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Der klassische Detektivroman

Title: Der klassische Detektivroman

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 21 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Cornelia Weinreich (Author)

German Studies - Genres
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Summary Excerpt Details

In der Arbeit steht der klassische Detektivroman, und mit ihm auch die Detektivgeschichten, im Vordergrund. Zunächst wird auf die Entstehungsgeschichte und Abgrenzung zur Kriminalgeschichte eingegangen, ehe die Merkmale erläutert werden. Um diese genauer zeigen zu können, werden sie anhand zweier Detektive verglichen: Poes Auguste Dupin und Doyles Sherlock Holmes. Finden die klassischen Merkmale der Detektivgeschichte/des -romans hier ihre Anwendung? Wie wegweisend waren diese beiden berühmten Detektive?
Da an Beispielen die Merkmale und Besonderheiten der Detektivgeschichte unter die Lupe genommen werden und ein methodisches Vorgehen angewendet wurde, eignet sich diese Arbeit auch sehr gut für didaktische Zwecke und kann beispielsweise auch als Unterrichtseinheit verwendet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Der klassische Detektivroman

1.1. Entstehung des Detektivromans

1.2. Abgrenzung zum Kriminalroman

1.3. Merkmale des Detektivromans

2. Edgar Allan Poe und „Auguste Dupin“

2.1. Edgar Allan Poe

2.2. „Auguste Dupin“

3. Arthur Conan Doyle und „Sherlock Holmes“

3.1. Arthur Conan Doyle

3.2. „Sherlock Holmes“

4. Wie „klassisch“ sind „Auguste Dupin“ und „Sherlock Holmes“?

5. Meinungen über die Detektivgeschichte / über den Detektivroman

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strukturellen und inhaltlichen Grundlagen des klassischen Detektivromans unter besonderer Berücksichtigung seiner historischen Entwicklung sowie seiner zentralen Figuren. Ziel ist es, die spezifischen Merkmale dieses Genres zu identifizieren und das Zusammenspiel von Detektiv, Täter und Erzählweise anhand der Prototypen Auguste Dupin und Sherlock Holmes zu analysieren.

  • Historischer Ursprung und Entstehung der Detektivliteratur
  • Abgrenzung zwischen klassischem Detektivroman und allgemeinem Kriminalroman
  • Analyse der Charaktere und Methoden von Auguste Dupin und Sherlock Holmes
  • Untersuchung der erzähltechnischen Schemata (z.B. „Whodunit“)
  • Rezeption des Genres in Literaturkritik und Öffentlichkeit

Auszug aus dem Buch

1.2. Abgrenzung zum Kriminalroman

Der Detektivroman ist eine Sonderform des Kriminalromans und wird z.T. als Abkömmling des Geheimnis- oder Schauerromans bezeichnet.

Bei dem Kriminalroman geht es um die Darstellung eines Verbrechens und seiner psychologischen und soziologischen Ursachen, während es beim Detektivroman um die Entlarvung eines Täters durch einen Detektiv geht.

Den Unterschied zwischen Kriminalgeschichte und Detektivgeschichte hat Richard ALEWYN sehr gut deutlich gemacht: [...] Eine Leiche wird gefunden. Wer ist es? Antwort: Abel. – Wie ist er ungekommen? Durch Gewalt. – Ein Unglücksfall? Nein. - Also Mord! Wer ist der Täter? ... Adam, Eva, Kain. Sie werden nacheinander befragt. Wer konnte zur Tatzeit am Tatort gewesen sein? Wer hatte ein Motiv zur Tat? Ergebnis: Kain allein hat kein Alibi. Er allein hat ein Motiv. Er war der Täter (nach Richard ALEWYN, in: VOGT, 1998, S. 53)

Es wird deutlich, daß der Kriminalroman eine progressive Erzählform aufweist und die Geschichte des Verbrechens erzählt, während bei dem Detektivroman die Aufdeckung des Verbrechens im Mittelpunkt steht und er durch das Aufrollen der Vergangenheit eine rückläufige (invertierte) Erzählweise innehat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der klassische Detektivroman: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entwicklung des Genres und grenzt den Detektivroman durch formale Kriterien vom allgemeinen Kriminalroman ab.

2. Edgar Allan Poe und „Auguste Dupin“: Die Biografie Poes sowie die Einführung seiner Figur des Auguste Dupin werden analysiert, um die Anfänge der modernen Detektivgeschichte aufzuzeigen.

3. Arthur Conan Doyle und „Sherlock Holmes“: Hier steht die Entwicklung der Sherlock-Holmes-Geschichten und deren methodischer Aufbau als klassisches Beispiel des Genres im Fokus.

4. Wie „klassisch“ sind „Auguste Dupin“ und „Sherlock Holmes“?: In diesem Abschnitt wird hinterfragt, inwieweit die Prototypen des Genres tatsächlich alle theoretischen Merkmale des klassischen Schemas erfüllen.

5. Meinungen über die Detektivgeschichte / über den Detektivroman: Den Abschluss bildet eine Übersicht über die literaturkritische Rezeption sowie die gesellschaftliche Beliebtheit der Detektivliteratur.

Schlüsselwörter

Detektivroman, Kriminalroman, Edgar Allan Poe, Arthur Conan Doyle, Auguste Dupin, Sherlock Holmes, Whodunit, Detektiv, Literaturgeschichte, Ermittlung, Indizien, Genreanalyse, Erzählweise, klassische Literatur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Definitionsmerkmalen, der historischen Herkunft und den zentralen Figuren des klassischen Detektivromans.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Unterscheidung zwischen Kriminal- und Detektivroman, die Rolle des Detektivs als analytische Instanz und die erzählerischen Strukturen der klassischen Detektivgeschichte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Charakteristika des Detektivromans anhand der prägenden Figuren Auguste Dupin und Sherlock Holmes wissenschaftlich einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse und vergleicht Gattungsmerkmale sowie Handlungsschemata anhand bekannter Primärtexte und sekundärer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Entstehungsgeschichte, die erzähltechnischen Besonderheiten (wie die invertierte Erzählweise) und die Rezeption durch bekannte Literaturwissenschaftler.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben den Hauptfiguren wie Holmes und Dupin sind Begriffe wie „Whodunit“, Indizienverfahren und literarische Gattungsbestimmung zentral.

Wie unterscheidet sich der Detektivroman laut der Arbeit vom Kriminalroman?

Während der Kriminalroman die psychologischen und soziologischen Hintergründe eines Verbrechens beleuchtet, steht im Detektivroman die methodische Aufdeckung der Tat durch einen Detektiv und das Lösen eines Rätsels im Zentrum.

Welche Bedeutung hat die Figur des Dr. Watson für die Struktur der Erzählung?

Dr. Watson fungiert als Vermittler zwischen dem Detektiv und dem Leser; als Durchschnittsmensch intellektuell unterlegen, ermöglicht er durch seine Perspektive und seine Fragen den Zugang des Lesers zur komplexen Denkweise von Sherlock Holmes.

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Details

Title
Der klassische Detektivroman
College
University of Leipzig  (Institut für Germanistik)
Course
Kriminalliteratur in der Schule
Grade
1,5
Author
Cornelia Weinreich (Author)
Publication Year
2001
Pages
21
Catalog Number
V10412
ISBN (eBook)
9783638168410
ISBN (Book)
9783638757362
Language
German
Tags
Kriminalliteratur Detektivroman Doyle Poe Sherlock Holmes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cornelia Weinreich (Author), 2001, Der klassische Detektivroman, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10412
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