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Welchen Einfluss haben soziale Netzwerke auf eine mögliche Entstehung von Essstörungen?

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Zeitalter der Sozialen Medien

Title: Welchen Einfluss haben soziale Netzwerke auf eine mögliche Entstehung von Essstörungen?

Term Paper , 2021 , 33 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Svenja Sauer (Author)

Social Work
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, inwiefern ein Zusammenhang zwischen einer regelmäßigen Nutzung von sozialen Plattformen und ungesundem Essverhalten sowie der damit verbundenen Entstehung von Essstörungen verschiedener Gruppierungen besteht. Hierfür befasse ich mich in den Ausführungen sowie in meinem Fragebogen hauptsächlich mit der Zielgruppe der 14 bis 24 Jahre alten Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Um vorerst einen umfassenden Überblick über die Thematik zu gewinnen, sollen zunächst Definitionen, theoretische Hintergründe sowie der aktuelle Forschungsstand behandelt werden, um in einem nächsten Schritt mit meiner eigenen Forschungsarbeit im Hinblick auf das methodische Vorgehen, die Auswertung und Interpretation sowie Prä- und Interventionsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit zu beginnen. Das daraus resultierende Fazit soll perspektivisch einen Rückbezug zur anfangs aufgestellten Hypothese herstellen und einen Überblick über die gesamte Arbeit liefern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen und theoretischer Hintergrund

2.1 Soziale Medien

2.2 Essstörungen – Ursachen und Dimensionen

3 Aktueller Forschungsstand

3.1 Theorien sozialer Vergleichsprozesse

4 Fragestellungen und Hypothesenbildung

5 Methodenteil

5.1 Angewandte Forschungsmethode (Quantitativ)

5.2 Aufbau des Fragebogens

5.3 Stichgruppenauswahl und -beschreibung

6 Auswertung der Stichprobe und Darstellung der Ergebnisse

7 Diskussion und Interpretation

7.1 Überprüfung der Hypothesen

7.2 Einordnung in den aktuellen Forschungsstand

7.3 Reflexion des methodischen Vorgehens

7.4 Präventions- und Interventionsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit (am Beispiel Schulsozialarbeit)

7.5 Abschließendes Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht den potenziellen Zusammenhang zwischen der regelmäßigen Nutzung sozialer Netzwerke und der Entstehung von Essstörungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 24 Jahren. Ziel ist es, durch eine quantitative empirische Untersuchung zu analysieren, inwiefern die mediale Vermittlung von Schönheitsidealen und ständige soziale Vergleichsprozesse das Selbstbild und das Essverhalten der Zielgruppe beeinflussen.

  • Soziale Vergleichsprozesse und ihr Einfluss auf die Körperwahrnehmung
  • Mediale Inszenierung von Schlankheitsidealen auf Plattformen wie Instagram und Facebook
  • Risikopotenzial digitaler Medien für die Entstehung von Essstörungen
  • Präventions- und Interventionsmöglichkeiten für die Schulsozialarbeit

Auszug aus dem Buch

2.2 Essstörungen – Ursachen und Dimensionen

„Ich konnte es gar nicht fassen, dass meine Tochter so viel Energie verwendet auf das Thema Essen. [...] Meine magersüchtige Tochter hatte die ganze Familie in der Hand. Im Mittelpunkt stand das magersüchtige Wesen.“10 Diese Aussagen einer verzweifelten Mutter über ihre an Bulimie erkrankte Tochter zeigen das Ausmaß einer Essstörung innerhalb eines Familiensystems. Für die Betroffenen selbst bedeutet die Krankheit jedoch noch viel mehr.

Im folgenden Kapitel soll kurz in das Thema Essstörungen und ihre Dimensionen eingeführt werden.

Gemäß WHO-Definition gehören Essstörungen zu den „Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren“ (F50-F59). Unterschieden werden dort neun verschiedene Arten, Symptome und Ursachen der Krankheit, bei denen viele Essstörungen nicht in Reinform auftreten. Unabhängig davon steht bei jeder Störung des Essverhaltens ein problematisches Verhältnis im Umgang mit Essen und zum eigenen Körper, sowie die permanente gedankliche und emotionale Beschäftigung mit diesen Thematiken im Vordergrund. In der Regel betrifft eine Essstörung entweder eine gesteigerte Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung und kann mit zahlreichen psychosozialen Begleiterkrankungen einhergehen.11 Aus Praktikabilitätsgründen kann in dieser Arbeit keine umfassende Übersicht über alle Typen der Erkrankung gegeben werden, weshalb sich in den folgenden Ausführungen auf die beiden häufigsten – und im Kontext dieser Hausarbeit relevantesten - Arten einer Essstörung konzentriert werden soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die allgegenwärtige Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen und stellt die Forschungsfrage nach dem Einfluss sozialer Netzwerke auf die Entstehung von Essstörungen.

2 Definitionen und theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert soziale Medien als interaktive Plattformen und erläutert Ursachen sowie klinische Dimensionen von Essstörungen wie Anorexie und Bulimie.

3 Aktueller Forschungsstand: Es wird die Theorie des sozialen Vergleichs nach Festinger vorgestellt, um zu erklären, wie mediale Ideale zur Verunsicherung und Unzufriedenheit beitragen können.

4 Fragestellungen und Hypothesenbildung: Hier werden die zentralen Hypothesen formuliert, die den negativen Zusammenhang zwischen Mediennutzung, Selbstwertgefühl und Essverhalten prüfen sollen.

5 Methodenteil: Das Kapitel erläutert das quantitative Forschungsdesign, den Aufbau des entwickelten Fragebogens und die Auswahl der Stichprobe von 111 Probanden.

6 Auswertung der Stichprobe und Darstellung der Ergebnisse: Die Ergebnisse der Online-Umfrage werden deskriptiv ausgewertet und mittels Grafiken zur Mediennutzung und Körperzufriedenheit veranschaulicht.

7 Diskussion und Interpretation: Die Ergebnisse werden in den Forschungsstand eingeordnet, die Hypothesen bewertet, das methodische Vorgehen reflektiert und Möglichkeiten der Prävention durch die Schulsozialarbeit aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Soziale Medien, Essstörungen, Anorexie, Bulimie, Soziale Vergleichsprozesse, Körperwahrnehmung, Influencer, Jugendliche, Medienkompetenz, Quantitative Forschung, Schulsozialarbeit, Selbstwertgefühl, Schönheitsideal, Gesundheitskommunikation, Online-Verhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss soziale Netzwerke auf die Entstehung von Essstörungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit verbindet medienpädagogische Aspekte der Internetnutzung mit klinischen Themen der Essstörungen und sozialpsychologischen Theorien zum sozialen Vergleich.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu prüfen, ob die regelmäßige Nutzung sozialer Netzwerke und der damit verbundene soziale Vergleich das Risiko für Essstörungen erhöht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt eine quantitative Forschungsmethode in Form einer Online-Umfrage mit 111 Teilnehmenden, um statistische Zusammenhänge zu ermitteln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (Social Media, Essstörungen), der Forschungsstand, das methodische Vorgehen sowie die Auswertung der Umfragedaten diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Soziale Medien, Essstörungen, Körperwahrnehmung, soziale Vergleichsprozesse und Prävention.

Welche Rolle spielt der "soziale Vergleich" bei der Entstehung von Essstörungen laut dieser Arbeit?

Soziale Vergleiche mit vermeintlich perfekten Influencern führen bei Nutzern zu einem unrealistischen Anspruch auf Perfektion, was die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper verstärken kann.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Schulsozialarbeit?

Die Schulsozialarbeit wird als zentrale Instanz für Prävention gesehen, um Medienkompetenz zu fördern und frühzeitig auf Anzeichen von Essstörungen zu reagieren.

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Details

Title
Welchen Einfluss haben soziale Netzwerke auf eine mögliche Entstehung von Essstörungen?
Subtitle
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Zeitalter der Sozialen Medien
College
University of Applied Sciences Dortmund
Course
W01 - Professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit
Grade
2,0
Author
Svenja Sauer (Author)
Publication Year
2021
Pages
33
Catalog Number
V1043445
ISBN (eBook)
9783346464682
ISBN (Book)
9783346464699
Language
German
Tags
Kinder Jugendliche soziale Netzwerke Essstörungen Psychologie Soziale Arbeit Empirische Hausarbeit soziale Medien Bulimie Anorexie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Svenja Sauer (Author), 2021, Welchen Einfluss haben soziale Netzwerke auf eine mögliche Entstehung von Essstörungen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1043445
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