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Digitale Proteste. Wirkungsebenen in den sozialen Medien

Titel: Digitale Proteste. Wirkungsebenen in den sozialen Medien

Hausarbeit , 2020 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit befasst sich mit diesem Phänomen digitaler Proteste. Hierbei liegt der Fokus auf deren Wirkungsebenen in den sozialen Medien: Wie wirken sich digitale Proteste auf die alltägliche Nutzung von Social Media aus? Nicht zuletzt aufgrund der weltweiten „Fridays for Future“-Demonstrationen allgemein leben digitale wie auch analoge Proteste wieder neu auf und bieten Raum für aktuellen Forschungsdiskurs.

Wie lange werden die analogen Proteste, wie wir sie heute kennen, noch existieren? Im digitalen Zeitalter des 21. Jahrhunderts verlagert sich das reale Leben der Menschen immer mehr auf eine virtuelle online Welt. Die aktuelle Corona Krise 2020 hat die Diskussion um digitale Proteste wieder neu aufleben lassen. Viele Straßenproteste konnten der Pandemie bedingt nicht stattfinden und wurden daher digitalisiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was macht digitalen Protest aus?

2.1. Digitale Protestformen: Protest im und über das Netz

2.2. Im Netz gegen das Netz: Anfänge digitaler Proteste

3. Auf Social Media gegen Social Media: Wirkungsebenen digitaler Proteste

3.1. Hashtags und Selfies als Protestwerkzeuge

3.2. Livestreams und Story-Funktionen als globale Treffpunkte der Teilnahme

4. Fazit

5. Bibliografie

5.1. Literaturquellen

5.2. Elektronische Quellen

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des digitalen Protests mit einem spezifischen Fokus auf die Wirkungsebenen in sozialen Medien. Die zentrale Forschungsfrage lautet dabei: Wie wirken sich digitale Proteste auf die alltägliche Nutzung von Social Media aus?

  • Grundlagen und Definitionen des digitalen Protests
  • Historische Entwicklung des Cyberaktivismus
  • Die Rolle von Instagram als Plattform für Protest
  • Analyse von digitalen Protestwerkzeugen (Hashtags, Selfies, Livestreams)
  • Die Symbiose von Bild- und Textkommunikation im digitalen Widerstand

Auszug aus dem Buch

3.1. Hashtags und Selfies als Protestwerkzeuge

Bilder und Videos nehmen auf Social Media, insb. Instagram, eine große Rolle ein. Auf diesen beruht das Gesamtkonzept der Plattform. „Bis heute haben Instagram-Nutzer mehr als 40 Milliarden Fotos geteilt, und sie teilen im Durchschnitt täglich etwa 80 Millionen Fotos“. Bei dieser Flut an virtuellen Medieninhalten weitet sich auch der Blick klassischer Archivierungsmethoden aus:

„[Die herkömmlichen] statische[n] Ordnungskonzept[e] klassischer Archive [lassen] sich folglich nicht auf das World Wide Web übertragen […]. [V]irtuelle Medieninhalte innerhalb von Social-Media-Anwendungen wie Instagram, Tumblr, Twitter und YouTube [sind] permanent im Fluss: Sie wachsen exponentiell, wuchern rhizomatisch, verbreiten sich viral, verschwinden spurlos, diffundieren in andere Kontexte, fusionieren miteinander oder verdichten sich lediglich temporär in prozessualen Bildclustern“.

Dieser Bedeutungswandel von Bildern innerhalb der Kulturwissenschaften wird als „Iconic Turn“ bezeichnet. Mit dem „Iconic Turn“ steigt auch das Anliegen, den Gebrauch von Bildern zu Protestzwecken weiter zu untersuchen. Der Fokus des Forschungsinteresses verlagert sich somit mehr auf Bilder als auf Texte. Damit gewinnen Bilder auch für die Protestkultur an Bedeutung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Verlagerung analoger Proteste in den virtuellen Raum ein und erläutert die Aktualität des Themas im Kontext der Corona-Pandemie.

2. Was macht digitalen Protest aus?: Dieses Kapitel definiert den theoretischen Rahmen und differenziert digitale Protestformen nach dem Modell von Sandor Vegh.

2.1. Digitale Protestformen: Protest im und über das Netz: Hier werden die Strategien des Cyberaktivismus in die drei Bereiche Awareness/Advocacy, Organization/Mobilization und Action/Reaction unterteilt.

2.2. Im Netz gegen das Netz: Anfänge digitaler Proteste: Dieser Abschnitt beleuchtet die historischen Ursprünge des digitalen Protests in Frankreich und Deutschland anhand konkreter Fallbeispiele wie dem virtuellen Sit-in.

3. Auf Social Media gegen Social Media: Wirkungsebenen digitaler Proteste: Hier wird der Fokus auf die heutige Nutzung von Social Media, insbesondere Instagram, als Resonanzraum für Protest gelegt.

3.1. Hashtags und Selfies als Protestwerkzeuge: Das Kapitel untersucht die kombinierte Wirkung von bildlicher Selbstdarstellung und textueller Kategorisierung als Protestform.

3.2. Livestreams und Story-Funktionen als globale Treffpunkte der Teilnahme: Dieser Teil analysiert, wie Echtzeit-Funktionen das Gefühl von Gemeinschaft und direkter Teilhabe bei Protestbewegungen fördern.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Bedeutung des digitalen Protests als Erweiterung der analogen Protestkultur in eine neue, virtuelle Realität.

5. Bibliografie: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendete Literatur sowie elektronische Quellen auf.

Schlüsselwörter

Digitaler Protest, Cyberaktivismus, Social Media, Instagram, Online-Demonstration, Hashtags, Selfies, Livestreams, Protestkultur, Politische Partizipation, Mediatisierung, Internetaktivismus, Empowerment, Virtuelle Realität, Bürgerrechte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem digitalen Protest als moderne Form der politischen Artikulation und untersucht, wie sich diese Aktivitäten in den sozialen Medien entfalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Cyberaktivismus, die historische Entwicklung digitaler Proteste sowie die Wirkungsebenen auf Plattformen wie Instagram.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu ergründen, wie sich digitale Proteste auf die alltägliche Nutzung von sozialen Medien auswirken und welche neuen Räume für den Protest dadurch entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden eine theoretische Fundierung durch politikwissenschaftliche Konzepte sowie eine praktische Bild- und Textanalyse von Instagram-Beiträgen angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Anfänge des Protests im Netz sowie spezifische digitale Werkzeuge wie Hashtags, Selfies, Livestreams und Story-Funktionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie Digitaler Protest, Cyberaktivismus, Social Media, Politische Partizipation und Mediatisierung.

Welche Rolle spielt Natasha Kimberly in der Analyse?

Natasha Kimberly dient als Fallbeispiel, da sie ihren Instagram-Account gezielt nutzt, um gegen den gängigen Schönheitswahn zu protestieren und "unbequeme Wahrheiten" der Realität zu zeigen.

Warum werden Livestreams als globale Treffpunkte bezeichnet?

Weil sie es Menschen ermöglichen, zeit- und ortsunabhängig an einem digitalen Protest teilzunehmen und eine Interaktion zwischen Akteuren und Followern in Echtzeit erlauben.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Digitale Proteste. Wirkungsebenen in den sozialen Medien
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
26
Katalognummer
V1045092
ISBN (eBook)
9783346467546
ISBN (Buch)
9783346467553
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitaler Protest Protest Social Media Cyberaktivismus Onlineprotest
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Digitale Proteste. Wirkungsebenen in den sozialen Medien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1045092
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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