Mystische Sprachbilder der Sinneswahrnehmung in Meister Eckarts Predigt 12. Das Augengleichnis


Hausarbeit, 2020

17 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzcichnis

I. Einleitung

II. Allgemeines zur Predigt 12: Uberlieferung und Inhalt

III. Sprachbildlichkeit der Sinneswahmehmung in der Predigt 12: Das Augengleichnis
III.1 Gleichnisse bei Meister Eckhart
III.2 Das Augengleichnis als Bild fur den Zustand mystischer Einheit und Gleichheit
III.3 Das Augengleichnis als Bild fur den Vorgang mystischer Vereinigung
III.4 Unterschiede zwischen dem Bild des Sehens und dem Bild des Horens

IV. Fazit/Schluss

I. Einleitung

Mystische Texte des Mittelalters haben eine religids-spirituelle Praxis zum Gegenstand, deren Ziel die Vereinigung der Seele mit Gott, die sog. unio mystica, ist.1 Die Vermittlung dieses Vorgangs ist dabei mit dem paradoxen Anspruch verbunden, das Gottliche, das sich fur die Mystiker und Mystikerinnen ganz im Sinne der negativen Theologie — gerade durch seine Unsagbarkeit und Unbegreiflichkeit auszeichnet, sprachlich zu kommunizieren. Dabei werden mystische Texte aus philologischer Sicht besonders durch diese Spannung zwischen inhaltlichem Anspruch und sprachlichen Moglichkeiten interessant, denn Alois M. Haas zufolge fiihrt der innerhalb des mystischen Diskurses reflektierte Umstand, dass das Gottliche und sein Verhaltnis zur menschlichen Seele mit den herkommlichen Mitteln der Alltagssprache unmoglich ausgedriickt werden kann, nicht etwa zu resigniertem Schweigen, sondem zu einem produktiven Ausreizen sprachlicher Grenzen, das sich etwa in einer Fiille von Paradoxen, Oxymora und Negationen auBert2 Es fallt auf, dass diese fur die „mystische Sondersprache1'3 charakteristischen Stilmittel sehr haufig in uneigentliche, vor allem bild- und gleichnishafte Rede eingebettet sind. So betont Karl Jaspers in seiner Psychologic der Weltanschauungen etwa, dass alle Mystik eine Paradoxie des Ausdrucks [hat], in der, was gesagt schien, sofort zuruckgenommen wird, und diese Ausdrucksweise bedient sich vorwiegend der Bilder. Der Mystiker schwelgt geradezu in Bildern, deren keines ihm genug tut.4

Auch in Meister Eckharts zwolfter Predigt Qui audit me finden sich zahlreiche gleichnishafte, bisweilen paradoxe Sprachbilder, die mit zentralen mystischen Konzepten des Predigers und Theologen zusammenhangen. In der vorliegenden Arbeit soil nach einer kurzen Darstellung der Uberlieferungssituation und einer kontextualisierenden Inhaltszusammenfassung der Predigt gezeigt werden, warum die Sprachbilder der Sinneswahmehmung in der Predigt 12 als Gleichnisse zu verstehen sind. AnschlieBend wird genauer auf das Augengleichnis der Predigt eingegangen, indem es vor dem Hintergrund des optischen Wissenstands Meister Eckharts hinsichtlich seiner mystologischen und mystagogischen Bedeutung beleuchtet wird. Dabei soil gezeigt werden, dass das Augengleichnis sowohl auf den Zustand mystischer Einheit und Gleichheit als auch auf den Voigang mystischer Vereinigung verweist. SchlieBlich wird untersucht, inwiefem sich das Bild des Sehens im Augengleichnis vom Bild des Horens, das Eckhart in seiner Predigt ebenfalls benutzt, unterscheidet. Das Augengleichnis spielt bei Meister Eckharts Darstellung der Vereinigung und Einheit der menschlichen Seele mit Gott eine tragende Rolle, denn in ihm, so die These dieser Arbeit, kumulieren mehrere zentrale Konzepte seiner Mystik.

II. Allgemeines zur Predigt 12: Uberlieferung und Inhalt

Meister Eckharts Predigt Qui audit me, die in den Deutschen Werkerf als Predigt 12 verzeichnet ist und deren Titel den ersten Teil des Bibelzitats „Qui audit me, non confundetui** darstellt, ist in insgesamt neun Handschriften iiberliefert; drei davon enthalten sie als Fragment, in funf ist sie ganz vorzufinden.5 6 7 Dabei basiert der Text in der von Josef Quint herausgegebenen Werkausgabe auf der mit den meisten anderen Uberlieferungen ubereinstimmenden, vollstandig vorhandenen Textversion im Basler Taulerdruck von 1521,8 Die Forschung geht davon aus, dass Meister Eckhart die Predigt am 8. September 1325 anlasslich des Festes Maria Geburt im Kolner Machabaerkloster der Benediktinerinnen gehalten hat.9

Alois Haas unterscheidet mystische Texte, in denen von personlichen „gnadenhaften Erfahrungen“10 berichtet wird von solchen, die weniger autobiographische Erlebnisse als allgemeine und abstrakte Uberlegungen fiber den Weg zur mystischen Einheitserfahrung behandeln. Bei der zweiten Form handelt es sich Haas zufolge um mystologische Texte, die eine mystagogische Funktion haben: Sie sollen „zur mystischen Erfahrung als der denkbar sinnvollen letzten Bestimmung eines normalen christlichen Lebens hinleiten und hinfuhren.“H Bei der Predigt 12 handclt es sich um solch einen mystologischen Text mit mystagogischer Funktion, denn in ihr schildert Meister Eckhart kcine person!ichen mystischen Erfahrungen — vielmehr reflektiert er in abstrakter Terminologie und bildhaf'ter Sprache Hindernisse und Bedingungen der unio myslica, Fur deren Uberwindung bzw. Erlullung er im Sinne einer mystagogischen Anleitung appcllicrt. Auf dicsc Hindernisse und Bedingungen dcr Gottcscrfahrung, von denen sich viele, wie spatcr deutlich wird, im Augengleichnis biindeln, wird in der nun folgenden inhalt lichen Zusammenfassung der Predigt genauer eingegangen.

Meister Eckhart thematisiert zunachst das bereits im Titel der Predigt vorkommende Bild des Horens, indem er darlegt, dass der Mensch Gott nur dann horcn kann, wenn er die drci weltlichen Katcgoricn dcr „liplichcit“, dcr „manicvalticheit“ und dcr „zitlicheit“,11 12 die auf dem Wcg zur Vereinigung mit Gott Hindernisse darstellen, uberwindet. Der Zustand nach der Uberwindung dieser drei Kategorien entspricht der gelazenheit, die fur Eckhart die zentrale Bedingung fiir die einicheit, also die Einheit mit Gott, darstellt, welche sich wiederum letztlich in der vollkommenen Gleichheit (glicheit) von Mensch und Gott auBcrt. Mit dem Horen Gottes cntstcht dabci cine Identitat von Horendem und Gehortem im Sinne der Gleichheit: „Daz selbe, daz da hoeret, daz ist daz selbe, daz da gehoeret wirt in dem ewigen worte.“13 Ist der Mensch gelassen, wendet sich Gott ihm namlich automatisch zu — er wird sogar mit ihm eins: „Dirre mensche stat in gotes bekennenne und in gotes minne und enwirt kein anderz, dan daz got selber ist.“14 Auch die Nachstcnlicbc tragt einen cntschcidcndcn Tcil zur Annaherung zwischen Gott und Mensch bei: Liebt der Mensch einen anderen Menschen so sehr wie sich selbst, so liebt er zugleich alle Menschen. Die universale Menschenliebe ist dabei fiir Eckhart mit der Liebe zu Gott identisch.15 Zudcm ist mit dem Konzept der geldzenheit sogar die Forderung verbunden, „got durch gof16 zu lassen, also einen Gott, auf den der Mensch weltliche Erwartungen des Gebens und Erhaltens projiziert, zugunsten eines Gottes aufzugeben, der sein Sein nur durch sich selbst sowie ohne Hinsicht auf weltliche Kategorien und Anspruche definiert. Dariibcr hinaus schildert Eckhart, dass der Mensch in sich selbst etwas Gottliches hat, das sich von allem Geschaffenen unterscheidet und abhebt.17 18 Ein vollkommenes Aufgehen in diesem Etwas, also eine Einheit mit dem Gottlichen, wiirde die vollige SelbstentauBerung des Menschen bedeuten und dazu fuhrcn, dass der Mensch „seiner so wenig wie eines Mistwiirmleins achtete Nach einer Passage, in der Meister Eckhart das Konzept der glicheii erlautert, wonach alle weltlichen Kreaturen einander und Gott gleichen, sofern sie — gemaB dei^i auf den Neoplatonismus zuriickgehenden Emanationsgedankens — am Ausfluss Gottes teilhaben, findet sich ein zweites Bild der Sinneswahmehmung, das im Folgenden Augengleichnis genannt wird. Auch hier werden Wahrgenommenes und Wahrnehmendes als identisch dargestellt:

Sol min ouge sehen die varwe, so muoz ez ledic sin aller varwe. Sihe ich blawe oder wize varwe, diu gesiht mines ougen, daz da sihet die varwe, daz selbe, daz da sihet, daz ist daz selbe, daz da gesehen wirt mit dem ougen. Daz ouge. da inne ich got sihe, daz ist daz selbe ouge, da inne mich got sihet; min ouge und gotes ouge daz ist ein ouge und ein gesiht und ein bekennen und ein minnen.19

AnschlieBend illustriert Eckhart noch einmal das Konzept der gelazenheit: So wie der Mensch Gott um Gottes willen lassen muss, bekame nur ein Mensch, der, wenn er die ganze Welt oder gar drci Welton bcsaBe, bcrcit ware, auf allcs, was er hat, zu verzichtcn, eben das, auf was er verzichtet, von Gott rechtmaBig zuriick.20 Am Schluss der Predigt macht Eckhart die Irrelevanz der Zcitlichkeit im Verhaltnis des Menschen zu Gott deutlich: Ein Mensch, der einen kurzen Moment vollkommen gelassen ist, ist Gott naher als ein Mensch, der nach zwanzig Jahren der Gelassenheit auch nur einen Moment nicht gelassen ist.21

Im Folgenden wird die Sprachbildlichkeit der Sinneswahmehmung anhand einer genaueren Betrachtung des Augengleichnisses untersucht.

III. Sprachbildlichkeit der Sinneswahrnchmung in der Predigt 12: Das Augengleichnis

III.1. Gleichnisse hci Meister Eckhart

Zunachst soli jedoch dargelegt werden, warum es Sinn macht, bei Eckharts Sprachbildern des Horens und Sehens Gottes von Gleichnissen zu sprcchen. Grundsatzlich ist unter einem Gleichnis cine spezielle Form des Sprachbilds zu verstehcn.22 Damit diirften alle Ausfuhrungen, die Eckharts Sprachbilder betreffen, auch auf seine Gleichnisse zutreffen. Dabei ist ein glichnisse bei Meister Eckhart Dagmar Gottschall zufolge ,.jede vergleichende Gegeniiberstellung [...], vom einfachen Vergleich bis zu seiner narrativen Ausgestaltung“23 24 ; dariiber hinaus sind sowohl „kurze Beschrei bungen mit gleichnishaftem Charakter, die der Erlauterung dienen und ohne jede sprachliche Markierung bleiben4424 als auch „einzelne Lexeme44 als Gleichnisse zu klassifizieren, „insofern sie Dinge, Eigenschaften oder Tatigkeiten ausdrucken, die auf etwas anderes verweisen — bei Eckhart immer auf Gotl oder das Gottiiche.“25 26 Die allgcmcinc Eigcnschaft von Gleichnissen, die darin besteht, dass „Zustiinde, Vorgange, Situationen, Handlungen aus einem Bedeutungsbereich (>Bildhalfte<) [...] auf einen anderen Bedeutungsbereich (>Sachhalfte<) [...] verweisen4426 hat bei Eckhart also eine religiose Funktion. Ubertragen auf die fur diese Arbeit relevanten Sprachbilder in der Predigt 12 bedeutet das: Sowohl die Tatigkeit des Sehens bzw. Horens als auch das Auge selbst (Bildhalftc) konncn als Gleichnisse im cckhartschcn Sinnc gclten, wird doch aus dem Kontext der Predigt ersichtlich, dass sie in einer bestimmten Hinsicht, die noch genauer bestimmt wird, auf das Verhaltnis zwischen Mensch und Gott (Sachhalfte) verweisen. Zu beachten ist jedoch, dass fur Eckhart selbst Gleichnisse und jede Form der Bildersprache nicht ganzlich dazu imstande sind, das Gottlich© angemessen auszudriicken. Wie Stephan Grotz anfuhrt, ist das der Grund daltir, dass Eckharts Glcichnisse und sonstigen Sprachbilder nicht primar als Veranschaidichungen abstrakter Konzcptc dcr mystischcn Vcrcinigung mit Gott zu vcrstchcn sind:

Eckharts Bildcrsprache zielt nicht so sehr darauf ab, das per se Unanschauliche womoglich doch noch etwas anschaulicher zu machen. [...] Anschaulichkeit ist kein Thema, dem Eckhart besonders vicl Aufinerksamkeit — positiv Oder negativ — entgegengebracht hat und ist dahcr auch schwerlich die Leitkategorie von Eckharts Bildcrsprache.27

Die Gleichnisse Meister Eckharts verweisen also auf das Gottliche, ohne es zu veranschaulichen. Damit besteht die Funktion der Gleichnisse nicht darin, das zu Bcschrcibcnde durch cine sofort cinleuchtende Bildcbene zu vereinfachen ganz im Gegenteil: Die meisten Sprachbilder Eckharts sind selbst abstrakt.28 29 30

[...]


1 Kobele, Susanne: Art. ,Mystik1, in: Dieter Burdorf/Christoph Fasbender/Burkhard Moennighoff (Hg.): Metzler Lexikon Literatur, 3., vollig neu bearbeitete Auflage, Stuttgart 2007, S. 52If.

2 Vgl. Haas, Alois M.: Mystische Erfahrung und Sprache, in: Alois M. Haas (Hg.): Senno mysticus. Studien zu Theologie und Sprache der deutschen Mystik, Freiburg/Schweiz 1979, S. 19—36, hierS. 27f.

3 Haas, Alois M.: Die Sprache der Mystiker, in: Alois M. Haas (Hg.): Geistliches Mittelalter, Freiburg/Schweiz 1984, S. 185—191, hier S. 190.

4 Jaspers, Karl: Psychologie der Weltanschauungen, Berlin 1919, S. 75.

5 Vgl. Meister Eckhart: Die deutschen Werke, hg. und iibersetzt von Josef Quint, Bd. 1, in: Meister Eckhart: Die deutschen und lateinischen Werke, hg. im Auftr. d. Dt. Forschungsgemeinschaft, Stuttgart 1958 [ND Stuttgart 1986], im Folgenden zitiert mit DW 1.

6 Vgl. Haas, Alois M.: Predigt 12 ,Qui audit me’, in: Georg Steer/Loris Sturlese: Lecture Eckhardi. Predigten Meister Eckharts von Fachgelehrten gelesen und gedeutet, Stuttgart/Berlin/ Koln 1998, S. 25 —41, hier S. 36.

7 Vgl. DW 1,S. 190.

8 Vgl. ebd., S. 191.

9 Vgl. Haas (1998), S. 34.

10 Haas (1985), S. 185.

11 Ebd.

12 DW 1,S. 193.

13 Ebd.

14 Ebd.. S. 194.

15 Ebd. S. 195.

16 Ebd.. S. 196.

17 Ebd., S. 197.

18 Haas (1998), S. 38f.

19 DW 1,S. 201.

20 Ebd., S. 202.

21 Ebd., S.202f.

22 Vgl. Beschel, Melanie: Art. ,Bild4, in: Dieter Burdorf/Christoph Fasbendcr/Burkhard Moennigkoff (Hg.): Metzler Lexikon Literatur, 3., vollig neu bearbeitete Auflage, Stuttgart 2007, S. 86.

23 Gottschall, Dagmar: Do gedahte ich ein glichnisse. Gleichnisse des Sehens in den deutschen Predigten Meister Eckharts, in: Cora Dictl/’Dictmar Mieth (Hg): Sprachbilder und Bildersprache bei Meister Eckhart und in seiner Zcit, Stuttgart 2015 (= Meister-Eckhart- Jahrbuch 9), S. 47 69, hicr S. 48.

24 Ebd., S. 50.

25 Ebd.

26 Auerochs, Bernd: Art. ,Gleichnis4, in: Dieter Burdorf/Christoph Fasbender/Burkhard Moennighoff (Hg.): Metzler Lexikon Literatur, 3., vollig neu bearbeitete Auflage, Stuttgart 2007, S. 289.

27 Grotz, Stephan: Wic zcrbricht man Gleichnisse? Anmcrkungcn zur Struktur von Meister Eckharts Bildcrsprache, in: Cora Dietl/Dietmar Mieth (Hg.): Sprachbilder und Bildersprache bci Meister Eckhart und in seiner Zeit, Stuttgart 2015 (“Meister-Eckhart-Jahrbuch 9), S. 71 85, hicrS. 74.

28 Ebd.

29 Ebd., S.85.

30 Ebd.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Mystische Sprachbilder der Sinneswahrnehmung in Meister Eckarts Predigt 12. Das Augengleichnis
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Germanistisches Seminar)
Veranstaltung
Mystik lesen
Note
1,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V1044894
ISBN (eBook)
9783346469397
ISBN (Buch)
9783346469403
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mystische, sprachbilder, sinneswahrnehmung, meister, eckarts, predigt, augengleichnis
Arbeit zitieren
Paul Orru (Autor:in), 2020, Mystische Sprachbilder der Sinneswahrnehmung in Meister Eckarts Predigt 12. Das Augengleichnis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1044894

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