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The White Cube. Ist das Ausstellungskonzept noch zeitgemäß?

Title: The White Cube. Ist das Ausstellungskonzept noch zeitgemäß?

Term Paper , 2020 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Nina Greger (Author)

Art - History of Art
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem White Cube – ein Ausstellungskonzept, Kunst in weißen Räumen zu präsentieren – und der Frage, ob sich dieses Konzept heute noch eignet. Hierfür wird „Inside the White Cube“ mit heutigen Ausstellungskonzepten verglichen. Seit den letzten Jahren ist der White Cube allerdings umstritten, da viele Museums- und Ausstellungsarchitekten inzwischen glauben, dass sich Kunst in weißen Räumen ohne jede Aufbereitung zu wenig erleben lässt.

Zu Beginn wird der Autor Brian O'Doherty vorgestellt. Daran schließt sich eine kurze Zusammenfassung seiner Essaysammlung „Inside the White Cube“ an. Im dritten Kapitel werden mögliche Konzepte für eine Ausstellung erörtert und mit dem White Cube verglichen. Abschließend wird versucht, die Frage zu klären, ob sich der White Cube gegenwärtig noch eignet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. The White Cube

2.1 Brian O'Doherty

2.2 „Inside the White Cube“–

eine theoretische Auseinandersetzung

3. Ausstellungskonzepte

4. Fazit

5. Quellen & Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Ausstellungskonzept des „White Cube“ – die Präsentation von Kunst in weißen, neutralen Räumen – vor dem Hintergrund heutiger Anforderungen an die Kunstvermittlung und Ausstellungsgestaltung, um zu klären, ob dieses Konzept in der zeitgenössischen Ausstellungsrealität noch zeitgemäß ist.

  • Historische Herleitung und wissenschaftliche Bestimmung des White Cube durch Brian O'Doherty
  • Analyse der ästhetischen, kulturellen und ökonomischen Auswirkungen des neutralen Ausstellungsraums
  • Gegenüberstellung des White Cube mit modernen, farbpsychologisch orientierten Ausstellungskonzepten
  • Diskussion über die Relevanz von Ausstellungsarchitektur in einer durch Eventkultur geprägten Erlebnisgesellschaft
  • Kritische Reflexion des Spannungsfelds zwischen institutionalisierter Kunstpräsentation und Street-Art

Auszug aus dem Buch

2.2 „Inside the White Cube“ – eine theoretische Auseinandersetzung

Die ersten drei Essays von „Inside the White Cube“ wurden im März 1976 in der Zeitschrift Artforum veröffentlicht. Als Buchform erschien die Essay-Sammlung erstmals 1986. „Inside the White Cube“ enthält vier Kapitel: 1. Die weiße Zelle und ihre Vorgänger, 2. Das Auge und der Betrachter, 3. Der Kontext als Text und 4. Die Galerie als Gestus. Das vierte Kapitel erschien fünf Jahre nach den Ursprungsessays und ebenfalls in der Zeitschrift Artforum. Der Merve Verlag veröffentlichte 1996 die erste deutsche Fassung, welche 186 Seiten lang ist. In der Essaysammlung „Inside the White Cube“ zeigt O’Doherty, dass Werk- und Ausstellungsgeschichte der modernen Kunst weitgehend identisch sind. Es geht um den Anspruch vom idealen Ausstellungsraum. Er bemängelt, dass der Raum den wir betreten, noch vor dem Kunstwerk unsere Aufmerksamkeit genießt. Es wird versucht, den neutralen weißen Galerieraum in seiner ästhetischen, kulturellen und ökonomischen Bedeutung eindeutig zu bestimmen. Die angebliche Neutralität des weißen Galerie- oder Museumsraums wird dabei einer kritischen und anregenden Lektüre unterzogen. Thema ist auch, dass der Galerie- oder Museumsraums ein geschützter Rahmen für die Kunst ist. Der Autor möchte die Unschuld der weißen Wand nehmen und ihre ästhetischen und ideologischen Voraussetzungen entlarven. O'Doherty möchte die weiße Wand miteinbeziehen und er regt auch dazu an, über das eigene Wohlbefinden während des Museumbesuches nachzudenken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung des Museumsraums ein und stellt die zentrale Fragestellung zur Zeitgemäßheit des White Cube-Konzepts im Vergleich zu modernen Ausstellungsformen vor.

2. The White Cube: In diesem Kapitel wird der Theoretiker Brian O'Doherty vorgestellt und sein wegweisendes Werk „Inside the White Cube“ einer tiefgehenden Analyse unterzogen, um die Entstehung und Bedeutung des Konzepts zu verdeutlichen.

3. Ausstellungskonzepte: Hier werden aktuelle Alternativen zum weißen Galerieraum untersucht, insbesondere der Einsatz von Farbe und ihre psychologische Wirkung auf den Museumsbesucher, um die Limitationen des White Cube aufzuzeigen.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Konzept des White Cube zwar weiterhin als Standard existiert, jedoch in einer zunehmend erlebnisorientierten Gesellschaft an Bedeutung verliert und kritisch hinterfragt werden muss.

5. Quellen & Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen, Sekundärliteratur und Online-Ressourcen, die der theoretischen Fundierung der Arbeit dienen.

Schlüsselwörter

White Cube, Brian O'Doherty, Ausstellungsarchitektur, Kunstvermittlung, Museumsraum, Farbpsychologie, Erlebnisgesellschaft, zeitgenössische Kunst, Galerie, Institution, Wandmalerei, Raumtheorie, Kunstgeschichte, Ausstellungskonzept, Rezeptionsästhetik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch das Ausstellungskonzept des „White Cube“ hinsichtlich seiner Relevanz und Tauglichkeit für die moderne Ausstellungsgestaltung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Kunsttheorie von Brian O'Doherty, die Geschichte der Museumsarchitektur und die Anwendung von Farbpsychologie in zeitgenössischen Ausstellungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob das klassische Konzept der Präsentation von Kunst in weißen, neutralen Räumen heute noch zeitgemäß ist oder ob alternative Ansätze notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und theoretische Analyse, die auf der kritischen Auseinandersetzung mit der Essaysammlung „Inside the White Cube“ basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden das Wirken von Brian O'Doherty, die theoretischen Grundlagen des White Cube und konkrete moderne Alternativen wie farbige Ausstellungsräume diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind White Cube, Ausstellungsarchitektur, Museumsraum, Farbpsychologie, Erlebnisgesellschaft und Kunstpräsentation.

Wie unterscheidet sich die Wirkung farbiger Wände vom White Cube?

Während der White Cube eine vermeintlich neutrale Abgeschlossenheit bietet, sollen farbige Wände das Kunsterlebnis gezielt unterstützen, Atmosphäre schaffen und die Wahrnehmung spezifischer Epochen erleichtern.

Welche Rolle spielt die Erlebnisgesellschaft bei der Kritik am White Cube?

Da die heutige Gesellschaft zunehmend auf Eventkultur und intensive Glückserlebnisse ausgerichtet ist, empfindet ein Teil der Besucher den „sterilen“ White Cube als zu langweilig oder spannungsarm.

Warum wird Street-Art als Gegenentwurf erwähnt?

Street-Art benötigt keine institutionalisierten weißen Räume, da ihre sozialkritische Botschaft und die Aura des Künstlers – wie am Beispiel von Banksy gezeigt – direkt in der Gesellschaft wirken.

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Details

Title
The White Cube. Ist das Ausstellungskonzept noch zeitgemäß?
College
University of Marburg  (Kunstgeschichte)
Course
Grundlagen der Kunstgeschichte
Grade
1,7
Author
Nina Greger (Author)
Publication Year
2020
Pages
13
Catalog Number
V1045265
ISBN (eBook)
9783346467683
ISBN (Book)
9783346467690
Language
German
Tags
The White Cube Brian O'Doherty Ausstellungskonzept White Cube Kunstmuseum Inside the White Cube Kunsttheorie Kunstgeschichte Kunst Konzeptkünstler Konzept Kunstkonzept Ausstellungsgeschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nina Greger (Author), 2020, The White Cube. Ist das Ausstellungskonzept noch zeitgemäß?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1045265
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