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Alternative Schulpädagogik. Das Modell von John Dewey

Title: Alternative Schulpädagogik. Das Modell von John Dewey

Term Paper , 2019 , 18 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Lilli Scalzo (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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In meiner Hausarbeit möchte ich mich mit John Deweys Ansichten im Hinblick auf Erziehung auseinandersetzen, ein Philosoph und Reformpädagoge, der maßgeblich mit seinem Projekt der Versuchsschule in Chicago zu dieser sowohl progressiven Erziehungs- und Schulreform als auch demokratischen Schulbewegung im 21. Jahrhundert beitrug, entgegengesetzt zu den damals herrschenden Schulverhältnissen geprägt von Drill, Strenge und Disziplin. Denn er plädierte für einen Erziehungsstil der Lehrkräfte, der aktive Mitarbeit und Zustimmung der Schüler und Schülerinnen sicherstellte, gezeichnet von einer sozial-integrativen Verhaltensweise ohne jegliche autoritäre Ansätze.

Um zu verstehen, ob und warum bis heute Deweys außergewöhnliches Konzept von Erziehung in Verbindung mit Demokratie noch interessant ist, werde ich unter anderem klären, aus was für Faktoren Erziehung laut Dewey besteht. Zunächst aber werde ich einen kurzen Einblick in seine Biographie geben und daraufhin mit Hilfe von weiteren Originalwerken Deweys einen Einblick in seine Gedankengänge im Hinblick auf Demokratie, Erfahrung und Schule geben. Die umfangreichen Werke Deweys zur Philosophie können dabei nur marginal in die Hausarbeit integriert werden. Anschließend befasse ich mich noch kurz mit seinem Model der „Versuchsschule“ und werde die Arbeit mit einem Fazit beschließen, in dem ich Deweys reformpädagogische Ziele zusammenfassen werde und darauf eingehe, ob seine Reformpädagogik auf das heutige Schulsystem noch Einfluss hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Biographische Grundlagen und Begriffserklärungen

2.1 Biographische Grundlagen

2.2 Begriffserklärungen

2.2.1 Pragmatismus

2.2.2 Erfahrung

3 Erziehungsverständnis

3.1 Überblick Demokratie und Erziehung

3.2 Gesellschaft und Kommunikation

3.2.1 Rolle der Gesellschaft

3.2.2 Kommunikation durch Sprache

3.3 Formen der Erziehung

3.3.1 Erziehung als Lebensnotwendigkeit

3.3.2 Erziehung als Führung

3.3.3 Erziehung als Wachstum

3.3.4 Erziehung in der Schule

3.3.5 The Laboratory School

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den erziehungswissenschaftlichen Ansätzen von John Dewey auseinander, um zu untersuchen, inwiefern seine reformpädagogischen Konzepte – insbesondere die Verbindung von Demokratie, Erfahrung und schulischem Lernen – für das heutige Verständnis von Bildung von Relevanz sind.

  • Biographische Einordnung John Deweys und seines pragmatischen Denkens
  • Die zentrale Bedeutung der „Erfahrung“ als Lern- und Lebensprozess
  • Das Verhältnis von Schule, Gesellschaft und demokratischer Teilhabe
  • Formen der Erziehung: Lebensnotwendigkeit, Führung und Wachstum
  • Die historische und konzeptionelle Analyse der „Laboratory School“

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Rolle der Gesellschaft

John Dewey ist der Meinung, dass die Schule die Gesellschaft widerspiegelt. Er glaubt daran, dass es eine starke Verbindung zwischen gesellschaftlichem Verhalten und häuslicher Erziehung gibt. Unterrichtet von dem Philosophen John Hopkins, war Dewey fasziniert von der Abhängigkeit zwischen der Gesellschaft und dem einzelnen Mensch. In seinem Werk „School and Society“ (1915) schreibt er, dass Schule nicht nur eine Institution zum Aneignen von Lerninhalten sei, welche eventuell eines Tages im Leben des Schülers oder der Schülerin von Bedeutung sein könnten, sondern viel mehr müsse die Schule gefüllt mit lebensnahem Unterricht sein, im Grunde genommen eine „miniature community, an embryonic society“, also eine „Wiederspiegelung der Zivilisation“ (Dewey 1915, S. 15).

Des Weiteren kritisiert Dewey in diesem Werk, dass in der neuen industrialisierten Gesellschaft die Kinder nicht die nötigen Kompetenzen angeeignet bekommen, um die Entwicklung der aktuellen Gesellschaft zu verstehen. Schule sollte den Kindern eine Grundlage vermitteln, die ihnen verdeutlicht, was für eine wichtige Rolle sie in der Gesellschaft spielen und wie bedeutungsvoll Mitwirkung im Gefüge ist. Sie müssen in der Lage sein ihren Verstand so einzusetzen, dass sie sowohl sich selbst angemessen weiterentwickeln können, als auch aber der Gesellschaft helfen, in der sie leben (vgl. Dewey 1915, S. 15-19).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik starrer Schulsysteme ein und stellt das Ziel der Arbeit vor, John Deweys Konzepte der reformpädagogischen Schule und Demokratie zu analysieren.

2 Biographische Grundlagen und Begriffserklärungen: Dieses Kapitel liefert den biographischen Kontext zu John Dewey sowie die Definition der philosophischen Grundpfeiler, namentlich des Pragmatismus und des Erfahrungsbegriffs.

3 Erziehungsverständnis: Hier werden die Kernelemente von Deweys Theorie behandelt, darunter die Wechselwirkung von Erziehung und Demokratie, die soziale Rolle der Schule und spezifische Ausprägungen des Erziehungsprozesses.

4 Fazit: Das Fazit fasst Deweys Reformpädagogik zusammen und reflektiert, wie seine Ansätze, trotz des historischen Scheiterns der Versuchsschule, moderne Bildungsdebatten weiterhin beeinflussen.

Schlüsselwörter

John Dewey, Reformpädagogik, Pragmatismus, Erfahrung, Erziehung, Demokratie, Schule, Laboratory School, Lernprozess, Gesellschaft, Kommunikation, Erziehung als Wachstum, Bildung, Individualität, Gemeinschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die erziehungswissenschaftlichen Theorien des Philosophen und Reformpädagogen John Dewey und deren Bezug zu den Themen Demokratie und Schulentwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Pragmatismus, die Rolle der Erfahrung im Bildungsprozess, das Verständnis von Schule als Teil der Gesellschaft und die kritische Auseinandersetzung mit autoritären Erziehungsstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Deweys Konzepte zu beleuchten, um zu verstehen, warum seine Ideen zur Verbindung von Demokratie und Erziehung auch heute noch als bedeutend angesehen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis von Originalwerken Deweys sowie ergänzender Fachliteratur (z.B. Oelkers, 2011) eine theoretische Analyse durchführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in biographische Grundlagen, eine philosophische Einordnung der Begriffe Pragmatismus und Erfahrung sowie eine detaillierte Ausarbeitung von Deweys Erziehungsverständnis inklusive der Analyse der „Laboratory School“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind die Begriffe „John Dewey“, „Reformpädagogik“, „Erfahrung“, „Demokratie“ und „Lernprozess“.

Was versteht Dewey unter der Schule als „miniature community“?

Dewey betrachtet die Schule nicht nur als Lernort für Fakten, sondern als einen Lebensraum, der die Gesellschaft widerspiegelt und ein embryonales Abbild der Zivilisation darstellt, in dem Kinder reale soziale Kompetenzen erwerben.

Warum ist der „Erfahrungsbegriff“ laut Dewey so wichtig für die Erziehung?

Für Dewey ist Erfahrung sowohl Mittel als auch Ziel der Erziehung. Sie ermöglicht das aktive Lernen, die Verarbeitung von Gefühlen und Situationen sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung des Individuums durch Reflexion.

Wie bewertet Dewey das Verhältnis von Lehrer und Schüler?

Der Lehrer fungiert als Begleiter und Beobachter, der die individuellen Bedürfnisse und Interessen der Schüler identifiziert und den Unterricht so gestaltet, dass das Kind aktiv am Bildungsprozess teilhaben und seine Potenziale entfalten kann.

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Details

Title
Alternative Schulpädagogik. Das Modell von John Dewey
College
University of Koblenz-Landau
Grade
2,3
Author
Lilli Scalzo (Author)
Publication Year
2019
Pages
18
Catalog Number
V1044978
ISBN (eBook)
9783346466792
ISBN (Book)
9783346466808
Language
German
Tags
John Dewey Erziehung Demokratie Pädagogik Modelle Amerika
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lilli Scalzo (Author), 2019, Alternative Schulpädagogik. Das Modell von John Dewey, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1044978
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