Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Communications - Miscellaneous

Kommunikationspraxis

Title: Kommunikationspraxis

Script , 2001 , 41 Pages

Autor:in: Reinhard Röde (Author)

Communications - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Ethik: "Nachdenken über Moral." -- Medienethik (ME) hat zwei Grundfunktionen:

1) eine Steuerungsfunktion (normativ) hinsichtlich des Mediensystems; diese bezieht sich sowohl auf die institutionelle als auch auf die individuelle Ebene

2) eine Reflexionsfunktion: sie betrachtet einserseits kritisch das Mediensystem unter ethischen Gesichtspunkten, andererseits die Medienethik selbst.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Debatin: Ethische Grenzen oder Grenzen der Ethik?

1. Steuerungsfunktion der Medienethik – Ethos und Moral

a) Institutionell-organisationsinterne Ebene der Steuerungsfunktion (Ethos)

2. Reflexionsfunktion der Medienethik – Kritik und Ethik

a) Ethische Reflexion des Mediensystems (Kritik)

b) Ethische Begründung und Reflexion der Medienethik selbst (Ethik)

3. Grundlagen der medienethischen Praxis: Öffentlichkeit und Ausbildung

Fazit

Debatin: Ethik und Internet

1. Wissen: Elektronisch erzeugte Wahrheit?

2. Freiheit: Elektronische Öffentlichkeiten?

3. Identität: Leben in virtuellen Welten?

Abschlussbetrachtung

Friedrichsen et al.: Journalismus im Netz

Stand der Kommunikatorforschung

Die der Betrachtung zugrunde gelegten Studien

Ergebnisse der Studien

Gatekeeping im Onlinejournalismus

Visionäre Utopie: Journalist als Knotenpunkt im Netz

WWWW- Wie wirds wohl werden?

Haas/Pürer. Berufsauffassungen im Journalismus

1.) Objektive Vermittlung (Informationsjournalismus)

2.) Meinungsjournalismus – Kritik, Kontrolle, Bewertung

3.) Anwaltschaftlicher Journalismus

4.) Investigativer Journalismus

5.) Präzisionsjournalismus

6.) New Journalism

7.) Der Journalist als Pädagoge

8.) Exkurs Journalismus im ORF

9.) Wandel im Journalismus

Fazit

Holzer (1988): Investigativer Journalismus

Fall USA

Besondere Verantwortung der Presse

Pürer, Heinz: Ethik und Verantwortung im Journalismus

1.) Journalistische Super-GAUs

2.) (Denkbare) Ursachen für Journalismus-Krisen

3.) Drei Ethik-Theorien des Journalismus

3. Ethik der kollektiven Verantwortung

4. Strategien zur Stärkung der Ethik des Journalismus

5.) Pürers Fazit aus der ganzen Geschichte

6.) HIER DER ÜBERBLICK ZUM SCHNELL-LERNEN:

Pürer, Heinz: Zum Stand der Kommunikatorforschung in Deutschland

1.) Kommunikatorforschung als journalistische Berufsforschung

2. Journalismusforschung als Teil der Medienwirkungsforschung

3.) Systemtheoretische Perspektive

4.) Kommunikatorforschung nach Wende und Wiedervereinigung

5.) Weitere empirische Journalismusforschung

Riefler : Zeitungen Online

Zeitungen Online

Schneider/Schönbach/Stürzebecher I: Journalisten im wiedervereinigten Deutschland (1993)

Soziodemographie

Einstellungen

Fazit

Schneider/Schönbach/Stürzebecher II: Westdeutsche Journalisten (1992)

Vergleich zu 1980 und mit USA

Schönbach: Medienwirkungsforschung und - ethik

Eingrenzung

Wirkungsfelder Weltbilder & Gefühle

Medienethik

Steffen: Schranken des Persönlichkeitsschutzes

1. Recherche mit rechtwidrigen Mitteln

2. Inquisition, Voyeurismus

3. Spekulativer Journalismus

4. Gefahr aus Datenbeständen

Fazit

Tonnemacher: Multimedial, online und interaktiv:

Grundthesen:

Diskussion um Online-Journalismus

Thesen zu den Anforderungen an Online-Journalisten

Fazit:

Wagner: Sind Printmedien im Imternet Online-Medien?

Merkmale des WäWäWä als Publikationsplattform:

Angebot im Netz: (Stand: 1997!)

Ergebnisse der Auswertung:

Wohin geht die Entwicklung?

Weischenberg: Journalismus in Deutschland I

Aufbau der Studie

Methode:

Ergebnisse:

Weischenberg: Merkmale und Einstellungen von Journ.

Alter, Bildung:

Asche:

Wiedemann: Dem Presserat die Zähne schärfen

Sechs Gebote (nach Wiedemann), um dem Presserat die Zähne dagegen zu schärfen:

Wiedemann: Die 10 Todsünden der Selbstkontrolle

Zehn Todsünden (nach Wiedemann), die Presseräte international zu Papiertigern machen

Zehnder: Die Dekonstruktion der Journalisten

Der Einfluss des Internet auf die Arbeit: Recherchieren, Produzieren, Publizieren

Der Einfluss des Internet auf die Rolle der Journalisten:

Zielsetzung und Themen der Publikation

Die vorliegenden Skripte analysieren die Rahmenbedingungen und aktuellen Herausforderungen der Kommunikationspraxis in Deutschland. Im Zentrum steht die Untersuchung journalistischer Arbeitsweisen, ethischer Standards sowie der Einfluss neuer Technologien und gesellschaftlicher Umbrüche auf das Berufsbild und die Struktur des Mediensystems.

  • Medienethik und die Verantwortung von Journalisten in einem sich wandelnden Umfeld.
  • Journalistische Berufsrollen und Typologien (z.B. informierend, meinungsbildend, investigativ).
  • Die Auswirkungen der Digitalisierung und des Internets auf Selektionsprozesse und die Rolle des Journalisten.
  • Empirische Forschung zum deutschen Journalismus (Vergleich West/Ost, Professionalisierung).
  • Selbstkontrollmechanismen und die Effektivität des Presserats.

Auszug aus dem Buch

1. Steuerungsfunktion der Medienethik – Ethos und Moral

a) Institutionell-organisationsinterne Ebene der Steuerungsfunktion (Ethos) umfasst:

1) Die an ethischen Prinzipien orientierte Verfasstheit der Massenmedien (z.B. gesetzliche Bestimmungen wie Presse- und Meinungsfreiheit, Rundfunkgesetze, Staatsverträge und Rundfunkurteile); - Satzungen, Programmgrundsätze und Geschäftsordnungen (in denen Normen wie wahrheitsgemäße Berichterstattung, Sorgfaltspflicht, Menschenwürde, Diskriminierungsverbot, Recht auf Kritik öffentlicher Vorgänge festgelegt sind); - ethische Institutionen und Kontrollgremien wie Presserat oder Werberat;

2) Medienspezifische Berufsnormen, die in Ethikkodizes wie dem Pressekodex verankert sind, sowie das tradierte Ethos journalistischer Berufskultur, das in Werten wie Wahrheit, Objektivität, Richtigkeit, Sorgfaltspflicht, Kritik und Fairness zum Ausdruck kommt;

3) Ethische Selbstverpflichtungen auf Organisationsebene, die in formellen Organisationssatzungen niedergelegt oder informell als Organisationskultur gepflegt werden. (Z.B. Verzicht auf Gewalt- und Pornographiedarstellungen, Sensationalismus usw; Verpflichtung auf bestimmte Informations- und Recherchepraktiken).

Zusammenfassung der Kapitel

Debatin: Ethische Grenzen oder Grenzen der Ethik?: Dieser Text erläutert die Steuerungs- und Reflexionsfunktion der Medienethik, die sowohl institutionelle Rahmenbedingungen als auch individuelles Handeln umfasst.

Debatin: Ethik und Internet: Hier wird die normative Problematik hochvernetzter Computerkommunikation in den drei Kernbereichen Wissen, Freiheit und Identität untersucht.

Friedrichsen et al.: Journalismus im Netz: Der Beitrag diskutiert, wie sich die Arbeits- und Selektionsprozesse von Journalisten durch das Internet verändern und ob der Journalist zum "Knotenpunkt im Netz" wird.

Haas/Pürer. Berufsauffassungen im Journalismus: Dieser Abschnitt stellt verschiedene Rollenmuster und Typologien im Journalismus vor, vom objektiven Vermittler bis zum Investigativjournalisten.

Holzer (1988): Investigativer Journalismus: Der Text definiert den investigativen Journalismus als eine Form der nachforschenden Tätigkeit, die gezielt auf die Aufdeckung von Missständen im öffentlichen Interesse ausgerichtet ist.

Pürer, Heinz: Ethik und Verantwortung im Journalismus: Es wird ein Konzept der "gestuften Verantwortung" vorgeschlagen, um den ethischen Anforderungen in verschiedenen Ebenen des Mediensystems gerecht zu werden.

Pürer, Heinz: Zum Stand der Kommunikatorforschung in Deutschland: Dieser umfassende Überblick stellt verschiedene Ansätze der Kommunikatorforschung vor, insbesondere die Berufsforschung und systemtheoretische Perspektiven.

Riefler : Zeitungen Online: Der Text analysiert die Herausforderungen für Printmedien, sich im Web auf neue Bedingungen und spezifische Nutzerbedürfnisse einzustellen.

Schneider/Schönbach/Stürzebecher I: Journalisten im wiedervereinigten Deutschland (1993): Eine empirische Analyse, die Einstellungen und Strukturen von Journalisten in Ost und West vergleicht.

Schneider/Schönbach/Stürzebecher II: Westdeutsche Journalisten (1992): Fokus auf den Generationswechsel und die zunehmende Amerikanisierung des deutschen Journalismus.

Schönbach: Medienwirkungsforschung und - ethik: Plädiert dafür, Medienwirkungsforschung als festen Bestandteil der journalistischen Ausbildung zu verankern.

Steffen: Schranken des Persönlichkeitsschutzes: Erörtert die rechtlichen Grenzen für investigative Recherchen im Spannungsfeld zwischen Pressefreiheit und Persönlichkeitsschutz.

Tonnemacher: Multimedial, online und interaktiv:: Hinterfragt kritisch die Prognosen über die Zukunft des Journalismus durch neue Medientechnologien.

Wagner: Sind Printmedien im Imternet Online-Medien?: Untersucht, inwieweit Printangebote im Netz tatsächlich die Möglichkeiten des Mediums nutzen oder lediglich als digitale Kopien fungieren.

Weischenberg: Journalismus in Deutschland I: Dokumentiert das Design einer großen Kommunikationsstudie zur Struktur des journalistischen Arbeitsmarktes.

Weischenberg: Merkmale und Einstellungen von Journ.: Fasst die Ergebnisse der Studie zur Rolle, Einstellung und sozialen Herkunft von Journalisten in Deutschland zusammen.

Wiedemann: Dem Presserat die Zähne schärfen: Kritisiert die Insuffizienz der bestehenden Selbstkontrolle und schlägt konkrete Reformen vor.

Wiedemann: Die 10 Todsünden der Selbstkontrolle: Eine polemische Zusammenstellung der Mängel, die Presseräte international ineffektiv machen.

Zehnder: Die Dekonstruktion der Journalisten: Analysiert den Einfluss des Internets auf die Recherche- und Publizistikprozesse sowie die Rolle des Journalisten als Informationsprofi.

Schlüsselwörter

Medienethik, Journalismus, Kommunikatorforschung, Pressefreiheit, Selbstkontrolle, Gatekeeper-Konzept, Digitale Medien, Internet, Investigative Recherche, Berufsethos, Medienwirkung, Informationsgesellschaft, Persönlichkeitsschutz, Journalistische Ausbildung, Redaktionssysteme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesen Beiträgen grundsätzlich?

Die Beiträge befassen sich mit den ethischen, strukturellen und technologischen Grundlagen des Journalismus und deren Wandel durch moderne Kommunikationsmittel.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf journalistischer Berufsethik, der Rolle des Journalisten in einer digitalisierten Gesellschaft, der Bedeutung von Empirie in der Kommunikatorforschung und der Effektivität von Selbstkontrollorganen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Gesamtschau?

Das Ziel ist es, ein tiefes Verständnis für die komplexe Verantwortung von Journalisten in einer pluralistischen Gesellschaft zu schaffen und die Auswirkungen technischer Innovationen auf das journalistische Handeln kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Publikationen nutzen vorwiegend medienethische Analysen, empirische Sozialforschung (wie Journalistenbefragungen) und systemtheoretische Betrachtungsweisen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Expertisen zu Themen wie investigativem Journalismus, der Wirkung von Medien auf die Realitätskonstruktion, dem Ost-West-Vergleich nach der Wiedervereinigung sowie der Debatte um die Medienethik im Internet.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere die journalistische "gestufte Verantwortung", die "Enttarnung des Elefanten" in der Forschung, der "Gatekeeper-Ansatz" sowie die Debatte um Selbstregulation und Medienökologie.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Internet für den Journalismus?

Das Internet wird als revolutionäres Werkzeug für Recherche und Publizistik betrachtet, das jedoch nicht das Ende des Journalismus bedeutet, sondern neue Professionalisierung und Kompetenzen erfordert, um glaubwürdige Selektion von Informationen zu gewährleisten.

Welche Kritik wird an der bisherigen Arbeit des Presserats geübt?

Wiedemann kritisiert insbesondere die mangelnde Öffentlichkeitswirkung, fehlende Sanktionsmöglichkeiten und die lähmende Pattsituation durch die Zusammensetzung des Presserats, was diesen oft zu einem "Papiertiger" mache.

Excerpt out of 41 pages  - scroll top

Details

Title
Kommunikationspraxis
College
LMU Munich  (Institut für Kommunikationswissenschaften)
Author
Reinhard Röde (Author)
Publication Year
2001
Pages
41
Catalog Number
V1041
ISBN (eBook)
9783638106412
Language
German
Tags
Kommunikationspraxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Reinhard Röde (Author), 2001, Kommunikationspraxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1041
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  41  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint