Friedenspolitik unter Kaiser Augustus


Facharbeit (Schule), 2001
10 Seiten, Note: 12 Punkte

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0. Einleitung

Kaiser Augustus war der erste Kaiser Roms. Er hat nicht nur eine Politik erschaffen, mit der er das römische Reich zur Blütezeit bringen wollte, er galt auch als Begründer des Prinizipats (römisches Kaisertum). Aus diesen Beweggründen habe ich mich für das Thema "Friedenspolitik unter Kaiser Augustus" entschieden, denn das römische Reich war das wohl größte Reich, das es bisher gegeben hat. Ich sehe es als eine große Herausforderung an, in so einem Reich Ruhe und Frieden herzustellen.

Da nicht nur die von Augustus verfasste Friedenspolitik eine wichtige Rolle spielt, sonder auch Augustus selbst, beginne ich mit einer kurzen Biographie von Augustus, in der auch die Ämter erwähnt werden, die er belegt hat. Ich bezeichne Augustus bis er diesen Namen angenommen hat, als Octavian, denn viele Leute kennen ihn nur unter seinem Kaisertitel.

Unter "Die Friedenspolitik des Augustus" nenne ich die von Augustus gesetzten Ziele und Gesetze. Weiterhin nenne ich die Gründe der Friedenspolitik - die Zeit der Bürgerkriege - und dann die pax augusta, die ein sehr wichtiger in der Friedenspolitik war.

In "Die Auswirkungen der Friedenspolitik" erkläre ich die "Romanisierung" und die "Kriege an den Grenzen", die trotz der Friedenspolitik weiter stattfanden.

Ich habe diese Reihenfolge gewählt, da ich der Meinung bin, dass man zuerst über Augustus als Person Bescheid wissen sollte, bevor man sich seiner Politik widmet.

Namen, Titel und Eigennamen (z.B. Kaiserfrieden) habe ich kursiv geschrieben, damit sie schneller zu erkennen sind.

1. Kaiser Augustus

Kaiser Augustus wurde am 23. September 63 v. Chr. mit dem Namen Gaius Octavius (Octavian) als Sohn von Gaius Octavius, "[...] aus dem Geschlecht der Oktavier [...]", und der Atia, der Nichte Caesars, geboren. Octavian wuchs in Velitrae, einer kleinen Stadt südlich von Rom, auf.

48 v. Chr. wurde Octavian zum pontifex (Priester) gewählt. Im Jahr 46 v. Chr. "[...] nahm er an Caesars afrikanischem Triumphzug teil [...]". Octavian wurde im September 45 v. Chr. von Caesar zum Haupterben bestimmt und testamentarisch adoptiert. Zu Studienzwecken wurde Octavian nach Apollonia in Südillyrien, wo er von der Ermordung Caesars, seiner Adoption und Erbeinsetzung erfuhr. Er reiste sofort nach Italien, wo er den Namen Gaius Julius Caesar annahm.

Da Marcus Antonius (auch Marc Anton genannt) ihn nicht anerkennen wollte, kam es zu ersten Auseinandersetzungen zwischen Gaius Julius Caesar und Marcus Antonius. Octavian fand Unterstützung beim Volk und bei Caesars Veteranen, "[...] aus denen er sich im Oktober 44 v. Chr. eine Privatarmee aufstellte.".

Im Dezember 44 v.Chr. gelang es Octavian mit der Hilfe von Cicero, den Senat zur Legalisierung seiner Ansprüche. Es kam zum Bruch mit Marcus Antonius. Im selben Monat wurde Octavian in den Senat aufgenommen, ohne dass er vorher ein Amt inne hatte. Außerdem wurde er "[...] als Heerführer mit prätorischem Rang anerkannt.".

43 v. Chr. kämpfte er mit den Konsuln Pansa und Hirtius gegen Antonius. Nach dem Tod der Konsuln erzwang er seine Wahl zum Konsul mit bewaffneter Macht und schloss mit Antonius und Marcus Aemilius Lepidus das zweite Triumvirat. Das Reich wurde unter den Dreien aufgeteilt: Marcus Antonius bekam Gallien und den Osten, Lepidus erhielt Afrika und Octavian erhielt nach dem Vertrag von Bundis (40 v. Chr.), in dem er sich mit Antonius aussöhnte, den ganzen Westen, bis auf Afrika. Octavian nannte sich seit 40 v.Chr. Imperator Divi filius (Divi Filius = Sohn des zu den Göttern Entrückten).

Im Jahr 37 v. Chr. wurde das Triumvirat im Vertrag von Tarent erneuert und Octavian siegte über Sixtus Pompeius. So gelang es ihm 36 v. Chr. den Triumvirn Lepidus auszuschalten. 32 v. Chr. kam es erneut zu einem Konflikt mit Antonius. Octavian erhielt besondere Vollmachten und ließ einen Treueid von den Westprovinzen und Italien leisten. Antonius wurde vom Senat aller Ämter entkleidet. Der Senat erklärte der ägyptischen Königin Kleopatra, die mit Antonius verbündet war, den Krieg.

Durch den Sieg von Actium am 2. September 31 v. Chr., der Eroberung Ägyptens und den Selbstmorden von Antonius und Kleopatra 30 v. Chr., wurde Octavian zum Alleinherrscher.

Am 31. Januar 27 v. Chr. gab Octavian seine Ausnahmegewalten an den Senat und das Volk zurück. Zum Schutz des Reiches übernahm er jedoch die wichtigsten Grenzprovinzen (u.a. Gallien, Spanien, Syrien und Ägypten) und die sich dort befindenden Truppen, für eine bestimmte Frist, die bis zu seinem Tod immer wieder verlängert wurde. Aus Dankbarkeit bekam Octavian vom Senat den Beinamen Augustus (der Erhabene).

Bis 23 v.Chr. hatte Augustus jährlich das inne. Nach der Niederlegung erhielt er alle Rechte des Volkstribunen (tribunicia potestas). 12 v. Chr. wurde Augustus nach Lepidus‘ Tod zum Pontifex Maximus und erhielt 2 v. Chr. den Titel pater patriae (Vater des Vaterlandes). Augustus genoss in den Provinzen, Italien und bei den stadtrömischen Bürgern göttliche Verehrung.

Augustus hatte drei Frauen: Die erste war Claudia (43 - 41 v. Chr.), eine Stieftochter von Marcus Antonius. Seine zweite Frau hieß Scribonia (40 - 39 v. Chr.), die mit Sixtus Pompeius verwandt war. Mit Scribonia hatte er eine Tochter (Julia). Als Augustus seine dritte Frau Livia Drusilla, mit der er seit 38 v. Chr. verheiratet war, kennenlernte, war sie noch verheiratet, ließ sich aber scheiden. Obwohl Augustus zahlreiche Mätressen hatte, war er mit Livia bis an sein Lebensende verheiratet. Sie brachte ihre beiden Söhne Tiberius und Drusus mit in die Ehe.

Ein paar Jahre vor seinem Tod zog Augustus sich immer mehr zurück. Er ließ sich bei Senatssitzungen und Banketten immer wieder wegen seinem hohen Alter entschuldigen. Er verließ Rom zum letzten Mal im Sommer des Jahres 14 n. Chr. . Er wollte mit Tiberius nach Capri und dann nach Beventum, das im Hinterland von Italien liegt, reisen. Er erkrankte unterwegs allerdings an Diarrhö und ruhte sich vier Tage auf Capri aus. Auf der Reise zurück zum Festland konnte Augustus nicht mehr weiter.

Am 19. August 14 n. Chr. starb Augustus in Nola, einen Monat vor seinem 76. Geburtstag. Seine Leiche wurde nach Rom überführt, wo man sie auf dem Marsfeld unter großem Pomp (großartiges Auftreten) verbrannte. Die Asche wurde ins nahe Mausoleum gebracht, wo auf zwei Bronzesäulen, die am Eingang standen, ein Bericht seiner Taten (res gestae divi augusti) eingraviert wurde.

Noch auf dem Sterbebett bat Augustus die Umstehenden um Applaus "[...] beim Abgang von der Bühne seines Lebens.".

Nach seiner Regierungszeit von 43 v. Chr. bis 14 n. Chr. trat sein Stiefsohn Tiberius die Nachfolge an.

2. Die Friedenspolitik des Augustus

Mit der >Ersten Regelung< von 27 v. Chr. behauptete Augustus die Republik wieder hergestellt zu haben, doch die Republik befand sich noch immer in schnellem Verfall. Im Sommer des selben Jahres reiste Augustus nach Gallien und Spanien.

Augustus sah den Sieg der Schlacht von Actium als Ende des Bürgerkrieges an.

Augustus‘ Regierungsprogramm beinhaltete den Wiederaufbau Roms. Rom wurde einer Neugliederung unterzogen. Die Stadt wurde in vierzehn Verwaltungsbezirke und 165 Viertel (später 300) mit eigenen Behörden eingeteilt. Das Verwaltungssystem wurde grundlegend reorganisiert.

Durch den Kaiserfrieden (pax augusta) sollten Friede und Ruhe in ganz Rom und Italien wiederhergestellt werden.

Außerdem strebte Augustus danach, das alte Familienrecht, das als innere Kraft der Römer galt, wiederherzustellen. Auch bekämpfte er Luxus und Sittenverfall. Das Gesetz lex Julia sollte die Geburtenrate erhöhen. Junggesellen wurden verboten jegliche Vermächtnisse anzunehmen. Verheiratete Männer hatten die Pflicht, von einer Erbschaft einen sehr großen Teil Steuern zu zahlen. Weiterhin gab es ein Gesetz, das Besagte, dass es ab drei Kindern eine Steuerbefreiung gibt.

Augustus war der erste Staatsmann, der konstruktiv Anteil am Wohlergehen der Provinzen nahm.

Durch die Vereinigung des Reiches wollte Augustus das Reich zu kultureller Blüte führen.

2.1 Gründe der Friedenspolitik - die Zeit der Bürgerkriege

Die Zeit der Bürgerkriege von 133 - 27 v. Chr. bis zur Alleinherrschaft von Augustus brachten das Ende der Republik. Durch die blutigen Kämpfe um die Reform der Gracchen von 133 - 121 v. Chr. wurden die Bürgerkriege eingeleitet. Die Jahre 111 - 79 v. Chr. wurden durch die Kämpfe von Sulla, aus der Senatspartei der Optimaten, und Marius, aus der Volkspartei der Popularen, gekennzeichnet. 71 v. Chr. unterdrückte Pompeius den Sklavenaufstand des Spartacus.

Zusammen mit Caesar, dem Führer der Volkspartei, und Crassus schloss Pompeius 60 v. Chr. das erste Triumvirat. Caesar wandte sich schließlich gegen Pompeius und besiegte ihn. Crassus war 53 v. Chr. im Krieg gegen die Parther gefallen.

Pompeius sollte in Rom bewaffnete Banden niederschlagen. Er wollte, dass Caesar sein Stadthalteramt niederlegt, worauf er sein Heer entlassen müsste. Caesar wollte sein Amt aber nur niederlegen, wenn auch Pompeius auf seine Machtstellung verzichten würde. Dieser jedoch willigte nicht ein und ließ Caesar "[...] zum Staatsfeind erklären, [...] womit ein Bürgerkrieg unvermeidlich wurde.".

Caesar stieß nach Rom vor, nachdem er mit einer Legion den Rubico überschritten hatte. In Rom erbeutete Caesar die Staatskasse.

Pompeius stellte ein großes Heer in Griechenland auf, wohin er sich zurückgezogen hatte. Zur entscheidenden Schlacht zwischen Pompeius und Caesar kam es bei Thessalien bei Phársalos, in der Pompeius verlor. So flüchtete er nach Ägypten, "[...] wo er auf Geheiß des ägyptischen Königs ermordet wurde.".

Caesar reiste ebenfalls nach Ägypten "[...] und ließ Kleopatra als Königin einsetzen [...]", nachdem er in die Streitigkeiten eingegriffen hatte.

Währenddessen bildeten Caesars Feinde Heere, wodurch Caesar erst nach einem langen Krieg, der mehrere Jahre dauerte, nach Rom zurückkehren konnte.

Auch durch die Expansion, die das Kleinbauerntum und die Moral der Allgemeinheit zerrüttete, kam es in Rom zu einem Zuzug vieler italienischer Bauern. Doch diese sanken immer weiter zum Proletariat (proles = Nachkommen) herab. In dem Jahrhundert der Revolution (133 - 30 v. Chr.) kam es zu politischen Morden, Proskriptionen (proskibieren = ächten / Proskription = [die] Acht) und Straßenkämpfen.

Durch Caesars Ermordung an den "Iden des März" 44. v. Chr.(15. 3. 44 v. Chr.) kam es zu erneuten Kriegen.

2.2 Die "pax augusta"

Mit der pax augusta, oft auch pax romana oder pax romana augustana genannt, wurde der römische Frieden, ein Programm, das von Augustus erdacht wurde, bezeichnet. Die Göttin des Friedens Pax, die der griechischen Göttin Eirene entspricht, stand für diese kaiserliche Vorsorge Pate.

Die pax augusta basierte auf der Anspruchsbefriedigung (Saturierheit) des römischen Herrschaftsanspruchs. Grundlegend war auch der Gedanke an den Schutz und die Sicherheit des Volkes.

Die pax augusta wurde durch die Weihe des Friedensaltars ara pacis augustae(Altar des Augustusfriedens) am 30. Januar 9 v. Chr. symbolisiert. Jährlich sollten die Priesterschaft, Beamte und vestalische Jungfrauen (Vesta = römische Göttin des häuslichen Herdes) ein Opfer zum Altar auf dem Marsfeld bringen. Der ara pacis augustae war reich an Reliefschmuck und das wichtigste Denkmal der augusteischen Kunst.

3. Auswirkungen der Friedenspolitik

3.1 Romanisierung

Rom wurde durch die Friedenspolitik wiederhergestellt. Bereits bestehende Bauwerke, die durch die Bürgerkriege vernachlässigt worden waren, wurden restauriert. Augustus soll 82 Tempel instand gesetzt haben. Doch nicht nur alte Gebäude wurden restauriert, es gab "[...] auch prunkvolle Neubauten, wie das Marcellus Theater, den Apollotempel auf dem Palatin, das Horoglium (eine riesige Sonnenuhr, der ein ägyptischer Obelisk als Zeiger diente), das kreisförmige Mausoleum und das weitläufige Kaiserforum mit dem Tempel des Mars Utor (>Rächer<).". Augustus wurde durch seine Bautätigkeiten als Neugründer Roms angesehen.

Agrippa stärkte die Bemühungen von Augustus, der die wichtige Getreideversorgung übernahm. Er gab das Getreide aus seinen eigenen Speichern an notleidende Menschen.

Die Friedenspolitik bewirkte auch eine Romanisierung im Westen. Das römische Reich dehnte sich nach Nordwestspanien, den Alpen, dem nördlichen Alpenvorland und dem Balkan bis zur Donau aus. Augustus gelang die endgültige Unterwerfung spanischer Bergdörfer. Bei dem Versuch, Germanien zwischen dem Rhein und der Elbe zu unterwerfen, kam es zur verheerenden Schlacht im Teutoburger Wald.

Die pax augusta brachte Wohlstand für Italien und Rom und den Erwerb zahlreicher Kolonien. Das römische Reich wurde vereinigt und die römische Religion wurde erneuert.

Durch Gesetze wurde der Sittenverfall gestoppt. Doch Augustus‘ Versuch die Ehe zu reformieren hatte nur wenig Erfolg.

Augustus förderte durch seine Politik die Kunst und Literatur, was zur Blütezeit des römischen Reiches führte. Die römische Kultur wurde im ganzen Mittelmeerraum verbreitet. Auch griechische Bildhauer kamen nach Rom.

Allerdings wurde der Senat auch zur beratenden Körperschaft abgedrängt, dem Volk wurde das Stimm- und Wahlrecht entzogen und die Beamten in den Provinzen wurden besoldet.

Die Steuerverpachtung wurde abgeschafft und ganz Italien von den Steuern befreit. Das römische Reich wurde ausgebaut: Man baut Straßen. Südbritannien wurde erobert und man schaffte die Anzeige eines Denunzianten (Angeber aus persönlichen Gründen) ab.

3.2 Kriege an den Grenzen

3.2.1 Germanien (Die Schlacht im Teutoburger Wald)

Die Schlacht im Teutoburger Wald wurde auch die Varusschlacht genannt, nach dem Befehlshaber der römischen Rheinlegionen Quintilius Varus. Oft wurde sie aber auch die Hermannsschlacht genannt, nach Hermann dem Cherusker (oder auch als Arminius bekannt), der Quintilius Varus und seine Soldaten angegriffen hat.

In Germanien, Illyrien und im Gebiet an der Donau war die römische Herrschaft bereits gefestigt. Die Donau und der Rhein wurden zu festen Grenzen.

Quintilius Varus verbrachte mit seinen Legionen den Sommer im Lager am Weserufer. Bei seinem Rückzug mit den drei Legionen, den Reitereien, Hilfstruppen und dem Versorgungstross zum rheinischen Winterquartier nahe Xanten, geriet er im September 9 n.Chr. im Teutoburger Wald in der Nähe von Detmold in einen Hinterhalt, da er keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen hatte.

Hermann der Cherusker schickte Quintilius Varus eine falsche Nachricht über einen vermeintlichen germanischen Aufstand, der sich weiter im Norden befinden sollte. So lockte er Varus und seine Soldaten in ein Bewaldetes und unübersichtliches Gelände. So konnte Hermann der Cherusker die in Reihe marschierenden Römer bei strömendem Regen immer wieder angreifen. Seine Truppen waren zahlenmäßig den Römern unterlegen, doch konnten sie aufgrund der Kleinkriegtaktik, mit der sie kämpften, und durch die missliche Lage der römischen Truppen, die durch die im Süden liegenden Ausläufer des Wiehengebirges und durch ein großes Moor im Norden eingekeilt waren.

Nach dreitägigen Kämpfen erlagen die römischen Truppen einer endgültigen Niederlage und Varus richtete sich noch auf dem Schlachtfeld selbst hin. Rom hatte ungefähr ein Zehntel seiner Armee verloren. Nur circa 25000 Soldaten überlebten die Schlacht im Teutoburger Wald. Doch ihre Schilderungen bewirkten, dass die Römer ihre Unterwerfungspläne vorerst aufgaben und die Grenze von der Elbe an den Rhein zurückverlegt wurde.

Augustus, der die Niederlage und den damit verbundenen Verlust von einem Teil seiner Armee nie richtig verkraftet haben soll, ließ sich monatelang seinen Bart und seine Haare wachsen und "[...] schlug gelegentlich die Stirn an einen Türpfosten und jammerte: >>Quintilius Varus, gib mir meine Legionen wieder !<<"

4. Bewertung der Friedenspolitik unter Kaiser Augustus

Ich bewerte die Friedenspolitik des Augustus als gut, denn seine Nachfolger führten von 14 n. Chr. bis 68 n. Chr. die wesentlichen Bestandteile seiner Friedenspolitik fort. Seine Friedenspolitik führte das römische Reich in eine Blütezeit. Griechen kamen nach Rom und fertigten Statuen, die das Porträt des Augustus zeigen. Sein Porträt war auch auf Silber - und Goldmünzen zu finden.

Augustus beendete durch seine Politik die Bürgerkriege und baute Rom wieder neu auf. Mir der pax augusta bewirkte er die Vereinigung des römischen Reiches und den Erwerb von vielen Kolonien. Außerdem brachte die pax augusta nicht nur für Rom, sondern für ganz Italien den Wohlstand.

Zwar herrschte im römischen Reich Frieden, jedoch wurde an den Grenzen weiter um Gebiete gekämpft, was das Beispiel der Varusschlacht deutlich zeigt.

Doch trotz dieses Aspektes finde ich, dass die Friedenspolitik für das römische Reich sehr wichtig war.

5. Literaturverzeichnis

Primärquellen:

- Augustus meine Taten; "Res gestae Divi Augusti" nach dem Monumentum Ancyranum, Apolloniense und Antiochenum; Lateinisch - Griechisch - Deutsch; ed. Ekkehard Weber; Heimeran Verlag; München 1970; 3. verbesserte Auflage 1975; S. 13, 21, 27, 41

Sekundärquellen:

- Christ, Karl: "Geschichte der römischen Kaiserzeit - von Augustus bis zu Konstantin"; Verlag C. H. Beck; München 1988; S. 49f.

- Christ, Karl: "Krise und Untergang der römischen Republik"; 2. durchgesehene und erweiterte Auflage; Wissenschaftlich Buchgesellschaft; Darmstadt 1984; S. 7, 10, 26, 35, 137, 395, 405, 410, 425, 427ff., 451, 463ff., 519ff.

- Lexikon - Institut der Bertelsmann LEXIKOTHEK Verlag GmbH (Hg.): "Bertelsmann Universal Lexikon" in 20 Bänden; Bertelsmann LEXIKOTHEK Verlag GmbH; Gütersloh 1987 - 1991; Bd. 1, 1987 C, S. 313; Bd. 2, 1987 B, S. 57f.; Bd. 13, 1990 C, S. 305; Bd. 15, 1990 C, S. 96 - 99; Bd. 18 1991 D, S. 316

- Scarre, Chris: "Die römischen Kaiser - Herrscher und Dynastien von Augustus bis Konstantin"; Dt. von Nikolaus Gelter; ECON; Düsseldorf 1996; S. 17 - 21, 24, 27

Anhang

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Statue von Kaiser Augustus

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

"Die Hermannsschlacht"

Stahlstich von Karl Mayer

Hermannsdenkmal bei Detmold

10 von 10 Seiten

Details

Titel
Friedenspolitik unter Kaiser Augustus
Note
12 Punkte
Autor
Jahr
2001
Seiten
10
Katalognummer
V104287
Dateigröße
345 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Eine lange ausführliche Arbeit über Kaiser Augustus, die Pax Romana und das römische Reich
Schlagworte
Friedenspolitik, Kaiser, Augustus
Arbeit zitieren
Yvonne van Dam (Autor), 2001, Friedenspolitik unter Kaiser Augustus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/104287

Kommentare

  • Gast am 19.3.2002

    Geschichtlich fragwürdig.

    Wofür der Autorin in diesem Fall 12 Punkte gegeben wurden, ist mir absolut nicht ersichtlich. Abgesehen von fundamental falsch wiedergegebenen geschichtlichen Tatsachen, läßt auch die Formulierung zu wünschen übrig. Sie sollte sich überlegen, ob dieses Studium das Richtige ist!

  • Gast am 8.8.2005

    keinen.

    Lieber Autor:

    Dies war keine Arbeit im Rahmen eines Studiums sondern im Rahmen einer Schulhausarbeit für den Geschichtsleistungskurs.

    MfG

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