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Wandel der Familienwerte und Normen zwischen dem zweitem Weltkrieg bis heute. Was können wir daraus lernen?

Title: Wandel der Familienwerte und Normen zwischen dem zweitem Weltkrieg bis heute. Was
können wir daraus lernen?

Term Paper , 2021 , 16 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Relationships and Family
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„Wegen Corona wieder daheim: Studenten kehren ins Kinderzimmer zurück“ - so lautete die Überschrift in der Schwäbischen Zeitung Ende Mai 2020. Es war die Zeit nach einem bundesweiten „Lockdown“ in Rahmen der weltweiten Covid-19 Pandemie. Oftmals für selbstverständlich gehaltene Dinge wie die eigene Gesundheit, sowie die der Familie rückten wieder in den Fokus den Menschen. So verließen viele Studenten ihre Wohnheime und kehrten in die Heimat zurück. Vielleicht um weniger einsam zu sein oder aber auch um die Familie während dieser Situation unterstützen zu können. Warum auch immer – die Corona Krise betrifft alle und hat auch einen besonderen Einfluss auf Familien. Grundsätzlich waren und sind Familien wichtige Bestandteile im Leben eines Jeden, wenn auch jeder etwas
anderes darunter versteht. Besonders das zeigt wie vielfältig die Lebensformen mittlerweile sind und werfen Fragen auf: Was ist Familie und wozu dient sie? Wie hat die Familie sich im Laufe der Zeit verändert?

Insgesamt ist die Familie als bedeutendste Lebensform innerhalb der Gesellschaft ein komplexes Thema, welches es im Folgenden zu beleuchten gilt. Dabei liegt der Fokus auf den Familienwerte und Normen in Deutschland und deren Wandel zwischen dem Zweiten Weltkrieg bis hin zur heutigen Zeit. So werden hier zunächst Begrifflichkeiten geklärt, um dann
anschließend auf die Familienwerte und Normen im Wandel eingehen zu können. Abschließend wird es ein Ausblick auf die heutige und zukünftige Familiensituation geben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begrifflichkeiten

2.1 Familie

2.2 Werte und Normen

3. Wandel der Familie

3.1 Familie im Nationalsozialismus

3.2 Familie nach dem Zweiten Weltkrieg

3.2.1 Familie in der DDR

3.2.2 Familie in der BRD bis zur Wiedervereinigung

3.3 Familie in den 2000er Jahren

4. Wandel der Familienwerte und Normen

5. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen und gesellschaftlichen Wandel der Familie in Deutschland vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart. Im Fokus steht dabei die Analyse, wie sich Familienwerte und Normen im Spannungsfeld zwischen politischen Ideologien, staatlichen Vorgaben und individuellen Lebensentwürfen entwickelt haben und welche Faktoren diesen Prozess maßgeblich beeinflussten.

  • Historischer Wandel der Familienbilder (Nationalsozialismus, DDR, BRD)
  • Einfluss politischer Ideologien und staatlicher Regulierung auf die Familie
  • Entwicklung von Rollenbildern und Erziehungsstilen
  • Pluralisierung moderner Lebens- und Beziehungsformen
  • Zusammenhang zwischen Familienpolitik und demografischem Wandel

Auszug aus dem Buch

3.1 Familie im Nationalsozialismus

Besonders in der Zeit des Nationalsozialismus spielte die Familie eine große Rolle, die primär ideologisch geprägt war. Hitlers Idealbild der Deutschen war der „Arier“, der laut Hitler dazu bestimmt war, über alle Menschen zu herrschen. Das Dritte Reich war geprägt von politischen Manipulationsversuchen der Sozialisationsprozesse. Der Staat griff massiv in die Rechte der Bürger ein und steuerte durch Gesetzte die kulturellen Werte und Normen der Gesellschaft, besonders die strafrechtliche Verfolgung bei Verstoß ließ keinen Spielraum für Individualität oder Toleranz.

Politisch gesehen stand die „Rassenreinheit“ im Vordergrund, so sollte das „reine deutsche Blut“ nicht verloren oder verschwendet werden. Deshalb war auch eine Vielzahl von Gesetzen von der Eugenetik geprägt und geleitet. Die Eugenetik spielt eine zentrale Rolle in Bezug auf die Familienwerte und -normen in der Zeit der Nationalsozialisten. Die Lehre der Erbgesundheit kann mit der Selbststeuerung der menschlichen Evolution verglichen werden. Insgesamt ist das Ziel dabei, den Anteil der Menschen mit positiven bewerteten Erbanlagen zu vergrößern und gleichzeitig die negativ bewerteten Erbanlagen zu verringern. In der NS-Zeit wurde diese Vorstellung autoritär und gesetzlich durchgesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Familie als zentrale Lebensform in der Gesellschaft und führt in die Fragestellung nach deren Wandel unter Berücksichtigung historischer und aktueller Einflüsse ein.

2. Begrifflichkeiten: Dieses Kapitel klärt grundlegende Begriffe wie Familie, Werte und Normen, um ein gemeinsames Verständnis für die weitere Untersuchung zu schaffen.

3. Wandel der Familie: Es wird die historische Entwicklung der Familie in Deutschland von der NS-Zeit über die geteilten Staaten bis hin zur Zeit nach der Wiedervereinigung analysiert.

4. Wandel der Familienwerte und Normen: Dieses Kapitel betrachtet die Veränderung der zugrunde liegenden Wertestrukturen und Erziehungsstile in der Gesellschaft.

5. Ausblick: Der Ausblick thematisiert die zukünftige Relevanz von Familienmodellen und betont die Notwendigkeit von Toleranz und einer anpassungsfähigen Familienpolitik.

Schlüsselwörter

Familie, Familienwerte, Normen, Sozialisation, Nationalsozialismus, DDR, BRD, moderne Kleinfamilie, Wertewandel, Pluralisierung, Familienpolitik, Erziehung, Geschlechterrollen, Lebensformen, Gesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen und historischen Entwicklung der Familie in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf den Wandel von Werten und Normen von 1945 bis heute.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die historischen Familienmodelle unter verschiedenen politischen Systemen, die Entwicklung von Geschlechterrollen, der Einfluss des Staates auf das Familienleben sowie der gesellschaftliche Trend zur Pluralisierung von Lebensformen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Wandel der Familienstrukturen und der zugrunde liegenden Werte in Deutschland aufzuzeigen und zu analysieren, wie sich dieser Prozess historisch vollzogen hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der historische Quellen, soziologische Fachliteratur und verfassungsrechtliche Dokumente herangezogen werden, um den Wandel der Familienwerte nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird der Wandel der Familie detailliert dargestellt – beginnend mit der ideologisch geprägten Familienpolitik im Nationalsozialismus über die spezifischen Entwicklungen in DDR und BRD bis hin zur Diversität der Lebensformen in den 2000er Jahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Familie, Familienpolitik, Wertewandel, Normen, Pluralisierung, historischer Wandel und gesellschaftliche Transformation sind prägende Begriffe dieser Untersuchung.

Wie unterscheidet sich die Rolle der Frau in der DDR von der in der BRD?

In der DDR war die Erwerbstätigkeit von Frauen aufgrund ökonomischer Notwendigkeiten und ideologischer Gleichstellung stärker staatlich forciert, während in der BRD lange Zeit das Modell des männlichen Alleinverdieners und der Hausfrau dominierte.

Welchen Einfluss hatte der Nationalsozialismus auf das Familienbild?

Der Staat versuchte, die Familie als Instrument zur Umsetzung rassenideologischer Ziele zu nutzen, wobei Eugenetik und die Aufzucht von Nachkommen für das Regime im Vordergrund standen und Individualität unterdrückt wurde.

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Details

Title
Wandel der Familienwerte und Normen zwischen dem zweitem Weltkrieg bis heute. Was können wir daraus lernen?
College
University of Augsburg
Grade
2.0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
16
Catalog Number
V1044666
ISBN (eBook)
9783346466181
ISBN (Book)
9783346466198
Language
German
Tags
wandel familienwerte normen weltkrieg was können
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Wandel der Familienwerte und Normen zwischen dem zweitem Weltkrieg bis heute. Was können wir daraus lernen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1044666
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