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Steigende Bildungsungleichheiten unter den Bedingungen der Pandemie. Welche Rolle spielt die Bildung der Eltern für den Bildungserfolg ihrer Kinder in Zeiten von Corona?

Titel: Steigende Bildungsungleichheiten unter den Bedingungen der Pandemie. Welche Rolle spielt die Bildung der Eltern für den Bildungserfolg ihrer Kinder in Zeiten von Corona?

Hausarbeit , 2020 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Felix Märtin (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Ausarbeitung soll zu Beginn kurz ein Verständnis der Chancengleichheit auf Bildung aus dem Grundgesetz abgeleitet werden. Anschließend sollen erste Impulse, inwiefern die soziale Herkunft eine Rolle bei dem Bildungserfolg von Kindern einnimmt, gesetzt werden. Unter Kindern werden in dieser Ausarbeitung alle Personen vom Grundschulalter bis hin zum 18. Lebensjahr verstanden.

Nachdem kurz auf einige wenige Unterschiede im Zugang und in der Nutzung von digitalen Medien bei Kindern aus unterschiedlichen Elternhäusern eingegangen wird, soll im Kern dieser Ausarbeitung deutlich werden, inwiefern speziell die Bildungshintergründe der Eltern für den Bildungserfolg ihrer Kinder eine Rolle spielen, wie sich diese Rolle durch Corona verändert hat und ob sich dadurch Bildungsungleichheiten für Kinder verschärfen, die aus weniger gebildeten Elternhäusern stammen. Dazu werden unter anderem bereits ausgewertete Daten aus dem SOEP und dem Ifo-Bildungsbarometer herangezogen. Es soll die Vermutung geprüft werden, dass der Bildungshintergrund der Eltern einen Einfluss auf den Bildungserfolg ihrer Kinder hat und sich dieser unter den Bedingungen der Pandemie zulasten der Kinder aus weniger gebildeten Familien vergleichsweise negativer auswirkt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Vorgehensweise und Zielsetzung

1.2 Chancengleichheit

1.3 Einfluss der sozialen Herkunft von Kindern auf ihren Bildungserfolg

1.4 Unterschiede im Zu- und Umgang in Bezug auf digitale Medien

2 Wie hängt der Bildungshintergrund der Eltern mit dem Bildungserfolg ihrer Kinder zusammen?

2.1 Second digital divide

2.2 Lernumfeld bei bildungsfernen Familien

2.2.1 Auswertung der Daten

2.3 Aktivitäten der Kinder und der Schule nach Bildungsabschlüssen der Eltern

2.3.1 Auswertung der Daten

2.4 Schulleistung der Kinder nach Bildungsabschluss der Mutter

3 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des elterlichen Bildungshintergrunds auf den Bildungserfolg von Kindern, insbesondere vor dem Hintergrund der durch die Corona-Pandemie veränderten Rahmenbedingungen des Schulalltags und des Homeschoolings.

  • Chancengleichheit im Bildungssystem
  • Einfluss der sozialen Herkunft auf den Lernerfolg
  • Die digitale Kluft (Second Digital Divide)
  • Rolle des häuslichen Lernumfelds
  • Auswirkungen des Homeschoolings auf Bildungsungleichheiten

Auszug aus dem Buch

1.1 VORGEHENSWEISE UND ZIELSETZUNG

Covid-19: Etwas, das ganz unscheinbar an einem Ort wahrscheinschlich im Dezember 2019 begann, ist heute Teil unseres Alltags geworden. Das Coronavirus wurde zur globalen Pandemie und hat das Leben vieler auf den Kopf gestellt. Mit der Krise hat sich auch im Schulalltag vieles verändert. Statt der gewohnten Präsenzlehre wurde in nahezu allen Kursen auf digitale Formate umgestellt, wodurch sich viele Herausforderungen für Schulen, Schüler und Lehrende ergaben. Sehr schnell veränderte die Digitalisierung die Alltagswelt vieler Schüler und Familien. Neue Wege und Modalitäten der Meinungsbildung, der Partizipation an politischen Entscheidungsprozessen sowie der gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe müssen beschritten werden, was die Randbedingungen und Chancen von Bildung bedeutsam verändert hat. Wichtig ist dabei unter anderem, dass im „Sinne der gesellschaftlichen Teilhabe und Chancengleichheit [sichergestellt wird], dass die Bildungseinrichtungen möglichen Benachteiligungen im Zugang, in der Aneignung und im Umgang mit der Digitalisierung entgegenwirken.“ (Autorengruppe 2020: 231).

In dieser Ausarbeitung soll zu Beginn kurz ein Verständnis der Chancengleichheit auf Bildung aus dem Grundgesetz abgeleitet werden. Anschließend sollen erste Impulse, inwiefern die soziale Herkunft eine Rolle bei dem Bildungserfolg von Kindern einnimmt, gesetzt werden. Unter Kindern werden in dieser Ausarbeitung alle Personen vom Grundschulalter bis hin zum 18. Lebensjahr verstanden. Nachdem kurz auf einige wenige Unterschiede im Zugang und in der Nutzung von digitalen Medien bei Kindern aus unterschiedlichen Elternhäusern eingegangen wird, soll im Kern dieser Ausarbeitung deutlich werden, inwiefern speziell die Bildungshintergründe der Eltern für den Bildungserfolg ihrer Kinder eine Rolle spielen, wie sich diese Rolle durch Corona verändert hat und ob sich dadurch Bildungsungleichheiten für Kinder verschärfen, die aus weniger gebildeten Elternhäusern stammen. Dazu werden unter anderem bereits ausgewertete Daten aus dem SOEP und dem Ifo-Bildungsbarometer herangezogen. Es soll die Vermutung geprüft werden, dass der Bildungshintergrund der Eltern einen Einfluss auf den Bildungserfolg ihrer Kinder hat und sich dieser unter den Bedingungen der Pandemie zulasten der Kinder aus weniger gebildeten Familien vergleichsweise negativer auswirkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Auswirkungen der Pandemie auf den Schulalltag ein und formuliert das Ziel, den Einfluss des elterlichen Bildungshintergrunds auf den schulischen Erfolg zu untersuchen.

2 Wie hängt der Bildungshintergrund der Eltern mit dem Bildungserfolg ihrer Kinder zusammen?: Das Hauptkapitel analysiert empirische Daten zum Einfluss der sozialen Herkunft, der digitalen Ausstattung und der Unterstützung durch die Eltern auf die Lernleistungen während der Corona-Pandemie.

3 Fazit und Ausblick: Das Fazit bestätigt die Verschärfung von Bildungsungleichheiten durch das Homeschooling und plädiert für gezielte Unterstützung für Kinder aus bildungsfernen Familien.

Schlüsselwörter

Bildungsgerechtigkeit, Corona-Pandemie, Bildungsungleichheit, Soziale Herkunft, Homeschooling, Digitale Kluft, Second Digital Divide, Schulleistung, Bildungsabschluss, Elternhaus, Bildungserfolg, Lernumfeld, Chancengleichheit, SOEP, Ifo-Bildungsbarometer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie der Bildungshintergrund der Eltern den Bildungserfolg ihrer Kinder beeinflusst und ob sich diese Abhängigkeit während der Schulschließungen durch die Pandemie verstärkt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Bildungsgerechtigkeit, der Einfluss digitaler Medien auf den Lernprozess sowie die Bedeutung des häuslichen Umfelds bei Bildungsbenachteiligung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu prüfen, ob Kinder aus bildungsferneren Elternhäusern durch die Umstellung auf das Homeschooling bei der Bewältigung schulischer Anforderungen stärker benachteiligt wurden als Kinder aus akademisch geprägten Familien.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor führt eine theoretische Analyse durch und zieht bereits ausgewertete Sekundärdaten aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) sowie dem Ifo-Bildungsbarometer heran, um die Thesen zu stützen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der "Second Digital Divide", das häusliche Lernumfeld, die schulischen Aktivitäten während der Pandemie sowie der direkte Zusammenhang zwischen dem Bildungsabschluss der Eltern und der Leistung der Kinder diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Bildungsgerechtigkeit, digitale Kluft, soziale Herkunft und Bildungsungleichheit.

Warum spielt die digitale Ausstattung eine so große Rolle für den Bildungserfolg?

Da während der Pandemie der Präsenzunterricht entfiel, wurde der Lernerfolg maßgeblich von der Verfügbarkeit digitaler Endgeräte und der Kompetenz der Eltern abhängig, ihre Kinder im digitalen Lernumfeld zu unterstützen.

Welche Rolle spielen Sozialpädagogen laut Fazit?

Sozialpädagogische Fachkräfte sollten als Schnittstelle fungieren, um bei drohender Benachteiligung rechtzeitig einzugreifen und die Selbstorganisation sowie Lernfähigkeit der Kinder präventiv zu unterstützen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Steigende Bildungsungleichheiten unter den Bedingungen der Pandemie. Welche Rolle spielt die Bildung der Eltern für den Bildungserfolg ihrer Kinder in Zeiten von Corona?
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Institut für Pädagogik)
Veranstaltung
Seminar
Note
1,0
Autor
Felix Märtin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V1042234
ISBN (eBook)
9783346463609
ISBN (Buch)
9783346463616
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Corona Bildungsungleichheit soziale Herkunft Second digital divide digitale Medien Bildung der Eltern Schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Felix Märtin (Autor:in), 2020, Steigende Bildungsungleichheiten unter den Bedingungen der Pandemie. Welche Rolle spielt die Bildung der Eltern für den Bildungserfolg ihrer Kinder in Zeiten von Corona?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1042234
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Leseprobe aus  18  Seiten
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