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Professionelles Handeln in einer Kindertagesstätte. Fallanalyse

Titel: Professionelles Handeln in einer Kindertagesstätte. Fallanalyse

Praktikumsbericht / -arbeit , 2018 , 17 Seiten , Note: BE

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das gewählte Fallbeispiel ereignete sich am 14.02.2018 und eröffnet die Thematik vom professionellen Handeln, einem professionellen Habitus und der Aufsichtspflicht innerhalb einer Kindertagesstätte und dem Kindergarten als Bildungseinrichtung. Im Folgenden soll eine Fallanalyse, mithilfe der Literatur von Breidenstein/Hirschauer/Kalthoff/Nieswand „Ethnografie - Die Praxis der Feldforschung“ und verschiedenen Aufsätzen zum Thema Professionalität und Habitus, erarbeitet werden. Die Methode der Ethnografie folgt den Prinzipien des „Entdeckens, Verstehens und Verfremdens“ und soll so die Hintergründe von Verstehensproblemen von Handlungen und Äußerungen auf den Grund gehen. Dabei geht es nicht um die Beantwortung der Frage „Warum?“, sondern um das Verstehen einer individuellen Sicht und auch Perspektive. Grundlegend ist dafür somit die Anwesenheit im Forschungsfeld. In den nachfolgenden Ausführungen bin ich nicht als aktiver Teilnehmer aufgetreten, sondern fungierte eher als Beobachter der Situation.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hauptteil

II. 1. Einblicke in die Forschungsmethode der Ethnografie

II. 2. Informationen zur Kindertagesstätte

II. 3. Analyse des Fallbeispiels

III. Schlussteil

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, professionelles Handeln sowie den professionellen Habitus und die Aufsichtspflicht innerhalb einer Kindertagesstätte durch eine ethnografische Fallanalyse kritisch zu untersuchen und zu reflektieren.

  • Grundlagen der ethnografischen Forschungsmethode im pädagogischen Kontext
  • Strukturelle Rahmenbedingungen und Tagesablauf in einer Kindertagesstätte
  • Analyse pädagogischer Interaktionssituationen zwischen Erzieherinnen und Kindern
  • Reflexion über professionelles Handeln und die Einhaltung der Aufsichtspflicht
  • Bedeutung des pädagogischen Habitus für den Berufsalltag

Auszug aus dem Buch

II. 3. Analyse des Fallbeispiels

Der dargestellte Fall ereignete sich am 14.02.2018 um 9.00 Uhr, einen Tag nach der Feier des Faschingsfestes im Kindergarten. Meine Position im Raum war die, einer Ansprechpartnerin für die Kinder. Somit befand ich mich in einer Situation, in der ständige Aufmerksamkeit gefordert war. Die Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren saßen in 3 verschiedenen Gruppen im Raum verteilt. Eine der Gruppen wurde von der Erziehern als „Vorschulkinder“ bezeichnet, welches darauf hindeutet, dass die Kinder im Sommer die erste Klasse einer Grundschule besuchen werden. Diese Kinder saßen separat im Raum und erledigten Aufgaben aus ihrem „Arbeitsheft“. Der Begriff des Arbeitsheftes impliziert, dass die Kinder Aufgaben in diesem Heft abarbeiten mussten. Ob es für die Aufgaben feste Arbeitszeiten gab oder ob diese Aufgaben immer nur an bestimmten Tagen der Woche erledigt wurden, kann dem Protokoll nicht entnommen werden. Festgestellt werden kann jedoch, dass diese Aufgaben nur von den Vorschulkindern bearbeitet wurden. Die Vorschulkinder hatten die Aufgabe selbstständig zu erkennen, welche der abgebildeten Tiere im Wald leben und diese auszumalen. Diese Formulierung deutet darauf hin, dass die Kinder mehrere Tiere sahen und einige dieser Tiere nicht den Wald als Lebensraum hatten. Dies wirft die Frage auf, ob die Kinder zu einem früheren Zeitpunkt bereits über die Tiere des Waldes unterrichtet worden sind oder ob diese Aufgabe ohne Vorwissen erledigt werden sollte.

Weiterhin eröffnet diese Situation das Thema: der Kindergarten als Bildungseinrichtung. Unter Bildung verstehen wir dabei die „subjektive Aneignung des objektiven Gehalts von Kultur in der auf der einen Seite allgemeine oder gar universale Bestimmungen des Selbst- und Weltverhältnisses wie Vernunft, Rationalität, Humanität, Sittlichkeit verschränkt sind oder sein sollten mit den auf der anderen Seite besonderen Bestimmungen konkreter Individualität von Personen.“ So kommt dem Kindergarten nach Konrad eine Bedeutung zu, „die der Schule schon recht nahe kommt“. Dabei wird das Kind im Prozess der Bildung als „spielend-lernendes Kind“ bezeichnet. Diese Begrifflichkeit unterstreicht, dass Kleinkinder keinen Unterschied zwischen dem Lernen und dem Spielen sehen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung stellt den Kontext des Praktikums in einer Kindertagesstätte dar und führt in die ethnografische Zielsetzung der Fallanalyse sowie die methodische Herangehensweise ein.

II. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert zunächst die ethnografische Forschungsmethode, beschreibt die Gegebenheiten der Einrichtung und analysiert detailliert spezifische Interaktionssituationen zwischen Erzieherinnen und Kindern im Hinblick auf Professionalität.

III. Schlussteil: Der Schlussteil fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert das beobachtete Handeln der Erzieherin vor dem Hintergrund professioneller Standards und der Aufsichtspflicht.

Schlüsselwörter

Fallanalyse, Kindertagesstätte, Professionelles Handeln, Professioneller Habitus, Aufsichtspflicht, Ethnografie, Teilnehmende Beobachtung, Elementarpädagogik, Bildungseinrichtung, Interaktion, Erzieherin, Pädagogik, Kleinkindbetreuung, Reflexion, Sozialpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer Fallanalyse während eines pädagogischen Praktikums in einer Kindertagesstätte, wobei der Fokus auf dem professionellen Handeln der Erzieherinnen liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die ethnografische Beobachtung von Interaktionsprozessen, das professionelle Handeln unter Berücksichtigung eines professionellen Habitus sowie die Einhaltung der Aufsichtspflicht.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, durch die Analyse einer konkreten Situation im Kindergarten aufzuzeigen, inwiefern pädagogisches Handeln professionell gestaltet ist oder an Grenzen stößt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt die Methode der Ethnografie, insbesondere die teilnehmende Beobachtung, um soziale Prozesse im Kindergarten feldnah zu erfassen und zu deuten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine methodische Einordnung, eine Situationsbeschreibung der Kindertagesstätte sowie die detaillierte Analyse der protokollierten Interaktionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie Fallanalyse, Aufsichtspflicht, professioneller Habitus, ethnografische Beobachtung und frühkindliche Bildung geprägt.

Wie bewertet die Autorin das Verhalten der Erzieherin im Fallbeispiel?

Die Autorin bewertet das Verhalten der Erzieherin, insbesondere das Bloßstellen des Kindes und das Verlassen des Raumes ohne Übergabe der Aufsichtspflicht, als kritisch und nicht vollumfänglich professionell.

Welche Bedeutung kommt der "Winterwanderung" in der Analyse zu?

Die Winterwanderung dient als konkreter Anlass für die erteilten Arbeitsanweisungen und verdeutlicht die Strukturierung des Tagesablaufs sowie die Kommunikation der Erzieherin mit den Kindern.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Professionelles Handeln in einer Kindertagesstätte. Fallanalyse
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
BE
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V1040372
ISBN (eBook)
9783346458469
ISBN (Buch)
9783346458476
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Praktikum Schule Fallanalyse Pädagogik Kindertagesstätte Kindergarten Professionelles Handeln Fallbeispiel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Professionelles Handeln in einer Kindertagesstätte. Fallanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1040372
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Leseprobe aus  17  Seiten
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