1919-1933 wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Probleme


Referat / Aufsatz (Schule), 2001
4 Seiten, Note: 12

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1919-1933 wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Probleme

Erörtern Sie die Konflikte und Schwierigkeiten wirtschaftlicher, politischer und ideologischer Art, die während der zeit der Weimarer Republik zu einer immer stärker werdenden Gefährdung der Demokratie und der Parlamentarismus in Deutschland führten! Beurteilen Sie die Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik!

1919 bis 1933 sind in Deutschland die Jahre des Übergangs von der Monarchie über Republik zur Diktatur. Diese Zeit der Weimarer Republik ist geprägt von Streitigkeiten über die deutsche Zukunft, über Ideologien und damit verbundene Regierungssysteme, ist geprägt von Umwälzungen, Aufständen, Notverordnungen, Machterhebungen, der Weltwirtschaftskrise und zügellosen Kulturlebens. Schon der Beginn der Weimarer Republik steht nicht gerade unter einem Glücksstern. Der von Deutschland angezettelte Weltkrieg war verloren. In den Menschen brach eine Welt zusammen, der Glaube an das großartige deutsche Volk war beschlagen. Der Kaiser floh nach Holland, an eine Monarchie war vorerst nicht mehr zu denken, die Republik war ausgerufen.

Nun beginnt man über eine Staatsform nachzudenken, doch die Meinungen gehen auseinander. Von links strebt man eine Räterepublik an. Die Initiative wird ergriffen: Soldaten- und Arbeiterräte werden im ganzen Land gewählt.

Die Gedanken an eine Demokratie leben und die an eine Monarchie sterben auch nicht in jedem.

Friedrich Ebert agiert als Reichskanzler. Er wurde 1918 von Max von Baden ernannt. Als erstes stellt Ebert die Verbindung zu den anderen Parteien her, um sich über die Zukunft Deutschlands zu einigen. Vorerst wird er die Regierungsgeschäfte übernehmen. Die Arbeiter- und Soldatenräte dienen nun als Rat der Volksbeauftragten. Sie sind es, die das Rätesystem ab und die Wahl zur Nationalversamm- lung veranlassen. Eine vorläufige Regierung bis zur Wahl des Reichstags wird gebildet. Am 19. Januar finden die Wahlen statt. Die neue Regierung wird von der SPD, der DDP und der Zent- rums- Partei gebildet. Da in Berlin Aufstände stattfinden weicht die Regierung nach Weimar, der be- kannten Kulturstadt aus. Durch die Zusammenkünfte in Weimar erhält die Zeit der Republik auch ihren Namen und die Koalition der drei Parteien wird ebenfalls nach der Stadt benannt. Am 11. Februar 1919 wird Ebert Reichpräsident, am 31.7. wird die Verfassung zu einer parlamentari- schen Republik verabschiedet. Eine Regierung ist nun geschaffen, doch steht sie auf sehr wackligen Beinen. Einerseits dadurch, dass der größte Teil der Bevölkerung sich nicht mit der neuen Staatsform identifizieren kann, andererseits ist sie durch die Verfassung selbst gefährdet. Sie beinhaltet das Ver- hältniswahlrecht, dass heißt es ist schwierig eine regierungsfähige Mehrheit bei der großen Anzahl von Parteien zu finden, außerdem das Volksbegehren bzw. den Volksentscheid. Diese beiden Mög- lichkeiten der direkten Demokratie bedeuten einen Einfluss auf die Gesetzesinitiative und können durchaus ein Instrument der Regierungsfeinde werden, indem die Massen manipuliert werden. Der Reichspräsident hat enorme Vollmachten, er kann den Reichstag jederzeit auflösen und durch den § 48 die Grundrechte aufheben und sich über Abstimmungen des Parlaments hinwegsetzen, eigene Verordnungen erlassen. Außerdem ernennt er allein den Reichskanzler.

Auch in der eigenen Verwaltung findet die Regierung keinen Halt, nicht nur, dass linke und rechte Kräfte sich gegen den Parlamentarismus erwehren, auch Militär, Bürokratie und Justiz stehen nicht hinter ihrem „Arbeitgeber“. Nach dem Ende des Kaiserreichs wurde die Verwaltung ohne große per- sonelle Veränderungen so belassen wie sie war. Die meisten Beamten sind monarchisch, konservativ und trauern noch dem pompösen und militärischen Kaiserreich nach. Die Ideen der parlamentarischen Republik sind ihnen fremd.

Inzwischen machen sich die Siegermächte in Versailles auch Gedanken über die Zukunft Deutsch- lands. Unter dem Vorsitz von Wilson(USA), George(GB), Clemenceau(F) und Orlando(I) wird der Ver- sailler Vertrag verabschiedet. Deutschland hat keinen Einfluss auf das Vertragswerk und nimmt diesen mit jeglichen Repressalien am 28.6.1919 an. Der Vertrag enthält Gebietsabtretungen, Reparations- zahlungen, Besatzung durch die Siegermächte, Abrüstung, das Verbot einer allgemeinen Wehrpflicht und die Anerkennung der ganzen Kriegsschuld. Diese Schmach ruft in Deutschland heftige Reaktio- nen hervor, die Würde Deutschlands geht mit der Kriegsschuld und dem Verlust des Militärs und Ge- bieten verloren. Die Anerkennung des Vertrages wird für viele ein Grund sein die Regierung abzuleh- nen, sich gegen sie zu wehren und die Unterzeichnung als Propaganda für eigene Zwecke zu nutzen. Bereits jetzt stand die Regierung einer Prüfung bevor. Rechte Kräfte wollten 1920 mit dem Kapp- Lüttwitz - Putsch die Regierung stürzen. Die Reichswehr wollte nicht gegen den Aufstand vorgehen, da ein Teil der Aufständischen ehemalige Reichswehrsoldaten sind, Reichswehr schießt nicht auf Reichswehr heißt es. Der Aufstand wurde schließlich beendet, weil Arbeiter und Beamte sich den Anordnungen Kapps widersetzten.

Trotzdem wurde es nicht ruhiger im Land. Die rechte Extreme hatte den Mord als politisches Mittel erkannt. Mehrere bedeutende Politiker wie Rathenau und Erzberger wurden von der Organisation Consul getötet. Die Täter wurden meist nicht bestraft, da das Bürgertum ihnen zur Flucht verhalf. Auch das „Gesetz zum Schutz der Republik“ tat dessen keinen Abbruch, da die Justiz viele Vergehen einfach nicht verfolgte.

Doch das sollte in den Krisenjahren bis 1922 nicht das einzige Problem bleiben. Die Inflation brach ein. Durch den Krieg war die Währung geschwächt, die Staatsschulden hoch und seit dem Versailler Vertrag belasteten Reparationen die deutsche Wirtschaft. Man strebt eine Erfüllung der Reparations- zahlungen an, um dem Ausland die Unerfüllbarkeit der Forderungen vor Augen zu führen. Es erfolgt aber keine Einsicht von den Alliierten. Auch der Ruhrkampf muss als sinnlos beendet werden. Das führt nur wieder zu Stoff für neue Propaganda gegen die Regierung und zu bösen Worten von allen Seiten. Trotz diesen erfolglosen Handlungen und den Regierungskritiken ist 1924 die Inflation über- wunden.

Extremistische Gruppierungen haben wieder Punkte gesammelt. Sie haben so viel Erfolg wie schon lange nicht mehr. Sie propagieren was das Zeug hält gegen Erfüllungspolitik und den Versailler Ver- trag. Auch die Dolchstosslegende kehrt immer wieder, Deutschland hätte den Krieg gewinnen können, wenn es nicht von den Demokraten verraten worden wäre. Diese demokratische Regierung schafft es nicht Deutschland aufzubauen, der Bevölkerung geht es eher schlechter. Die Gruppierungen verspre- chen Arbeit, Nahrung, Wohlstand und das klingt für die ausgehungerte Bevölkerung natürlich verlo- ckend. Ihre Machtmittel sind Mord, Revolten und Putschversuche. Auch Hitler trat inzwischen auf die deutschlandpolitische Bühne mit seinem erfolglosen Putschversuch, der mit Festungshaft endete.

Mit Gustav Stresemann und der Großen Koalition scheint der Stern Deutschland 1923 dann wieder aufzusteigen. Durch Währungsreform und mit dem Vertrag von Rapallo und dem Dawesplan zur Klärung der Reparationsfrage, setzt eine scheinbare Entspannung und eine Phase der Erholung ein. Durch den Vertrag von Locarno(Grenzfestlegungen im Westen - 1925) und die Aufnahme im Völkerbund(1926) kehrt das Reich als selbstständiger Partner in die Weltpolitik zurück. Doch obwohl Deutschland außenpolitisch regeneriert ist, werden die Stimmen der Kritik nicht leiser. Sie verlieren zwar einige ihrer propagandistischen Grundlagen, gewinnen aber durch Kritik an den neuen Vertragsschlüssen auch neue Möglichkeiten der Eigenwerbung.

Auch wirtschaftlich gab es einen Aufschwung, durch Auslandskredite konnten die Reparationszahlun- gen ohne Probleme erfolgen, die Wirtschaft konnte investieren. Am bekanntesten ist für diese Zeit der Begriff der „Goldenen Zwanziger“, er steht für das zügellose Kulturleben, vor allem im Zentrum Berlin, und das damit auflebende Bürgertum. Doch die Verbesserung in wirtschaftlicher, politischer Hinsicht täuschten nur über das weiterbestehende Problem der hohen Arbeitslosigkeit hinweg, über die Unzu- friedenheit der restlichen Bevölkerung, die weder von aufleben der Kultur, noch der Wirtschaft profi- tierten.

1929 stirbt Stresemann, der durch seine Politik die Stabilisierung Deutschlands gesichert hatte. Ihr Zusammenhalt hat in der Lösung der Reparationsfrage gelegen und in Stresemann. Mit seinem Tod zerbricht die Große Koalition, der Reichskanzler tritt darauf Grund der Differenzen in der Koalition zurück. Mit der Großen Koalition zerbricht auch die letzte Mehrheitsregierung während der Weimarer Republik, somit die Hoffnung auf eine positive Entwicklung Deutschlands.

Zu alle dem kommt es am 24. /25. Oktober 1929 zum Börsencrash in den USA, der sogenannte Schwarze Freitag löst die Weltwirtschaftskrise aus. Die deutsche Wirtschaft ist zu der Zeit abhängig vom Export und den Auslandskrediten, durch die Bankenkrise in den USA werden diese zurückgezo- gen und die Wirtschaft verliert ihren Boden. Die zunehmende Arbeitslosigkeit, verbunden mit der Re- parationsproblematik und der Bankenkrise im eigenen Land, verschlechtern die wirtschaftliche und soziale Situation in Deutschland erheblich. Hinzu kommt die beängstigende Lage der verschuldeten Bauern und die der arbeits- und perspektivlosen Jugendlichen. Die Katastrophenstimmung im Land macht die Menschen anfällig für radikale Ideen. Die Kommunisten gewinnen an Wählern durch ihre Position gegenüber dem kapitalistischen Wirtschaftssystem, das nun zusammengebrochen war, aber vor allem die NSDAP gewinnt Stimmen. Sie wurde 1930 zur zweitstärksten Fraktion im Reichstag.

Nach dem Bruch der Koalition bildete sich die Regierung aus alten Eliten, zum Beispiel dem Militär neu. Ein weiterer Schritt in den „Abgrund“.

Das erste Präsidialkabinett entsteht 1930 unter Hindenburg, einem General, der schon 1925 als Reichspräsident agierte. Dieses Präsidialkabinett bricht völlig mit den parlamentarischen und demo- kratischen Ansichten der vorherigen Jahre. Eine meist rechtsorientierte, bürgerliche Regierung ist nun nur noch dem Reichspräsidenten verpflichtet. Das Präsidialkabinett lebt von der Reichstagsauflösung, Notverordnungen und der Hinwegsetzung über den Volkswillen. Der Oligarchie ist die Volkssouveräni- tät gewichen, die Demokratie hat sich in eine Herrschaft weniger mit demokratischem Anschein ver- wandelt.

Die Ziele des regierenden Reichskanzler Brüning sind es die Verfassung auszuhöhlen und das Parla- ment auszuschalten, schon das zeigt die neue politische Richtung auf. Er erzielt unter anderen Erfolge in der Reparationsfrage (1932 erfolgt die letzte Zahlung) und löst die wirtschaftlichen Probleme durch Deflationspolitik, aber Steuererhöhungen und geringere Sozialleistungen negieren seine Erfolge dadurch das die Arbeitslosenzahl steigt. Als sich der Reichstag gegen weitere Kürzungen im sozialen Bereich wehrt, wird er aufgelöst.

Währendessen gewinnen die extremen Parteien immer mehr Wählerstimmen, die bürgerliche Mitte gibt ihre ab. Von ihrer Seite kommt kein Widerstand gegen die Politik der Kabinette, da man einen weiteren Wählerverlust befürchtet. Mit dieser „Toleranz“ gegenüber dem neuen politischen Kurs ma- chen sich auch die demokratischen Parteien schuldig am Untergang der Republik, die schon längst keine mehr ist.

Auseinandersetzungen der Parteien verlagern sich immer mehr auf die Straße, die Folgen sind beinah bürgerkriegsähnliche Zustände in Deutschland.

Bei den Präsidentschaftswahlen gewinnt Hindenburg knapp vor Hitler. Wenige Tage nach der erneu- ten Wahl verbietet er auf Druck nicht nationalsozialistischer Länderregierungen die paramilitärischen Kampfgruppen der NSDAP(SA undß), um den Straßenterror zu unterbinden. Brüning unterstützt das Verbot.

Während Hindenburg sich noch einmal durchsetzen konnte, verliert Brüning immer mehr an Sympathien in den eigenen Reihen, da man erkennt, das er nicht zur Marionette zu gebrauchen ist. General von Schleicher, der die Idee des Präsidialkabinetts aufbrachte und die Kampftruppen für die Reichswehr anwerben wollte, erkennt die Gefahr in Brüning und schürt in Hindenburg das Misstrauen gegenüber seinem Kanzler. Wenig später wird Brüning entlassen. Sein Nachfolger wird Franz von Papen, der die Kampftruppen unter anderen wieder erlaubt.

1932 gewinnt die NSDAP wieder Wählerstimmen, Hitler sieht nun seine Zeit als Kanzler gekommen, er bittet Hindenburg um den Posten, dieser lehnt ab. Die Straßenschlachten werden im Land wieder verstärkt.

Der Reichstag, bestimmt durch die NSDAP bringt ein Misstrauensvotum gegenüber Papen hervor, dieser löst ihn auf. Bei den Wahlen verliert die NSDAP aber an Stimmen.

Die Regierung Papen verliert immer mehr Vertrauen und denkt daran den Notstand auszurufen und sämtliche Parteien zu verbieten und somit einen autoritären Staat aufzubauen, doch die Reichswehr, bestimmt durch rechtsgerichtete Generäle, verweigert sich. Die Regierung scheitert und General von Schleicher wird zum Nachfolger ernannt. Auch seine Politik scheitert, er wollte die NSDAP spalten und seine Macht ausbauen. Als Schleicher Hindenburg um das Ausrufen des Notstands bittet, lehnt dieser ab. Schleicher tritt zurück und macht Platz für Hitler.

Hitler hatte schon lange geplant den Kanzlerposten zu übernehmen, um dann mit den Notstandsartikeln die Macht an sich zu reißen. Mit der Unterzeichnung des Ermächtigungsgesetzes vom 24. März 1933 setzt er die Weimarer Verfassung faktisch außer Kraft und schafft damit die rechtliche Grundlage für die Errichtung der NS-Diktatur.

Mit seinem Antritt 1933 ist die Weimarer Republik beendet. Ihr Scheitern hat sehr viele Gründe. Die zerrüttete Lage Deutschlands über die Zeit der Republik zeigt schon viele Gründe auf. Am gravierensten ist wohl die Bevölkerung „schuld“. Ich denke viele Menschen waren überfordert sich an eine völlig neue Staatsform zu gewöhnen, völlige Orientierungslosigkeit bestand nach dem Krieg. Außerdem war man noch beseelt von dem Gedanken an das unbesiegbare Deutschland und durch den Versailler Vertrag, vor allem den Kriegschuldartikel völlig enttäuscht.

Der Entstehungsprozess der neuen Staatsform war nicht die Entwicklung über Jahre hinweg, sondern eher eine plötzliche Notlösung nach dem Krieg. Ein provisorisches Haus, das nach dem Fertigstellen des eigentlichen Gebäudes abgerissen wird. Dieses Provisorium sollte das alte System ersetzen, das ist wie einen Goldring gegen einen aus Aluminium zu tauschen. Vor allem der Adel und Beamten- schaft hingen an der altehrwürdigen Monarchie und die restliche Bevölkerung war leicht zu haben für revolutionäre Ideen. So ist es auch zu verstehen das von allen Seiten versucht wurde eine Regierung zu errichten, was das Chaos in Deutschland noch perfekter machte und die Menschen noch verwirrter. Die Krisen und Aufstände waren nicht direkte Wirkung für den Untergang, die Folgen waren viel schlimmer. Die Bevölkerung verlor durch Not, Hunger, Arbeitslosigkeit ihr Vertrauen in die Regierung, die psychologischen Folgen waren enorm. Die meisten richteten sich in extreme Richtungen. Der Kommunismus hatte vom Prinzip nur Pech, seine Propaganda wurde in den letzten Jahren der Repu- blik nicht so wirkungsvoll eingesetzt, wie die der Rechtsgerichteten. Sie hatten ihre Dolchstosslegen- de, die vor allem in den Anfangsjahren wirkte.

Die Weimarer Republik war nicht nur von Außen durch rechts und links bedroht, sie bedrohte sich selbst. Die Verfassung war in den Grundzügen sehrwohl eine Republik, aber die Notstandsparagraphen waren nur dazu geschaffen um ausgenutzt zu werden, in diesem Punkt hatte man keine Weitsicht walten lassen. Das Verhältniswahlrecht stellte durch die schwierige Mehrheitsbildung ein Problem dar, zudem gab es unheimlich viele Parteien.

Auch die Parteien haben einen Teil der Schuld. Ihre Kompromisslosigkeit und Koalitionsuneinigkeit führte zu einem wackligen System. Durch das Zuschauen beim Machtaufbau der rechten Parteien, zur Zeit wo die parlamentarische Republik schon längst keine mehr war, hat den extremen Parteien nur Aufschwung gegeben. Es bestand kein Kampfesgeist für die so hart erarbeitete Demokratie. Die Justiz machte den Fehler die Vergehen der extremistischen Gruppierungen gar nicht oder unge- nügend zu verfolgen. Bevorzugt waren bei ihnen auch rechtsorientierte Gruppierungen, da diese nicht vorhatten den elitären Staat zu vernichten. Kommunisten wurden härter bestraft, denn sie strebten einen Staat ohne gesonderte Stellung bestimmte Berufsgruppen. Diese Bevorzugung brachte eventu- ell auch Unsicherheit in linken Kreisen, was zu einem vorsichtigeren Handeln führt. Hitler wurde über die Jahre hinweg immer unterschätzt, viele dachten sie könnten seine Ideen noch zügeln. Keiner wollte an solche Folgen glauben. Hindenburg dachte sogar daran ihn nach Bildung einer Monarchie in seinem Sinne, Hitler auszuschalten.

Letztendlich war das größte Problem die Kommunikation zwischen Parteien, zwischen den Ländern, unter den Menschen. Kommunikation im Sinne von Propaganda und Verblendung. Kommunikation die zum Irrtum und zur Unterschätzung führt. Eine schlechte Verständigung mit furchtbaren Folgen.

Stefanie Wellendorf, 12 D2

4 von 4 Seiten

Details

Titel
1919-1933 wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Probleme
Note
12
Autor
Jahr
2001
Seiten
4
Katalognummer
V104286
Dateigröße
336 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Probleme
Arbeit zitieren
Stefanie Wellendorf (Autor), 2001, 1919-1933 wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Probleme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/104286

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