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Marian Heitger. Die Institution Schule zwischen Selbstbestimmung und Fremdbestimmung

Título: Marian Heitger. Die Institution Schule zwischen Selbstbestimmung und Fremdbestimmung

Trabajo , 2017 , 18 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Franziska Lax (Autor)

Pedagogía - Historia de la pedagogía
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Denken Menschen an ihre Schulzeit zurück und wie sie in dieser Institution gelernt haben, so fällt den meisten Personen der Frontalunterricht ein, bei denen sie dem Lehrer zugehört und Anweisungen befolgt haben. Marian Heitger entwickelte einen anderen bildungstheoretischen Standpunkt zu der 'traditionell, klassischen' Umsetzung einer Lehr-Lernstätte, welcher nun im Folgenden in dieser Hausarbeit ausgeführt werden soll. Im Laufe der Arbeit wird dabei Bezug genommen auf mehrere selbst bestimmende Aspekte Heitgers, welche als Hinführung zur Selbstbestimmtheit von Schülern und Schülerinnen führen soll.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Begriffserklärung Schule

2. Heitgers Bildungsgedanken in Grundzügen

3. Einfluss des Lehrplans und die Unterscheidung in offiziellen und heimlichen Lehrplan unter den selbstbestimmenden Aspekt Heitgers

4. LehrerIn als Impulsgeber

5. Wirkung der interpersonalen und intrapersonalen Dialogform

6. Argumentationsvermögen als selbstbestimmenden Aspekt Heitgers

7. Integration vom selbstbestimmenden Aspekt Heitgers in die Institution Schule

8. Bewertung der Leistungs- und Zielorientiertheit unter den selbstbestimmenden Aspekt Heitgers

9. Auswirkung des Machtgefälles zwischen LehrerIn und SchülerIn auf die Selbstbestimmtheit

10. Allgemeinbildung unter den selbstbestimmenden Aspekt Heitgers

11.Vorbild als Festigung von selbstbestimmten Entscheidungen

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Institution Schule und die Rolle der Lehrkraft im Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und Fremdbestimmung, basierend auf den bildungstheoretischen Ansätzen von Marian Heitger.

  • Analyse von Fremdbestimmung durch offizielle Lehrpläne und Machtstrukturen.
  • Untersuchung der pädagogischen Rolle des Lehrers als Impulsgeber und Dialogpartner.
  • Bedeutung der intrapersonalen Dialogform für die Selbstbestimmung.
  • Integration von Heitgers Aspekten in den schulischen Alltag zur Förderung von Eigenverantwortung.

Auszug aus dem Buch

3. Einfluss des Lehrplans und die Unterscheidung in offiziellen und heimlichen Lehrplan unter den selbstbestimmenden Aspekt Heitgers

Im Anschluss an dem Überblick über Heitgers Bildungstheorie, welche Selbstbestimmung als Ziel des Unterrichtens sieht, werde ich den Einfluss des Lehrplans anfügen. Zunächst stelle ich allgemein meine Vorstellung zu einem Lehrplan vor. Anschließend werde ich zwischen offiziellen und heimlichen Lehrplan unterscheiden, dies soll aufzeigen, inwiefern Selbstbestimmung und Fremdbestimmung durch einen Lehrplan herbeigeführt werden kann.

Da der Lehrplan den Lehrern und somit auch den Schülern und den Schülerinnen vorgibt was sie Lernen sollen, dies jedoch nicht zu den Vorstellungen Heitgers in Bezug auf die Selbstbestimmung passt, erachte ich diesen Aspekt als wichtig. Nach Heitger sollten dann die SchülerInnen nicht in einen anderen Bereich des Wissens gezwungen werden, zum Beispiel nur weil es im Lehrplan steht. In meinem Verständnis ist die curriculare Vorgabe des jeweiligen Kultusministeriums der Länder für das Planen und die Gestaltung einer Lehr - Lernsequenz nur dann sinnvoll, wenn es auch auf die Interessen und Spezifika der einzelnen SchülerInnen zugeschnitten ist.

Ein offizieller Lehrplan ist dieser, welcher vorgegeben und vorhanden ist, sich auf Lehr- und Lernprozesse beschränkt, für jeden Lehrer zugänglich ist und von diesem auch umzusetzen gilt. Dieser Lehrplan enthält Aufgaben und Anweisungen für den Lehrer, wie er seinen Unterricht gestalten soll und welche Themen behandelt werden sollen. Dies zeigt den Aspekt der Fremdbestimmung, da der offizielle Lehrplan Themen vorgibt und es somit keine Entscheidungsfreiheit von Seiten der Lehrer und SchülerInnen für die Auswahl von Inhalten gibt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der Schule aus Sicht von Marian Heitger und Hinführung zur Fragestellung der Selbstbestimmung.

1. Begriffserklärung Schule: Darlegung des persönlichen Verständnisses von Schule als durch Frontalunterricht und Fremdbestimmung geprägte Institution.

2. Heitgers Bildungsgedanken in Grundzügen: Vorstellung von Heitgers Theorie, die den Fokus auf das eigenständige Interesse und die Selbstbestimmung des Schülers legt.

3. Einfluss des Lehrplans und die Unterscheidung in offiziellen und heimlichen Lehrplan unter den selbstbestimmenden Aspekt Heitgers: Kontrastierung von starren, offiziellen Vorgaben mit dem pädagogischen Spielraum des heimlichen Lehrplans.

4. LehrerIn als Impulsgeber: Definition der Rolle des Lehrers als Unterstützer und Anreger, der die Vernunft des Schülers anspricht, statt nur Wissen zu vermitteln.

5. Wirkung der interpersonalen und intrapersonalen Dialogform: Analyse der Bedeutung des intrapersonalen Dialogs für die Selbstbestimmung gegenüber dem interpersonalen, fremdbestimmenden Dialog.

6. Argumentationsvermögen als selbstbestimmenden Aspekt Heitgers: Bedeutung der Argumentation als Werkzeug für Schüler, um eigene Überzeugungen zu bilden und zu begründen.

7. Integration vom selbstbestimmenden Aspekt Heitgers in die Institution Schule: Erörterung der praktischen Umsetzung von mehr Freiraum und Themenwahl innerhalb des klassischen Unterrichtssystems.

8. Bewertung der Leistungs- und Zielorientiertheit unter den selbstbestimmenden Aspekt Heitgers: Kritik an der Fixierung auf Noten und Testergebnisse, die einer wirklichen Selbstbestimmung entgegensteht.

9. Auswirkung des Machtgefälles zwischen LehrerIn und SchülerIn auf die Selbstbestimmtheit: Untersuchung der Machtdynamik und Forderung nach einer partnerschaftlichen Lehrer-Schüler-Beziehung.

10. Allgemeinbildung unter den selbstbestimmenden Aspekt Heitgers: Neudefinition von Bildung als fortlaufenden Prozess des persönlichen Interesses statt als Anhäufung von Fachwissen.

11.Vorbild als Festigung von selbstbestimmten Entscheidungen: Erörterung der Funktion des Lehrers als Vorbild für vernünftiges und reflektiertes Handeln.

Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Notwendigkeit, Schule stärker am Individuum auszurichten und Selbstbestimmung als zentrales Ziel zu etablieren.

Schlüsselwörter

Selbstbestimmung, Fremdbestimmung, Marian Heitger, Schule, Lehrerrolle, Lehrplan, Dialogform, Bildungstheorie, Leistungsdruck, Machtgefälle, Argumentationsvermögen, Allgemeinbildung, Erziehung, Schülermotivation, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Theorie Marian Heitgers und der Frage, wie Schule zwischen den Polen der Selbstbestimmung und Fremdbestimmung gestaltet werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Struktur des Unterrichts, die Funktion des Lehrplans, die Lehrer-Schüler-Beziehung, das Machtgefüge in der Schule und die Bedeutung von Dialogformen für den Bildungsprozess.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Schüler durch eine Förderung von Selbstbestimmung, Argumentationsfähigkeit und individuellen Interessen zu einer echten, eigenständigen Persönlichkeitsbildung gelangen können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Es handelt sich um eine bildungstheoretische Analyse, die Heitgers Konzepte interpretiert, mit eigenen Beispielen verknüpft und kritisch auf das klassische Schulsystem anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in elf Kapitel, die von der Begriffsklärung Schule über die Analyse des Lehrplans bis hin zur Rolle der Lehrkraft als Vorbild und Impulsgeber reichen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Selbstbestimmung, Bildungstheorie, heimlicher Lehrplan, intrapersonaler Dialog und pädagogische Führung definiert.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen offiziellem und heimlichem Lehrplan?

Der offizielle Lehrplan wird als fremdbestimmendes Instrument definiert, während der heimliche Lehrplan dem Lehrer Spielräume einräumt, um die Neugier und Selbstbestimmung der Schüler aktiv zu fördern.

Warum wird das Machtgefälle zwischen Lehrer und Schüler kritisiert?

Ein ausgeprägtes Machtgefälle wird abgelehnt, da es Schüler dazu verleitet, eher aus Gehorsam als aus eigenem Antrieb zu handeln und somit die Entwicklung selbstbestimmter Lösungen behindert.

Welchen Stellenwert nimmt das Argumentationsvermögen ein?

Das Argumentationsvermögen wird als essenziell betrachtet, da es Schülern ermöglicht, ihre eigenen Standpunkte zu prüfen, zu begründen und aktiv am Lernprozess teilzuhaben.

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Detalles

Título
Marian Heitger. Die Institution Schule zwischen Selbstbestimmung und Fremdbestimmung
Universidad
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Calificación
1,0
Autor
Franziska Lax (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
18
No. de catálogo
V1042582
ISBN (Ebook)
9783346463913
ISBN (Libro)
9783346463920
Idioma
Alemán
Etiqueta
Marian Heitgar Insitution Schule Selbstbestimmung Fremdbestimmung selbstbestimmende Aspekte heimlicher Lehrplan
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Franziska Lax (Autor), 2017, Marian Heitger. Die Institution Schule zwischen Selbstbestimmung und Fremdbestimmung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1042582
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