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Das Hephaisteion auf der Athener Agora. Baugeschichte und architektonischer Aufbau

Titel: Das Hephaisteion auf der Athener Agora. Baugeschichte und architektonischer Aufbau

Essay , 2017 , 11 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Deike Terhorst (Autor:in)

Archäologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Besichtigt man die Athener Agora, sticht im Westen das Hephaisteion ins Auge, ein Tempel, der dem Gott der Schmiedekunst und der Kriegsgöttin Athena gewidmet war. Er liegt auf einem Hügel, der als "Kolonos Agoraios" bekannt ist, und gilt als der besterhaltene antike Tempel.

Im Essay wird das Bauwerk in Bezug auf seine Geschichte und architektonische Beschaffenheit erläutert. Zudem werden seine Namensherkunft und Besonderheiten in der Bauweise thematisiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Hephaisteion oder Theseion?

2. Baugeschichte

3. Der architektonische Aufbau

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Hephaisteion auf der Athener Agora, um dessen historische Einordnung, die Baugeschichte sowie die spezifischen architektonischen Besonderheiten dieses gut erhaltenen antiken Tempels wissenschaftlich zu beleuchten.

  • Namensdeutung und Abgrenzung zwischen Hephaisteion und Theseion
  • Bauhistorische Analyse und chronologische Einordnung in die Hochklassik
  • Detaillierte Untersuchung des architektonischen Aufbaus und der Baumaterialien
  • Symbolik und Bedeutung des bildhauerischen Schmucks (Metopen und Friese)
  • Rekonstruktion der Cella und deren Ausstattung

Auszug aus dem Buch

1. Hephaisteion oder Theseion?

In byzantinischer Zeit war man der Überzeugung, die Überreste des griechischen Helden Theseus seien unter dem Tempel bestattet, weswegen er auch als „Theseion“ bezeichnet wird2. Die Tatsache, dass der Heros im plastischen Schmuck ebenfalls von zentraler Bedeutung ist, unterstützte diese These3. Jedoch sprechen Bauinschriften und der Fakt, dass am Fuße des Kolonos Agoraios Schmiedewerkstätten lokalisiert werden konnten, für die Zueignung des Tempels an den Feuergott Hephaistos4. Zudem erwähnt der griechische Reiseautor Pausanias das Gebäude im Zuge seines Agora-Besuches im 2. Jh. n.Chr. (Paus. 1, 14.6) namentlich als „Hephaisteion“5.

Der hässlich geborene Hephaistos wurde in der griechischen Sage von seiner Mutter Hera vom Olymp geworfen. Durch den Aufprall wurden seine Beine verletzt, weshalb er auch als der „hinkende Gott“ bekannt ist. Er ist der einzige olympische Gott, der handwerklich tätig ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Thema und Beschreibung des Hephaisteions als besterhaltenen Tempel auf der Athener Agora.

1. Hephaisteion oder Theseion?: Erläuterung der Namenskonfusion zwischen dem antiken Hephaisteion und der byzantinischen Bezeichnung Theseion sowie Herleitung der Widmung an den Gott Hephaistos.

2. Baugeschichte: Analyse der zeitlichen Entstehung in der Hochklassik und Darlegung der Gründe für den guten Erhaltungszustand des Bauwerks.

3. Der architektonische Aufbau: Technische und ästhetische Beschreibung der dorischen Architektur, der verwendeten Materialien sowie der skulpturalen Gestaltung der Friese und Metopen.

Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Tempels als avantgardistisches und kulturhistorisch bedeutendes Bauwerk der griechischen Antike.

Schlüsselwörter

Hephaisteion, Theseion, Athener Agora, Kolonos Agoraios, dorische Ordnung, Peripteros, Hochklassik, Hephaistos, Athena, Metopen, Fries, Baugeschichte, antike Architektur, Cella, Alkamenes

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Hephaisteion, einem antiken Tempel auf der Athener Agora, und untersucht dessen architektonische Beschaffenheit sowie seine historische Entwicklung.

Welche zentralen Themenfelder deckt der Essay ab?

Die Schwerpunkte liegen auf der Klärung der Namensherkunft, der baugeschichtlichen Analyse, der detaillierten Beschreibung des architektonischen Aufbaus und der Bedeutung des plastischen Schmucks.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die fundierte Erläuterung des Tempels in Bezug auf seine Geschichte und seine architektonische Form, um ihn als bedeutendes Zeugnis griechischer Kultur einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Ausarbeitung genutzt?

Es handelt sich um eine archäologische Untersuchung, die auf der Analyse von Fachliteratur, Bauinschriften und antiken Quellen wie Pausanias basiert.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Der Hauptteil behandelt die historische Einordnung, die Baugeschichte unter Berücksichtigung verschiedener Epochen sowie die detaillierte architektonische Analyse der dorischen Ordnung und des ikonographischen Programms.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Hephaisteion, Athener Agora, dorische Ordnung, Baugeschichte und klassische griechische Architektur.

Warum wird der Tempel auch "Theseion" genannt?

Die Bezeichnung rührt von einer byzantinischen Vermutung her, dass dort die Überreste des Helden Theseus bestattet seien, was jedoch durch Inschriften und archäologische Funde als Hephaisteion widerlegt wurde.

Welche baulichen Veränderungen erfuhr das Hephaisteion in der Spätantike?

Im 5. Jahrhundert n. Chr. wurde das Gebäude zur christlichen Kirche des Heiligen Georg umgewandelt, wofür unter anderem eine Apsis eingebaut und das Tonnengewölbe in der Cella ergänzt wurde.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Hephaisteion auf der Athener Agora. Baugeschichte und architektonischer Aufbau
Hochschule
Universität Münster  (Institut für Klassische Archäologie und Christliche Archäologie/Archäologisches Museum)
Veranstaltung
Einführung in die Klassische und Christliche Archäologie
Note
1,3
Autor
Deike Terhorst (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
11
Katalognummer
V1044754
ISBN (eBook)
9783346467744
Sprache
Deutsch
Schlagworte
hephaisteion athener agora baugeschichte aufbau
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Deike Terhorst (Autor:in), 2017, Das Hephaisteion auf der Athener Agora. Baugeschichte und architektonischer Aufbau, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1044754
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  11  Seiten
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