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Die Bedeutung der Massenmedien in der Politik. Die Massenmedien als vierte Gewalt?

Titel: Die Bedeutung der Massenmedien in der Politik. Die Massenmedien als vierte Gewalt?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Franziska Lax (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die"Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" trat am 23. Mai 1949 in Kraft. Diese Grundsatzerklärung bildet die Basis für demokratische Gesellschaften. Diese Gesetzgebung bildet die Grundlage für die Gestaltung einer Berichtserstattung der Massenmedien. Inwieweit diese für die Politik und die Bevölkerung von Bedeutung sind und ob in diesem Zusammenhang von einer "vierten" Gewalt der Massenmedien gesprochen werden kann, wird in der vorliegenden Arbeit behandelt.

Zu Beginn der Betrachtung wird die Gewaltenteilung der Bundesrepublik Deutschland in ihren Grundzügen in den Blick genommen. Daran anschließend werden die Begriffe Medien und Massenmedien definiert sowie die Medienvielfalt und die Funktionen der Massenmedien genauer betrachtet. Die Ausführungen zur Medialisierung beziehungsweise Mediatisierung von Politik im vierten Kapitel ist für die Betrachtung der Massenmedien als "vierte" Gewalt notwendig,

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Gewaltenteilung in der Bundesrepublik Deutschland

3. Massenmedien

3.1 Begriffsklärung

3.2 Medienvielfalt

3.3 Funktionen von Massenmedien

4. Mediatisierung/ Medialisierung

4.1 Begriffsklärung

4.2 Bedeutung und Wirkung der Mediatisierung/Medialisierung von Politik in Deutschland

5. Fazit: Massenmedien als vierte Gewalt?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Massenmedien im politischen System der Bundesrepublik Deutschland, mit dem Ziel zu klären, ob diese als „vierte Gewalt“ legitimiert sind. Im Fokus steht dabei die komplexe Wechselwirkung zwischen Politik und Medien sowie deren Einfluss auf die politische Meinungsbildung der Bürgerinnen und Bürger.

  • Grundlagen der Gewaltenteilung im deutschen politischen System
  • Charakteristika und Funktionen von Massenmedien
  • Theoretische Ansätze zu Mediatisierung und Medialisierung
  • Einflussfaktoren auf die politische Meinungsbildung (Agenda-Setting, Priming, Framing)
  • Kritische Analyse der Machtverhältnisse und der Rolle als vierte Gewalt

Auszug aus dem Buch

3. Massenmedien

„Medien lassen sich grundsätzlich als Mittler von Informationen bzw. als Träger von Kommunikation verstehen.“7 Bei einem Medium handelt es sich um die Weitergabe von Informationen durch die Verwendung von Zeichen und Sprache. Sie fungieren als Glied zwischen einem Sender, welcher Informationen her- beziehungsweise darstellt und einem Empfänger, welcher die gesendeten Informationen aufnimmt und verarbeitet. Medien besitzen nach Gerd Strohmeier zwei unterschiedliche Potentiale. Zum einen ist es das ‚kommunikationstechnische Potential‘, welches die technische Verbreitung von Informationen meint. Zum anderen ist es das ‚soziale Potential‘, dies beinhaltet die Entfaltung einer sozialen Wirkung durch den Einsatz von Medien. Es lässt sich schlussfolgern, dass ein Medium zwei Aufgaben bedient, zum einen muss es in der Lage sein Informationen zwischen Empfänger/n und Sender/n zu transportieren. Zum anderen führt die bei einer Kommunikation übermittelte Information zu einer Reaktion des Empfängers. Ist von Medien die Rede, so müssen nach Strohmeier zwei Arten von Kommunikation unterschieden werden. Erstens, die Medien der Individualkommunikation, zu dieser beispielsweise das Telefon zählt. Diese kann als One-to-One-Kommunikation bezeichnet werden, da eine Informationsvermittlung nur zwischen einem Sender und einem Empfänger oder zwischen zwei Sendern stattfindet. Zweitens werden die Medien der Massenkommunikation, kurz: Massenmedien, wie die Zeitung oder der Rundfunk, angeführt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung bettet die Rolle der Massenmedien in den Kontext der Menschenrechte und der grundgesetzlich verankerten Pressefreiheit ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der „vierten Gewalt“ vor.

2. Die Gewaltenteilung in der Bundesrepublik Deutschland: Dieses Kapitel erläutert die Grundzüge der Gewaltenteilung als Kernelement demokratischer Systeme und definiert die drei klassischen Staatsorgane: Legislative, Exekutive und Judikative.

3. Massenmedien: Hier werden Definitionen, die Medienvielfalt sowie die wesentlichen politischen Funktionen der Massenmedien, wie Informations- und Meinungsbildungsfunktion, erörtert.

4. Mediatisierung/ Medialisierung: Das Kapitel analysiert die zunehmende Kopplung von Mediensystem und politischem System sowie die vier Bereiche der Mediatisierung in Deutschland.

5. Fazit: Massenmedien als vierte Gewalt?: Im Fazit wird resümiert, dass Massenmedien zwar einen maßgeblichen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung haben, aufgrund fehlender direkter Sanktionsmittel und staatlicher Legitimation jedoch nicht als „vierte Gewalt“ im Sinne der klassischen Staatsgewalten gelten.

Schlüsselwörter

Massenmedien, Gewaltenteilung, Demokratie, Mediatisierung, Medialisierung, Meinungsbildung, Pressefreiheit, Vierte Gewalt, Agenda-Setting, Priming, Framing, politische Kommunikation, Öffentlichkeit, Informationsfunktion, Kontrollfunktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Massenmedien im politischen System der Bundesrepublik Deutschland und hinterfragt deren Status als „vierte Gewalt“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Gewaltenteilung, die Funktionen von Medien in einer Demokratie sowie die theoretischen Konzepte der Mediatisierung und Medialisierung politischer Prozesse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob die Macht der Massenmedien ausreicht, um sie mit der Legislative, Exekutive und Judikative als „vierte Gewalt“ gleichzusetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse der Fachliteratur und verknüpft diese mit politologischer Begriffsarbeit und aktuellen medienwissenschaftlichen Theorien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Grundlagen der Gewaltenteilung, die verschiedenen Funktionen der Massenmedien (Informations-, Meinungsbildungs- und Kontrollfunktion) sowie die Mechanismen der Mediatisierung in Politik und Wahlkampf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Mediatisierung, Vierte Gewalt, politische Kommunikation, Agenda-Setting, Priming, Framing und Meinungsbildung charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Mediatisierung von der Medialisierung?

Die Mediatisierung fokussiert sich auf das Agieren von Akteuren mit Medientechnologien, während die Medialisierung die Anpassung der Akteure an die Funktionslogik der Medien untersucht.

Können Massenmedien politische Entscheidungen erzwingen?

Nein, die Arbeit stellt fest, dass Massenmedien zwar politische Prozesse durch Agenda-Setting beeinflussen können, aber nicht über die direkte Macht verfügen, Sanktionen zu verhängen oder Entscheidungen zu treffen.

Was besagt die „Schweigespirale“ in diesem Kontext?

Die Theorie beschreibt, wie eine einheitliche Medienberichterstattung dazu führen kann, dass eine Minderheitsmeinung als Mehrheitsmeinung wahrgenommen wird, was die individuelle politische Meinungsbildung beeinflussen kann.

Welche Rolle spielt die „Grundversorgung“ bei den öffentlich-rechtlichen Medien?

Die öffentlich-rechtlichen Sender sind zur Grundversorgung verpflichtet, was bedeutet, dass sie eine umfassende, ausgewogene und vielfältige Berichterstattung sicherstellen müssen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung der Massenmedien in der Politik. Die Massenmedien als vierte Gewalt?
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
1,3
Autor
Franziska Lax (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
19
Katalognummer
V1042576
ISBN (eBook)
9783346463784
ISBN (Buch)
9783346463791
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Politik Politisches System Deutschland Politisches System Medien vierte Gewalt Massenmedien Medialisierung Mediatisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Lax (Autor:in), 2019, Die Bedeutung der Massenmedien in der Politik. Die Massenmedien als vierte Gewalt?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1042576
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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