ich schließlich fand, gab mir genügend Informationen und ein paar gedankliche Impulse, die mir weiterhalfen. Ich habe in meiner Hausarbeit aufgrund der begrenzten Seitenzahl auf die Beschreibung der formalen Aspekte in der Interpretation ganz verzichtet. Ich fand, daß die Gedichte inhaltlich sehr viele Informationen gaben, so daß ich auf den formalen Aspekt verzichten konnte.

Meine Vorgehensweise sieht folgendermaßen aus: Ich interpretiere die beiden Gedichte gesondert und und gehe am Ende meiner Hausarbeit auf bestimmte persönliche Aspekte der Dichter ein und versuche, sie auf die Gedichte zu übertragen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Das Gedicht „Schutt“

1.1. Interpretation des Gedichtes „Schutt“

2. Das Gedicht „Winternacht“

2.1 Interpretation des Gedichtes „Winternacht“

Schluß

Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Thematik der Destruktion des Ichs und der Überwindung von Realität in den Gedichten „Schutt“ von Gottfried Benn und „Winternacht“ von Gottfried Keller, wobei die individuellen Dichterpersönlichkeiten und ihre jeweiligen Weltbilder im Zentrum der Analyse stehen.

  • Vergleichende Analyse der lyrischen Ich-Konstruktionen bei Benn und Keller
  • Die Thematisierung von Vergänglichkeit und Sinnlosigkeit
  • Rolle von Natur und Kunst als Bewältigungsstrategien für das Individuum
  • Untersuchung der psychologischen Dynamik innerhalb der Gedichte

Auszug aus dem Buch

1. Interpretation des Gedichtes Schutt von Gottfried Benn

Das Gedicht Schutt steht am Anfang der dritten Phase in der Entwicklung der Bennschen Lyrik. In seiner ersten Publikation trägt es den Titel Spuk - in der zweiten, veränderten Ausgabe der Gesammelten Schriften von 1922 bildet es, noch unter diesem Titel (I Spuk -), zusammen mit den Gedichten II Rot (später Palau) und III Schwer - (später Schädelstätten) einen Zyklus mit dem Titel Schutt. Diesen Zyklus löst Benn dann auf und gibt dem Gedicht Spuk - in dem kleinen Lyrikband Spaltung von 1925 seinen endgültigen Titel; von nun an heißt das Gedicht Schutt.

In Gottfried Benns Gedicht Schutt geht es um eine Umwertung des Daseins eines Individuums in der Welt. Dieses Individuum, nämlich das lyrische Ich, versucht, sich selbst zum Aufbruch zu erwecken. Das Gedicht wendet sich von dem Ist - Zustand, d.h. der Vergänglichkeit, ab und versucht, einen Schlüssel zur Überwindung dieses Ist - Zustandes zu finden. Wie der Autor es schafft, den Schwund der menschlichen Individualität und die Zuwendung des lyrischen Ich zu sich selbst auf einer ganz anderen Ebene und zu einer, seinen Vorstellungen entsprechenden, Welt, zu finden, wird im folgenden Text geschildert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Der Autor erläutert den zufälligen Anlass der Themenwahl und die methodische Herangehensweise, bei der formale Aspekte zugunsten der inhaltlichen Interpretation zurückgestellt werden.

1. Das Gedicht „Schutt“: Es wird die Entstehungsgeschichte des Werks und seine Einordnung in das Schaffen Gottfried Benns dargelegt.

1.1. Interpretation des Gedichtes „Schutt“: Das Kapitel analysiert das psychische Chaos des lyrischen Ichs, die Metaphorik der Vergänglichkeit und den Versuch der Sinnstiftung durch die Kunst.

2. Das Gedicht „Winternacht“: Die Analyse beleuchtet den historischen Hintergrund und die formale Strenge des Gedichts von Gottfried Keller.

2.1 Interpretation des Gedichtes „Winternacht“: Die Untersuchung befasst sich mit der Daseinsangst des lyrischen Ichs, der Symbolik der Nixe und der Unüberbrückbarkeit zwischen der scheinhaften und der wahren Realität.

Schluß: Die Ergebnisse beider Einzelinterpretationen werden zusammengeführt und die gegensätzlichen Ansätze der Dichter hinsichtlich ihrer Weltbilder und der Überwindung von Daseinskrisen gegenübergestellt.

Bibliographie: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Gottfried Benn, Gottfried Keller, Lyrik, Schutt, Winternacht, Ich-Destruktion, Realität, Vergänglichkeit, Daseinsangst, Sinnstiftung, Natur, Kunst, Interpretation, Literaturwissenschaft, Moderne.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie das lyrische Ich in den Gedichten „Schutt“ von Gottfried Benn und „Winternacht“ von Gottfried Keller versucht, die eigene Identität und die als vergänglich oder scheinhaft empfundene Realität zu überwinden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Destruktion des Ichs, das Erleben von Weltuntergang und Vergänglichkeit sowie die Rolle von Natur und Kunst als potenzielle Auswege aus einer existentiellen Krise.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die individuellen Lösungsversuche der beiden Dichter für die Krise des menschlichen Daseins zu verstehen und deren Scheitern oder Erfolg im jeweiligen lyrischen Kontext aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Der Autor führt eine textnahe Interpretation der beiden Gedichte durch und zieht dabei Sekundärliteratur sowie biographische Hintergründe der Dichter heran, um deren spezifische Weltbilder zu erhellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden beide Gedichte jeweils in einem Kapitel detailliert interpretiert, wobei insbesondere die Bildsprache, die Stimmung der Strophen und die psychologische Verfassung des lyrischen Ichs im Fokus stehen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Ich-Destruktion, Vergänglichkeit, Scheinhaftigkeit, Daseinsbewältigung, Natur und Kunst.

Warum spielt die Nixe in Kellers Gedicht „Winternacht“ eine so zentrale Rolle?

Die Nixe wird als eine Art "schöpferisches Unbewusstes" gedeutet, die den Lockruf aus der Tiefe repräsentiert und das lyrische Ich zur Konfrontation mit einer alternativen, wahreren Realität zwingt.

Wie unterscheidet sich die Haltung zur Natur bei Benn und Keller?

Während Keller die Natur als Ideal und Quelle der Stärke betrachtet, sucht Benn die Distanz zur Natur, um eine metaphysische Ebene zu erreichen, auf der das Dichten von äußeren Einflüssen unabhängig bleibt.

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Details

Title
Zwei Beispiele der Überwindung der eigenen Persönlichkeit und der Realiltät
College
Humboldt-University of Berlin  (Institut für deutsche Literatur)
Course
Einführung in die Literaturwissenschaften
Grade
2,0
Author
Kamila Urbaniak (Author)
Publication Year
2001
Pages
21
Catalog Number
V10403
ISBN (eBook)
9783638168373
Language
German
Tags
Zwei Beispiele Persönlichkeit Realiltät Einführung Literaturwissenschaften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kamila Urbaniak (Author), 2001, Zwei Beispiele der Überwindung der eigenen Persönlichkeit und der Realiltät, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10403
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