Der Schlaf - mehr als nächtliches Nichtstun


Referat / Aufsatz (Schule), 2000
13 Seiten

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Einleitung

1.0 Grundsätzliche Dinge
1.1 Die Entstehung der Schlafforschung
1.2 Was nachts in unserem Körper passiert, Folie I
1.3 Grun dfragen

2.0 Der Aufbau des Schlafes
2.1 Entdeckung der verschiedenen Schlafphasen
2.2 Erklärung der verschiedenen Schlafphasen anhand Folie II
2.3 Die Bedeutung des Tiefschlafes
2.4 Der REM- Schlaf

3.0 Der Traum
3.1 Was man früher dachte
3.2 Träume- nichts als Schäume
3.3 Die modernen Theorien über die Bedeutung der Träume
3.4 Der seltsame Fall des Herrn R
3.5 Wie können wir uns an unsere Träume erinnern ?
3.6 Die Unterschiede der Träume (Mann/Frau- Erwachsene/Kinder)
3.7 Können wir unsere Träume beeinflussen ?

4.0 Verschiedene Fragen
4.1 Wie lange müssen wir schlafen ?
4.2 Sind Frühaufsteher intelligentere Menschen ?
4.3 Ist der Schlaf vor Mitternacht wirklich der gesündeste ?

5.0 Schlafstörungen
5.1 Die verschiedenen Gründe
5.2 Die Bekämpfung der Schlaflosigkeit

6.0 Der Schlaf bei anderen Lebewesen

8 .0 Schlafphänomene

9.1 Das Gähnen
9.2 Der Schlafwandel
9.3 Das Zucken vor dem Einschlafen
9.4 Das Schnarchen
9.5 Die Schlafapnoe
9.0 Der Schlafentzug

10.0 Resümee

Der Schlaf- mehr als nächtliches Nichtstun

1.0 Einleitung

Der Schlaf nimmt etwa 1/3 unserer Lebenszeit in Anspruch, was bei einer Lebenserwartung von 75 Jahren exakt 219 000 Stunden sind.

Diese große Menge verweist auf die Wichtigkeit des Schlafes, und so ist der Schlaf neben Ernährung und Atmung das einzige Thema, welches alle Lebewesen auf dieser Welt gleichermaßen betrifft.

Denn wir können uns IHM einfach nicht entziehen, (den Rekord im Aufbleiben hält derzeit ein Student mit 120 schlaflosen Stunden in Folge) denn früher oder später holt er uns alle ein und entführt uns in ein Reich, welches wir zwar nächtlich besuchen und das uns wohlbekannt erscheint, über das wir allerdings im Wachzustand nur Bruchstücke von Informationen haben. Aus diesen, wie ich finde, überzeugenden Gründen, habe ich also den Schlaf zu meinem Referatthema gewählt, mit dem Ziel allen den Schlaf in seiner Vielfalt und Bedeutung ein bißchen näher zu bringen.

Warum wir überhaupt schlafen,

Wie das Einschlafen funktioniert,

Was während des Schlafes mit uns und in uns passiert,

Warum wir träumen und in welcher Beziehung unsere Träume zu unsren Alltagserfahrungen stehen-

das sind die Fragen mit denen ich mich beschäftigt habe. Zusätzlich werde ich von Phänomenen wie Schlaflosigkeit, Schlafwandel, Gähnen und vielem mehr erzählen.

2.0 Grundsätzliche Dinge:

2.1 Die Entstehung der Schlafforschung:

Dafür, daß der Schlaf einen so großen Teil unserer Lebenszeit in Anspruch nimmt, wissen wir relativ wenig über ihn.

Die Leute in der Antike nannten den Schlaf den

„kleinen Bruder des Todes“, und in der Tat erscheint diese absolute Abwesenheit, in die man während des Schlafes verfällt, wie ein vorübergehender Tod. Aus diesem Grunde haben die Leute früher oft in (oder in der näheren Umgebung) von Tempeln geschlafen, aus Angst am nächsten Morgen nicht mehr zu erwachen. Sie hielten den Schlaf also für eine göttliche Fügung und haben sich dementsprechend nicht näher mit ihm beschäftigt.

Sehr viel später dann, im frühen Mittelalter, als man begann im Bereich der Medizin zu forschen, hat man den Schlaf ganz einfach als verlorene Zeit abgetan und ihm keine weitere Beachtung geschenkt.

So begann die moderne Schlafforschung, der wir alle heutigen Erkenntnisse verdanken, erst sehr spät, und zwar exakt 1929.

1929 nämlich erfand der Psychiater Hans Berger ein Gerät zur Messung der Gehirnaktivität, das EEG. Diese Erfindung war praktisch der Startschuß zur Schlafforschung und erst da entdeckte man den großen Zusammenhang zwischen Schlaf und Gesundheit, denn der Schlaf ist keineswegs ein absolut passiver Vorgang, denn in unserem Körper und unserem Gehirn laufen eine ganze Menge komplizierter Vorgänge ab. Und die Hauptfunktionen habe ich hier mal herausgeschrieben

2.2. Was nachts in unserem Körper vorgeht: Folie I

Was nachts in unserem Körper passiert:

- Die Herz- und Pulsfrequenz verringert sich allmählich auf 50 Schläge pro Minute (außer im REM- Schlaf)
- Der Blutdruck geht während des Schlafes zurück
- Der Atem wird zunehmend flacher und regelmäßiger. Nur während der REM-Phasen atmen wir wieder heftiger und unruhiger
- Die Körpertemperatur sinkt um etwa 0,4°C. In den frühen Morgenstunden ist sie in der Regel am niedrigsten. Danach steigt sie langsam wieder an, der Körper beginnt sich für den kommenden Tag aufzuwärmen. Die Körpertemperatur sinkt auch, wenn wir nicht schlafen.
- Der elektrische Hautwiderstand, der die (innere) Entspannung eines Menschen widerspiegelt, verstärkt sich mit zunehmender Schlaftiefe.
- Die Muskelspannung läßt im Schlaf deutlich nach und ist während des REM-Schlafes am niedrigsten.
- Bestimmte Hormone , wie z.B. das Wachstumshormon werden vorrangig nachts, insbesondere während der Tiefschlafphasen, ausgeschüttet. Diese Hormone spielen eine entscheidende Rolle für die Bildung neuer Eiweißstoffe.
- Während des Schlafes kommt es zu einer Zellregenerierung.
- Man vermutet zusätzlich während des REM-Schlafes eine komplette Neuordnung des Gehirns. So sollen demnach sämtliche Informationen während dieser Zeit sortiert, neugespeichert oder verworfen werden.

2.3 Grundfragen:

Diese Erkenntnisse haben die Schlafforscher zwar in so fern weitergebracht, daß wir jetzt genauer darüber Bescheid wissen, was in unserem Körper während des Schlafes passiert, die Grundfragen allerdings, WARUM WIR SCHLAFEN; WARUM IN DIESER FORM, UND WAS DAS EINSCHLAFEN AUSLÖST, sind noch weitgehend ungeklärt. Fest steht nur, daß zum Einschlafen folgende körperliche Voraussetzungen erfüllt sein müssen:

( Dazu kommen noch seelische Voraussetzungen- doch zu denen später, unter „Schlafstörungen“ näheres )

- Das Gehirn muß auf Schlaf eingestellt werden
- Die motorischen Funktionen, also die bewußten Bewegungen müssen ausgestellt werden

Die Tatsache, daß wir immer zur selben Zeit müde werden, nämlich nachts, hat zweierlei Gründe. Zum ersten einen eher praktischen Grund, nämlich daß wir im Dunkeln nicht sehen können. So bietet sich diese Tageszeit zum Schlafen an. Zum Zweiten haben wir mehrere biologische Uhren in unserem Körper. Eine davon bestimmt z.B. die Zeit in der wir Hunger bekommen. Eine andere die Zeit, in der wir uns schlafen legen müssen. In den 70er Jahren hat ein deutscher Schlafforscher Versuchspersonen für mehrere Wochen in einen unterirdischen Bunker eingesperrt. Interessanterweise folgten die Versuchspersonen, fern von jedem Tageslicht, bezüglich ihres Schlafbedürfnisses trotzdem dem alten Rhythmus. Somit war die Existenz der biologischen Schlafuhr bewiesen.

Soviel nur zum Bereich der Grundfragen.

3.0 Der Aufbau des Schlafes

Im vorgelesenen Text kam öfter das Wort REM-Schlaf vor. Der REM-Schlaf ist die größte Entdeckung, die man je auf dem Bereich der Schlafforschung gemacht hat. Erläutern kann man ihn anhand der verschiedenen Schlafphasen.

3.1 Entdeckung der verschiedenen Schlafphasen:

Mit dem EEG-Gerät stellte man verschiedene Gehirnwellenmuster fest, die regelmäßig auftraten und sich in ihrer Form klar voneinander unterschieden. Nach längeren Forschungen war bewiesen:

Schlaf ist kein konstanter Zustand, er verläuft gezielt nach einem bestimmten Schema: ( Folie: Schlaftreppe nach Borbely)

3.2. Erklärung der verschiedenen Schlafphasen anhand Folie II

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ein kompletter Schlafzyklus dauert 90-100 min.. Er besteht aus dem einmaligen Durchlauf der Schlafphasen 1-5. Ein gesunder Erwachsener durchläuft während seines nächtlichen Schlafes 4-6 solcher Zyklen.

Prozentual nimmt die Non- REM-Zeit ca. 70-80 % des nächtlichen Schlafes in Anspruch. Der REM- Schlafanteil beträgt demnach gerademal 20-30 %.

3.3 Bedeutung des Tiefschlafes:

DER TIEFSCHLAF dient in erster Linie unserer Regeneration.

Während dieser Zeit erholt sich der Körper von den Strapazen des Tages, er entspannt sich vollkommen. Unsere Atmung verläuft regelmäßig. Schlafen wir einmal über einen längeren Zeitraum nicht, so ist es dieser Tiefschlaf der uns fehlt. Doch die Natur hat vorgesorgt: So müssen wir die versäumte Zeit nicht in Stunden nachholen, zur Erholung reicht auch schon die gewohnte Schlafdauer. Denn der Körper kann, geschieht dies nicht allzu oft und extrem, den erholsamen Tiefschlaf verlängern, indem er den REM-Schlaf verkürzt. Durch diese Flexibilität fühlt sich der Körper am nächsten Morgen zwar oftmals etwas bleiern, hat aber keine gesundheitsschädlichen Schlafdefizite.

4.0 Der REM- Schlaf

4.1 Entdeckung/ Erklärung/Funktion des REM-Schlafes

Der REM- Schlaf wurde 1953 entdeckt. Den Schlafforschern fiel auf, daß die Gehirnwellen der Versuchspersonen in regelmäßigen Abständen zu Betawellen wurden. ( Betawellen, das sind jene Wellen die unser Gehirn im Wachzustand produziert ). Aber die Versuchspersonen waren gar nicht wach, im Gegenteil, sie bewegten sich sogar noch weniger als in der übrigen Zeit. Außerdem wiesen die Versuchspersonen schnelle, unruhige Augenbewegungen auf. Und von diesem Phänomen hat der REM-Schlaf seinen Namen erhalten. REM steht nämlich für Rapid-Eye-Movements, also für schnelle Augenbewegungen.

Während der übrigen Zeit konnten nur sehr langsame bis gar keine Augenbewegungen festgestellt werden. So heißt der übrige Schlaf NON- REM oder SEM-Schlaf, wobei das S für Small steht.

Dieser REM-Schlaf faszinierte die Schlafforscher in den Schlaflaboren Amerikas so sehr, dass sie sich vollkommen auf ihn konzentrierten.

Die, auf den ersten Blick keinerlei Sinn ergebenden Augenbewegungen wurden genauestens untersucht. Mit verblüffendem Ergebnis: Die REM-Schlafphase ist die Zeit in der wir träumen.

Demnach verfolgen wir unsere Träume während des Schlafes mit den Augen. Und damit wäre das nächste Kapitel erreicht, in dem ich mich mit dem Phänomen Traum auseinandersetzen möchte.

5.0 Der Traum

5.1 Was dachte man früher ?

Die Ägypter dachten, Träume seien die Spaziergänge der Seele.

Demnach verließen ihre Seelen Nacht für Nacht ihr zu Hause, den menschlichen Körper, um auf Reisen in ferne Länder zu gehen. Dort erlebten sie die verrücktesten Geschichten, und bei ihrer Rückkehr erzählten sie dem Körper manchmal von ihren Erlebnissen.

Deshalb galt es in der damaligen Zeit auch als gefährlich, schlafende Menschen aufzuwecken, denn es bestand die Gefahr die Seele vom Körper zu trennen. Heute wissen wir, dass ein Traum keine Seelenwanderung ist. Und doch haben Träume immer etwas mysteriöses behalten, was wohl an der Unfähigkeit liegt, sie zu kontrollieren oder zu beeinflussen.

5.2 Träume- nichts als Schäume ?

Wir kennen zahlreiche Erzählungen die von der Traumdeutung handeln und von geträumten Erlebnissen die sich in der Zukunft tatsächlich ereignet haben. Zahlreiche Theologen und Psychologen haben sich an diesem heiklen Thema die Zähne ausgebissen. Sigmund Freud hat das in seinem legendären Werk “die Traumdeutung“ so ausgedrückt: Träume, das sind Gefühle und Gedanken die unser Über-Ich am Tage nicht akzeptiert und aus diesem Grunde nachts in erträgliche Bilder umwandelt. Das war um das 19. Jahrhundert herum, und auch heute weichen die Theorien über die Bedeutung des Traumes nicht weit von dieser These ab. So sind die vier modernsten, gängigsten Theorien über die Funktionen des Traumes:

5.3 Die modernen Theorien über die Bedeutung der Träume

1.Die informationsverarbeitende Funktion:

Das Gehirn überträgt während des REM-Schlafes Informationen, die wir persönlich als wichtig erachten ins Langzeitgedächtnis. Dabei kommt es zu einer Vermischung der Bilder in unserem Gehirn.

2. Die ausgleichende Funktion:

Diese These beschäftigt sich mit der Ausgewogenheit von negativen und positiven Gefühlen. So folgen nach negativen, belastenden Tageserlebnissen, positive und aufheiternde Träume.

Demnach spiegelt der Traum also keine Tageserlebnisse wieder, sondern holt Gefühle nach, die tagsüber (bewußt oder unbewußt ) vermißt worden sind.

3. Mastery-Theorie:

Diese besagt, dass besonders belastende Tagesereignisse und Konflikte im Traum wiedererscheinen, um gelöst zu werden, oder auf Lösungswege hinzuweisen.

4. Aktivations-Synthese-Theorie:

In dieser Theorie geht man davon aus, dass während des Schlafes spontan einzelne Gehirnpartien aktiviert werden. Als Begleiterscheinung entstehen sinnlose und absurde Bilder, denen wir nachträglich eine Bedeutung verleihen.

5.4 Der seltsame ( Traum )- Fall des Herrn R.

In einen meiner Bücher, seltsamerweise in dem wissenschaftlichsten von allen, habe ich von einem interessanten Fall gehört, die Geschichte des Herrn R.. Herr R. kam mit der Behauptung sonderbare Träume zu haben ins Schlaflabor, und sein Schlaf wurde über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet.

Man weckte ihn auf, sobald sein Gehirn Betawellen auf dem EEG anzeigte, sobald sich Herr R. also definitiv in einer REM-Phase befand, und fragte ihn sofort nach seinem Traum. Herr R. erzählte nach dem Erwachen die seltsamsten Geschichten. Denn Im Gegensatz zu den üblichen Träumen die man so träumt, kam Herr R. weder selber, noch irgendwelche Personen aus seinem Bekanntenkreis darin vor.

Er war weder emotional betroffen von dem Geschehen, noch nahm er daran teil, er war lediglich Zuschauer. Die Träume bestanden aus vollständigen, völlig logischen Geschichten, die meist ein einziges Thema von Anfang bis Ende behandelten. Zusätzlich waren sie unglaublich humorvoll und ähnelten netten Anekdoten. Außerdem erzählte er in seinen Träumen von wahren Fakten, die er im Wachzustand gar nicht gewußt hatte. Das Thema Traum gibt also viele Rätsel auf, und die wenigsten kann man logisch erklären.

5.5. Wie können wir uns an unsere Träume erinnern ?:

In den vielen Schlaflaboren dieser Welt, in Berlin allein gibt es sechs Stück, werden Nacht für Nacht Träume festgehalten. Den jeder Mensch träumt, in jeder Nacht. (dabei können sich, aus ungeklärtem Grund, Frauen besser an Träume erinnern als Männer) Nur muß der Schlafende, um sich am nächsten Morgen an den Traum erinnern zu können, während des Träumens oder kurz danach wach werden, und anschließend sofort mit seinen Träumen konfrontiert werden. Denn Träume werden nur im Kurzzeitgedächtnis festgehalten, und während des Schlafes besteht keinerlei Verbindung zwischen Lang- und Kurzzeitgedächtis. Doch durch Aufwecken der Schlafenden während einer REM-Phase können die Geweckten in 80% der Fälle von Träumen oder Gedanken berichten.

Auffällig sind dabei auch die Unterschiede zwischen den Träumen der frühen und denen der späteren REM- Phasen. So bestehen die Träume der früheren Phasen oft nur aus kurzen Erlebnissen oder Eindrücken, es werden wenig persönliche Gefühle eingesetzt. Die Träume kurz vor dem Erwachen sind bilderreich und der Inhalt verwirrt. Sie beziehen den Träumer in das Geschehen ein und beinhalten zahlreiche Emotionen.

5.6 Die Unterschiede der Träume (Mann/Frau- Erwachsene/Kinder)

Auch unterscheiden sich Männerträume stark von Frauenträumen, Kinderträume von den der Erwachsenen. In den 60er Jahren haben Traumforscher in den USA Tausende nach ihren Träumen befragt. Die Ergebnisse waren eindeutig:

Frauen träumen mehr von Gefühlen, Freunden, Familie;

Männer hingegen von Unglück, Aggression, und ehrgeizigem Vorwärtsstreben. In den meisten ihrer Träume werden sie verfolgt, oder sehen einen Freund in großer Not. In nur 7% der Träume dominiert die Freude. Eine Überprüfung der Ergebnisse in den 80ern bestätigte die Ergebnisse mit einer Ausnahme:

Fra uen träumten mittlerweile vergleichsweise ehrgeizig.

Kleine Träumer zwischen drei und vier Jahren begegnen im Traumland vor allem Tieren. Ab und zu treffen sie dort auch ihre Geschwister, in den seltensten Fällen ihre Eltern. Erst im Alter von fünf bis sieben Jahren werden Kinder in ihren Träumen von passiven Beobachtern zu aktiv Handelnden.

5.7 Können wir unsere Träume beeinflussen?

Können wir unsere Träume beeinflussen ?

Fast jeder Mensch war sich während eines Traumes schon einmal bewußt, daß der Traum ein Traum ist und keine Realität. Demnach müßten wir unsere Träume auch beeinflussen können. Dies ginge allerdings nur, wenn wir während des Traumes kurzzeitig erwachen, und anschließend den abgebrochenen Traum weiterträumen könnten.

Ob dies möglich ist, ist allerdings nicht bekannt. Doch wird von einer Methode berichtet, die Fähigkeit der positiven Traumbeeinflussung zu erlernen.

6.0 Verschiedene Fragen:

6.1 Wie lange müssen wir schlafen?

Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Jeder Mensch muß die Länge seines Schlafes individuell selbst bestimmen. Im Groben sollte sich die täglich Schlafzeit jedoch zwischen 5-10 Stunden befinden- alles andere gilt offiziell als Schlafstörung. Werden Leute mit einem größeren Schlafbedürfnis vorzeitig geweckt, so fühlen sie sich körperlich unwohl. Wir nennen sie Morgenmuffel.

Trotzdem leben Frühaufsteher nicht gesünder als Langschläfer.

Am gesündesten lebt derjenige, der die Möglichkeiten hat, sich so weit wie möglich seiner biologischen Schlafuhr anzupassen .

6.2 Sind Frühaufsteher intelligentere Menschen?

Es herrscht das Vorurteil, dass Frühaufsteher die intelligenteren, erfolgreicheren Menschen seien . Das kann ich nicht bestätigen, auch wenn tatsächlich viele berühmte Persönlichkeiten Kurzschläfer waren/sind. Thomas Edison hielt den Schlaf für vergeudete Zeit und soll angeblich mit zwei Stunden Nachtruhe ausgekommen sein. Vielleicht war es seine Abneigung gegen den Schlaf und die Dunkelheit, die ihn zur Erfindung der Glühbirne veranlaßten. Napoleon, selbst ein leidenschaftlicher Kurzschläfer, sagte einmal über die angemessene Schlaflänge:

„Erwachsene Männer brauchen drei Stunden Schlaf, junge vier, Frauen und Kinder fünf. Und nur Idioten sechs.“

Dem gegenüber steht allerdings die Aussage Goethes, einem leidenschaftlichen Langschläfer, der an seine Geliebte Charlotte v. Stein einmal schrieb:

„ Ich kenne nur zwei Götter: Den Schlaf und Sie.“

6.3 Ist der Schlaf vor Mitternacht wirklich der Gesündeste?

Nein, auch dies ist nur ein Gerücht, oder vielmehr ein Mißverständnis. Denn die ersten Stunden des Schlafes sind die wichtigsten für den Körper, ganz gleich wann diese stattfinden.

7.0 Schlafstörungen:

Nahezu jeder dritte Deutsche leidet an Schlafstörungen, (besonders häufig sind Frauen betroffen), und Schlaftabletten und Beruhigungsmittel werden mehr denn je zur Volksdroge Nr.1.

Wenn nachts der benötigte Schlaf einfach nicht eintreten will, und der Körper einfach nicht zur Ruhe kommt, kann dies die verschiedensten Ursachen haben.

7.1 Die verschiedenen Gründe

1.körperliche/psychische Faktoren:

In den seltensten Fällen hat die Schlafstörung echte gesundheitliche Ursachen. Schlaflosigkeit beginnt vielmehr im Kopf.

Bevor wir schlafen können, müssen Kopf und Körper den Schlaf zulassen. Wir wissen wie schlecht wir schlafen ,wenn am nächsten Tag eine aufregende Reise beginnt oder ein netter Besuch erwartet wird. „Fröhliche“ Schlafstörungensind aber selten Anlaß zur Sorge. Viel schlimmer ist es, wenn wir nicht aufhören können zu grübeln, wenn uns Probleme und Kummer plagen- meistens geschieht dies unbewußt.

Aber auch ein schlechtes Gewissen ist quälend, nicht umsonst schläft man den „Schlaf des Gerechten“. Andere Schlafstörungen sind reine Einbildung, entstehen aus der Überzeugung „sowieso wieder nicht einschlafen zu können“. So werden Einschlafstörungen zu Teufelskreisen, aus denen auszubrechen sich als äußerst schwierig gestaltet.

2. äußere Störfaktoren:

Häufig werden Schlafprobleme auch durch äußere Einflüsse und Umweltbedingungen hervorgerufen.

So ist für einen gesunden Schlaf eine geeignete Matratze notwendig, Dunkelheit, saubere Bettwäsche, frische Luft, ein wohltemperiertes Schlafzimmer, und vor allen Dingen absolute Ruhe.

7.2 Die Bekämpfung der Schlaflosigkeit:

Schlaftabletten sind dafür auf Dauer keine Lösung. Sie beinhalten Stoffe die sich im Gehirn an bestimmte Nervenzellen knüpfen und ihnen den „Einschlafbefehl“ geben. Vergleichsweise ungeeignet ist Alkohol, er fördert zwar zunächst das Einschlafen, führt aber dazu, dass der Schlaf flacher wird und man nachts häufiger erwacht. Doch was kann man sonst gegen die nächtliche Qual tun?

Eine wichtige Rolle für unseren Schlaf spielt die Ernährung, wir wissen, dass eine fette, ballaststoffreiche Mahlzeit kurz vor dem Einschlafen Gift für den Körper ist. Wer trotzdem nicht auf einen Snack vor dem Schlafengehen verzichten möchte, sollte ein Lebensmittel mit hohen Tryptophananteil wählen, z.B. Milch oder Thunfisch. Außerdem hilft regelmäßige sportliche Betätigung, oder ein Spaziergang vor dem Schlafengehen, nicht aber allzu starke körperliche Belastung, da diese in jeder Form eine Ausschüttung des Streßhormons Kortisol bedeutet. Sollte es dann trotzdem mal Probleme beim Einschlafen geben, so ist das Aufstehen zu empfehlen, setzt euch auf ein Sofa und lest ein Buch, denn Ablenkung kann sehr hilfreich bei der Heraufbeschwörung des Schlafes sein.

8.0 Der Schlaf bei anderen Lebewesen:

Jedes Lebewesen hält Ruhephasen, soviel steht nach langer Forschungszeit fest. Die werden bei der Bohne und beim Krokodil, bei der Katze und beim Mensch von biologischen Uhren gesteuert.

Aber bisher hat man nur bei Säugetieren und Fischen einen Schlaf feststellen können, der durch seine Tiefe und den unterschiedlichen Gehirnaktivitäten dem des Menschen gleicht. Dauer, Tiefe und Rhythmus unterscheiden sich bei jeder Tierart stark, verantwortlich dafür sind Lebensumstände und der Entwicklungsstand des Gehirns.

So schlafen kleine Tiere, denen die Natur die Möglichkeit gegeben hat sich einen sic heren Schlafplatz zu suchen bis zu 20 Stunden täglich.

Tiere wie Zebras oder Gazellen, die stets wachsam sein müssen, genügen sich mit 3-4 Stunden Schlaf.

Delphine pflegen wahrscheinlich die intelligenteste Form des Schlafes. Sie schlafen immer nur mit einer Gehirnhälfte, so sind sie ständig wach, und erholen sich trotzdem.

9.0 Schlafphänomene

9.1 Das Gähnen

Es überfällt uns plötzlich und ohne Vorankündigung: Das Gähnen. Mindestens zehn mal am Tag gähnen wir, und sehen dies als Zeichen unserer Müdigkeit an. Tatsächlich drückt dieses Verhalten Schlafbedürfnis aus. Doch wird es allerdings nicht, wie häufig vermutet wird, von dem Wunsch des Körpers nach Sauerstoff ausgelöst- im Gegenteil, das Gähnen ist ein Reflex, der ausschließlich im Gehirn entsteht. So scheint das Gähnen keinerlei positive oder negative Auswirkungen auf unser Wohlbefinden zu haben, es erfüllt keine Funktion. Das Gähnen gilt als soziales Phänomen, es wirkt äußerst ansteckend. Man vermutet deshalb einen unbewußten Aufruf zum Auflösen einer Gesellschaft als Hauptfunktion: Beginnt ein Anwesender einer Gesellschaft zu Gähnen, so tun es ihm die anderen unbewußt nach- Aufbruchstimmung macht sich breit.

Im Übrigen wirkt Gähnen nur ansteckend, wenn man, bewußt oder unbewußt, mit dem Gähnenden sympathisiert.

9.2 Der Schlafwandel:

Das Fremdwort für Schlafwandel lautet Somnambulismus. ( somnus=der Schlaf, ambulare=wandern-Schlafwandel ), oder aber auch Noktambulismus ( noctus=die Nacht, ambulare=wandern- Nachtwandel ) bzw. Lunatismus ( Luna=der Mond-Mondsucht ). Diese Vielfalt an Fachwörtern weist ein großes Interesse auf diesem Gebiet nach. Und tatsächlich hat dieses Schlafphänomen schon immer das Interesse der Menschen magisch angezogen. Wahrscheinlich liegt dies an der unheimlichen Vorstellung völlig willenlosen Handelns, welche die Menschen dazu inspirierte zahlreiche Romane und sogar Operetten zu diesem Thema zu verfassen.

Besonders häufig tritt Schlafwandel bei Kindern auf. Bereits jedes zehnte Kind wird von diesem Verhalten aufgesucht, nur wissen die wenigsten von dieser, im Übrigen vererbbaren Behinderung. Doch bedeutet Schlafwandel nicht immer Fortbewegung, auch das unbewußte, manchmal minutenlange Aufsitzen im eigenen Bett gilt schon als Schlafwandel. Bei Erwachsenen ist Schlafwandel weniger häufig verbreitet, sie hat im fortgeschrittenen Alter fast immer psychische Gründe. Doch was bewegt Menschen dazu, nachts ihre Betten zu verlassen um die seltsamsten Dinge zu tun ? Lange Zeit hielt man den Schlafwandel für eine Schlafstörung, heute bezeichnet man sie offiziell als Aufwachstörung. Denn besagte Menschen werden nicht während ihres Schlafes gestört, sie haben Probleme mit dem Aufwachen.

Wir erinnern uns:

Zum Einschlafen müssen mehrere körperliche Voraussetzungen erfüllt sein :

a) Das Gehirn muß auf Schlaf eingestellt werden
b) Die motorischen Funktionen, also die bewußten Bewegungen, müssen ausgestellt werden.

Umgekehrt muß zum Erwachen also sowohl das Gehirn, als auch die motorischen Funktionen wieder eingestellt werden. Bei Schlafwandlern kommt es dabei zu Komplikationen. Sie erwachen nächtlich, wie jeder dies häufig für kurze Zeit tut, aber nur körperlich. Die Bewegungen werden aktiviert, doch das Gehirn bleibt zurück in der Schlafposition, Schlafwandler bleiben also sozusagen in Schlaf hängen, und zwar genau während des Überganges zwischen leichtem Schlaf und REM-Schlaf. So kommt es dann zu den seltsamsten Vorfällen. Die Menschen stehen auf, irren in der Wohnung herum und erledigen die verrücktesten Dinge. Häufig werden sie von großem Hunger geplagt, doch die Nahrungsaufnahme gestaltet sich ohne bewußtes (Nach-) Denken als äußerst schwierig. Da wird schon mal ein Buch zersäbelt in der Annahme es hielte sich um einen Laib Brot, Schokoriegel werden mit Papier verzehrt und sogar Katzenfutter gegessen. Häufig finden sich die Personen frierend auf der Straße wieder, vor verschlossener Tür. Unangenehm erscheint zusätzlich die Tatsache, sich am nächsten Morgen nicht an das rege nächtliche Geschehen erinnern zu können- die meisten Menschen ahnen nichts von ihren Aktivitäten. Richtig gefährlich wird es allerdings, wenn Fenster und Balkone mit Schränken oder Türen verwechselt werden. Häufig kommt es zu Unfällen, in den schlimmsten Fällen enden sie tödlich, den die vielgepriesene „schlafwandlerische Sicherheit“ ist mehr als trügerisch.

Besonders skurril erscheint die Geschichte eines jungen Kanadiers. Dieser stand mitten in der Nacht auf, zog sich komplett an und verließ die Wohnung.

Er fuhr die 23 Kilometer zum Hause seiner Schwiegereltern, betrat ihr Schlafzimmer und erstach beide mit einem Messer.

Das alles tat er völlig unbewußt im Schlaf. Er erwachte erst wieder, als, von Nachbarn alarmiert, die Polizei eintraf. Er wurde verhaftet und wegen doppelten Mordes angeklagt, man rechnete mit 25 Jahren Haftstrafe. Der Kanadier war völlig verstört, er war sich keines Fehlverhaltens bewußt. Sein Verteidiger glaubte seinen Worten und war bemüht eine Erklärung zu finden. Er vermutete Schlafwandel hinter der Tat, und setzte eine Schlafanalyse in Untersuchungshaft durch. Und tatsächlich gelang es ihm, das Leiden des Kanadiers (Somnambulismus) nachzuweisen. Der Kanadier wurde erst für unzurechnungsfähig und anschließend für unschuldig erklärt.

Der Fall brachte weltweit moralische Diskussionen ins Rollen.

War der Kanadier wirklich unschuldig, oder war er im Schlaf den Befehlen seines Unterbewußtseins gefolgt, hatte also schon einmal mit dem Gedanken an die Ermordung seiner Schwiegereltern gespielt ? Dies konnte man allerdings nicht nachweisen, der Kanadier pflegte sogar ein ausgesprochen gutes Verhältnis zu seinen Schwiegereltern. Die Frage in wie weit das Unterbewußtsein Schlafwandler in ihrem Tun beeinflußt, bleibt also weiterhin ungeklärt.

9.3 Das Zucken vor dem Schlaf:

Warum zucken wir häufig kurz vor dem Einschlafen zusammen ?

Wir alle kennen das: Wir sind gerade sanft in das Reich des Schlafes hinübergeglitten, da packt uns ein heftiges Zucken und befördert uns blitzschnell wieder zurück in die Wirklichkeit. Erschreckend und ärgerlich ist das, aber durchaus kein Grund zur Sorge. Den dieses Zucken entsteht ähnlich wie der Reflex zum Schlafwandel: Sind die für das Denken und Fühlen verantwortlichen Bereiche in unseres Großhirns schon auf dem Weg in den Schlaf sind, während das für die Bewegung zuständige motorische System noch aktiv ist. Es kommt zu scheinbar unkontrollierten Bewegungen über die wir uns scheinbar selbst erschrecken. Die Zuckung kann uns wieder aufwecken. Sie kann aber auch als Gefühl des Fallens, Bestandteil eines ersten Traumes werden.

9.4 Das Schnarchen:

Schnarchen- ein leidiges Problem, das oft zu Schlafproblemen- des Betroffenen oder auch nur des genervten unfreiwilligen Zuhörers - führt.

Männer schnarchen etwas häufiger als Frauen, junge Menschen wesentlich seltener als alte. So kommt einer Umfrage zufolge gewohnheitsmäßiges Schnarchen nur bei einem Zehntel der 30jährigen Männer und einem Zwanzigstel der gleichaltrigen Frauen vor. Bei den 60- 65jährigen hingegen schnarchen sechs Zehntel der Männer und vier Zehntel der Frauen. Schnarchen kann vielerlei Ursachen haben. Eine Grundlage fürs Schnarchen wird vererbt. Aber neben der Vererbung spielen auch noch zahlreiche andere Faktoren eine Rolle. Unter den Schnarchern sind besonders viele Personen mit Übergewicht und Bluthochdruck. Übergewicht behindert die Atmung und führt somit zum Schnarchen. Besonders häufig kommt Schnarchen in der Rückenlage vor. Auch Alkohol und manche Schlafmittel können Schnarchen hervorrufen oder Verstärken. Nächtliches Schlafen ist für Zuhörer zwar besonders lästig, das Aufwecken der schlafenden Person nützt allerdings wenig, denn erneutem Einschlafen setzt die Betroffene Person automatisch ihr Schnarchen fort.

9.4 Die Schlafapnoe:

Anders sieht die Sache bei nächtlichen Atemstillständen, der sogenannten Schlafapnoe aus. Das ist ein recht gefährliches Leiden, vor allem deshalb, weil der betroffene selbst gar nichts davon merkt. Am auffälligsten bei der Schlafapnoe ist ein sehr heftiges, immer wieder von längeren Atema ussetzern unterbrochenes Schnarchen. Diese Atemaussetzer dauern oft mehrere Minuten lang an, bis der Schlafende keine Luft mehr bekommt und röchelnd nach Luft japst. Solche nächtlichen Atemstillstände haben sehr negative Auswirkungen; sie können sogar äußerst gesundheitsbedrohlich sein. Denn natürlich werden während dieser Atempausen Herz und Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die zwischendurch auftretenden Erstickungsanfälle verhindern zudem die Tiefschlafphasen, der Schläfer verbringt einen Großteil der Nacht in leichtem Schlaf, mit dem Effekt, dass er sich am nächsten Tag todmüde fühlt. Seine Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sind stark beeinträchtigt.

Bei einem solchen Leiden sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen, durch eine operativen Eingriff im Kehlkopfbereich kann dieses Problem behoben werden.

10.0 Schlafentzug:

Bedenkt man die vorherigen Kapitel, so ist die enorme Wichtigkeit des regelmäßigen Schlafes, in Bezug auf Gesundheit von Seele, Geist und Körper, sicher nicht abstreitbar. Doch was passiert, wenn es wirklich mal zu einem längeren Schlafentzug kommt ?

Im Mittelalter bereits wußte mal von dieser Dringlichkeit, und setzte sie gezielt als Foltermethode ein. Man verhinderte das Einschlafen der zu folternden Person immer wieder so lange, bis diese, überwältigt von dem Wunsch nach Schlaf, nachgab. In den USA gibt es sogar Wettbewerbe im „Wachbleiben“. Die Teilnehmer sind dabei bemüht, ihr eigenes Einschlafen so lange wie möglich zu verhindern.

Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um ein völlig verantwortungsloses Handeln, denn es kommt mitunter zu beängstigenden Nebenwirkungen. So beginnen die Personen erst zu frieren, denn während der Nacht senkt sich die Körpertemperatur ja automatisch- ob nun geschlafen wird oder nicht. Nach weiteren Stunden Schlafentzug läßt die Konzentrationsfähigkeit merklich nach, einfache Rechnungen können nicht mehr richtig gelöst werden. Ebenso schwindet die Körperkraft, das Öffnen eines Schraubverschlusses erweist sich als unmöglich. Ab 80 Stunden Schlaflosigkeit in Folge treten mitunter Halluzinationen auf. So berichtete eine Versuchspersonen von Käfern die auf ihren Armen krabbelten- in Wirklichkeit war ihre Haut völlig unbekäfert.

Den Rekord im Wachbleiben hält derzeit ein Student mit fünf Tagen Schlaflosigkeit in Folge. Nach 120 Stunden jedoch holte konnte er sich ihm jedoch nicht mehr aus eigenem Antrieb entziehen, er verfiel in einen tiefen, entspannenden Schlaf

11.0 Resümee:

Schlaf- das ist kein lästiges Nichtstun dem wir uns alle beugen müssen.

Schlaf ist vielmehr eine völlig kosten- und schmerzlose Art der Entspannung, und Erholung, eine allnächtliche Reise in unseren Körper. Er ist ein Verhalten, dass uns allen gemeinsam ist, ob wir nun in Wasser- oder Holzbetten, in Hängematten oder einfach auf Reismatten am Boden zur Ruhe finden- er ist ein vielseitiges Erlebnis dem wir uns Nacht für Nacht anvertrauen.

Quellen: mehrere Fachbücher aus den Bereichen der Wissenschaft und Medizin.

13 von 13 Seiten

Details

Titel
Der Schlaf - mehr als nächtliches Nichtstun
Autor
Jahr
2000
Seiten
13
Katalognummer
V104170
Dateigröße
358 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schlaf, Nichtstun
Arbeit zitieren
Andrea-Maria Taegener (Autor), 2000, Der Schlaf - mehr als nächtliches Nichtstun, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/104170

Kommentare

  • Gast am 9.10.2001

    der schlaf- mehr als naechtliches nichtstun.

    Super beitrag, sehr informativ und fuer jedermann verstaendlich geschrieben. Interessantes Thema. Unbedingt lesen, leute!!!!

  • Gast am 30.12.2001

    Ein super Referat!!!.

    Das Referat beinhaltet alles was zu dem Thma zu sagen ist!!!Danke...

  • Gast am 7.6.2002

    Note: Extrem gut!.

    Also an diesem Referat gibt es absolut nichts auszusetzen. Es ist äußerst informativ und gut verständlich. Ein gut gewähltes Thema. Das Referat regt an, sich über seine eigenen Schlafgewohnheiten Gedanken zu machen. Im Großen und Ganzen kann ich nur eins dazu sagen: RESPEKT!!!!

  • Gast am 13.4.2003

    Sehr gute Arbeit.

    Hallo,

    sehr gut geschrieben.
    Weiter so.

    Grüsse
    Team Schlafapnoe e. V.

  • Gast am 4.9.2004

    very good.

    very good work Andrea

  • Gast am 9.6.2005

    wow richtig nice!.

    nice work!!!!

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Titel: Der Schlaf - mehr als nächtliches Nichtstun


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