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Was ist mobile Arbeit? Begriffsbestimmung, rechtliche Grundlagen und Zukunftsaussichten

Titel: Was ist mobile Arbeit? Begriffsbestimmung, rechtliche Grundlagen und Zukunftsaussichten

Hausarbeit , 2019 , 18 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: David Berger (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der neuen Form der mobilen Arbeit. Nach einer einführende historischen Herleitung des Begriffs erfolgt im nächsten Teil der Versuch einer Definition sowie eine Erläuterung der rechtlichen Grundlagen der sozialen Arbeit. Ebenso werden anschließend mögliche gesundheitliche Folgen beleuchtet, bevor abschließend eine Prognose über die Zukunft der mobilen Arbeit abgegeben wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Mobilitätsbegriffe der empirischen Arbeitsmarktforschung

3 Versuch einer Definition des Begriffs Mobile Arbeit

4 Rechtliche Grundlagen für mobile Arbeit

5 Gesundheitliche Auswirkungen von mobiler Arbeit

6 Mobile Arbeit in der Zukunft

7 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der "Mobilen Arbeit" in Abgrenzung zur traditionellen Telearbeit oder dem Homeoffice. Dabei werden die historische Entwicklung, die rechtlichen Rahmenbedingungen, gesundheitliche Auswirkungen sowie zukünftige Trends analysiert, um ein besseres Verständnis für die Flexibilisierung moderner Arbeitsformen zu gewinnen.

  • Historische Entwicklung der Arbeit und Vorläufer mobiler Beschäftigungsformen
  • Begriffsbestimmung und Abgrenzung von Mobilität, Telearbeit und digitalen Nomaden
  • Rechtliche Anforderungen und Herausforderungen (Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Sozialversicherung)
  • Physische und psychische Auswirkungen mobiler Arbeitsweisen auf die Beschäftigten
  • Zukunftsperspektiven und Trends unter Berücksichtigung technologischer Entwicklungen

Auszug aus dem Buch

Mobile Arbeit in der Moderne

Ein geschichtlicher Eckpunkt der Vorläufer der Mobilen Arbeit ist vielleicht der Erlass des »Heimarbeitsgesetz« von 1911, das erstmals auch Regelungen für »Räume, die zum Schlafen, Wohnen oder Kochen dienen, wenn darin gewerbliche Arbeit verrichtet wird« traf. Dabei wurde das Material vom Auftraggeber abgeholt und das Produkt - z.B. Besen oder Leinwand - zuhause angefertigt, also eine Art Vorläufer des Homeoffice. Bemerkenswert ist, dass der Auftraggeber dieser Heimarbeit den Arbeitnehmer - mit Hilfe der Behörden - zu »Zeitersparnis« drängen konnte und Zuwiderhandlungen mit Geldstrafe oder acht Tagen Haft bestraft wurden. Diese Werkstätten haben allerdings mit Mobiler Arbeit im heutigen Sinn nicht viel gemeinsam, die eigentliche Geschichte der ortsunabhängigen Arbeit beginnt mit den ersten Machbarkeitsstudien, die auch wegen der Ölkrise 1973 durchgeführt wurden.

Eine der ersten Untersuchungen zu »Dezentralisierungskonzepten«, wie sie damals genannt wurden, führte Jack Nilles, der als Begründer der Telearbeitsforschung gesehen wird, bereits 1976 in den USA vor dem Hintergrund der Ölknappheit durch.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der Arbeit vom Jäger und Sammler bis zum modernen Pendler und führt in die Thematik der ortsunabhängigen Arbeit ein.

2 Mobilitätsbegriffe der empirischen Arbeitsmarktforschung: In diesem Kapitel werden wissenschaftliche Definitionen von Mobilität und Flexibilität im Arbeitsmarktkontext erörtert und voneinander abgegrenzt.

3 Versuch einer Definition des Begriffs Mobile Arbeit: Hier wird der Versuch unternommen, den Sammelbegriff "Mobile Arbeit" von etablierten Formen wie der Telearbeit oder dem "Digitalen Nomadentum" zu differenzieren.

4 Rechtliche Grundlagen für mobile Arbeit: Dieses Kapitel analysiert die geltenden Gesetze wie das Arbeitszeit- und Arbeitsschutzgesetz im Kontext mobiler Arbeitsplätze und thematisiert Haftungsfragen.

5 Gesundheitliche Auswirkungen von mobiler Arbeit: Die Untersuchung befasst sich mit physischen ergonomischen Belastungen sowie psychischen Folgen wie Stress oder Entgrenzung bei mobiler Tätigkeit.

6 Mobile Arbeit in der Zukunft: Hier wird der Einfluss von technologischem Wandel und Künstlicher Intelligenz auf die zukünftige Arbeitswelt und die Nachfrage nach flexiblen Arbeitsmodellen diskutiert.

7 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein Trend hin zu hybriden Modellen (teilweise mobil, teilweise im Büro) wahrscheinlich ist, sofern das Vertrauen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern wächst.

Schlüsselwörter

Mobile Arbeit, Telearbeit, Homeoffice, Digitaler Nomade, Arbeitsmarktflexibilität, Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Gesundheitliche Auswirkungen, Burnout, Entgrenzung, Arbeitszeitgesetz, Digitale Transformation, Pendelmobilität, Arbeit 4.0, Flexibilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept der "Mobilen Arbeit", ihre historische Einordnung, die aktuelle Definitionsproblematik sowie ihre rechtlichen und gesundheitlichen Auswirkungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit fokussiert auf Arbeitssoziologie, rechtliche Rahmenbedingungen in Deutschland, ergonomische und psychische Gesundheitsaspekte sowie die zukünftige Entwicklung durch technologischen Fortschritt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, den noch nicht einheitlich definierten Begriff "Mobile Arbeit" zu schärfen und die Vor- sowie Nachteile dieser modernen Arbeitsform objektiv darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Forschungsberichte, Studien (z.B. IAB, DGUV) und gesetzlicher Grundlagen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Darstellung der rechtlichen Lage, eine Analyse gesundheitlicher Belastungen und einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz mobiler Arbeitsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören: Mobile Arbeit, Telearbeit, Homeoffice, Arbeitsrecht, Entgrenzung und Arbeitsmarktflexibilität.

Warum gibt es laut Autor keine einheitliche Definition von "mobiler Arbeit"?

Die Literatur unterscheidet nicht präzise genug zwischen gelegentlicher Arbeit von unterwegs, regelmäßigem Homeoffice und vollständig ortsunabhängigen digitalen Tätigkeiten, was die statistische Erfassung erschwert.

Welche Rolle spielt die DGUV in dieser Arbeit?

Die DGUV liefert durch ihre Studien wichtige Daten zu gesundheitlichen Belastungen, insbesondere im Hinblick auf ergonomische Bedingungen und psychische Stressfaktoren bei mobiler Tätigkeit.

Wie bewertet der Autor die Zukunft der Arbeit?

Der Autor prognostiziert einen Trend zu hybriden Arbeitsmodellen, bei denen die physische Anwesenheit für soziale Kontakte und Datenschutz weiterhin bedeutsam bleibt, während die reine Remote-Arbeit in der Breite seltener sein wird als medial oft dargestellt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Was ist mobile Arbeit? Begriffsbestimmung, rechtliche Grundlagen und Zukunftsaussichten
Hochschule
Fachhochschule Potsdam
Note
1,7
Autor
David Berger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
18
Katalognummer
V1046082
ISBN (eBook)
9783346509857
ISBN (Buch)
9783346509864
Sprache
Deutsch
Schlagworte
arbeit begriffsbestimmung grundlagen zukunftsaussichten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Berger (Autor:in), 2019, Was ist mobile Arbeit? Begriffsbestimmung, rechtliche Grundlagen und Zukunftsaussichten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1046082
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Leseprobe aus  18  Seiten
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