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Darstellungen des Eusebius von Caesarea in der "De Vita Constantini" über die Religiosität des Caius Flavius Valerius Constantinus

Titel: Darstellungen des Eusebius von Caesarea in der "De Vita Constantini" über die Religiosität des Caius Flavius Valerius Constantinus

Hausarbeit , 2018 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Inwiefern kann der Aussage zugestimmt werden, dass Constantin sich erst kurz vor seinem Tode - durch seine Taufe vollständig - zum Christentum „bekehrte“?
Anhand der folgenden speziell ausgewählten Ereignisse - hinsichtlich möglicher Veränderungen bezüglich Constantins Glaubens - soll Antwort auf die vorherige Frage gefunden werden. Zum einen die Schlacht an der Milvischen Brücke im Jahr 312 n. Chr., zum anderen die Taufe und Bestattung des römischen Kaisers. Als Grundlage soll das Werk „De Vita Constantini“ von Eusebius von Caesarea dienen.

Constantin, der im Jahre 324 n. Chr. Alleinherrscher über das vollständige Römische Reich wurde, wird in ex post verfassten Schriften auch als erster christlicher Kaiser bezeichnet.4 Diese Beschreibung steht in enger Verbindung mit den Ereignissen um die Schlacht an der Milvischen Brücke (312 n. Chr.). Constantin wurde in der Nacht aufgefordert, das „himmlische Zeichen Gottes“ auf die Schilder seiner Soldaten zu setzen und so in den Kampf zu ziehen.

Demnach schrieb Constantin den Sieg über Maxentius dem Christengott zu. Kritisch zu betrachten ist an dieser Stelle, ob dieses Ereignis der zentrale ausschlaggebende Punkt hinsichtlich der religiösen Prägung Constantins war. Einerseits waren weiterhin pagane Götter auf den Münzabbildungen zu finden6 und Constantin gestattete weiterhin heidnische Kulte, doch die Bedeutung heidnischer Gottheiten, wie Jupiter, Victoria oder dem Sonnengott Sol nahmen deutlich ab. Andererseits lieferte beispielsweise das Christogramm - auf dem constantinischen Silbermedaillon von 315 n. Chr. - Indizien für eine „Bekehrung“ zum Christentum vor der Taufe am Sterbebett.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hauptteil

1. Darstellungen des Eusebius von Caesarea in der „De Vita Constantini“ über die Schlacht an der Milvischen Brücke und deren Folgen

2. Darstellungen des Eusebius von Caesarea in der „De Vita Constantini“ über den Tod und die Bestattung Constantins

III. Fazit

IV. Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die religiöse Entwicklung Kaiser Constantins des Großen anhand des Werkes „De Vita Constantini“ von Eusebius von Caesarea. Im Zentrum steht die kritische Analyse der Frage, ob Constantins Hinwendung zum Christentum als schleichende Entwicklung oder als plötzliche Bekehrung unmittelbar vor seinem Tod zu bewerten ist, wobei insbesondere die historische Authentizität der Eusebius-Texte hinterfragt wird.

  • Religiöse Prägung Constantins und die Rolle des Christentums
  • Analyse der Schlacht an der Milvischen Brücke als möglicher Wendepunkt
  • Kritische Bewertung der späten Taufe und Bestattungsrituale
  • Untersuchung der Glaubwürdigkeit und Intention von Eusebius von Caesarea

Auszug aus dem Buch

1. Darstellungen des Eusebius von Caesarea in der „Vita Constantini“ über die Schlacht an der Milvischen Brücke und deren Folgen

Die „ De Vita Constantini“ gilt als Überblicksdarstellung der Lebens- und Regierungszeit von Caius Flavius Valerius Constantinus und spiegelt die Ereignisse der „Constantinischen Wende“ wieder. Daher kommt ihr vor allem religionsgeschichtlich eine große Bedeutung zu. Das Werk des Eusebius kann dabei als äußerst authentisch eingestuft werden, bedingt durch den Entstehungszeitpunkt der Schriften.

Zu Beginn soll noch einmal ein Blick auf die Ereignisse des Jahres 312 n Chr. geworfen werden. Dabei steht die Schlacht an der Milvischen Brücke im Mittelpunkt der folgenden Darstellungen.

Das Römische Reich befand sich in einer Lage, in der das System der Tetrarchie (Herrschaftssystem mit vier Tetrarchen an der Spitze der Regierung, jeweils zwei Augusti und Caesaren) keine Option mehr war. So entschloss sich Constantin, trotz personeller Unterlegenheit, die Initiative zu ergreifen und gegen Maxentius in den Kampf zu ziehen. Demnach gelangte Constantin in Schwierigkeiten und war der Überzeugung, dass er nach einem stärkeren Beistand - als militärischer Unterstützung - suchen musste.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Leben Constantins des Großen ein, thematisiert die Schlacht an der Milvischen Brücke sowie das Problem der späten Taufe und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Bekehrung zum Christentum.

II. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert auf Basis von Eusebius’ Schriften die religiöse Bedeutung der Schlacht an der Milvischen Brücke sowie die Umstände von Constantins Tod und Bestattung und diskutiert, ob seine Hinwendung zum Christentum taktisch motiviert war.

III. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass eine eindeutige Beurteilung der religiösen Überzeugung Constantins durch das Werk des Eusebius erschwert wird und bewertet Constantins Verhalten bis zur Taufe eher als eine langsame Zuwendung zum Christentum.

IV. Literatur- und Quellenverzeichnis: Dieses Kapitel listet die verwendeten Primärquellen und die wissenschaftliche Fachliteratur auf, die zur Beantwortung der Forschungsfrage herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Constantin der Große, Eusebius von Caesarea, De Vita Constantini, Christentum, Milvische Brücke, Römische Kaiserzeit, Bekehrung, Taufe, Spätantike, Monotheismus, Religion, Tetrarchie, Konstantinopel, Apostel, Glaubensgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die religiöse Orientierung Kaiser Constantins des Großen und analysiert, inwieweit er tatsächlich als christlicher Kaiser angesehen werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Schlacht an der Milvischen Brücke, die Rolle des Christengottes, die späte Taufe des Kaisers und die historische Einordnung durch den Zeitzeugen Eusebius.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Frage zu beantworten, ob Constantin sich erst kurz vor seinem Tod vollständig zum Christentum bekehrte oder ob dies ein längerfristiger Prozess war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quellenkritische Analyse des Werkes „De Vita Constantini“ von Eusebius von Caesarea unter Einbeziehung relevanter historischer Fachliteratur durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Constantins Handeln und Visionen während der Schlacht an der Milvischen Brücke sowie eine Analyse seiner letzten Lebensstunden, der Taufe und seiner Bestattung in Konstantinopel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Constantin der Große, De Vita Constantini, Bekehrung, Taufe, Christentum und Religionsgeschichte.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Eusebius?

Der Autor stuft die Schriften als authentisch ein, betont jedoch, dass aufgrund der engen Verbindung von Eusebius zu Constantin dessen christlicher Charakter stets kritisch hinterfragt werden muss.

Warum wird Constantins Taufe am Sterbebett als kritisch betrachtet?

Der späte Zeitpunkt der Taufe wird als problematisch angesehen, da unklar bleibt, ob dies aus echter religiöser Überzeugung geschah oder ob dahinter eine bewusste Strategie zur Sündenvermeidung am Lebensende steckte.

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Details

Titel
Darstellungen des Eusebius von Caesarea in der "De Vita Constantini" über die Religiosität des Caius Flavius Valerius Constantinus
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
14
Katalognummer
V1040388
ISBN (eBook)
9783346458421
ISBN (Buch)
9783346458438
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Eusebius von Caesarea Antike Constantini Religiosität Caius Flavius Valerius Constantinus Milvische Brücke Constantin Kaiser Römisches Reich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Darstellungen des Eusebius von Caesarea in der "De Vita Constantini" über die Religiosität des Caius Flavius Valerius Constantinus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1040388
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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