Shakespeare, William - Hamlet


Referat / Aufsatz (Schule), 2001
4 Seiten

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Erörterung zu Hamlets Ausspruch:

„Und ich,

Ein blöder, schwachgemuter Schurke, schleiche

Wie Hans der Träumer, meiner Sache fremd,

Und kann nichts sagen, nicht für den König,

An dessen Eigentum und teurem Leben

Verdammter Raub geschah.

Bin ich `ne Memme?“

William Shakespeares wohl berühmtestes Stück ist die Tragödie „Hamlet“ - ein Schauspiel voller Intrigen, Liebe, Wahnsinn und Mord. Eine Mischung, die auch heute noch jedem TVThriller die nötige Spannung und Nervenkitzel verleihen würde.

In den Vordergrund sollte man jedoch die Haupt- und Titelperson Hamlet, Prinz von Dänemark, stellen, dessen charakterliche Gestaltung zu vielen Diskussionen und Interpretationen Anlaßgab. Shakespeare zeichnete einen Helden voll innerer Zerrissenheit und Wankelmütigkeit, den das Schicksal auf eine harte Probe stellte, welche ihm die Tücken und Schwierigkeiten des Lebens vor Augen führen sollte. An mancher Stelle haderte er mit seinem Schicksal und gesteht sich selbst ein:

„Und ich,

Ein blöder, schwachgemuter Schurke, schleiche

Wie Hans der Träumer, meiner Sache fremd,

Und kann nichts sagen, nicht für den König,

An dessen Eigentum und teurem Leben

Verdammter Raub geschah.

Bin ich `ne Memme?“

Ist Hamlet wirklich, so wie er sich selber fragt, eine Memme? Also ein Feigling, der sich nichts zutraut aufgrund fehlenden Mutes?

Was ist ein Schwächling, Feigling, eine Memme denn eigentlich? Bestimmt hat jeder in sei- nem Leben dieses Wort schon einmal „an den Kopf geworfen“ bekommen. Zum Beispiel im Kindergarten, als man sich nicht traute vom Klettergerüst zu springen, in der jugendlichen Clique, als man bei abenteuerlichen Mutproben lieber daheim blieb, oder auch noch als Er- wachsener, wenn man sich nicht traue, eigene Fehler beim Chef vorzutragen und lieber Kol- legen vor schickte.

Doch ist man dann ein Feigling ohne Mut, oder waren es rationale Bedenken, die uns von solchen taten abhielten?!

Hamlet, um auf die eigentliche Fragestelle zurückzukommen, ist für mich kein Feigling, keine Memme oder gar Schwächling. Ihm hat das Schicksal nur „schlechte Karten“ in die Hand gegeben, eine Aufgabe gestellt an der auch mental stärkere Personen hätten scheitern kön- nen. Und nun sollte ein noch völlig unbedarfter, vom Leben bisher „verschont“ gebliebener Jüngling solch eine Probe bestehen? Hamlet hat mentale Stärke bewiesen, indem er sich der gestellten Aufgabe ohne Widerrede annahm, sich mit ihr intensivste auseinander setzte und sie letztendlich auch lösen konnte; jedoch dies mit seinem Leben als Preis dafür. Hamlet erfährt durch den Geist seines Vaters, dass jener durch den eigenen Bruder Claudi- us, den jetzigen König Dänemarks und Gemahl von Hamlets Mutter Gertrude, ermordet wur- de. Sogleich schwört Hamlet für diese Tat Rache zu sühnen, indem er Claudius töten will. Durch ein Theaterstück entlarvt Hamlet Claudius als Mörder, zögert aber noch in seinem Vorhaben. Seine innere Angespanntheit zeigt sich im Gespräch mit seiner Mutter, in dessen Verlauf er Polonius, der hinter einem Vorhang lauscht, im Affekt ersticht - eine Hamlets Cha- rakters völlig untypischen Handlung.

Die Ereignisse überschlagen sich schließlich beim Duell zwischen Laertes und Hamlet, bei dem letzterer auf Geheißen Claudius‘ vergiftet werden soll. Jedoch trinkt Gertrude von dem für ihren Sohn bestimmten, mit Gift versetzten Wein, die beiden Kontrahenten verletzen sich gegenseitig mit vergifteter Schwertspitze und erst jetzt tötet Hamlet bewußt den schuldigen Claudius. Kurz darauf verstirbt Hamlet an den Folgen der Giftwirkung.

Warum zögert Hamlet solange mit der Ausführung seiner Rache? Hierfür gibt es viele Gründe, die jedoch zusammengenommen nicht etwa für die These eines handlungsunfähigen Schwächlings sprechen, sondern sie eindeutig widerlegen.

Als im Ersten Aufzug/ Fünfte Szene Hamlet von dem Brudermord an seinem Vater erfahrt, ist er klar gewillt, Vergeltung hierfür zu fordern. Er zweifelt keinen Moment an der Echtheit des Geistes, sondern versichert ihm in einem pathetischen Sprachstil:

„Eil, ihm zu melden: daßich auf Schwingen, rasch

Wie Andacht und des Liebenden Gedanken,

Zur Rache stürmen mag.“

Hamlet überlegt nicht erst, er wägt nicht pro gegen contra ab, sondern schwört sogleich Ra- che an seinem Oheim: “Ich hab’s geschworen.“ Würde dies einem Schwächling ähnlich se- hen? Schwächlinge würden sich zurückziehen, innerlich kategorisch gleich ‚nein‘ sagen und letztendlich das Ganze als viel zu gefährlich abtun. Nicht so Hamlet: Jede Einzelheit will er sich aufschreiben, damit er nichts vergißt. Alle Erinnerungen will er weg löschen, „die Spuren des Vergangnen“ vertreiben; nur das Gebot der Rache soll sein Lebensinhalt sein: „Und dein Gebot soll leben ganz allein.“ Voller Willenskraft, traditionsbewußt und spontan nimmt sich Hamlet der auferlegten Aufgabe an - klar gewillt sie auszuführen, was eindeutig für innere Stärke spricht.

Obwohl das Leben ihn bisher noch nicht auf die Probe gestellt hat, er somit ohne Lebenserfahrung ist, ist Hamlet bereit, sich der Aufgabe zu stellen.

Doch schon bald nagen Zweifel an seinem so spontan gefaßten Entschlußaus Rache seinen Oheim zu töten:

„Und ich,

Ein blöder, schwachgemuter Schurke [...].

Bin ich `ne Memme?“

Worte, die eine klare Sprache sprechen bezüglich der Selbsteinschätzung Hamlets. Er ein Feigling, da er sich nicht traut, das zu tun, was er tun muß: Seinen Vater zu rehabilitieren. Stattdessen schleicht er durch die Gegend als gehe ihn das nichts an. An dieser Stelle wür- de auch ich leicht willig meinen, Hamlet sei ein Schwächling, zumal er es selber zugibt. Doch diese rhetorische Fragen dienen Hamlet, meiner Ansicht nach, nur zu einem Zweck: Er will sich seine eigenen Fehler und Schwäche vor Augen führen, um sich selbst anzutreiben. Die eigenen Schwächen aufdecken, sich ihnen bewußt zu werden ist für jeden Menschen schwer, umso beachtlicher ist es, dass Hamlet es sich hier eingestehen kann. Fehlende Wut ist es, die ihn zögern läßt. Nur mit Worten kann er sich selbst Luft machen, sich seiner Ge- fühle entledigen - eine Tatsache, an der Hamlet schwer zu tragen hat. Doch zeigt er mentale Stärke, indem er sich nicht einer hemmenden Lethargie hingibt und in Selbstzweifel zerfließt, sondern sich, wie von Fessel befreiend, aufbäumt und Pläne schmiedet:

„Pfui darüber! Frisch ans Werk, mein Kopf!“

Und dieser wiedergewonnene Kampfeswille beflügelt ihn regelrecht in der Ausarbeitung ei- nes Planes, wie er Claudius des Mordes überführen könnte. Die Legende der „Kraniche des Ipigus“ kommt ihm ins Gedächtnis und verwandelt sich in einen taktisch gewinnbringenden Gedanken. Schauspieler gastieren zur Zeit am königlichen Hofe und sie werden ihm, Ham- let, bestimmt behilflich sein. Ein Theaterstück mit einem Brudermord als Thematik wird Clau- dius sicherlich nicht ganz unberührt lassen, „[denn] Mord, hat er schon keine Zunge, spricht Mit wundervollen Stimmen.“

Oder wie wir heute sagen würde: Getroffene Hunde bellen!

Obgleich Hamlet nun einen Plan ganz nach antiken Vorbild gefaßt hat, zweifelt er erstmals an der Echtheit des Geistes:

„Den ich gesehen, kann Teufel sein;

[...] ja und vielleicht

Bei meiner Schwachheit und Melancholie [...]

Täuscht er mich zum Verderben [...].“

Spricht es doch aber wiederum für Hamlet innere mentale und auch moralische Stärke, dass er an dieser Stelle nicht einfach stehen bleibt und umkehrt. Er hat seinen Weg gewählt, dem Mörder seines Vaters die ihm zustehende Strafe aufzuerlegen, und diesen verfolgt er nun auch konsequent. Es bestände für Hamlet die Möglichkeit ohne große Komplikationen sein Vorhaben zu beenden; es weißaußer Hamlet niemand von dem Mord, abgesehen vom Mörder und dem Geist seines Vaters, die aber dieses Wissen bestimmt nicht öffentlich machen werden. Niemand könnte ihm also Vorwürfe machen. Hamlet bleibt seinem Versprechen treu, zumal er nun ein „Werkzeug“ in der Hand hält:

„Das Schauspiel sei die Schlinge,

In die den König sein Gewissen bringe.“

Verfolgt man die Handlung bis zu dieser Stelle, dem zweiten Aufzug/ die Zweite Szene, erkennt man wohl, dass Hamlet ein aufrichtiger, willensstarker und konsequenter junger Mann ist, der sich nicht scheut, auch moralisch zweifelhafte Aufgaben, was nun einmal eine Tötung ist, anzunehmen, auch wenn sie für ihn eine potentielle Gefahr darstellt. Einerseits dadurch, daßHamlet durch den Mord an seinen Oheim Claudius selbst zum Mörder wird und hierfür auch eine Strafe erhalten wird. Andererseits bedeutet dieser Mord eine seelische Belastung für Hamlet selbst, da er sich seine moralische Schule eingestehen muß.

Kann man bei diesen Aspekten von einem Schwächling sprechen? Ein Mensch opfert sein Leben, um jemand anderes zu rächen, der, zudem, bereits tot ist. Natürlich spielt in dieser Situation auch Hamlets Traditionsbewußtsein eine große Rolle. Doch würde man diesen As- pekt außen vor lassen, glaube ich, hätte Hamlet nicht anders gehandelt. Nicht jeder wäre dazu im Stande gewesen bzw. ist dazu im Stande, so daßman Hamlet eine große Portion Mut und Willensstärke zusprechen muß. Eigenschaften, die Schwächlinge auf keinen Fall ihr eigen nennen können.

So willensstark und entschlossen Hamlet bisher auftrat, so erschreckend selbstzweifelnd und seiner selbst unsicher erleben wir ihn in seinem wohl bekanntesten Monolog des Dritten Aufzugs/ Erste Szene: „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“. Wir sehen Hamlet in einem Entscheidungsprozeß, bei dem er sich sogar mit Gedanken an den Tod auseinandersetzt. Sein bedeutet Leben, ein Leben mit dem Wissen um den Mord an seinem Vater, ein Leben ohne die gerechte Rache für diese Tat, ein Leben mit dieser Gewissheit und somit eine seelische Belastung. Nichtsein als den wohl einzigen Ausweg, einen Ausweg in die Selbsttötung und somit keine Rache für die Tat an seinen Vater.

Ein Entscheidungsprozess, an dem Hamlet fast zu scheitern scheint. Eine Flucht vor allen Problemen durch die Beendigung seines Lebens scheint der optimale Weg zu sein, der für Hamlet auch in greifbare Nähe rückt. Doch was kommt nach dem Tod? Ungewissheit, Leere - ein Gefühl, was ihn schließlich davon abhält, seinem Leben eigenmächtig ein Ende zu setzten. Durch diese Ungewissheit vor dem, was nach dem Tod kommt, verblassen alle ge- faßten Entschlüsse und Taten - so auch Hamlet seine. Man mußes Hamlet hoch anrech- nen, daßer nicht seinem Leben ein Ende gesetzt hat aufgrund der auferlegten Last. Hinge- gen zeugt dies aber wiederum von fehlender Bereitschaft zum Wagnis. Hätte er sich selbst getötet, so hätte er bewiesen, daßer sich nicht vor dem Unbekannten fürchtet.

Der Sein-oder-Nichtsein-Monolog ist für mich eine kleine Einbahnstraße, ein Monolog voller Gegensätze, wenn man Hamlet als Schwächling bezeichnen oder ihn von diesem Verdacht freisprechen möchte. Zum einen zeigt seine Entscheidung, weiterleben zu wollen, Stärke, andererseits aber auch wieder Schwäche.

Anstatt diese sehr widersprüchlichen Szene weiter zu erörtern, sollte man sich lieber dem Gespräch Hamlets mit seiner Mutter im Dritten Aufzug/ Vierte Szene zuwenden, denn in die- ser demonstriert Hamlet wahre Stärke. Voller Energie und ohne Rücksicht auf Verluste macht er seiner Mutter Vorwürfe über ihr Verhalten. Sei hat Hamlets Vater beleidigt, indem sie die Trauerzeit nicht einhielt und sogleich Claudius heiratete, sie wollte Hamlet mit böser Zunge ausfragen und der wohl schwerwiegendste und verletzendste Vorwurf Hamlets an seine Mutter:

„Ihr seid Königin,

Weib Eures Mannes Bruders,

Und - wär’es doch nicht so! - seid meine Mutter.“

Damit verletzt Hamlet ein Tabu, denn nie sollte man sich wünschen, dass die Mutter nicht die eigene sei. Trotz dieser Anschuldigung und vor allem der verletzenden Worte bleibt Hamlets Mutter still, da sie weißwie recht ihr Sohn hat. Doch interessiert uns nicht so sehr Gertrude, mehr doch Hamlet, welcher sich in solch einer Wut und Stärker seiner Mutter entgegen stellt. Von Hamlet als einen Schwächling kann man da nicht sprechen, denn der Mutter solche Worte zu sagen, dazu braucht es einigen Mut und Stärke, zumal im weiteren Verlauf Hamlet seine Mutter weiterhin quält, was sie alles getan hat. Erst der Geist seines Vaters hält ihn zurück und lenkt seine Blick auf sein eigentliche Ziel.

In dieser Szene erhielt man ein anschauliches Bild von Hamlet, an welchem zu erkennen ist, zu welch Worten und auch Taten, er tötete im Affekt Polonius, fähig ist - obwohl er manchmal Zweifel hegt.

Wie auch wiederum im Vierten Aufzug/ Vierte Szene, als er sich Fortinbras Wagemut im Kampf um Polen als Vorbild nimmt, sozusagen als Ansporn zur Ausführung seines im Dritten Aufzug/ Dritte Szene gefaßten Entschlusses.

Hamlet entdeckt Claudius beim Beten und empfindet diesen Augenblick zu recht als günstige Gelegenheit, um endlich seinen Auftrag auszuführen. Doch besinnt er sich eines Besseren und beweist somit, dass er ganz und gar nicht unüberlegt an die Sache herangeht.

Hamlets Vorhaben ist klar definiert: „[...] ein Bube,

Ermordet meinen Vater, und dafür

Sund ich, sein einz’ger Sohn, denselben Buben,

Gen Himmel.“

Jedoch wäre dies für Claudius, wie Hamlet erkennt, nur „Sold und Löhnung“, aber keine Strafe - schließlich wäre er bei einer heiligen und gottesfürchtigen Handlung, dem Beten ermordet worden. Soll der Himmel ihm nur die gerechte Strafe zu kommen lassen. „Wie sei- ne Rechnung steht, weißnur der Himmel, [...]“ und dies weißauch Hamlet. Also entschließt er sich, Claudius lieber bei sündigen Tätigkeiten wie dem maßlosen trinken und essen oder aber dem Nichtstun zu ermorden, so daßer hierfür in die Hölle fahren mag.

Hamlet überlegt also ganz genau wie er es anstellen soll, Rache für den Mord an seinem Vater zu nehmen, was für Überlegung spricht. Er ist sich seiner Aufgabe vollkommen be- wußt, verfolgt sein Ziel gewissenhaft und liefert somit einen Beweis für Stärke. Wäre Hamlet ein Schwächling und wäre nicht bereits früher gescheitert, so würde er sich jetzt bestimmt nicht solche Gedanken über den Mord machen, sonder ihn einfach durchführen - nach dem Prinzip: Augen zu und durch.

Letztendlich tötet Hamlet Claudius bei dem Duell zwischen Laertes und ihm; mußhierfür aber auch sein Leben geben. Sein immer wieder auftretendes Zögern nahm ihm die Zeit zum Handeln, und erst im Finale konnte er seine Bestimmung ausführen.

Es ist mir bewußt, daßviele Hamlet aufgrund seines Zögerns, seiner oft auftretenden Selbst- zweifel und dem damit verbundenen Herauszögern der Handlung als Schwächling ansehen, doch vertrete ich immer noch meinen Standpunkt vom Beginn meiner Ausführungen: Hamlet ist kein Feigling.

Im Leben noch unerfahren, wurde er mit einer schwierigen Aufgabe belegt und geriet in den Sog des Schicksals. Er wurde förmlich überrannt und überfordert. Doch trotz seiner Ausgangssituation hat er die an ihn gestellten Aufgaben sehr gut gemeistert Er hat schließlich Claudius getötet und somit den Mord an seinem Vater gerächt. Diesen Aspekt sehe ich und bewerte ihn als große innere Stärke.

4 von 4 Seiten

Details

Titel
Shakespeare, William - Hamlet
Autor
Jahr
2001
Seiten
4
Katalognummer
V104137
Dateigröße
333 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Shakespeare, William, Hamlet
Arbeit zitieren
Kristin Naumann (Autor), 2001, Shakespeare, William - Hamlet, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/104137

Kommentare

  • Gast am 19.10.2001

    Hamlet hat sehr wohl Zweifel an der Echtheit des Geistes.

    In diesem Referat wurde die Behauptung aufgestellt, dass Hamlet keine Zweifel an der Echtheit des Geistes habe. Diese Behauptung ist falsch und mehrmals im Text wiederlegt.
    Beispiele
    Akt1, Szene4:
    Als Hamlet den Geist das erstemal sieht sagt er: "Engel und Gnadenhelfer schuetzt uns! Du magst ein Geist des Heils sein oder ein verdammter Kobold, Luefte des Himmels mit dir fuehren oder Geblaese aus der Hoelle, deine Absichten seien boese oder wohltaetig, du kommst in solch befragbarer Gestalt, dass ich zu dir sprechen will."
    Akt2, Szene2:
    Hamlets Monolog:"Der Geist, den ich gesehen habe kann, kann ein Teufel sein, und der Teufel ist imstande, in eine erfreuliche Gestalt zu schluepfen, ja, und vermoege meine Schwaeche und Melancholie - da er ueber so beschaffene Gemueter grosse Macht hat - taeuscht er mich womoeglich, um mich zu verderben."

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