Prozesse im Geschäftsmanagement. Definition, Ziele und Nutzen


Studienarbeit, 2019

11 Seiten, Note: 1,9


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Theoretisches
1.1 Definition Prozess
1.2 Definition Geschäftsprozessmanagement
1.3 Definition Workflow
1.4 Nutzen/Ziele Geschäftsprozessmanagement

2 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 5: Beispielbild zur Verdeutlichung von Prozessen

Abbildung 6: Kernprozesse

Abbildung 7: Unterstützungsprozesse

Abbildung 8: Steuerungsprozesse

Abbildung 9: Mindmap zum Geschäftsprozessmanagement

1 Theoretisches

1.1 Definition Prozess

Der Begriff „Prozess“ kann vielseitig definiert werden, je nachdem in welchem Bezug man ihn verwendet. So könnte es sich auch um einen Rechtsprozess oder einen chemischen Prozess handeln. In unserem Fall versteht man aber unter einem Prozess einen Geschäftsprozess. Dieser findet in Unternehmen statt. Die Ausübung eines Geschäftsprozesses bringt normaler Weiße einen Mehrwert für das Unternehmen, dient also zur Leistungserstellung. Jeder Prozess startet mit einer definierten Eingabe (Inputfaktor). Diese werden durch bestimmte Tätigkeiten (Prozesse) zum erzielten Ergebnis (Output Faktor) umgewandelt. So werden aus Inputfaktoren durch Geschäftsprozesse Output Faktoren. Als Inputfaktoren werden Eingaben wie Mensch, Maschine oder Energie verstanden. Output Faktoren sind die entstehenden Produkte oder Dienstleistungen. In der Regel hat ein Prozess einen festgelegten Startpunkt, sowie ein klar abgrenzbares Ende. Charakteristisch ist für Geschäftsprozesse, dass sie ein unternehmensbezogenes Ziel unterstützen, welches sich an der Strategie des Unternehmens bzw. der Organisation ausrichtet. Sie bestehen aus mehreren Einzelschritten und finden regelmäßig statt. Diese Prozesse können auch durch Softwaresysteme unterstützt, oder sogar von diesen koordiniert werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Gesamtzusammenhang wird anhand Abbildung 5 verdeutlicht. 5

Typische Prozesse sind:

- Bearbeitung von Kundenanfragen und Erstellung von Angeboten in einem Industriebetrieb
- Erstellung einer Produktionsplanung
- Erstellung der jährlichen Gewinn- und Verlustrechnung, sowie der Bilanz
- Einkauf von Hilfsstoffen für die Produktion

Prozesse werden von Stellen ausgeführt.

Eine Stelle ist die kleinste Organisationseinheit in einem Unternehmen. Sie umfasst alle Prozesse, die zum Aufgabenbereich einer einzelnen Person gehören. Man unterscheidet zwischen drei Arten von Stellen. Die Ausführungsstelle hat keinerlei Leitungsbefugnisse. Sie ist für alle ausführenden Tätigkeiten zuständig zum Beispiel Produktionsmitarbeiter, Hilfskräfte oder Büroangestellte. Wogegen die Leitungsstelle hauptsächlich mit Anordnungsfunktionen und Kontrollfunktionen in Berührung kommen also Entscheidungs- und Leitungsfunktionen haben. So zum Beispiel Abteilungsleiter oder Unternehmensbereichsleiter. Die Leitungsstellen haben meist Stabstellen als eine Hilfsstelle zur Verfügung. Diese Hilfsstelle steht der Leitung beratend zur Seite und übernimmt zusätzlich Schreib- und Organisationsarbeiten für die Leitungsstellen. Beispiele hierfür wäre die Rechtabteilung oder die Assistenz der Geschäftsleitung.

Der Ablauf eines Prozesses kann sowohl „top down“ als auch „bottom up“ konfiguriert werden.

Weiterhin kann zwischen Kern-, Unterstützungs-, und Steuerungsprozesse unterschieden werden.

Kernprozesse haben, wie der Name schon preisgibt, etwas mit der Kernkompetenz eines Unternehmens zu tun. Mit ihnen werden alle Prozesse deklariert, die einen relevanten Kundennuzten stiften also zur Wertschöpfung im Unternehmen beitragen. Am besten erkennt man wobei es sich um einen Kernprozess handelt, indem man das fertige Produkt des Unternehmens nimmt und einmal rückwärts alle Schritte im Unternehmen abläuft, die zur Erzeugung dieses einen Produktes beigetragen haben. Diese Arbeitsschritte werden nochmals aufgegriffen und weiter aufgespalten. Mit dieser Vorgehensweise kann die gesamte Wertschöpfungskette rückwärts verfolgt werden, bis man zu den Inputfaktoren kommt die Ursprünglich in das Unternehmen gelangt sind.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Kernprozesse 10

Bei Kernprozessen ist es wichtig immer auf neustem Stand zu bleiben also seine Prozesse ständig zu Optimieren. Denn in diesen Prozessen können große Einsparpotentiale unentdeckt bleiben und die Konkurrenz wäre im Vorteil. Sie sind somit wettbewerbskritisch.

Um für einen ununterbrochenen Ablauf und eine regelrechte Funktion von Kernprozessen zu sorgen werden Unterstützungsprozesse benötigt. Hierbei handelt es sich meist um Instandhaltung oder Logistik und gegebenen Falls auch Informationsverarbeitungsprozesse. Diese Prozesse haben keinen oder nur einen sehr geringen Wertschöpfungsanteil am Unternehmen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Unterstützungsprozesse 10

Steuerungsprozesse (in der Literatur wird auch oft der Begriff Führungsprozesse verwendet) regeln das Zusammenspiel der Prozesse untereinander. Sie haben also Koordinierende Aufgaben und werden etwa von der Führungsebene oder vom Management festgelegt. Ihre Leistung kommt somit im Endeffekt auch den Kernprozessen zu gute. Typische Steuerungsprozesse sind: Strategieentwicklungen, das Erstellen von allgemeinen Zielvorgaben, aber auch eher kurzlebige Prozesse wie bereichsinternes Controlling.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 8: Steuerungsprozesse 10

1.2 Definition Geschäftsprozessmanagement

Das Geschäftsprozessmanagement oder kurz Prozessmanagement definiert ein Management-Konzept, welches Geschäftsprozesse im Unternehmen gestaltet, ausführt und steuert. Hierbei können diese Schritte durchgehend optimiert werden. Hierbei sollten idealer Weiße alle im Unternehmen anfallende Prozesse gesteuert werden. Zusätzlich wird beim Prozessmanagement noch jedem Geschäftsprozess ein jeweiliger Mitarbeiter zugeteilt, welcher dann für diesen Prozess verantwortlich ist.

Man unterscheidet zwischen strategischem Prozessmanagement und operativen Prozessmanagement. Beim strategischen Prozessmanagement werden Prozesse anhand der vom Unternehmen festgelegten Vision und dessen Strategie ausgerichtet. Diese Entscheidungen sind meist langfristig also erstrecken sich über einen Zeithorizont von mehreren Jahren bis Jahrzehnte. Das operative Prozessmanagement hingegen ist kurzlebiger ausgerichtet. Hierbei wird der ganze Zyklus innerhalb eines Jahres durchlaugen. Es handelt sich hierbei also um einen permanenten Kreislauf.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 9: Mindmap zum Geschäftsprozessmanagement

Das Geschäftsprozessmanagement untergliedert sich in Prozessführung, Prozessorganisation, Prozesscontrolling und Prozessoptimierung.

[...]

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Prozesse im Geschäftsmanagement. Definition, Ziele und Nutzen
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim, früher: Berufsakademie Heidenheim
Note
1,9
Autor
Jahr
2019
Seiten
11
Katalognummer
V1044806
ISBN (eBook)
9783346469793
Sprache
Deutsch
Schlagworte
prozesse, geschäftsmanagement, definition, ziele, nutzen
Arbeit zitieren
Jon Hoch (Autor:in), 2019, Prozesse im Geschäftsmanagement. Definition, Ziele und Nutzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1044806

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Prozesse im Geschäftsmanagement. Definition, Ziele und Nutzen



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden