Kosmetik. Geschichte und systematische Hautpflege


Referat / Aufsatz (Schule), 2001
5 Seiten

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Gliederung

1.Geschichte der Kosmetik

2.Die Haut
2.1.Runderneuerung im 4-Wochen-Takt
2.2.Funktionen der Haut
2.3.Schutzmantel der Haut
2.4.ph-Wert

3.Die systematische Hautpflege
3.1.Weshalb braucht der Körper Pflege?
3.2.Haut ist Spiegelbild der Seele
3.3.Tätigkeitsbereiche der Kosmetik
3.4.Welche Pflege ist die Richtige?
3.5.Produktformen der Hautpflege
3.6.Wirkstoffe in der Kosmetik
3.7.Aus der Geschichte der Hautpflegemittel

Geschichte der Kosmetik

Die Kosmetik ist keinesfalls eine moderne Erfindung unserer Zeit. Sie hat sich bereits vor mehr als 6000 Jahren entwickelt. Gegenstand der Kosmetik war und ist jede Tätigkeit, die der Pflege und Verschönerung der Haut und aller anderen Körperteile dient. Der Begriff „Kosmetik“ entstammt dem griechischen Wort „cosmain“ und bedeutet „reinigen“, „ordnen“ und „schmücken“.

2.Die Haut

Die Haut ist mehr als nur eine Hälfte des Körpers. Mit einer Gesamtfläche von etwa 2m² ist sie das größte Organ des Menschen. Ihre über 4 Mio Rezeptoren, sozusagen die Außenfühler der Nerven, lassen ihn Kälte und Hitze spüren und Schmerz fühlen.

2.1.Runderneuerung im 4-Wochen-Takt

Während sich die meisten Körperzellen nach abgeschlossener Entwicklung nicht mehr teilen, besitzen die Zellen der Haut diese Fähigkeit ein Leben lang.

Der Hauterneuerungsprozeß dauert durchschnittlich 28 Tage. Durch die ständige Neubildung der Zellen werden die darüberliegenden Zellen kontinuierlich immer weiter nach oben geschoben, wo sie langsam austrocknen, verkornen und die oberste Hornschicht der Haut bilden.

2.2.Die Funktionen der Haut

Als äußere Begrenzung des Körpers nimmt die Haut eine Vielzahl von Funktionen wahr: Zu den Hauptaufgaben gehören der Schutz des Organismus und die Regulierung der Körpertemperatur. Hinzu kommen die Sinneswahrnehmungen.

2.3.Der Schutzmantel der Haut

Um ihre vielfälltigen Funktionen erfüllen zu können, besitzt die gesunde Haut ein natürliches Schutzsystem, das aus Sekreten der Talg -und Schweißdrüsen, hauteigenen Feuchthaltefaktoren, sowie Amino -und Milchsäuren zusammengesetzt ist. Dieser Säureschutzmantel liegt wie ein hauchdünner, unsichtbarer Film auf der obersten Schicht der Oberhaut. Sein ph-Wert ist verschieden und variiert zwischen 5 und 6.

2.4.Der ph-Wert

Der ph-Wert ist eine chemische Maßeinheit zur Bestimmung des Säuregrades von wässrigen Systemen. Ermittelt wird der ph-Wert auf einer Skala von 1 bis 14. (1 bis < 7 = sauer, 7 = ne utral,8 - 14 = alkalisch) So hat ein chemisch neutrales Produkt (Wasser) einen ph-Werrt von 7, Soda - Lösung von über 7, bei sauren Produkten wie Essig oder Zitronensaft liegt der ph-Wert dagegen unter 7.

Für die richtige Hautpflege spielt der ph-Wert eine wichtige Rolle. Der ph-Wert des Säureschutzmantel von gesunder Haut ist leicht sauer und liegt zwischen 5 und 6,5. Produkte mit ph-Werten in diesem Bereich werden daher als hautneutral oder hautfreundlich bezeichnet.

Wenn die Haut sauer ist, geht´s ihr richtig gut

Der Säureschutzmantel der Haut wird durch den Hauttalg und die Schweißabsonderung beeinflußt. Überwiegen die Säuren, ist die Haut trocken und spannt. Sind dagegen die Basen im Übergewicht, ist die Haut ölig. Eine wichtige Aufgabe der Hautpflege ist es daher, immer wieder die natürliche Balance zwischen Säuren und Basen herzustellen.

3.Die systematische Hautpflege

3.1.Weshalb braucht der Körper Pflege?

Hautalterung beginnt mit der Geburt und ist ebenso wie das Altern des Gesamtorganismus ein natürlicher physiologischer Vorgang. Erste Spuren hinterläßt die biologische Hautalterung etwa ab dem 25. Lebensjahr. Die physiologische Hautalterung wird beschleunigt durch das Einwirken einer Vielzahl äußerer Faktoren, z.B. Sonnenlicht, Kälte, UV-Strahlung, Luftverschmutzung oder Heizungsluft.

Zu häufiges Waschen der Haut führt zu einem Defizit an hauteigenen Inhaltsstoffen wie Hornzellen, Hautfetten und Wasser. Heutige Lebensumstände wirken sich ebenfalls auf vorzeitige Hautalterung aus, wie z.B. unausgewogene Ernährung, Bewegungsmangel, unzureichender Schlaf, innerer und äußerer Streß und falsche Pflege.

3.2.Haut ist Spiegelbild der Seele

Dem Gesicht kann man ansehen, ob ein Mensch gesund und glücklich ist. Die Haut ist eines unserer komplexesten Organe. Um schön und gesund zu bleiben, benötigt sie moderne Behandlungsmethoden, ebenso wie Berührung und Entspannung.

3.3.Tätigkeitsbereiche der Kosmetik

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Wellnessbehandlung

Farb- und Stilberatung

Handpflege

Fußpflege

Beratung und Verkauf für die Heimpflege

3.4.Welche Pflege ist die Richtige?

Erfolgreiche Hautpflege zielt darauf ab, die Haut geschmeidig zu halten, das Regenerationsvermögen zu unterstützen und jugendliche Frische und Spannkraft zu erhalten. Dies ist aber nur mit geeigneten Präparaten möglich, die unterschiedliche Funktionen haben und genau den Bedürfnissen der Haut entsprechen müssen.

3.5.Produktformen der Hautpflege

Eine Vielzahl von Produkten steht der Hautpflege zur Verfügung. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist ihre Konsistenz.

Cremes = streichfähig

Lotionen = fließfähig

Milche = fließfähig

Gele = halbfest

Öle = flüssig

Balsame = flüssig

Wässrige Lösungen = flüssig

Grundlage kosmetischer Präparate zur Reinigung, Pflege und dekorativer Kosmetik bilden Emulsionen. Darin sind mindestens 2 miteinander nicht mischbare Flüssigkeiten feinst verteilt. Je nach dem Verhältnis Öl- Wasser unterscheidet man 2 Arten:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.6.Wirkstoffe in der Kosmetik

Kosmetische Wirkstoffe sollen der Reinigung, der Pflege und dem Schutz gesunder oder gelöster Haut dienen.Man unterscheidet folgende Wirkstoffgruppen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Fruchtsäuren - sanfte Schälmittel in der Kosmetik

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.7.Aus der Geschichte der Hautpflege

Über Jahrtausende hinweg verwendeten die Menschen der unterschiedlichsten Kulturen Wirkstoffe aus der Natur zur Pflege ihrer Haut. Römerinnen badeten gerne in Eselsmilch, um ihre Haut zu pflegen. Berühmt wurde auch eine Kaltcreme, die aus Bienenwachs, Olivenöl und Rosenwasser bestand. Sie war bei römischen Frauen außerordentlich beliebt als Mittel gegen trockene Haut, besonders aber, um die Spuren des Alterns zu mildern.

Im Zuge der Entwicklung der modernen Chemie wurden auch für die Hautpflege viele neue Wirkstoffe entdeckt. Dennoch haben sich einzelne Naturstoffe bis heute bewährt. Durch pharmakologische- und chemische Untersuchungen konnte in den letzten Jahrzehnten deren Wirkungen auf den menschlichen Organismus nachgewiesen werden. Zu den bekanntesten natürlichen Wirkstoffen, die bis heute in der kosmetischen Hautpflege eingesetzt werden, gehören Aloe Vera, Jojoba, Kakaobutter und nicht zuletzt die Kamille.

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Details

Titel
Kosmetik. Geschichte und systematische Hautpflege
Autor
Jahr
2001
Seiten
5
Katalognummer
V104167
Dateigröße
356 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Die Geschichte der Kosmetik, Die Haut, Die systematische Hautpflege
Arbeit zitieren
Kathrin Reimann (Autor), 2001, Kosmetik. Geschichte und systematische Hautpflege, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/104167

Kommentare

  • Gast am 1.1.2002

    Name.

    Wollte nuzr bemerken, dass ich auch reimann heiße..ich finds lustig.
    Grüßle

  • Gast am 9.3.2003

    Kosmetik.

    Ich bin selbst Kosmetikerin in Ausbildung! Ich denke bei dir sind viele Informationen drin, doch schwer verständlich für Leute die davon keine Ahnung haben!
    Anne

  • Gast am 22.5.2008

    ...ich musste ein referat über kosmetik halten , deines hat mir dabei sehr geholfen.

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